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KI

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  1. KI

    Autor: teenriot* 25.01.17 - 12:16

    Vielleicht ist das ein Punkt bei der wir nur mit einer KI als Forscher weiterkommen. Ich wette, dass auch in dem gesamten physikalische Wissen und Beobachtungen fundamentale Erkenntnisse schlummern auf die einfach noch niemand gekommen ist. Ein E=mc² war ja auch keine Entdeckung sondern eine Weiterentwicklung des bereits bekannten Wissen. In der KI gibt es ja gerade wirkliche Fortschritte. Vielleicht erleben wir noch den Beginn der technischen Singularität.

  2. Re: KI

    Autor: theonlyone 25.01.17 - 12:36

    Der ganze Witz an einer KI ist das man erst einmal gute Methoden braucht um zumindest einen Input und einen Output sinnvoll und verwendbar zu machen.

    Forschung basiert letztlich darauf das man irgendeine Beobachtung macht, rein zufällig und dann versucht diese Beobachtung noch einmal zu erzeugen im Labor, damit hat man dann gezeigt wie das beobachtete Verhalten auftritt und kann das in beliebigen Formeln abbilden.

    Diese Formeln kann man dann benutzen um ein Verhalten "her vorzusehen" , testen muss man es zur Bestätigung dennoch und sieht dann ob die Formel die man erzeugt hat auch diese eventuell neue Beobachtung abbildet (wenn nicht, hat man eventuell seine Formel anzupassen, weil sie eben nicht vollständig ist).

    ----

    Um eine KI zu bauen die so eine Forschung übernimmt müsste man grundlegend erst einmal eine Methode haben die aus einer "beliebigen" Beobachtung (sprich ein Modell der Realität) , eine Methode ableiten kann um einen Teil davon darzustellen ; aber das würde ja bereits voraussetzen das man das gesamte Universum versteht (was man braucht um so ein Modell der Realität zu bekommen).

    Ist also nicht sehr praktikabel.

    ----

    Aktuell lernt ein Programm mit vorgegebenen Bedingungen ein Verhalten zu optimieren, viel Brute Force ausprobieren und man findet damit selten oder auch niemals das absolute Optimum (außer man hat wirklich alle Möglichkeiten durch getestet, was bei wirklich komplexen Problemen die eben nicht stark abgegrenzt sind einfach nicht machbar ist).


    Sobald man eine KI hat die so eine Forschung machen kann, hätte man explosionsartig natürlich so ziemlich alles gelöst.

  3. Re: KI

    Autor: DY 25.01.17 - 12:38

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht ist das ein Punkt bei der wir nur mit einer KI als Forscher
    > weiterkommen. Ich wette, dass auch in dem gesamten physikalische Wissen und
    > Beobachtungen fundamentale Erkenntnisse schlummern auf die einfach noch
    > niemand gekommen ist. Ein E=mc² war ja auch keine Entdeckung sondern eine
    > Weiterentwicklung des bereits bekannten Wissen. In der KI gibt es ja gerade
    > wirkliche Fortschritte. Vielleicht erleben wir noch den Beginn der
    > technischen Singularität.

    http://waitbutwhy.com/2015/01/artificial-intelligence-revolution-1.html

    Man ist bei der KI und Transhumanismus viel weiter als uns weis gemacht wird.
    Mal sehen wann sie den Hasen aus dem Hut zaubern werden bzw. wer und bei welcher Gelegenheit.

  4. Re: KI

    Autor: theonlyone 25.01.17 - 12:58

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielleicht ist das ein Punkt bei der wir nur mit einer KI als Forscher
    > > weiterkommen. Ich wette, dass auch in dem gesamten physikalische Wissen
    > und
    > > Beobachtungen fundamentale Erkenntnisse schlummern auf die einfach noch
    > > niemand gekommen ist. Ein E=mc² war ja auch keine Entdeckung sondern
    > eine
    > > Weiterentwicklung des bereits bekannten Wissen. In der KI gibt es ja
    > gerade
    > > wirkliche Fortschritte. Vielleicht erleben wir noch den Beginn der
    > > technischen Singularität.
    >
    > waitbutwhy.com
    >
    > Man ist bei der KI und Transhumanismus viel weiter als uns weis gemacht
    > wird.
    > Mal sehen wann sie den Hasen aus dem Hut zaubern werden bzw. wer und bei
    > welcher Gelegenheit.

    Du hast in der Forschung zwangsläufig Sprünge.

    Ohne Computer hat man Wissen über lange Zeit sehr mühsam festhalten müssen und etwas komplett durchzurechnen hat eben extrem lange gebraucht (oder wurde gar nicht gemacht, weil zu Aufwändig).

    Auch heute steht man immer wieder vor dem Problem das man eben nicht einfach Brute Forcen kann und alle Möglichkeiten durchrechnen kann.

    Könnte man das wären Probleme natürlich weit weniger komplex, den sobald man alle Möglichkeiten kennt kann man darauf viel angenehmer arbeiten.

    Transistoren sind irgendwo ein limitierender Faktor.
    Hätten wir bessere Technik, kann man plötzlich Probleme lösen die vorher einfach zu aufwändig waren (sprich Quanten-Rechner, schon lange ein Thema, nicht so einfach in der Umsetzung).

    So ist es immer die Frage ob ein neuer Meilenstein gefunden wird, auf dem setzt man auf und das bringt einen dann gleich in neue Dimensionen.

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