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Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

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  1. Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: Atrocity 28.04.16 - 10:45

    ... und unsere Freiheit nicht am Hindukusch verteidigen würden. Dann wäre das eine Option.

    Aber warum sollte ich eine Organisation unterstützen die meiner Meinung nach gegen das Grundgesetz agiert? Klar, Verteidigung muss sein. Aber bitte nicht am Arsch der Welt den Mist ausbügeln den die Amerikaner verbockt haben.

    Gehalt fände ich gar nicht mal so übel. Kommt immer drauf an was man aktuell so bekommt. Hat ja nicht jeder einen Topjob mit 50.000¤+ im Jahr.

  2. Re: Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: Atrocity 28.04.16 - 10:50

    Sehe gerade... die suchen nicht mal Programmierer laut Webseite. Nur Admins.

  3. Re: Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: Lemo 28.04.16 - 10:52

    Um die Newsseiten zu verwalten. SharePoint-Admins? ;D

  4. Re: Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: ww 28.04.16 - 13:29

    Ja ein echter Traum. Steigen Sie noch heute ein: Werden Sie Bundeswehradmin für Windows XP.

  5. Re: Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: M.Kessel 28.04.16 - 17:26

    Du hast Recht.

    Die ITler, die sie suchen ... und brauchen, betrachten wahrscheinlich eher 75.000 Euro als Minimnumgehalt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.16 17:27 durch M.Kessel.

  6. Re: Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: /mecki78 28.04.16 - 17:46

    Atrocity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... und unsere Freiheit nicht am Hindukusch verteidigen würden. Dann wäre
    > das eine Option.

    Verteidigung ist das Gegenteil von Angriff, nicht das Gegenteil von Auslandseinsatz.

    /Mecki

  7. Re: Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: plutoniumsulfat 28.04.16 - 18:08

    Und wo müssen wir uns verteidigen, außer in Deutschland, hmm?

  8. Re: Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: manudrescher 28.04.16 - 21:07

    In der heutigen Zeit....Global, daher wird auch die Zusammenarbeit mit den Bündnispartnern immer wichtiger.

    Schuld ist die asymmetrische Anschlagsführung durch den Terrorismus.

    Wer weiß, vielleicht haben die Einsätze in "Weit weit Weg" (das macht es für den deutschen Michl daher nicht so greifbar) verhindert, dass durch den Terrorismus es in den letzten Jahren in Europa und Deutschland nicht mehrmals "Paris" gegeben hat...oder andere Anschläge.

    Vielleicht machen die Bündnispartner mit Deutschland ihren Job so gut, das hier in Deutschland tatsächlich der Eindruck entsteht, es wäre unnötig...ist ja alles ruhig hier und Deutschland sollte seine Soldaten zuhause lassen.

    Egal, was man von der Bw halten mag...jeder einzelne hat meinen vollen Respekt und Anerkennung.

    Der KSK Soldat oder auch die Patrouille an Fallis im Gefecht (es kracht dort deutlichst mehr als hier in D berichtet wird) tragen ihren Teil dazu bei, dass du morgens zum Bäcker gehen kannst ohne dir einen "Kopf" machen zu müssen.

    Und auch wenn einige nur wegen des Geldes in den Einsatz gehen...viele gehen für dich....egal wie die Gründe politisch auch sein mögen, egal wie die einzelne Meinung dazu ist, egal ob es im Anschluß "richtig" oder "falsch" war....er geht mit seiner Überzeugung für dich...und dafür darf sich der Soldat in D anspucken lassen.

  9. Re: Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: Ymi_Yugy 28.04.16 - 21:48

    Asymmetrische Kriegsführung ist doch nicht einfach so entstanden. Und nein ich glaube das militärische Engagement Deutschlands, seiner europäischen und transatlantischen Partner, sowie der in diesen Ländern vorherrschende Lebensstil, der auf Kosten anderer vormals durch Kolonie und nun durch Handelsabkommen und Firmen ausgebeuteten Staaten geführt wird, ein wesentlicher Nährboden für die hohe Präsenz internationalen Terrorismus darstellt. Ich möchte an dieser Stelle ein Beispiel zeigen. Die Wikipedia Liste von Terroranschlägen, zählt z.B. keinen einzigen islamistischen Terroranschlag in Deutschland vor dem Beginn des Afghanistaneinsatzes. Desweiteren finde ich jeder Deutscher Soldat sollte zu seiner Tätigkeit stehen. Dass er sich dabei einem Gewissen Maß der Kritik, für seinen Berufung des Tötens, gefallen lassen muss sollte aber auch selbstverständlich sein.

  10. Re: Wenn wir wirklich eine Verteidigungsarmee hätten...

    Autor: /mecki78 04.05.16 - 23:50

    Ymi_Yugy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nein
    > ich glaube das militärische Engagement Deutschlands, seiner europäischen
    > und transatlantischen Partner, sowie der in diesen Ländern vorherrschende
    > Lebensstil, der auf Kosten anderer vormals durch Kolonie und nun durch
    > Handelsabkommen und Firmen ausgebeuteten Staaten geführt wird, ein
    > wesentlicher Nährboden für die hohe Präsenz internationalen Terrorismus
    > darstellt.

    Das ist keine Argumentation. Das irgendwann vor einem halben oder sogar mehreren Jahrhunderten irgendwer irgendwas falsches getan und damit irgendwem ein Unrecht zugefügt hat, das rechtfertigt absolut rein gar nichts. Wer glaubt das ihm das dazu bemächtigt irgendwelchen anderen, völlig unbeteiligten Personen hunderte von Jahren später auch ein Unrecht zuzufügen, der ist gelinde gesagt geisteskrank, eine Gefahr für die komplette Weltbevölkerung und er wird nur eines damit erreichen: Nämlich dass niemand mehr Sympathien für ihn oder seine Sache hat und am Ende das Vergangene Unrecht sogar noch legitim erscheint.

