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Innovationen lassen die deutschen Autobauer eh immer kalt!

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  1. Innovationen lassen die deutschen Autobauer eh immer kalt!

    Autor: brill 22.02.15 - 17:52

    Anstatt Emobilität als Chance zu sehen und sich für die Zukunft als feste Marke darin zu etablieren, schlawinert man sich immer um dieses Thema rum.

    Da werden dann halt mal wieder auf der IAA irgendwelche Designstudien oder Konzeptfahrzeuge gezeigt. Gewäsche, wie "Das Auto der Zukunft ist nun endlich da. Wir haben es hier stehen, es ist Wirklichkeit!" macht natürlich ordentlich was her.

    "Innovative Bedienkonzepte, Autfahren wird zur eigenständigen Emotion... bla bla."

    Unterdessen arbeiten Asiaten und Amerikaner an der wirklichen Revolution des Automobils.

    Eigentlich schade, aber dann gehen diese Firmen halt irgendwann über den Jordan. Dann machen wir das, was wir am zweitbesten können: Waffen verkaufen.

  2. Re: Innovationen lassen die deutschen Autobauer eh immer kalt!

    Autor: HanMarried 22.02.15 - 18:34

    Welche Asiaten und Amerikaner arbeiten denn bitte an der "wirklichen" Revolution des Autos? Bsp? (Außer Tesla) Asiatische Autos sind immer noch großteils billig Kisten ohne Innovation, und wenn sie mal nicht billig sind, dann ist innovativ doch was anderes (da halte ich Lexus noch am innovativsten auch wenn sie zu Toyota (meines Wissens?) gehören.
    Desweiteren kommen Amerikaner immer noch nicht von ihren Spritfressern runter, alternative Antriebe sind dort noch in den Kinderschuhen (wie gesagt, außer Tesla, die jedoch auch nach 12 Jahren noch auf keinen grünen Zweig kommen). Ford baut ganz gute Motoren, aber das wars. Auch von den Bedienkonzepten und Innovationen sind deutsche Autos in Sachen Vernetzung anderen Firmen vorraus, da kann würde ich sagen nur Volvo (Schwede, also nix Amerikaner oder Asiate) mithalten.

  3. Re: Innovationen lassen die deutschen Autobauer eh immer kalt!

    Autor: Maddix 22.02.15 - 19:12

    Grundsätzlich denke ich schon, dass die Deutschen an der Revolution des Autos bauen und entwickeln - ganz sicher. Nur befinden sich die deutschen Marken in einem sehr komfortablem Zustand:

    Sie haben hohes Markenprestige (German Engineering) durch Tradition in egal welchem Markt. Ich kenne kein Land, in dem ein deutsches Auto nicht als Statussymbol erkannt wird.

    Desweiteren ist der Schock der 1990er und 2000er mit großen Qualitätsproblemen überwunden. Man hat inzwischen gelernt, wie ein Auto langlebig wird und wenig laufende Kosten verursacht. Siehe dazu auch die Qualität von BMWs. Jeder Automobilist hat extrem von Toyota gelernt, seine eigene Qualitätsanmutung jedoch behalten. Und schon sind solide Autos entstanden.

    Der deutsche Automobilsektor ist so erfolgreich wie lange nicht mehr - und dieses Modell will keiner so schnell abgeben. Durch unseren eigenen komischen Markt sind wir in anderen Märkten total gut positioniert, da hier alles 100% schneller/besser sein muss (siehe Beanspruchung durch Autobahn & Co.).

    Wie gut die Entwicklung intern voran geht, das sieht man am Brennstoffzellen Toyota. Kaum hat Toyota einen solchen Wagen für den Markt frei gegeben, zieht die VW Gruppe ein Konzept nach dem anderen aus der Schublade - und da haben Mercedes und BMW noch nicht mit gemacht. Ich bin sehr wohl der Meinung, dass die entwickeln, nur aus eigener Bequemlichkeit in den neuen Markt noch nicht einsteigen wollen (weil das viel Geld kosten würde). Die werden genau dann kommen, wenn sich ein Weg heraus kristallisiert hat und sich natürlich ins gemachte Nest setzten.

    HanMarried schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Asiaten und Amerikaner arbeiten denn bitte an der "wirklichen"
    > Revolution des Autos? Bsp? (Außer Tesla) Asiatische Autos sind immer noch
    > großteils billig Kisten ohne Innovation, und wenn sie mal nicht billig
    > sind, dann ist innovativ doch was anderes (da halte ich Lexus noch am
    > innovativsten auch wenn sie zu Toyota (meines Wissens?) gehören.
    > Desweiteren kommen Amerikaner immer noch nicht von ihren Spritfressern
    > runter, alternative Antriebe sind dort noch in den Kinderschuhen (wie
    > gesagt, außer Tesla, die jedoch auch nach 12 Jahren noch auf keinen grünen
    > Zweig kommen). Ford baut ganz gute Motoren, aber das wars. Auch von den
    > Bedienkonzepten und Innovationen sind deutsche Autos in Sachen Vernetzung
    > anderen Firmen vorraus, da kann würde ich sagen nur Volvo (Schwede, also
    > nix Amerikaner oder Asiate) mithalten.

    Asiatische Autos sind billig Kisten? Schonmal in einem Lexus oder Infinity gesessen? Das ist keinesfalls "billiger" als Dinge die die VW AG an manchen Stellen so herstellt. Dummerweise pfeiffen diese Marken komplett auf den Deutschen Markt, weshalb die hier nicht verkauft werden. Hier in Großbritannien muss der Markt riesig sein für die. Total überraschend für mich. Die Amerikaner machen mit dem Volt auch nicht gerade schlechte Fortschritte. Nur weil der in Deutschland nicht verkauft wurde/wird, hat das nix zu bedeuten...

