-
Da bekommt "Marsmensch" eine ganz andere Beeutung^^
Autor: tilmank 09.08.12 - 14:33
Halte eine Besiedelng aber nicht für sinnvoll -> Wie wir Mneschen drauf sind gäb das nach ein paar Jahrzehnten Krieg der Welten^^
"für den Durchschnitts-US-Bürger erschwinglich"
und
"halbe Million US-Dollar"
finde ich auch witzig. Mathematisch in Bezug auf Einkommen/Vermögen mag das gut und gerne so sein, ist aber wohl eher nicht so das, was man sich unter dem Durchschnittsbürger vorstellt, oder?
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg -
Zeitdauer
Autor: __destruct() 09.08.12 - 15:26
Vor allem dauert das so lange. Man braucht 4 Jahre lang, einfache Strecke. Das heißt, dass man schon mal 8 Jahre lang sicher von der Erde weg ist, eingesperrt in einer engen Sonde. Wenn man dann schon 8 Jahre seines Lebens allein wegen der Reise los ist, möchte man ja auch ein bisschen dort bleiben. Dabei verstreicht noch mehr Zeit. Außerdem bewirkt die Strahlung bestimmt nicht, dass man länger lebt und irgendwann liegt der Gedanke nahe, dort auf dem Mars zu sterben. Allerdings verbringt man dann ja seine alten Jahre dort und nicht seine jungen.
Viel geiler stelle ich es mir aber für jemanden vor, der auf dem Mars geboren wird und dann zur Erde fliegt. Das wäre hammer. -
Re: Zeitdauer
Autor: Himmerlarschundzwirn 09.08.12 - 15:35
Noch nie was von Warp-Antrieb gehört? :-P
-
Re: Zeitdauer
Autor: dmark 09.08.12 - 16:01
> Viel geiler stelle ich es mir aber für jemanden vor, der auf dem Mars
> geboren wird und dann zur Erde fliegt. Das wäre hammer.
Das wäre eher hammerhartes Training wegen der Erdanziehungskraft, die er bis dahin so noch nicht gewohnt war. -
Re: Zeitdauer
Autor: smueller 09.08.12 - 16:18
4 jahre für einen weg?
soweit ich das in erinnerung habe, brauchte die nasa jetzt 8 monate oderso? -
Re: Zeitdauer
Autor: __destruct() 09.08.12 - 17:08
Stimmt. Da haben die aber Fortschritt gemacht. In allen möglichen Artikeln und YT-Videos werden noch die alten 4 Jahre erwähnt und für Rechnungen verwendet, aber Curiosity hat nicht einmal achteinhalb Monate gebraucht. Da sollte dann auch ein halbes Jahr drin sein, wenn Menschen damit reisen und ein halbes Jahr hin, ein halbes zurück, das kann man doch auf sich nehmen, wenn man dafür einen anderen Planeten bereisen darf.
-
Re: Zeitdauer
Autor: __destruct() 09.08.12 - 17:13
Naja, so leicht ist man auf dem Mars auch wieder nicht. Die haben dort einen Ortsfaktor von 3,72 m/s² und wir hier auf der Erde in unseren Breiten werden mit 9,81 m/s² Richtung Erdmittelpunkt beschleunigt. Es ist ja nicht so, als wäre man auf dem Mars so leicht, wie auf dem Mond, der einen nur mit 1,62 m/s² anzieht.
-
Re: Zeitdauer
Autor: __destruct() 09.08.12 - 17:13
Wenn die den bis dahin für Raumfahrzeuge haben, dann will ich den auch für mein Motorrad. xD
-
Re: Zeitdauer
Autor: dmark 09.08.12 - 17:31
smueller schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> 4 jahre für einen weg?
> soweit ich das in erinnerung habe, brauchte die nasa jetzt 8 monate oderso?
8 Monate passt schon. In der Regel nimmt man die Hohmannbahn für Erde -> Mars. Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hohmannbahn -
Re: Zeitdauer
Autor: dmark 09.08.12 - 17:36
> Naja, so leicht ist man auf dem Mars auch wieder nicht. Die haben dort
> einen Ortsfaktor von 3,72 m/s² und wir hier auf der Erde in unseren Breiten
> werden mit 9,81 m/s² Richtung Erdmittelpunkt beschleunigt. Es ist ja nicht
> so, als wäre man auf dem Mars so leicht, wie auf dem Mond, der einen nur
> mit 1,62 m/s² anzieht.
Ja, aber bedenke: Du bist Dein bisheriges Leben lang 3,72 m/s² ausgesetzt gewesen. Dann 8 Monate (Flugzeit) praktisch 0 m/s². Und dann plötzlich 9,81 m/s². Also von heute auf morgen 2,6x so schwer sein wie gewohnt. Das dürfte für den Körper harte Arbeit sein. -
Re: Zeitdauer
Autor: __destruct() 09.08.12 - 17:46
So kann man das aber nicht sehen, da der Körper auch zur Fortbewegung etwas leisten muss und das geht auf dem Mars nicht 2,6 Mal leichter.
