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Digitale Demenz

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Digitale Demenz

    Autor: Marc_O 16.03.17 - 00:03

    Hallo zusammen,

    ich empfehle einmal das Buch "Digitale Demenz" von Manfred Spitzer.
    Ich bin selbst Wirtschaftsinformatiker und seit einigen Jahren im Berufsleben, also bestimmt nicht IT-phob.
    In dem o.g. Buch geht es grundsätzlich um menschliches Lernen, insbesondere von Kindern im Kindergartenalter bis hin zu Jugendlichen.

    Die Bitkom ist ebenfalls ein Interessensverbund, der den Menschen erzählt sie bräuchten den PC, das Internet, soziale Netze, Tablets, Handys, usw.

    Zumindest bis zum Ende der Sekundarstufe braucht man das nicht, für Sek2 sehe ich schon anders.
    Wieso brauchen Siebtklässler in der Realschule schon wissenschaftliche Taschenrechner?
    Diese Kinder sind dann häufig auch als Erwachsene nicht in der Lage 3x3 im Kopf auszurechnen. Sie werden kein Gefühl für Zahlen entwickeln.

    In Fächern wie Geschichte oder Deutsch geschieht die Recherche im Internet doch häufig nicht unter dem Fokus der Wissensgenerierung, sondern eher, um die komplette Lösung zur Aufgabe zu bekommen. Im Kopf bleibt dann gar nichts hängen.

    Aber natürlich bekommen unsere Schulen zu wenig Geld.
    Nur würde ich das Geld in die Lehrer stecken. In mehr Lehrkräfte und in eine effektive Weiterbildung dieser. Denn wir brauchen in den Schulen nicht den technischen Overkill, sondern Lehrkräfte, die den Schülern die Kompetenz vermitteln können wie man im Internet Information findet und was Fake News sind.
    Und vor allem, wie man sich in sozialen Netzen benimmt bzw. was überhaupt soziales Benehmen ist.

    Den Eltern wird vorgegaukelt, dass die Kinder nur im internationalen Wettbewerb mithalten können, wenn die Kinder das komplette Hardware Programm bekommen.
    Aber stimmt das wirklich?
    Wenn ich in der Schule bspw. Logik und Mengenlehre gelehrt bekomme, an einer alten Schiefertafel, und hier auch wirklich Wissen generiere, dann brauche ich dafür keine High-Tech.
    Später ist es nur ein kleiner Sprung, wenn ich mich dann vor den Rechner setze und das SQL Management Studio öffne um dann eine Datenbank zu entwickeln. Die Datenbank entsteht im Kopf, nicht im Rechner.

    BG
    Marc

  2. Re: Digitale Demenz

    Autor: plutoniumsulfat 16.03.17 - 01:47

    Marc_O schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Fächern wie Geschichte oder Deutsch geschieht die Recherche im Internet
    > doch häufig nicht unter dem Fokus der Wissensgenerierung, sondern eher, um
    > die komplette Lösung zur Aufgabe zu bekommen. Im Kopf bleibt dann gar
    > nichts hängen.

    Darauf ist doch ein Großteil des Lehrplans ausgerichtet.

  3. Re: Digitale Demenz

    Autor: non_sense 16.03.17 - 07:18

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darauf ist doch ein Großteil des Lehrplans ausgerichtet.


    Eben.
    Schon zu meiner Schulzeit, als das Internet praktisch noch nicht existierte, ging es doch nur noch darum, Texte auswendig zu lernen, dessen Inhalt man spätestens nach der Klausur wieder vergessen hat.

  4. Re: Digitale Demenz

    Autor: Anonymer Nutzer 16.03.17 - 07:36

    > Diese Kinder sind dann häufig auch als Erwachsene nicht in der Lage 3x3 im
    > Kopf auszurechnen. Sie werden kein Gefühl für Zahlen entwickeln.

