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Wofür autonom?

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  1. Wofür autonom?

    Autor: Bouncy 10.10.14 - 08:24

    > Ein Zugbegleiter ist dennoch an Bord. Er überwacht den Einstieg der Passagiere und das Schließen der Türen. Im Schadensfall kann er den Zug auch fahren.
    Der Begleiter tut also das, was der Fahrer heute auch macht: kurz aus dem Fenster schauen und losfahren. Er hat außerdem demnach die gleiche Ausbildung, wie ein klassischer Fahrer, muß ja alles wissen für den Schadensfall, es kann also keines dieser Ticketkontrolleur- oder Security-Äffchen sein, die nach 2 Wochen Einweisung Zweifünfzig die Stunde bekommen.
    Wie genau kann das jetzt den Betrieb so massiv beschleunigen, dass es sich lohnt hohe IT-Investitionen zu tätigen? Ich seh da irgendwie keinerlei Potential...

  2. Re: Wofür autonom?

    Autor: plutoniumsulfat 10.10.14 - 08:44

    die Züge sind über eine Zentrale vernetzt und können sich viel besser abpassen. Die fahren dann eben sekundengenau.

  3. Re: Wofür autonom?

    Autor: spambox 10.10.14 - 09:10

    Aber warum soll das besser funktionieren, als mit menschlichem Fahrer?
    Bisher werden die Signalanlagen auch über eine Zentrale gesteuert und die Fahrer richten sich danach. Auf der anderen Seite wird der "Autopilot" auch nicht einfach losfahren, solange die Türen nicht freigegeben sind.

    #sb

  4. Re: Wofür autonom?

    Autor: gollumm 10.10.14 - 09:18

    So wie das im Video geschildert wird, ist das wohl als Übergangslösung gedacht. Zunächst mal gibt es einfach Menschen die sich unwohl fühlen würden, wenn niemand mehr an Bord ist (egal ob er überhaupt eingreifen kann oder nicht) und zum anderen, gehe ich mal davon aus, dass man die notwendigen Trennwände am Bahnsteig erst dann einziehen kann, wenn alle Züge auf einer Linie neu sind.

  5. Re: Wofür autonom?

    Autor: bULLsHIT! 10.10.14 - 09:19

    Wozu also noch einen Fahrer?
    Wenn der Mensch eh nur noch nach Anweisung aus der Zentrale fährt kann man ihn auch direkt ersetzen.

    Zusätzliches Goodie: Computer werden seltener krank, streiken nicht ohne Grund und fallen (entsprechende Pflege vorausgesetzt) nicht kurzfristig aus.

    ---------------
    The accumulated filth of all their sex and murder will foam up about their waists and all the whores and politicians will look up and shout "Save us!" ... and I'll whisper "no."

  6. Re: Wofür autonom?

    Autor: gollumm 10.10.14 - 09:23

    bULLsHIT! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zusätzliches Goodie: Computer werden seltener krank, streiken nicht ohne
    > Grund und fallen (entsprechende Pflege vorausgesetzt) nicht kurzfristig
    > aus.

    Na ja, eine Leitstelle gibt es immer noch und die kann sowohl streiken wie auch krank werden - bei letzterem erhöht sich das Risiko sogar, wie man in Deutschland bei der Bahn schon mal erleben durfte.

  7. Re: Wofür autonom?

    Autor: plutoniumsulfat 10.10.14 - 09:24

    solche Systeme können aber besser im Vorraus planen, wenn zB bestimmte Abschnitte belegt sind oÄ.

  8. Re: Wofür autonom?

    Autor: spambox 10.10.14 - 09:35

    Ja, aber wenn ein fester Fahrplan vom Betreiber angefordert ist kann eine solche Vorausplanung nicht angewendet werden.

  9. Re: Wofür autonom?

    Autor: plutoniumsulfat 10.10.14 - 09:43

    ich meine man kann in Bahnhöfen die Züge zB besser auf die Gleise verteilen und die Abfahrt viel besser regeln.

  10. Re: Wofür autonom?

    Autor: M.P. 10.10.14 - 09:50

    > Ticketkontrolleur- oder Security-Äffchen sein, die nach 2 Wochen Einweisung
    > Zweifünfzig die Stunde bekommen.

    Sehr viel länger dauert die Ausbildung zum Fahrer wohl auch nicht...

    http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/studentenjob-strassenbahnfahrer,20641266,28214000.html

    " Nach zweieinhalb Monaten hatte er den Führerschein."

    ... Und was das Geld angeht

    "800 Euro monatlich und flexible Arbeitszeiten, ein Traumjob für Studenten"

    (kann natürlich auch an Teilzeit liegen...)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.14 09:53 durch M.P..

  11. Re: Wofür autonom?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.10.14 - 09:57

    Singpur macht es mit seiner autonomen Ubahn sehr gut vor. Keine Verspätungen, keine Unfälle.