-
Re: Zeitdauer
Autor: dmark 09.08.12 - 18:46
Mit der Bewegung magst Du recht haben. Ich meinte aber eher die Belastung der Gelenke (z.B. Knie oder Fuß) oder der Wirbelsäule. Dazu kommt dann die Arbeit der Muskeln, die das Skelett stabilisieren. Die sind das nicht gewohnt und müssen erst trainiert werden.
-
Re: Zeitdauer
Autor: __destruct() 09.08.12 - 20:24
Ja, schon, aber man muss auch sowieso auf dem Hinweg zum Mars trainieren, sonst kann man dort angekommen nicht mal mehr dem Curiosity-Rover winken, weil man bis dahin sonst nur noch aus Schwabbel besteht.
-
Re: Zeitdauer
Autor: Ach 10.08.12 - 03:44
__destruct() schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Vor allem dauert das so lange. Man braucht 4 Jahre lang, einfache Strecke.
Nein, nein. Mit heutiger Technik kann man den Mars in 5 Monaten erreichen. Curiositys Atlas Rakete ist ja auch erst Ende 2011 gestartet. Und Curiosity ist dabei sehr früh aufgebrochen, den bei der unbemannten Raumsonde war die Reisezeit kein entscheidendes Kriterium dass man mit aller Macht klein halten müsste, im Gegensatz zur Verweildauer von Astronauten im inrterplanetärem Raum. Auf dem Mars angekommen muss man dann aber (mindestens) 1 1/2 Jahre verweilen, solange bis die Erde in ihrer Reise um die Sonne den Mars wieder nahezu eingeholt hat, um für die Rückreise die wiederum kürzest mögliche Bahn zu erwischen. 4 Jahre, das ist in etwa die Dauer des gesamten Trips.
Daneben arbeiten einige Sonden ja bereits mit Ionenantrieben, und an "heißen Ionenantriebe" wird derzeit emsig geforscht und getestet. Mit solch einem elektrischen Antrieb, der zwar erheblich weniger Schub leistet aber dafür über die gesamte Reisedauer "brennt", könnte man die Reise zum Mars im besten Falle auf 5 Wochen! verkürzen.
Hättest du einen Antrieb der dir permanente 9,81m/s bietet(hälfte der Strecke beschleunigen, andere Hälfte abbremsen), dann könntest du übrigens schon nach 3 1/2 Tagen deine Beine in der Mount Sharp Lounge lang machen :].
1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.12 03:46 durch Ach. -
Re: Zeitdauer
Autor: tilmank 10.08.12 - 11:58
dmark schrieb:
> Ja, aber bedenke: Du bist Dein bisheriges Leben lang 3,72 m/s² ausgesetzt
> gewesen. Dann 8 Monate (Flugzeit) praktisch 0 m/s². Und dann plötzlich 9,81
> m/s². Also von heute auf morgen 2,6x so schwer sein wie gewohnt. Das dürfte
> für den Körper harte Arbeit sein.
Darum: Künstliche Schwerkraft!
Da wir die gegenwärtig nicht als "Teppich" auslegen können, muss das Raumschiff eben zwei sich gegenläufig drehende Segmente als Wohnraum haben.
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg -
Re: Zeitdauer
Autor: Anonymer Nutzer 10.08.12 - 18:32
So ungefähr vier Jahre dauert aber auch die Reise zum Mars wenn man den Mars zu dem Zeitpunkt erreicht bzw. verlässt an dem er am weitesten von der Erde entfernt ist.
-
Re: Zeitdauer
Autor: __destruct() 10.08.12 - 20:43
Ach schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Daneben arbeiten einige Sonden ja bereits mit Ionenantrieben, und an
> "heißen Ionenantriebe" wird derzeit emsig geforscht und getestet. Mit solch
> einem elektrischen Antrieb, der zwar erheblich weniger Schub leistet aber
> dafür über die gesamte Reisedauer "brennt", könnte man die Reise zum Mars
> im besten Falle auf 5 Wochen! verkürzen.
>
> Hättest du einen Antrieb der dir permanente 9,81m/s bietet(hälfte der
> Strecke beschleunigen, andere Hälfte abbremsen), dann könntest du übrigens
> schon nach 3 1/2 Tagen deine Beine in der Mount Sharp Lounge lang machen
> :].
Ich sehe keinerlei Vorteile in einem solchen absichtlich dauerhaft beschleunigenden Antriebssystem, sondern nur Nachteile. Vergleicht man die Zeit, die man benötigt, um eine bestimmte Strecke auf der ersten Hälfte beschleunigt und in der zweiten Hälfte abgebremst zurückzulegen, mit der Zeit, die man benötigt, um die selbe Strecke mit der bei der anderen Vorgehensweise erreichten Maximalgeschwindigkeit zurückzulegen, dann braucht man dafür doppelt so lange, wie, wenn man die kinetische Energie sofort hineinstecken und sofort vernichten könnte. Und das, obwohl man insgesamt bei beidem gleich viel Energie investieren muss.
