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Zweiklassengesellschaft . . .

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  1. Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Jun Jr 06.08.13 - 00:20

    Und in wenigen Jahrzehnten wird es so sein, dass nur noch die reichen und schönen echtes Schlachtfleisch essen weil sie es bezahlen könenn wie heute den 5000¤ Champagner, weiße Trüffel etc. Die resltiche Bevölkerrung kriegt dann das Retortenfleisch mit Bio Siegel.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.13 00:22 durch Jun Jr.

  2. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Johnny Cache 06.08.13 - 00:29

    Jun Jr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und in wenigen Jahrzehnten wird es so sein, dass nur noch die reichen und
    > schönen echtes Schlachtfleisch essen weil sie es bezahlen könenn wie heute
    > den 5000¤ Champagner, weiße Trüffel etc. Die resltiche Bevölkerrung
    > kriegt dann das Retortenfleisch mit Bio Siegel.

    Du verkennst die Lage, noch ist dieses Fleisch ja ein Prototyp, aber auch da wird es sicher noch einige Fortschritte geben, wie immer in der Technik.
    Und wenn du dann überlegst daß es sich hierbei um maßgefertigtes Fleisch handelt, würde es mich nicht überraschen wenn es irgendwann das koventionelle in Sachen Qualität überholt. Also Sehnen wird dieses Fleisch jedenfalls nicht haben.

    http://img293.imageshack.us/img293/7323/signaturebn2.png

  3. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: sofias 06.08.13 - 00:43

    naja, so lange würde sich das nicht halten… wenn 'echtes' fleisch allgemein als dekadente geldverschwendung annerkannt, würde das den selben weg gehen wie pelze und co.

  4. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Jun Jr 06.08.13 - 01:59

    Johnny Cache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du verkennst die Lage, noch ist dieses Fleisch ja ein Prototyp, aber auch
    > da wird es sicher noch einige Fortschritte geben, wie immer in der
    > Technik. Und wenn du dann überlegst daß es sich hierbei um maßgefertigtes Fleisch
    > handelt, würde es mich nicht überraschen wenn es irgendwann das
    > koventionelle in Sachen Qualität überholt. Also Sehnen wird dieses Fleisch
    > jedenfalls nicht haben.

    Ich bezweifle nichtmal, dass das Fleisch eine exzellente Qualität haben könnte. Ich vertraue aber nicht den Konzernen, die es herstellen und verkaufen werden. Dann gibt es hinterher auf bestimmte Fleischmerkmale Patente die teuer sind und es wird geprutscht und gefälscht um die Preise zu drücken - leider. Und hinterher gibts dann keine Kuh mehr aus der Retorte, sondern irgendwas das ähnlich schmeckt und aussieht und was wohlmöglich noch Gesundheitsschädlich ist und Genmutationen im Körper auslöst und beschleunigt. Klar, jetzt kann man sagen, dass man da politisch im Vorfeld eingreifen muss um alles auf den richtigen Weg zu bringen - aber sein wir mal ehrlich . . .



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.13 02:03 durch Jun Jr.

  5. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Natchil 06.08.13 - 02:19

    Die Tiere sterben aber nicht aus in der Wildnis, und Schweine könnte ich selber züchten, heißt jeder könnte auch dann noch an richtiges Fleisch kommen.

  6. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Jun Jr 06.08.13 - 03:28

    Natchil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tiere sterben aber nicht aus in der Wildnis,

    Scheinen wohl generell sehr Menschenscheu zu sein diese freilaufenden wild-Rinder :-) . . .

    Natchil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und Schweine könnte ich
    > selber züchten, heißt jeder könnte auch dann noch an richtiges Fleisch
    > kommen.

    Du könntest also jeden bei Bedarf mit richtigem Fleisch versorgen? Puh . . . und ich dachte schon ich müsste mir jetzt eine Wohnung mit Garten suchen.



    10 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.13 03:42 durch Jun Jr.

  7. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: marvster 06.08.13 - 12:24

    Natchil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Tiere sterben aber nicht aus in der Wildnis, und Schweine könnte ich
    > selber züchten, heißt jeder könnte auch dann noch an richtiges Fleisch
    > kommen.

    Ich erinner mich da an Namen wie Bison, Wisent und dem Ur. Die haben es auch wunderbar in der Wildnis geschafft zu überleben... nicht.

