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Fahrradgewicht

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  1. Fahrradgewicht

    Autor: grumbazor 06.06.20 - 09:38

    Warum wird immer so ein Gewesen ums Gewicht gemacht? Da werden bisweilen hunderte Euro ausgegeben um im Endeffekt weniger einzusparen als ein amtlicher Morgenschiss wiegt. Da nehm ich lieber ein paar Kilo mehr unter mir mit als mich mit Rissen und gebrochenen Gabeln rumärgern zu müssen.

  2. Re: Fahrradgewicht

    Autor: nnnnn 06.06.20 - 13:10

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum wird immer so ein Gewesen ums Gewicht gemacht?

    Da gibts mal die Leute die sich einen eigenen Sport draus machen noch ein paar Gramm einzusparen. Einfach weil es geht.

    Wenn man nicht im Rennsport unterwegs ist kommt es vermutlich selten auf die letzten 1-2 kg an, die sehr teuer sind. Wenn du aber z.b. ein 10kg mit einem 15kg Mountainbike vergleichst in dem du mit beiden einen Hügel rauffährst, dann müsstest du den Unterschied schon sehr deutlich merken, selbst wenn es ein kleiner Hügel von z.b. 500hm am Stück ist.

    Wobei ich den Eindruck habe, dass der Mainstream zumindest bei MTBs schon ein paar Jahre eher in die Richtung lieber ein wenig schwerer aber dafür mehr Federweg, mehr Verindungssteiffigkeit, etc. geht.

  3. Re: Fahrradgewicht

    Autor: kriD reD 06.06.20 - 16:41

    nnnnn schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Da gibts mal die Leute die sich einen eigenen Sport draus machen noch ein
    > paar Gramm einzusparen. Einfach weil es geht.
    >
    Das sind die Honks, die >2000 Euro für superleichte Laufräder ausgeben und dann nochmal >400 Euro für Scheibenbremsen um die Flanken zu schonen. Am Ende dann >2400 Euro ausgegeben für ein unverändertes Gesamtgewicht. Und das leichte Laufräder nur auf der Rolle einen Vorteil bedeuten, weil auf der Straße das Gewicht des Gesamtsystems bewegt werden muss, merken die auch nicht. Aber davon leben nun mal die Marketingfuzzis in der Fahrradbranche.

  4. Re: Fahrradgewicht

    Autor: Eheran 06.06.20 - 18:37

    >Wenn du aber z.b. ein 10kg mit einem 15kg Mountainbike vergleichst in dem du mit beiden einen Hügel rauffährst, dann müsstest du den Unterschied schon sehr deutlich merken, selbst wenn es ein kleiner Hügel von z.b. 500hm am Stück ist.
    500m Höhe mit 80kg Fahrer + 10kg Fahrrad vs. 80kg Fahrer + 15kg Fahrrad macht einen Unterschied von 6% aus. Also statt 130 Wh braucht man "nur" 123 Wh. Fährt man das in einer Stunde, dann also 130 Watt zu 123 Watt. Kann man vielleicht merken, aber "sehr deutlich" ist das ganz sicher nicht, da spielt jedes laue Lüftchen schon eine größere Rolle.

  5. Re: Fahrradgewicht

    Autor: Gucky 06.06.20 - 21:17

    Und welche Fahrräder nimmt man für 150kg Fahrer?

  6. Re: Fahrradgewicht

    Autor: theFiend 06.06.20 - 22:48

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann man
    > vielleicht merken, aber "sehr deutlich" ist das ganz sicher nicht, da
    > spielt jedes laue Lüftchen schon eine größere Rolle.

    Ich sag mal so: du hast das halt höchstens mal ausgerechnet, aber nie erfahren... ;)

    Klar kann man da unverhältnismäßig viel Geld für ein paar hundert gesparte Gramm ausgeben. Sieht man z.B. ganz gut bei den Rennrädern, die sich ausstattungsmäßig dann nur bei der Schaltgruppe unterscheiden... da biste schnell bei 500 ¤ für 150g weniger.

    Oberhalb dessen aber, macht es einen erheblichen Unterschied ob man nun 15kg oder 10 kg den Berg rauffährt... vorallem wenn es eben kein hügelchen ist, sondern ein Alpenpass oder man ne Alpenüberquerung macht. Und nur in dem Umfeld macht das wirklich Sinn auch entsprechend Geld zu investieren...

    Für Hans Dieter im Jahn Ulrich Gedächtnisdress ist das eher allgemeine Kompensation ;)

  7. Re: Fahrradgewicht

    Autor: Eheran 06.06.20 - 23:10

    >Ich sag mal so: du hast das halt höchstens mal ausgerechnet, aber nie erfahren... ;)
    Wenn du die 6% merken kannst... vielleicht hast du wirklich so ein gutes Gefühl.

    Letztlich ist es jedenfalls sehr oft so: Wenn man mehr Geld für etwas ausgibt, dann fühlt es sich auch besser an.

