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Als Datenspeicher?!

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  1. Als Datenspeicher?!

    Autor: Eheran 28.04.16 - 18:53

    Wie soll das denn funktionieren?
    Also als "Archiv" kann ich es mir ja noch irgendwie vorstellen - aber für jeden Speicher den man im Zweifel mehr als 1x auslesen will bzw. gar nutzen will wie eine HDD?

  2. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: tingelchen 28.04.16 - 19:14

    Als SSD Ersatz soll es ja auch nicht herhalten. Sondern als Archiv. Steht auch so im Artikel. Als Archiv ist es auch wunderbar geeignet. Man kann damit praktisch ein Snapshot vom Internet ziehen und es auf einen Datenträger stopfen, von der Größe einer 2,5" SSD :)

    Derzeit brauch man dafür mehrere Standard Container für den Schiffsverkehr.

  3. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: Dumpfbacke 28.04.16 - 19:14

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie soll das denn funktionieren?
    > Also als "Archiv" kann ich es mir ja noch irgendwie vorstellen - aber für
    > jeden Speicher den man im Zweifel mehr als 1x auslesen will bzw. gar nutzen
    > will wie eine HDD?
    Momentan ist die ganze Technik Zukunftsmusik. Dafür ist laut dem Artikel die Übertragungsrate viel zu langsam, als das es als Archiv taugt.

    Eventuell wird es wie bei CDs mit WORMs gemacht. Write Once read manys, also einmal beschreiben, aber beliebig oft auslesen.
    mfg

  4. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: ChevalAlazan 28.04.16 - 19:18

    Weisst du wie man heutzutage Informationen sicher speichert? Auf Mikrofilm.

    Wenn von Archiven gesprochen wird, dann wird nicht kleingeistig in vergänglichen SSD-Festplatten gedacht, die vielleicht schon in 10 Jahren defekt sind oder es schon in 20 Jahren Probleme gibt Abspielgeräte zu finden.

    Was wäre, wenn man in 50 Jahren das komplette Wissen der Menschheit auf einem Tropfen aufbewahren könnte? Man könnte dieses Wissen kostenfrei an alle Bürger abgeben (also in der "Wir brauchen mündige Menschen"-Utopie) und sicherstellen, dass das gesamte Wissen nicht verloren geht.

    Statt - so wie heute - massive Bunkeranlagen vorzuhalten, mit komplizierten Lüftungs- und Zutrittsystemen um wenigstens die wichtigsten Wissensschätze vor dem Verfall zu schützen. Und damit meine ich keine Originale.

  5. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: Moe479 28.04.16 - 19:18

    z.b. Polymerase-Kettenrekationen (PCR) machen genau das, die informationen werden dupliziert

  6. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 28.04.16 - 21:15

    Dumpfbacke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eventuell wird es wie bei CDs mit WORMs gemacht. Write Once read manys,
    > also einmal beschreiben, aber beliebig oft auslesen.
    > mfg
    Ich glaub die gehen beim lesen auch kaputt

    http://nrodl.zdf.de.glcloud.net/none/zdf/14/01/140114_sendung_nano_1456k_p13v11.mp4
    (ab min 21)

  7. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: Blar 28.04.16 - 21:31

    > Archiven gesprochen wird, dann wird nicht kleingeistig in vergänglichen SSD-Festplatten gedacht, die vielleicht schon in 10 Jahren defekt sind

    Oder wenn die Daten auf einer SSD schon in ein paar Monaten nicht mehr vorhanden sind: SSD ist kein Datengrab

    --
    Meine Seite http://www.blar.de/ und mein Blog http://blar.wordpress.com/

  8. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: spitfire_ch 29.04.16 - 00:26

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > z.b. Polymerase-Kettenrekationen (PCR) machen genau das, die informationen
    > werden dupliziert

    Genau. Exponentiell vervielfacht, sogar. D.h. Du musst nur einen winzigen Tropfen Deines Archives nehmen - das vermutlich die Information selbst ebenfalls in vielfacher Ausführung verteilt auf die Lösung enthält - und vervielfachst den Tropfen um ihn auszulesen. Wird der Vorrat im Archiv irgendwann knapp, stellst Du auf die gleiche Art wieder mehr davon her. Leider ist die PCR durchaus auch fehleranfällig. Bei jedem Auffrischen des Archivs würde die Datenqualität abnehmen (bei heutigem Stand der Technik).

  9. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: Menplant 29.04.16 - 07:41

    ChevalAlazan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weisst du wie man heutzutage Informationen sicher speichert? Auf
    > Mikrofilm.
    >
    > Wenn von Archiven gesprochen wird, dann wird nicht kleingeistig in
    > vergänglichen SSD-Festplatten gedacht, die vielleicht schon in 10 Jahren
    > defekt sind oder es schon in 20 Jahren Probleme gibt Abspielgeräte zu
    > finden.
    >
    > Was wäre, wenn man in 50 Jahren das komplette Wissen der Menschheit auf
    > einem Tropfen aufbewahren könnte? Man könnte dieses Wissen kostenfrei an
    > alle Bürger abgeben (also in der "Wir brauchen mündige Menschen"-Utopie)
    > und sicherstellen, dass das gesamte Wissen nicht verloren geht.
    >
    > Statt - so wie heute - massive Bunkeranlagen vorzuhalten, mit komplizierten
    > Lüftungs- und Zutrittsystemen um wenigstens die wichtigsten Wissensschätze
    > vor dem Verfall zu schützen. Und damit meine ich keine Originale.
    Dezentrales Superarchiv. Sämtliches Wissen in einem GIT Repository? Wer löst denn die ganzen merge Konflikte auf?

    Sämtliches Wissen des Menschen zu archivieren ist wie die Montagszeitung -> In kurzer Zeit wieder veraltet. Außerdem, selbst wenn wir die Technologie haben die Daten auf kleinem Raum zu speichern, fehlt uns noch die Schreibgeschwindigkeit/Lesegeschwindigkeit damit dies auch praktikabel ist. Zuletzt wäre dann noch das Problem, dass unser bisherige Wissenschätze sehr chaotisch verteilt und auch teilweise nicht frei zugänglich ist.

  10. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: Freiberufler 29.04.16 - 13:43

    DNA wird der Mensch auch 2000 Jahren auslesen können, bei aktuellen Speichermedien bin ich mir dagegen nicht so sicher.

  11. Re: Als Datenspeicher?!

    Autor: Moe479 30.04.16 - 01:57

    dass das nicht rund läuft ist gerade der motor der natur: MUTATION!

    die lösung dagegen wird ja ja auch im artikel beschrieben, eine datenkonsistenz wird über redundanzen erreicht, d.h. den mehrheitsentscheid was richtig ist .... ist mittlerweile anerkannt probates mittel um bei differenzen unter mehr als zwei speichern das warscheinlich 'richtigere' herauszufinden ... siehe mehrfach gespiegelte dbms



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.04.16 02:04 durch Moe479.

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