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falscher Ansatz

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. falscher Ansatz

    Autor: nicoledos 09.08.16 - 09:53

    Für mich ist der Ansatz des Projetes schon falsch.

    So einen Klotz vor dem Auge zu haben finde ich eher als irritierend und Sicherheitsrisiko. Bei einem leichten Unfall hat man das Ding dann im Auge. Auch können durch den Buckel am Hinterkopf zusätzliche Verletzungsrisiken für die Wirbelsäule geben.

    Ein Ansatz wäre Anzeige von Informationen nicht in einem extra Display, sondern im Visir. Da sollte sich auch die notwendige Elektronik zur Kommunikation mit einem Smartphone am Rand des Visir verbauen lassen ohne zu stören.

  2. Re: falscher Ansatz

    Autor: Mandrake0 09.08.16 - 12:54

    es gibt noch keine mikro projektoren die stromsparend, lichtstark und günstig (um 50$) sind. Es gibt zumindest Lösungen im 150$-200$ bereich aber sehr lichtschwach.
    Auch wenn der Helm bei 1400$-1500$ liegt die Elektronik kosten sollten unter 400$ liegen.

  3. Re: falscher Ansatz

    Autor: der_Volker 09.08.16 - 13:19

    Als ich das Ding damals gesehen habe, hat mich das eingeschränkte Sichtfeld enorm gestört. Ich würde damit nie fahren.
    Ein selbsttönendes Visier ist evtl. ganz nett, müsste aber dann deutlich besser sein als damals die selbsttönenden Sonnenbrillen, da war ich ja halb durch den Elbtunnel bis die durchsichtig wurde :)
    Abgesehen davon, dass ein Visier ein Verschleissteil ist und nicht zu teuer sein sollte.
    Ein eingespiegeltes Display mit wirklich wesentlichen Informationen, vielleicht am oberen Rand, kann ich mir schon vorstellen. Durch die Berliner Innenstadt mit einem klassischen Routenaufschrieb im Tankrucksack ging nur bis zur ersten Umleitung gut, danach war dann anhalten und aufs Handy schauen angesagt :) Danach hab ich mir ein Handymodul in den C3 einbauen lassen, Sprachausgabe vom Navi ist auch nicht sooo schlecht.

    Eine kleine Umfrage im Freundeskreis ergab praktisch dieselben Bedenken, also hab ich auch kein Geld in das Produkt gesteckt.

  4. Re: falscher Ansatz

    Autor: tingelchen 09.08.16 - 19:16

    Darum gibt es transparente und biegsame Displays. Welche man direkt auf die Innenseite des Visiers anbringen kann. Dazu kommt, das die Informationen auch nicht die Sicht verdecken dürfen. Daher ist es gar nicht nötig, dass das Display auch mit aktiver Bilddarstellung noch immer transparent ist.

    Ein solches Display wäre dann auch deutlich besser für Brillenträger. Dieser komische Klotz kann einfach nicht gut gehen.

    Auch der Umstand in den Helm ein Android System unterbringen zu wollen ist doch purer Unsinn. Wozu gibt es denn ein SmartPhone? Die nötige Software kann das SM innerhalb einer App laufen lassen. Keine zusätzliche Hardware im Helm nötig. Alles was man da braucht ist ein BT Adapter.

  5. Re: falscher Ansatz

    Autor: Hotohori 09.08.16 - 20:05

    Alles richtig gemacht, genau so sollte man bei Crowdfunding auch vorgehen, nur wenn man selbst absolut von dem Produkt überzeugt ist sollte man Geld geben (ich vermeide es "investieren" zu sagen, weil eine Investition ist es an sich auch nicht, es ist eher schenken).

  6. Re: falscher Ansatz

    Autor: FaLLoC 10.08.16 - 14:28

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darum gibt es transparente und biegsame Displays. Welche man direkt auf die
    > Innenseite des Visiers anbringen kann.

    Der Abstand des Displays zum Auge wäre 5 cm. Wer das noch fokussieren kann, ist wahrscheinlich noch nicht alt genug für nen Motorradführerschein.

    Daher sind all diese AR-Lösungen entweder Spiegellösungen (wie hier) oder verwenden starke Linsen (wie Oculus), was hier aber nicht geht.

    > Dazu kommt, das die Informationen
    > auch nicht die Sicht verdecken dürfen. Daher ist es gar nicht nötig, dass
    > das Display auch mit aktiver Bilddarstellung noch immer transparent ist.

    Dumm nur, dass so ein Display immer irgendwie die Sicht verdeckt. Es sei denn, es wäre außerhalb des Sichtbereichs. Aber was brächte ein Display, das man nicht sehen kann?

    > Auch der Umstand in den Helm ein Android System unterbringen zu wollen ist
    > doch purer Unsinn. Wozu gibt es denn ein SmartPhone? Die nötige Software
    > kann das SM innerhalb einer App laufen lassen. Keine zusätzliche Hardware
    > im Helm nötig. Alles was man da braucht ist ein BT Adapter.

    Ein BT-Adapter, der das Display ansteuert? Das wäre ein interessanter BT-Controller.

    --
    FaLLoC

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