  12. Re: Wofür autonom?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.10.14 - 10:21

    bULLsHIT! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu also noch einen Fahrer?
    > Wenn der Mensch eh nur noch nach Anweisung aus der Zentrale fährt kann man
    > ihn auch direkt ersetzen.
    >
    > Zusätzliches Goodie: Computer werden seltener krank, streiken nicht ohne
    > Grund und fallen (entsprechende Pflege vorausgesetzt) nicht kurzfristig
    > aus.
    Und hoffentlich schreitet die Automatisierung überall mit großen Schritten voran sodas bald die masse ohne Arbeit ist und die Kaufkraft des Volkes in den Keller rast.
    Vielleicht macht man sich dann endlich mal über das System Gedanken.

  13. Re: Wofür autonom?

    Autor: plutoniumsulfat 10.10.14 - 10:41

    komm schon, wie viele Lokführer gibt es?

    Willst du lieber mehr Gefahren in Kauf nehmen?

    Oder zurück zur Agrarwirtschaft?

    Automatisierung ist nicht per se schlecht.

  14. Re: Wofür autonom?

    Autor: Bouncy 10.10.14 - 11:14

    bULLsHIT! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu also noch einen Fahrer?
    > Wenn der Mensch eh nur noch nach Anweisung aus der Zentrale fährt kann man
    > ihn auch direkt ersetzen.
    Warum tut man es dann nicht? Es fährt ein voll funktionsfähiger Zugbegleiter mit, niemand wird ersetzt - im Gegenteil, der Fahrer wird ergänzt durch eine weitere Instanz, es gibt als _mehr_ und nicht _weniger_.
    > Zusätzliches Goodie: Computer werden seltener krank, streiken nicht ohne
    > Grund und fallen (entsprechende Pflege vorausgesetzt) nicht kurzfristig
    > aus.
    Jajaja, und noch einmal, extra für dich (der den Artikel bitte nochmal lesen sollte): Es muß immer ein Zugbegleiter dabei sein, der auch fahren kann, sonst fährt der Zug nicht. Wo ist das Goodie jetzt?

  15. Re: Wofür autonom?

    Autor: plutoniumsulfat 10.10.14 - 11:23

    es gibt keinen Zugführer mehr.

  16. Re: Wofür autonom?

    Autor: nicoledos 10.10.14 - 11:49

    Liegt wohl eher an der Wartung des Materials als an der automatisierung.

  17. Re: Wofür autonom?

    Autor: Dino13 10.10.14 - 12:03

    In Paris fühlt sich da niemand unwohl, kam mir zumindest so vor. Hat sogar noch den schönen Vorteil das man auch vorne Rausschauen kann.

  18. Re: Wofür autonom?

    Autor: Dino13 10.10.14 - 12:05

    Naja so viele Unfälle von U-Bahnen gibt es jetzt nicht wirklich. Ich könnte mich da nicht erinnern wenn ich das letzte mal von einem gehört habe. Dass das jetzt nur am Fahrerlosem Zug liegen soll bezweifele ich doch sehr!

  19. Re: Wofür autonom?

    Autor: theonlyone 10.10.14 - 12:18

    Autonome Fahrzeuge haben schon den Vorteil dasman schlichtweg keine Fahrer braucht.

    Kontrolliert wird das ganze natürlich aus einem Leitstand der durchaus auch eingreifen können muss (bremsen/Zug stoppen/Türen öffnen etc. pp).

    Kamera überwacht sind solche Züge ja in aller Regel sowieso.


    Sicherheit und Zuverlässigkeit erhöhen sich durch Automatisierung.

    Dazu kommt das man bei so einem Umbau auch gleich die "Eingangstüren" und den Bahnsteig abschiermen könnte, damit keiner auf die Gleise kommt, der Zug hält dann immer exakt so, das die Türen an den "Eingangs-Schleusen" andocken.

    Damit würde man direkt komplett auschließen das irgendwer auf die Gleise kommt ; mir ein absolutes Rätsel warum das nicht gesetzlich Standard ist.

  20. Re: Wofür autonom?

    Autor: Dino13 10.10.14 - 12:25

    Ich glaub du hast da jetzt an falscher Stelle gepostet. Da solltest du vielleich die Ansicht mal wechseln.

    Unabhängig davon die Eingangstüren sind zwar eine gute Sache, aber müssen gewartet werden und kosten Geld. Das ist der einfachste Weg kein "unnötiges Geld auszugeben". Es wäre mit solchen Türen selbstverständlich sicherer, aber an den Ampeln hat man es auch bis jetzt ohne Schranken und Türen geschafft. Man sollte eine gewisse Aufmerksamkeit von den Menschen schon noch verlangen dürfen.

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