    Du hast keine Kinder, oder? In den ersten mindestens drei Jahren Schule - und davor auch schon spielerisch im letzten Kita-Jahr - geht es in Mathe ausschließlich darum, ein "Gefühl für Zahlen" zu bekommen. Ab der zweiten Klasse sind Malfolgen bis zum Erbrechen dran.

    Als würden die Kinder erst ab der achten Klasse ein "Zahlengefühl" entwickeln können. Oder noch besser: alles wieder vergessen, weil sie jetzt Taschenrechner benutzen dürfen. Herrje.

  5. Re: Digitale Demenz

    Autor: Marc_O 16.03.17 - 08:22

    Hallo,

    Sarkasmus ist hier nicht angebracht!
    Ich habe Kinder in der der Familie, die in der 7. und 8. Klasse sind. Und diese tippen halt eben auch das kleine Einmaleins in den Rechner ein. Im Kopf geht erstmal gar nichts, da muss dann überlegt werden wieviel denn 3x3 ist.
    Ich kenne aber auch viele Erwachsene, die studiert haben, die im kaufmännischen Bereich arbeiten und bei einer Aufgabe 4*256=890 KEIN Störgefühl bekommen.
    Das meinte ich mit dem Gefühl für Zahlen. Natürlich steht die Aufgabe nicht so dar, aber sie haben aufgrund ihrer Kopfrechenschwäche kein Störgefühl bei Vorlage von fehlerhaften Grunddaten.

    Nur weil ich einen Taschenrechner habe, ein Tablet oder einen PC werde ich nicht intelligenter bzw. wissender. Das ist der Kern meiner Aussage.


    BG
    Marc
    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Diese Kinder sind dann häufig auch als Erwachsene nicht in der Lage 3x3
    > im
    > > Kopf auszurechnen. Sie werden kein Gefühl für Zahlen entwickeln.
    >
    > Du hast keine Kinder, oder? In den ersten mindestens drei Jahren Schule -
    > und davor auch schon spielerisch im letzten Kita-Jahr - geht es in Mathe
    > ausschließlich darum, ein "Gefühl für Zahlen" zu bekommen. Ab der zweiten
    > Klasse sind Malfolgen bis zum Erbrechen dran.
    >
    > Als würden die Kinder erst ab der achten Klasse ein "Zahlengefühl"
    > entwickeln können. Oder noch besser: alles wieder vergessen, weil sie jetzt
    > Taschenrechner benutzen dürfen. Herrje.

  6. Re: Digitale Demenz

    Autor: Anonymer Nutzer 16.03.17 - 09:20

    > Ich habe Kinder in der der Familie, die in der 7. und 8. Klasse sind. Und
    > diese tippen halt eben auch das kleine Einmaleins in den Rechner ein.

    Wichtig ist da doch lediglich, dass sie die Aufgabenstellung geistig durchdringen. Der Taschenrechner sorgt nur dafür, dass sie sich an den kleinen, mathematischen Operationen nicht unnötig aufhalten.

    > Ich kenne aber auch viele Erwachsene, die studiert haben, die im
    > kaufmännischen Bereich arbeiten und bei einer Aufgabe 4*256=890 KEIN
    > Störgefühl bekommen.

    Also dass jemand, der etwas täglich wiederholt, irgendwann darin auch besser wird (oder nicht schlechter), ist ja eine Bombensensation. Genau das ist doch der Punkt: wer nicht täglich Kopfrechnen zum "Überleben" braucht, muss das jetzt nochmal warum können?

    > Nur weil ich einen Taschenrechner habe, ein Tablet oder einen PC werde ich
    > nicht intelligenter bzw. wissender. Das ist der Kern meiner Aussage.

    Echt?