    Auch ohne Kolonien wäre Nordafrika oder der mittlere Osten kein Paradies aus blühenden Landschaften, florierender Wirtschaft und ein Herd des Friedens. Egal was Europa irgendwem dort angetan hat, sie hatten genug Zeit sich davon zu erholen, zerstörtes aufzubauen und mit den ehemaligen Gegnern in einen Vernünftigen Dialog zu treten. Das haben andere schließlich auch geschafft und sich hier immer "Aber es gab mal Kolonien" zu verstecken ist nichts weiter als ein ganz, ganz billige Ausrede dafür keine Verantwortung für das Handeln von Militär, Extremisten, Regierungen und Religionsführer dieser Länder in den letzten 60 Jahren übernehmen zu müssen.

    Die Scheichs da unten schwimmen in Geld, sie könnten mit Geld heizen, es würde keine Rolle spielen und es ist wirklich bei Gott nicht die Schuld der Europäer, das davon kaum etwas bei der eigenen Bevölkerung oder heimischen Wirtschaft ankommt. Es ist auch nicht die Schuld von Europa das restriktive Regierungen und überzogener religiöser Einfluss seit einem halben Jahrhundert freien Handel zerstören und den Aufbau einer funktionierenden Industrie behindert, so dass nicht einmal Existenzen zerstört, sondern erst gar keine ermöglicht werden.

    Schau dir doch den "arabischen Frühling" an und was daraus geworden ist. Willst du ernsthaft uns die Schuld dafür aufbürden? Wir haben das alle begrüßt und wir haben uns hier in keiner Weise eingemischt, so dass du uns für jegliches Scheitern absolut keine Schuld geben kannst. Diese Leute schaffen es nicht einmal untereinander mit sich selber auszukommen. Da wundert es nicht, das die USA immer gerne mit Diktatoren zusammen gearbeitet haben. Ja, das sind Diktatoren, deren Bürger sind nicht wirklich frei, Machtmissbrauch und Korruption sind Teil des Tagesgeschäfts, aber bis auf Tunesien ging es jedem Land mit dem alten Regime besser als heute, und bei Tunesien ist das noch eine offene Sache, das wird die Geschichte dann in ein paar Jahren zeigen. Das schöne an einem Diktator ist, alle hassen, fürchten oder lieben ihn, aber egal was davon, solange sie sich auf ihn konzentrieren, bekämpfen sie nicht gegenseitig, weil er hält das Land zusammen und am laufen, wenn nötig mit Gewalt, aber er tut es. So etwas wie Islamischer Staat hätte es unter Saddam oder Gaddafi nie gegeben, das hätten die im Traum nicht zugelassen, die wären weg vom Fenster gewesen, so schnell hättest du gar nicht schauen können.

    > Die Wikipedia
    > Liste von Terroranschlägen, zählt z.B. keinen einzigen islamistischen
    > Terroranschlag in Deutschland vor dem Beginn des Afghanistaneinsatzes.

    Und welche Terroranschläge zeigt sie bitte danach?

    Außerdem ist das auch keine Argumentation, weil sich die Zeiten und die Weltlage insgesamt geändert hat und das hätte sie auch, wenn kein deutscher Soldat jemals Deutschland verlassen hätte.

    Das Prinzip "wenn wir uns raus halten, dann betrifft es uns nicht und dann passiert uns auch nichts" hat seit Anbeginn der Menschheit noch nie funktioniert, denn egal wie lange man unter'm Radar weg taucht, irgendwann ist man an der Reihe. Beispiele dafür gibt es unzählige. Und während man am Anfang noch hätte einen kleinen Gegner aufhalten können, steht man dann einen übermächtigen Gegner gegenüber, wo es außer Kapitulation gar keine ernste Alternativoption mehr gibt. Glaubst du der IS wäre einfach so verschwunden, wenn man ihn nicht bekämpft hätte? Glaubst du die Nazis wären damals einfach so verschwunden, wenn man sie nicht bekämpft hätte?

    Und wenn du solche Leute 30 Jahre unbehelligt einfach mal machen lässt, dann stehen die eines Tages vor deiner Tür und was bitte sollen dann 180'000 Bundeswehrsoldaten noch Retten, wenn 500'000 radikale, top ausgerüstete und geschulte IS Kämpfer in's Land einfallen? Eben, gar nichts. Da braucht man mehr von Verteidigungsarmee sprechen, das nennt sich dann Kapitulationsarmee, die nur noch eines beherrschen muss: Waffen nieder zulegen und sich zu ergeben.

    Was geschehen ist, das ist geschehen, das können wir nicht Rückgängig machen. Wir können es zukünftig besser machen, aber nicht wenn Leute die nächsten 200 Jahre immer nur auf der Vergangenheit herum reiten. Und mit Terroristen wird nicht verhandelt. In dem Moment wo jemand anfängt unschuldige Menschen zu töten ist es mir egal warum er das tut, was sein Anliegen ist, was er will oder wer ihm wann was angetan hat. In dem Moment ist dieser Mensch nur noch eines, eine Gefahr für die Allgemeinheit und gehört ausgeschaltet. Ich sage jetzt nicht unbedingt getötet, von mir aus sperrt man ihn ein Leben lang weg, aber dazu wird es kaum kommen, da dieses Menschen ja so verblendet sind, dass sie sich lieber selber töten um andere dabei mitzureißen.

    /Mecki

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