    P.S.: Volvo ist in chinesischen Händen...

  4. Re: Innovationen lassen die deutschen Autobauer eh immer kalt!

    Autor: HanMarried 23.02.15 - 01:51

    Ich habe lexus (auch wenn ich, wie mir beim zweiten Durchlesen auffällt, es deutlicher hätte hinschreiben sollen) ausdrücklich ausgenommen bei den billigen Kisten, Infinity hab ich vergessen. Es war auch nicht meine Intention hier alle Asiatischen Hersteller über einen Kamm zu scheren, ich weiß sehr wohl wie es sich anfühlt in einem Lexus zu sein, ein Kumpel von mir hat einen, ein tolles Auto, Hybrid übrigens, also schon in gewissen Maßen innovativ. Allerdings ist die Positionierung der Asiatischen Hersteller im Automobil-Markt eindeutig. Dass ich das oben so verallgemeinernd hingeschrieben habe, lag vielleicht daran, dass in dem Threadersteller Kommentar so ein bullshit steht, dass ich vielleicht in gewissem Maße die Gegenposition bilden wollte.
    Volvo ist vlt in chinesischen Händen, allerdings finden Produktion und Entwicklung meines Wissens (hautpsächlich) in Schweden statt, ich könnte mich aber auch täuschen, von daher bin ich schon der Ansicht dass man das als Schwedische Firma ansehen kann.

  5. Re: Innovationen lassen die deutschen Autobauer eh immer kalt!

    Autor: Maddix 23.02.15 - 10:23

    HanMarried schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe lexus (auch wenn ich, wie mir beim zweiten Durchlesen auffällt, es
    > deutlicher hätte hinschreiben sollen) ausdrücklich ausgenommen bei den
    > billigen Kisten, Infinity hab ich vergessen. Es war auch nicht meine
    > Intention hier alle Asiatischen Hersteller über einen Kamm zu scheren, ich
    > weiß sehr wohl wie es sich anfühlt in einem Lexus zu sein, ein Kumpel von
    > mir hat einen, ein tolles Auto, Hybrid übrigens, also schon in gewissen
    > Maßen innovativ. Allerdings ist die Positionierung der Asiatischen
    > Hersteller im Automobil-Markt eindeutig. Dass ich das oben so
    > verallgemeinernd hingeschrieben habe, lag vielleicht daran, dass in dem
    > Threadersteller Kommentar so ein bullshit steht, dass ich vielleicht in
    > gewissem Maße die Gegenposition bilden wollte.
    > Volvo ist vlt in chinesischen Händen, allerdings finden Produktion und
    > Entwicklung meines Wissens (hautpsächlich) in Schweden statt, ich könnte
    > mich aber auch täuschen, von daher bin ich schon der Ansicht dass man das
    > als Schwedische Firma ansehen kann.

    War ja auch nicht hauptsaechlich darauf ausgerichtet. War nur ein IMO dazu.
    Wielange Volvo noch schwedisch ist, ist fraglich. Ich mag die Autos von denen aber mehr oder weniger schon.

    Ich glaube, dass die Asiaten den deutschen Markt vor allem auf Grund der Dominanz der deutschen Hersteller und auch der Anforderungen die viel ungewoehnlicher sind als in allen anderen Weltmaerkten nicht gut bedienen koennen. Bei uns muss ein Auto schnell sein und 200 bis 250 fahren koennen - wegen der Autobahn. Subaru hat mit ihrem 2.0 Diesel extreme Haltbarkeitsprobleme gehabt, jedoch nur in Deutschland. Grund: Die Motoren werden hier jenseits der "Komfortzone" fuer eine Lange Zeit auf der Autobahn betrieben. Autos aus der Schweiz oder Oesterreich haben diese Probleme nicht. Waere auch nie beim Dauertest aufgetreten, da nirgends ein Motor so lange legal an seiner Belastungsgrenze gefahren werden darf.

  6. Re: Innovationen lassen die deutschen Autobauer eh immer kalt!

    Autor: nicoledos 23.02.15 - 10:39

    > Desweiteren ist der Schock der 1990er und 2000er mit großen
    > Qualitätsproblemen überwunden. Man hat inzwischen gelernt, wie ein Auto
    > langlebig wird und wenig laufende Kosten verursacht. Siehe dazu auch die
    > Qualität von BMWs. Jeder Automobilist hat extrem von Toyota gelernt, seine
    > eigene Qualitätsanmutung jedoch behalten. Und schon sind solide Autos
    > entstanden.

    Die Qualität läuft eher Rückläufig. Selbst kleinste Defekte von billigsten Komponenten enden in dreistelligen Reparaturkosten, da nur noch Module getauscht werden können. Die Birnen kann man schon lange nicht mehr selber Tauschen. Da muss erst das halbe Auto zerlegt werden, verbunden mit Sollbruchhaken an Befestigungshaken. Nach 3 Jahren gibt es keine Updates mehr für das Navi, selbst wenn man diese kaufen wöllte. Beim Rostschutz wird mittlerweile auch wieder gespart. Man hat in der Tat gelernt aus den 90er Jahren, zu viele brauchbare Gebrauchtwagen sind nicht gut. Klingt auch irgendwie nach aktueller IT, da wird sich ein Hersteller von Smartphones mit propritären Zubehör und Notebooks mit fest verlöteten Akkus und RAM schnell wohl fühlen.

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