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Dummer Vergleich... General purpose vs. Neuronales Netz

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  1. Re: Dummer Vergleich... General purpose vs. Neuronales Netz

    Autor: Sicaine 31.01.17 - 20:14

    Vieles davon kannte ich schon :-)

    Vielen Dank fuer den Rest!

  2. Re: Warum versteht das niemand?

    Autor: gfa-g 25.03.18 - 16:57

    > Das stimmt so nicht.
    >
    > Ein Transistor ist ein Stueck Hardware und ja es gibt ein Paket das nur
    > Addition kann. Aber JEDE addition.
    Natürlich stimmt das. Jeder Transistor ist leicht anders. Transistoren sind analoge elektronische Komponenten.
    Nur wenn man Schwellwerte beachtet und passende Grenzen für Spannung und Strom wählt verhalten sie sich ähnlich. Wählt man diese Toleranzbereiche großzügig genug kann man verlässlich "digital" arbeiten. Das digitale Verhalten ist ein Effekt den man erzwingt, durch passende Randbedingungen, es ist nicht Teil des Transistors an sich.
    Transitoren können und werden auch analog verwendet, aber dann mit entsprechenden Ungenauigkeiten.

    > Ein Neuron hat einen Ort und ist in diesem System Hardware und Software
    > gleichzeitig. Unser Gehirn speichert ein Bild nicht in Speicherzustaenden
    > die jederzeit in jede Speicherstelle geschrieben werden koennen sondern in
    > Neuronenanordnung/Verkettung.
    Speicher ist alles was über die Zeit das Verhalten verändert, auch wenn die gleichen Inputs kommen. Ob man jetzt ein FPGA holt (wo das Verhalten auch von Position und Verschaltung abhängt) oder eine CPU ist nicht sehr wichtig.
    Das Prinzip der Veränderbarkeit bleibt. Es ist allerdings einfacher einen festverdrahteten Schaltkreis zu verstehen.

    > Ja unser Gehirn baut das intern natuerlich um und wir veraendern die
    > Verbindungen aber ein Transistor hat immer den gleichen Nachbarn und immer
    > die Gleiche Verbindung.
    Siehe FPGA.
    Und selbst bei einer CPU stimmt das nicht, denn je nachdem welche "Schalter"/Transistoren aktiv sind, ändert sich der effektive Schaltkreis.

    Die CPU ist nur deutlich strukturierter, aber trotzdem kann man einiges nicht mit den Methoden der Hirnforschung verstehen. Die Kritik ist sehr berechtigt.

    Wenn überhaupt, ist das selektive Abschalten bei Betrachtung des Gesamtsystems für Hirnforschung noch weniger geeignet als CPUs.

  3. Re: Warum versteht das niemand?

    Autor: Sicaine 25.03.18 - 20:32

    Ich hab mir da schon recht viel Muehe mit Beispielen und co gegeben und finde deine Argumentation in der Hinsicht schon schwach.

    Nimm deinen Speicherzustand, uebertrage Ihn auf eine andere Hardware und lass weiterlaufen. Eine 1 zu 1 Kopie ist entstanden. Beim Gehirn geht das nicht ohne die komplette Struktur zu kopieren und nicht einen Teil davon. Dieser grundlegende Unterschied hatte ich schon oft genug in verschiedenen Kommentaren zu diesen Artikel dargelegt.

    Unser Gehirn ist keine Turingmaschine.

    Und damit ist diese Analog einfach komplett hinfaellig. Ich kann auch nicht mit Hirnforschungsmethoden analysieren wie Apfelkompot hergestellt wird.


    In komplett Hardware gegossenes Maschinelearningnetz waere etwas was man damit irgendwie vergleichen koennte. In micropartiellen Teilen ein FPGA.

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