  8. Re: Fahrradgewicht

    Autor: KnutRider 07.06.20 - 09:31

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ich sag mal so: du hast das halt höchstens mal ausgerechnet, aber nie
    > erfahren... ;)
    > Wenn du die 6% merken kannst... vielleicht hast du wirklich so ein gutes
    > Gefühl.
    >
    > Letztlich ist es jedenfalls sehr oft so: Wenn man mehr Geld für etwas
    > ausgibt, dann fühlt es sich auch besser an.

    Das kommt auf die eigenen Ambitionen an. Natürlich ist für 95% es eh wurscht. Eine Shimano 105er Gruppe reicht für 90%, für 7% lohnt sich die Ultegra und nur der Rest "braucht" die Dura Ace Gruppe.

    Dennoch, wenn du deine 200-250km am Tag machst, dann lohnt es sich.
    Allerdings gibt es auch ne Menge Leute die viel Geld ausgeben, aber nur mal ihre Ernährung umstellen müssten, und sie würden wesentlich mehr Gewicht einsparen.

    Ansonsten ist es legitim sein Geld auszugeben wie man möchte. Ein 105er Fahrer

  9. Re: Fahrradgewicht

    Autor: nnnnn 07.06.20 - 09:48

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wenn du aber z.b. ein 10kg mit einem 15kg Mountainbike vergleichst in dem
    > du mit beiden einen Hügel rauffährst, dann müsstest du den Unterschied
    > schon sehr deutlich merken, selbst wenn es ein kleiner Hügel von z.b. 500hm
    > am Stück ist.
    > 500m Höhe mit 80kg Fahrer + 10kg Fahrrad vs. 80kg Fahrer + 15kg Fahrrad
    > macht einen Unterschied von 6% aus.

    Ich dir nur sagen wie ich es selber empfinde. Ich weiß aber nicht ob ich 1% spüren kann, 6% oder 20%. Wenn du häufig fährst, dann bekommst du ein sehr gutes Gefühl dafür ob es an einem Tag gut oder weniger gut läuft. Vor allem, wenn du deinen Hausberg schon unzählige Male rauf gefahren bist. Ich tune mein Fully z.b. nicht auf Gewicht, es hat wohl so um die 11kg. Ob es jetzt 2% Leistung sind oder 20%, es ist ein deutlicher Unterschied zu spüren im Vergleich zu einem Rad mit gut 14kg, dessen Geometrie ähnlich ist (Kein Fully, was bergauf in dem Gelände eigentlich ein Vorteil ist - Forststraße).

    > Also statt 130 Wh braucht man "nur" 123
    > Wh. Fährt man das in einer Stunde, dann also 130 Watt zu 123 Watt. Kann man
    > vielleicht merken, aber "sehr deutlich" ist das ganz sicher nicht, da
    > spielt jedes laue Lüftchen schon eine größere Rolle.

    Gegenwind kann unheimlich zach sein, wenn man im Flachland ohne Bewaldung viele kilometer dagegen ankämpfen muss. Vor allem weil der Kopf (zumindest meiner) den Wind im Gegensatz zu Steigung nicht so wahrnimmt und mein Gefühl erstmal ist, wie schlecht ich heute drauf bin.

    Lange Hügel/Berge fahr ich meist mit dem MTB rauf und da spielt Wind keine große Rolle. Einerseits ist die Geschwindigkeit niedrig, andererseits schützt in den meisten Fällen Topologie und Bewaldung. Mag aber speziell in meiner Gegend so sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.20 09:54 durch nnnnn.

  10. Re: Fahrradgewicht

    Autor: theFiend 07.06.20 - 11:40

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ich sag mal so: du hast das halt höchstens mal ausgerechnet, aber nie
    > erfahren... ;)
    > Wenn du die 6% merken kannst... vielleicht hast du wirklich so ein gutes
    > Gefühl.

    Eine 6% Leistungssteigerung schaffen die meisten Hobbysportler nicht nach einem ganzen Jahr training... nur um dir mal einen Verständnisansatz dafür zu geben was man leisten muss für diese "nur 6%".
    Das hört sich nie nach viel an, in der Realität macht es aber einen gewaltigen Unterschied.

    Ist aber hier müßig zu diskutieren. Bei dem hier vorgestellten Rad geht es sicher nicht um die 6%

  11. Re: Fahrradgewicht

    Autor: ThorstenMUC 08.06.20 - 09:18

    kriD reD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sind die Honks, die >2000 Euro für superleichte Laufräder ausgeben und..
    > Und das leichte Laufräder nur auf der Rolle einen Vorteil bedeuten, weil auf
    > der Straße das Gewicht des Gesamtsystems bewegt werden muss, merken die
    > auch nicht.

    Oder sie haben mehr Ahnung von Physik, als du und machen sich auch Gedanken über die Rotation der Massen am Fahrrad, und das diese den Gewichtseinfluss z.B. der Laufräder vervielfacht...

    Vom Effekt der besseren Aerodynamik, die diese hochpreisigen Laufräder idr. auch haben ganz zu schweigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.20 09:20 durch ThorstenMUC.

