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Kunst kommt von Können
Autor: schily 17.01.17 - 11:31
Was dieser Mensch da betreibt, nennt man "Wunst".
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Re: Kunst kommt von Können
Autor: Trollversteher 17.01.17 - 11:34
Naja, da seine Software einen der Meilensteine der KI-Entwicklung mit ermöglicht hat, ist bei Ihm mehr Können zu vermuten als bei so manchem möchtegern-schlaueren Golem Forenmitglied...
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Re: Kunst kommt von Können
Autor: schily 17.01.17 - 11:47
Es kommt hier nicht darauf an, was er bereits getan hat, sondern was er verspricht.
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Re: Kunst kommt von Können
Autor: Trollversteher 17.01.17 - 12:16
>Es kommt hier nicht darauf an, was er bereits getan hat, sondern was er verspricht.
Natürlich kommt es *genau darauf* an, denn wenn er weiß genau, was er da verspricht. Er hat die nötige Erfahrung und das Können, darüber zumindest genauere und realistischere Aussagen machen zu können als Du und Ich. -
Re: Kunst kommt von Können
Autor: schily 17.01.17 - 14:43
Wenn man bedenkt, daß KI auch heute noch nicht so ohne weiteres sagen kann, was da gelernt wurde, sind seine Behauptungen ziemlich weit von der Realität entfernt.
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Re: Kunst kommt von Können
Autor: jungundsorglos 18.01.17 - 19:50
> als Du und Ich.
Von der eigenen Begrenzung nicht auf die anderer schließen, nur weil man sich dann in der vermeintlichen Gemeinschaft wohler fühlt.
@Thema: Wie er sich das konkret vorstellt wurde hier nicht erläutert, und was bisher zu dem Thema zu lesen war basiert im Prinzip darauf einfach mehr Rechenleistung darauf anzusetzen, aber dabei die gleiche Struktur/Algorithmus beizubehalten.
Ich bin da sehr skeptisch dass man damit eine *allgemeine* KI in sinnvoller Zeit erschaffen kann. Theoretisch gibt es einige Algorithmen die alles könnten, aber eben nur unter gewissen Umständen die so in der Realität (z.B. zu wenig Trainingsdaten) nicht umsetzbar sind und auch dann nicht verallgemeiner können.
Kritik dieser Ansätze ist auch unter vielen Bekannten in der KI-Branche verbreitet. -
Re: Kunst kommt von Können
Autor: Trollversteher 19.01.17 - 09:16
>Von der eigenen Begrenzung nicht auf die anderer schließen, nur weil man sich dann in der vermeintlichen Gemeinschaft wohler fühlt.
Unsinn. In diesem Falle war das völlig korrekt, diesen überflüssigen Seitenhieb hättest Du Dir sparen können. Jeder, der hier im Golem Forum behauptet, er sei erfahrener und kompetenter in der Materie als einer der derzeit größten Experten auf dem Gebiet, der soll mir bitte sofort seine Referenzen nennen, ansonsten nenne ich ihn einen größenwahnsinnigen und aufschneiderischen Möchtegern-Foren-Klugscheisser.
>@Thema: Wie er sich das konkret vorstellt wurde hier nicht erläutert, und was bisher zu dem Thema zu lesen war basiert im Prinzip darauf einfach mehr Rechenleistung darauf anzusetzen, aber dabei die gleiche Struktur/Algorithmus beizubehalten.
Forscher reden tendenziell eher erst dann über Details ihrer Forschung, wenn sie konkrete Ergebnisse vorweisen können. Aber genau das ist derzeit generell der Ansatz: Mehr Ressourcen, um größere und komplexere Netze mit mehr Schichten zu schaffen.
>Ich bin da sehr skeptisch dass man damit eine *allgemeine* KI in sinnvoller Zeit erschaffen kann. Theoretisch gibt es einige Algorithmen die alles könnten, aber eben nur unter gewissen Umständen die so in der Realität (z.B. zu wenig Trainingsdaten) nicht umsetzbar sind und auch dann nicht verallgemeiner können.
>Kritik dieser Ansätze ist auch unter vielen Bekannten in der KI-Branche verbreitet.
Auch wenn die Theorie dahinter schon älter ist - die Kapazitäten, um große, multilayer deeep-learning Netze zu schaffen gibt es erst seit relativ kurzer Zeit - und daher steckt die Forschung auch noch in den Kinderschuhen - da wird es sicher noch die ein oder anderen Rückschläge oder Enttäuschungen geben, aber generell ist die Entwicklung derzeit auf einem ziemlich gutem und erfolgsversprechenden Weg.