  7. Re: Digitale Demenz

    Autor: Innovativeuser 16.03.17 - 09:41

    Der Punkt ist doch, dass die Digitale revolution nicht aufzuhalten ist. Die Kids rennen doch alle mit smartphones rum und nutzen zu Hasuse die technik. Dann ist es doch wichtig, dem Nachwuchs den kompetenten Umgang damit zu vermitteln! Spitzers Meinung teile ich hier absolut nicht! Es ist endlich an der Zeit, dass die Lehrpläne angepasst werden und auch digitale Hilfsmittel im Unterricht einziehen. Hier gibt es schon einige Leuchtturmprojekte in Deutschland, die zeigen, dass genau das sehr gut funktioniert. Ich finde es schade, dass hier Frau BM Wanka den Kürzeren gezogen hat und der Digitalpakt gescheitert scheint... unfassbar...

  8. Re: Digitale Demenz

    Autor: quineloe 16.03.17 - 09:56

    meine Frau ist Mathematiklehrerin für Gymnasium in Bayern und kann im Vergleich zu mir ums verrecken nicht kopfrechnen.

  9. Re: Digitale Demenz

    Autor: Marc_O 16.03.17 - 18:56

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also dass jemand, der etwas täglich wiederholt, irgendwann darin auch
    > besser wird (oder nicht schlechter), ist ja eine Bombensensation. Genau das
    > ist doch der Punkt: wer nicht täglich Kopfrechnen zum "Überleben" braucht,
    > muss das jetzt nochmal warum können?

    Damit man am Kiosk beim Rückgeld nicht betrogen wird.

  10. Re: Digitale Demenz

    Autor: Anonymer Nutzer 16.03.17 - 20:49

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > meine Frau ist Mathematiklehrerin für Gymnasium in Bayern und kann im
    > Vergleich zu mir ums verrecken nicht kopfrechnen.

    Ein Wunder das Sie überhaupt rechnen kann, hab nämlich schon Mathematiklehrer gehabt, welche nicht einmal rechnen konnte und wehe das Lösungsbuch wies Druckfehler auf, schon war der Lehrer am verzweifeln und die Schüler mussten im beim Rechnen helfen.

  11. Re: Digitale Demenz

    Autor: Anonymer Nutzer 17.03.17 - 08:21

    > Damit man am Kiosk beim Rückgeld nicht betrogen wird.

    Da muss man aber nicht 296*80 rechnen können. Das Beispiel ist doch an den Haaren herbeigezogen. Es geht um einzelne Cents, man bekommt meist einen Bon mit der Aufstellung sowie der Summe und sollte jemand einen Betrug beim Wechselgeld nicht bemerken, dann sicher nicht, weil er oder sie in der Schule einen Taschenrechner benutzen durfte. Oder bezahlst Du Deine "Bild" mit einem Fünfhunderter?

  12. Re: Digitale Demenz

    Autor: plutoniumsulfat 17.03.17 - 12:41

    Nein, aber viele können nicht mal solche Centbeträge zusammenrechnen.

  13. Re: Digitale Demenz

    Autor: Anonymer Nutzer 17.03.17 - 12:53

    > Nein, aber viele können nicht mal solche Centbeträge zusammenrechnen.

    Woran mit Sicherheit kein Taschenrechner schuld ist. Genau darauf läuft aber der Post des TE hinaus.
    Da wurde m.E. sehr viel früher sehr viel mehr und anderes falsch gemacht, als Schulkindern zu früh zu viel Technik als Unterstützung zu geben. Oder als "Hirnersatz". So einfach ist es nicht.

  14. Re: Digitale Demenz

    Autor: plutoniumsulfat 17.03.17 - 15:16

    Also wer 0,99x2 im Taschenrechner eingeben muss, der kann es einfach nicht im Kopf. Oder er hat Spaß daran, auf Taschenrechnern herumzutippen.