  8. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Des_Moines 06.08.13 - 12:51

    marvster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natchil schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Tiere sterben aber nicht aus in der Wildnis, und Schweine könnte ich
    > > selber züchten, heißt jeder könnte auch dann noch an richtiges Fleisch
    > > kommen.
    >
    > Ich erinner mich da an Namen wie Bison, Wisent und dem Ur. Die haben es
    > auch wunderbar in der Wildnis geschafft zu überleben... nicht.

    mhm aber ist das wirklich auf die Unfähigkeit der Tiere zu überleben zurückzuführen oder viel eher auf die unangebrachte und absolut übertriebene Jagd die Menschen auf die Tiere gemacht haben, die fast schon auf gezielte Vernichtung ausgerichtet war? Dodos leben heute auch nicht mehr, 3x darfste raten wer dran Schuld ist.

  9. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Johnny Cache 06.08.13 - 13:05

    Jun Jr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und hinterher gibts dann keine Kuh mehr aus der
    > Retorte, sondern irgendwas das ähnlich schmeckt und aussieht und was
    > wohlmöglich noch Gesundheitsschädlich ist und Genmutationen im Körper
    > auslöst und beschleunigt.

    Als ob das so einfach wäre. Und selbst wenn, das bedeutet ja nicht daß Genmutationen was schlechtes sein müssen. Auch du bist ein Mutant und bis über einige der Mutationen vielleicht sogar sehr glücklich.
    Also ich für meinen Teil bin gerne ein Mutant der z.B. Milchprodukte zu sich nehmen kann ohne durch Gas ganze Landstriche unbewohnbar zu machen.

    http://img293.imageshack.us/img293/7323/signaturebn2.png

  10. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Lord Gamma 06.08.13 - 13:14

    Jun Jr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und in wenigen Jahrzehnten wird es so sein, dass nur noch die reichen und
    > schönen echtes Schlachtfleisch essen weil sie es bezahlen könenn wie heute
    > den 5000¤ Champagner, weiße Trüffel etc. Die resltiche Bevölkerrung
    > kriegt dann das Retortenfleisch mit Bio Siegel.

    "Echtes Schlachtfleisch"? Du meinst das mit den Antibiotika? Ok, bei Rindern werden wohl kaum Antibiotka eingesetzt, weil die stark genug sind, aber bei kleineren schwächeren Tieren umso mehr.

  11. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Anonymer Nutzer 06.08.13 - 14:28

    @Johnny Cache:
    "Als ob das so einfach wäre. Und selbst wenn, das bedeutet ja nicht daß Genmutationen was schlechtes sein müssen. Auch du bist ein Mutant und bis über einige der Mutationen vielleicht sogar sehr glücklich.
    Also ich für meinen Teil bin gerne ein Mutant der z.B. Milchprodukte zu sich nehmen kann ohne durch Gas ganze Landstriche unbewohnbar zu machen."

    Dann empfehle ich Urlaub in Tschernobyl. Vielleicht wächst dir ja ein dritter Arm oder irgendwas, worüber du auch sehr glücklich bist.

  12. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: elend0r 06.08.13 - 15:18

    Tierarten können verdrängt werden, wenn sie sich den Lebensraum mit dominanteren Tierarten teilen müssen, aber die Natur selbst hat es bisher noch nicht geschafft, die Artenvielfalt im großen Stil zu reduzieren. Evolution ist ein Faktor, der das beeinflusst, sowie krasse Naturkatastrophen, aber das sind zufällige Entwicklungen und keine gezielte Ausrottung.

    Der Mensch ist bisher die einzige Spezies auf Erden, die es geschafft hat, Art für Art zu vernichten aus purer Profitgier oder aus Jagdlust. Gerade bei deinen drei genannten Arten ist der Mensch stark an der Ausrottung beteiligt gewesen. Wenn dann nur noch drei Exemplare im Zoo sitzen, wird es schwierig daraus eine neue Population zu starten. In der Regel kommt es zu Gendefekten und schließlich zum Aussterben.

    Nur durch entsprechende Gesetzte konnte man Wisent und Bison retten. Was auch logisch ist. Wie soll sich eine Art vor dem Menschen schützen, der mit überlegenen Mitteln und ohne Rücksicht ein Tier nach dem anderen erlegt, wenn nicht andere Menschen diesen Schutz verlangen und durchsetzen?

  13. Re: Zweiklassengesellschaft . . .

    Autor: Natchil 06.08.13 - 20:50

    In den VSA überleben die Tiere doch, obwohl dort gejagt wird.

    Damals hat ja auch jeder gejagt, heute sind ja alle zu sensibel dafür. Die meisten Studenten z.b würden ja wohl kaum jagen gehen, oder wissen wie man das Tier dann zerlegt.

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