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Auslaufen?

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  1. Auslaufen?

    Autor: Vollstrecker 04.08.21 - 15:52

    Wenn aktuelle eine Faser reist, dann sucht man die Stelle und spleißt sie wieder zusammen. Blöd hier wenn die Flüssigkeit raus ist.

  2. Re: Auslaufen?

    Autor: NonesensE 04.08.21 - 16:51

    Glycerin hat eine brauchbare Oberflächenspannung, das läuft aus einer Kapillare nicht einfach raus. Notfalls muss man halt noch nen Zentimeter abschneiden.

  3. Re: Auslaufen?

    Autor: Eheran 04.08.21 - 18:07

    >das läuft aus einer Kapillare nicht einfach raus.
    Übliche Kapillaren, die man so kennt, sind nicht elends lang mit deutlichen Höhenunterschieden. Die Faser kann durchaus an der Schadstelle >10m unterhalb eines Endes sein. Damit kann auch einfach ein Vakuum entstehen und das höhere Ende entsprechend ohne Leckage entleeren. Die Kapillare steht (vor der Beschädigung) unter >1 bar Druck am unteren Punkt. Da läuft selbstverständlich was aus, das ließe sich nicht verhindern.

    Die sind auch nicht aus Flourpolymer mit extrem großem Kontaktwinkel, womit auch eine übliche, handhabbare Kapillare leicht auslaufen würde. Das passiert normal mit Wasser<->Glas nicht, weil der Kontaktwinkel sehr klein ist.

  4. Re: Auslaufen?

    Autor: violator 04.08.21 - 21:58

    Ist das überhaupt so flüssig, dass es rauslaufen würde? Außerdem muss ja auch erstmal der Druck stimmen, damits überhaupt raus will.

  5. Re: Auslaufen?

    Autor: chefin 05.08.21 - 07:28

    Adhäsionskraft wirkt auch bei starkem Gefälle. Dadurch kommt der Druck nicht an der Bruchstelle an. Selbst 1000m Höhendifferenz aka 100Bar wenns Wasser wäre, würden nichts ausmachen. Man hat hier schon einiges an Erfahrung zb via Kapillarrohrthermometer.

    Kapillarwirkung ist gut erforscht. Vieleicht gibts einen Grenzwert, dann wird man das beim Verlegedesign berücksichtigen. zB indem man nach 200m Höhendifferenz absetzt und einen Zwischenverstärker setzt. Dort unterbricht dann die Faser, wird elektrisch neu moduliert auf eine neue Faser.

    Da nun die Biege und Zugfestigkeit ein Vielfaches ist, sind Brüche nahezu ausgeschlossen. Da muss schon ein Bagger das abreisen. Und dann wird halt neue Faser eingeblasen, wenn nötig. Das Einblasen von Fasern ist das wenigste an Arbeit. 95% der Arbeiten sind Verlegearbeiten. Einblasen nachdem Bagger abgerissen dauert dann halben Tag.

  6. Re: Auslaufen?

    Autor: Eheran 07.08.21 - 19:05

    Adhäsionskraft in einer Kapillare? Wo/wie? Abgesehen von der Grenzfläche Flüssigkeit<->Gas<->Feststoff gibt es keine Kräfte?

    Und natürlich kommt der Druck bei einem Bruch nicht an der Bruchstelle an, dort sind es automatisch 1 atm. Das ist der statische Druck, der wirkt. Bei Bewegung wird die potentielle Energie umgewandelt. Ausfließen wird es freilich trotzdem.

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