  15. Re: Digitale Demenz

    Autor: Marc_O 19.03.17 - 01:14

    Hallo,
    natürlich ist die digital Revolution nicht aufzuhalten. Die Frage ist nur, wie man junge Menschen heranführt.
    Glaubst Du wirklich, dass Du einem 13-jährigem noch erklären musst, wie sein IPhone funktioniert? Oder wie er Facebook & Co technisch nutzen kann. Wohl kaum.
    Was man einem 13-jährigen aber lernen muss, ist wie wichtig Datenschutz für eine freie Gesellschaft ist. Wie verletzend das Online-Bashing ist. Wo die Gefahren von falschen Informationen liegen. Dass Freunde bei Facebook keine echten Freunde sind. Dass Gesprächspartner im Chat nicht immer gleichaltrige sind, obwohl sie sich dafür ausgeben. Dass das Netz nichts vergisst. Usw. usw.
    Dafür brauche ich keine top Hardware. Dafür brauche ich gut ausgebildete Lehrer.
    Du sprichst hier von Leuchtturmprojekten.
    Natürlich, Schulen, die in guten Gebäuden sind, ein motiviertes und gut aus- und weitergebildetes Lehrerkollegium haben und kaum Unterrichtsausfall. Gleichzeitig kaum soziale Probleme haben und die Eltern der Kinder sind als „bildungsnah“ zu bezeichnen. Und natürlich bin ich auch Befürworter, dass alle Schulen gut ausgestattete Physik-, Chemie-, Biologie- und Informatikräume haben. Dazu noch gut ausgestatte Werkstätten um den Ingenieur Nachwuchs zu fördern. Da ist die Wirkung technischer Unterstützung extrem hoch.

    Fände ich wirklich super, nur leider ist das bei vielen Schulen in Deutschland eben ganz anders.

    Und, das meint z.B. Manfred Spitzer, gerade bildungsferne Eltern begreifen eine top IT-Ausstattung als qualitatives Merkmal einer Schule, d.h. je mehr moderne Hardware, desto höher das Ansehen. Wie es um den Lehrkörper bestellt ist, können sie nicht absehen. Was natürlich für alle Eltern schwer ist. Aber Kinder müssen durch Lehrer geleitet werden. Das viele Kinder und Jugendliche wissen, wo sie im Netz Pornos und Gewaltfilme finden, ist nicht im Interesse der Gesellschaft.
    Und eine Grundregel gilt auch hier: finanzielle Ressourcen sind begrenzt. Und wir müssen uns überlegen, wie wir sie einsetzen.
    Und ich bin eben der Meinung, dass zuerst Geld in die Lehrkräfte und dann erst Geld in die Hardware gesteckt wird. Menschen lernen immer zuerst von Menschen und erst können technische Hilfsmittel den Lernprozess unterstützen. Und das wird in dem Buch ebenfalls gut dargestellt und mit Quellen belegt.

    Die Bitkom müsste sich unter dem Gesichtspunkt des Nachwuchses, als erstes um die eher mittelmäßigen Leistungen bei der Pisa Studie in den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften sorgen. Sie sorgen sich scheinbar doch eher ums Geschäft.

    BG
    Marc

    Innovativeuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Punkt ist doch, dass die Digitale revolution nicht aufzuhalten ist. Die
    > Kids rennen doch alle mit smartphones rum und nutzen zu Hasuse die technik.
    > Dann ist es doch wichtig, dem Nachwuchs den kompetenten Umgang damit zu
    > vermitteln! Spitzers Meinung teile ich hier absolut nicht! Es ist endlich
    > an der Zeit, dass die Lehrpläne angepasst werden und auch digitale
    > Hilfsmittel im Unterricht einziehen. Hier gibt es schon einige
    > Leuchtturmprojekte in Deutschland, die zeigen, dass genau das sehr gut
    > funktioniert. Ich finde es schade, dass hier Frau BM Wanka den Kürzeren
    > gezogen hat und der Digitalpakt gescheitert scheint... unfassbar...

  16. Re: Digitale Demenz

    Autor: Marc_O 19.03.17 - 01:39

    Hallo nochmal,

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Damit man am Kiosk beim Rückgeld nicht betrogen wird.
    >
    > Da muss man aber nicht 296*80 rechnen können. Das Beispiel ist doch an den
    > Haaren herbeigezogen. Es geht um einzelne Cents, man bekommt meist einen
    > Bon mit der Aufstellung sowie der Summe und sollte jemand einen Betrug beim
    > Wechselgeld nicht bemerken, dann sicher nicht, weil er oder sie in der
    > Schule einen Taschenrechner benutzen durfte. Oder bezahlst Du Deine "Bild"
    > mit einem Fünfhunderter?