  12. Re: Fahrradgewicht

    Autor: Sportstudent 08.06.20 - 09:23

    +

  13. Re: Fahrradgewicht

    Autor: Eheran 08.06.20 - 10:40

    >und das diese den Gewichtseinfluss z.B. der Laufräder vervielfacht...
    Das sind dann schon sehr dynamische Situaltionen, in denen diese Masse relevant wird. Also ständig beschleunigen und abbremsen. Anders kann man das nicht merken, da es nur dann relevant ist. Wenn du mir Zahlen nennst (Gewicht + Umfang + grob wo das Gewicht hauptsachlich ist) kann ich es auch ausrechnen.

    >Vom Effekt der besseren Aerodynamik, die diese hochpreisigen Laufräder idr. auch haben ganz zu schweigen.
    Das wird der mit Abstand größe Einflussfaktor sein. Da sind ein paar kg Gewicht nichts gegen, die ja auch nur 1x beschleunigt werden wollen und nicht dauerhaft Widerstand leisten. Denn die Leute fahren nicht 50m, bremsen dann und beschleunigen wieder usw. - stichwort hoch dynamische Situationen. Da wäre es natürlich Gift, wenn man mehr Masse hat.

  14. Re: Fahrradgewicht

    Autor: Copper 08.06.20 - 12:38

    Ja, da wird tatsächlich oft ein Fass aufgemacht, ohne sich vorher Gedanken zu machen.
    Wie immer kommt es auf die Umstände an.

    Bin ich ein Tour-de-France-Fahrer oder ähnlich kompetitiv unterwegs, dann machen ein paar Gramm Gewicht und eine bessere Aerodynamik viel aus. Jedes Gramm, dass man nicht den Berg rauftreiben muss, sorgt dafür, dass man schneller den Berg raufkommt, oder später noch Energie für den Sprint hat.

    Beim 0815-Radfahrer muss man unterscheiden: Flachlandfahrer: Gewicht ziemlich egal. Man beschleunigt zwar evtl. etwas langsamer, dafür hat man in anderen Situationen die Massenträgheit als Vorteil. Ich bin in München quasi eben unterwegs, ob da das Rad nun 10 oder 15 oder gar 20kg hat, ist ziemlich schnuppe.
    Für den Bergfahrer macht es da schon eher einen Unterschied, ob er 5kg mehr oder weniger den Berg mitschleppen muss. Allerdings gibt's nach unten dann Grenzen, ab denen das gesparte Gewicht quasi keinen Vorteil mehr bringt, aber einen haufen Geld kostet.
    Und bei der Gruppe der Menschen, die schon ohne Rad ordentlich Masse mitbringen (dazu gehöre ich auch), ist Gewicht am Rad sparen sowieso nur die zweitbeste Lösung...

  15. Re: Fahrradgewicht

    Autor: eidolon 08.06.20 - 13:22

    Dann hoffen wir mal dass diese dummen Radprofis nie die Tipps von kriD reD lesen werden und merken, was für einen Quatsch sie da machen.

  16. Re: Fahrradgewicht

    Autor: Bouncy 08.06.20 - 19:34

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum wird immer so ein Gewesen ums Gewicht gemacht?
    Naja ein Kilo merkt man imho tatsächlich nicht, aber selbst bei den schweren eMTB macht sich ein Gewichtsunterschied ab 3 Kilo sehr sehr deutlich bemerkbar im Fahrverhalten. Nicht bergauf, sondern bergab. Da merkt man sofort ob ein Rad 22 oder 25 Kilo wiegt, 22 ist noch leichtfüßig um die Kurve zu hieven, 25 und darüber sind ein Panzer, in den man so richtig Kraft und Schwung stecken muss. Das dauert nur ein paar Kurven, bis man den Unterschied in den Muskeln spürt, bis hin zum Zeigefinger, der viel mehr bremsen muss (und ja, auch das strengt an).
    Und es geht natürlich einzig um das Gewicht des Rades, das ist ja das, was man mit seiner Hüfte und seinen Beinen steuert, der eigene Körper ist völlig uninteressant...

  17. Re: Fahrradgewicht

    Autor: kriD reD 08.06.20 - 21:43

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kriD reD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Oder sie haben mehr Ahnung von Physik, als du und machen sich auch Gedanken
    > über die Rotation der Massen am Fahrrad, und das diese den Gewichtseinfluss
    > z.B. der Laufräder vervielfacht...
    >
    > Vom Effekt der besseren Aerodynamik, die diese hochpreisigen Laufräder idr.
    > auch haben ganz zu schweigen.

    Ich empfehle Ihnen mal, nicht nur Marketingbroschüren der Hersteller zu lesen, sondern sich wirklich mit den physikalischen Grundlagen zu befassen. Sehr empfehlenswert ist z. B. Peter Appeltauer: „Das Kleingedruckte beim Radfahren - Physikalische Hintergründe Ihres Radsportalltags“. Appeltauer ist Formel 1-Ingenieur, aber hat wohl von Physik keine Ahnung.

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