Will man die gleiche Zeit erreichen, dann müsste man bei der von dir vorgeschlagenen Vorgehensweise 4 Mal so viel Energie investieren, wie bei unendlich kurzen Beschleunigungs- und Abbremsphasen. Natürlich sind solche nicht erreichbar, aber man sollte versuchen, alle eingeplante Energie möglichst schnell umzusetzen, um zügig ans Ziel zu kommen. Abbremsen sollte man möglichst spät und nicht schon auf halbem Weg. -
Re: Zeitdauer
Autor: Ach 11.08.12 - 02:29
Rod-Trendy schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> So ungefähr vier Jahre dauert aber auch die Reise zum Mars wenn man den
> Mars zu dem Zeitpunkt erreicht bzw. verlässt an dem er am weitesten von der
> Erde entfernt ist.
Hmmm, also wenn du das Leben des Raumfahrers mal außer Acht lässt, gehen wird das bestimmt! Musst du dich, um auf die 4 Jahre zu kommen halt erst mal etwas vom Zentrum des Systems wegbewegen um Zeit zu verschwenden, um danach ziemlich knapp an der Sonnen vorbeizufliegen, denn du willst die Erde ja schließlich "zurücküberholen", und das geht dann nur über eine schnelle elliptische Innenbahn durchs Sonnensystem. Die Strahlung tut ja dann schon etwas weh und in der Zwischenzeit hat die Erde denn Mars ja auch schon 2 mal passiert. Vielleicht führt dich dein Kurs auch schon vor der eigentlichen Landung einmal an der Erde vorbei, weshalb das alles zu einer großen Meisterleistung der Planung wird, die sich bisher wohl so noch niemand durchdacht hat. -
Re: Zeitdauer
Autor: Ach 11.08.12 - 03:23
Du findest 5 Monate schneller als 5 Wochen?
Also um erst mal eine Annahme festzuhalten; Im Weltall geht es nicht darum "grün" zu denken, oder? Ansonsten hilft vielleicht das Argument, dass sich 5 Milliardstel der von der Sonne abgestrahlten Energie auf die Erde richten, der Rest strahlt (glücklicher Weise) an unserem Planeten vorbei. Die Sonne produziert in einer Sekunde mehr Energie als die Menschheit während ihres gesamten Bestehens verbraucht hat. Will meinen: da draußen wird mit anderen Karten gespielt. Und bremsen musst du auch nur, weil du so viel schneller wirst als mit einem chemischen Raketenantrieb, dass du am Mars unweigerlich vorbei rasen(oder seeehr hart landen bzw. verglühen) würdest.
Ionenantriebe funktionieren elektrisch. Diese Energie kannst du entweder mit Solarzellen von der Sonne abgreifen oder von einem mitgeführtem Atomreaktor. Radioaktiv verseuchen kannst du da draußen übrigens auch nichts, du kannst höchsten weniger strahlen als der ganze Rest um dich herum(Auch Curiosity führt einen kleinen Reaktor mit sich).
Danach ist die Rechnung einfach. Du teilst das Gewicht deines Raumschiffs durch das Produkt der Schubkraft deines Antriebs mit dessen Brenndauer. Und siehe da, Ionenantriebe erschaffen plötzlich ganz neue Möglichkeiten unser Sonnensystem in viel kürzer Zeit und im direktem Anflug auf die Planeten zu erkunden. Das ist auch keine Politik bei der man sich die Meinung auswählen kann, es ist halt Physik. Alle Eckdaten die man über den Ionenantrieb erfahren will findet man in der Wikipedia. Um die Atmosphäre zu überwinden und einen Erdorbit zu erreichen, brauchen wir heute nach wie vor einen chemischen Antrieb. Auch beim Flug zum Mond kann der Ionenantrieb seinen Stärke (noch)nicht ausspielen, dafür aber bei allem was danach kommt. Diese Ansicht wird ja nicht von mir in die Welt hinaus posaunt, es sind die Weltraumbehörden selber, allem voran die Nasa, die die Zukunft im Ionenantrieb sehen und eifrig daran forschen. Auch die Esa ist im Boot. Die hat schon vor ein paar Jahren eine ionengetriebene Sonde zum Mond geschickt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.12 03:26 durch Ach. -
Re: Zeitdauer
Autor: tilmank 11.08.12 - 15:21
Ach schrieb:
> Ionenantriebe funktionieren elektrisch. Diese Energie kannst du entweder
> mit Solarzellen von der Sonne abgreifen oder von einem mitgeführtem
> Atomreaktor.
Aus Wikipedia:
"Die Antriebsleistung ist nicht wie bei chemisch arbeitenden Raketen in den reagierenden Treibstoffkomponenten gebunden, sondern stammt vom angelegten elektromagnetischen Feld. Die Energie zur Erzeugung der Felder wird bisher meist mit Hilfe von Solarzellen gewonnen. Ein Treibstoff im herkömmlichen Sinne existiert nicht, jedoch geht die Stützmasse verloren (Gase oder ionisierte Kleinsttröpfchen, die ausgestoßen werden; verwendet werden z. B. Xenon oder Quecksilber)."
&
"Die Sonde SMART-1 wiegt z.B. 367 Kilogramm und führte 84 kg Xenon als Stützmasse mit."
Rückstoß ohne Masse wäre zu schön um wahr zu sein :-(
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg



