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Absolut sinnvoll

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  1. Absolut sinnvoll

    Autor: floxiii 23.10.19 - 16:18

    Das ist absolut sinnvoll, denn es gibt in der Bevölkerung kaum ein Bewußtsein dafür, wie sehr man sich durch die viel zu freizügige Preisgabe persönlicher Daten selbst schadet und zum Spielball der Daten-Konzerne macht.

    In Österreich haben z.B. rund 50% der über 15-Jährigen eine handelskettenübergreifende "Bonus-Karte", bei der jeder einzelne Einkauf registriert wird und wodurch so schöne Dinge ermöglicht werden wie Dynamic Pricing.

    Bitte die im Artikel verlinkten Leitfragen durchlesen, die sind wirklich überraschend wohlüberlegt!

  2. Re: Absolut sinnvoll

    Autor: wittiko 23.10.19 - 16:37

    Wenn etwas nichts kostet oder billiger ist zahlst du mit deinen Daten.

    Es ist nicht Aufgabe des Staates hier einzugreifen. Da müsste das Bewusstsein dafür geschaffen werden und das schon in der Schule.

  3. Re: Absolut sinnvoll

    Autor: __fastcall 23.10.19 - 16:51

    Das Problem ist aber nicht nur unbedingt an eine Person gebunden (Heiße Herdplatte => Hört nicht => Verbrennt sich), sondern das Firmen mit zu vielen Daten große Macht haben, die man auch Missbrauchen kann, was du zu einem Gesellschaftlichen/Internationalen Problem werden kann.

    Bestes Beispiel => Facebook. Wahlmanipulation durch Cambridge Analytica, Erstellung von Schattenprofilen, generelle Massenüberwachung in der USA, usw, usw.

    Eine generelle Kontrolle solche Algos ist richtig bedacht kein Fehler. Wenn man es nicht unbedingt so verkackt wie sie es bei den tollen Autoherstellern getan haben.

    Klar sollte jeder Mensch wissen was er da Preis gibt. Aber soweit sind die Menschen nicht. Entweder bestraft man die Menschen also direkt, in dem man Gesetze für solche Fahrlässigkeiten erlässt, oder nutzt andere Hebel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.19 16:52 durch __fastcall.

  4. Re: Absolut sinnvoll

    Autor: CraWler 23.10.19 - 18:09

    Dynamic Pricing verstößt gegen den Gleichberechtigungsgrundsatz. Allein damit könnte man es in der BRD gegebenenfalls schon gerichtlich untersagen lassen. z.B. wenn Armee mehr zahlen müssen als zahlungskräftige Stammkunden usw.

    Dazu bräuchte man nicht unbedingt neue Gesetze.

    ----------------------------
    Piratenpartei Wähler

  5. Die Namenswahl ist aber doof

    Autor: M.P. 24.10.19 - 11:09

    Aber irgendwie fehlt wohl ein treffender Name für das, was man verbieten will..

    "Algorithmus" besetzt einen viel zu großen Bedeutungsraum.

    Genau wie "Messer" im Bezug zum Waffengesetz. Wenn dann irgendetwas schief geht bei der Waffengesetzgebung, müssen wir mit den Fingern essen, und wissen nicht mehr, wie wir etwas in der Küche zerkleinern/schälen sollen ...
    Aber vielleicht kommt es noch so, da man immerhin auch mit einem Küchenmesser jemanden umbringen kann - die Hausgeräteindustrie würde sich bestimmt darüber freuen, uns viele viele gegen Missbrauch zertifizierte Küchenmaschinen verkaufen zu können, wenn das gute alte Küchenmesser verboten und eingezogen wird ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.10.19 11:12 durch M.P..

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