    Das Blatt kaufe ich mir gar nicht, denn das trägt IMHO leider auch nur zur Verblödung bei.
    Am Kiosk gibts in der Regel keine Bon, zumindest jetzt noch nicht. Deshalb auch das Bespiel.
    Ich kann Dir hier von meinen Erfahrungen in der Erwachsenenwelt berichten. Ich bin selbst tätig im Bereich des Datenmanagements und der Datenanalyse. Und deshalb habe ich von einem Gefühl für Zahlen gesprochen. Manche haben es, manche nicht. Und trotz aller technischen Unterstützung, kann es recht hilfreich sein ein reales Problem zu lösen. Aber auch ein Controller, der schlecht im Kopf rechnen kann, kann trotzdem eine guter Controller sein.
    Aber Du hast natürlich Recht, wenn Deine Kinder das Thema tief durchdrungen haben, dann ist alles gut. Man muss nicht unbedingt im Kopf rechnen können, um nachher gut in Themen wie Datenbankentwicklung zu sein. Da muss man nur die Logik verstehen.

    Mir ging es darum aufzuzeigen, dass dumme bzw. ungebildete Menschen durch die Verteilung von Tablets oder die Verfügbarkeit von aktueller Hardware und freiem schnellen WLAN nicht zu Topleuten in der IT werden. In den meisten Fällen kommt da am Ende so ziemlich gar nichts bei heraus, außer verschwendeter Lebenszeit.

    BG
    Marc

  17. Re: Digitale Demenz

    Autor: angelo_noir 19.03.17 - 19:54

    Entschuldigung, aber ich sehe dies nicht so.
    Sicher braucht die Mehrheit keinen wissenschaftlichen Taschenrechner oder sonst ein spezielles Mess- / Rechen- / Regelgerät, aber es ist auch keine Schande, wenn man die eigenen Berechnungen nochmals mittels Maschine überprüft oder sie gleich dem Gerät anvertraut, um Fehler zu vermeiden!
    Einen PC, ein Tablet oder sonst ein internetfähiges Endgerät muss aber JEDEM Menschen frei zugänglich sein und er muss auch dazu in der Lage sein, es bedienen zu können, weil es ihm / ihr eben ermöglicht, zeitnah auf das aktuelle Wissen der gesamten Menschheit zuzugreifen und ggf. die eigene Situation zu verbessern.
    Für Sie als Wirtschaftsinformatiker hieße dies, dass Sie Mittel und Wege finden müssten, dies zu ermöglichen - das ist der Sinn und Zweck von Informatik -, wozu Ihnen nur nichts einfällt - dafür steht die Wirtschaft!

  18. Re: Digitale Demenz

    Autor: tonictrinker 20.03.17 - 19:13

    angelo_noir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entschuldigung, aber ich sehe dies nicht so.
    > Sicher braucht die Mehrheit keinen wissenschaftlichen Taschenrechner oder
    > sonst ein spezielles Mess- / Rechen- / Regelgerät, aber es ist auch keine
    > Schande, wenn man die eigenen Berechnungen nochmals mittels Maschine
    > überprüft oder sie gleich dem Gerät anvertraut, um Fehler zu vermeiden!

    Es ging dabei um Kinder, und es ist ganz einfach so, die prüfen nicht nach, sondern geben es gleich ein und was die Maschine sagt, ist Gesetz. Und das ist der falsche Weg.
    Ich sehe es ja selber, wenn man sich nicht selbst zwingt kleinere Rechnungen im Kopf zu machen, wird man da langsamer. Wie oft gckucken sich die studierten Kollegen morgens bei der Kaffeerunde an und wissen die Lösung nicht (schnell genug). Schon peinlich, aber es geht einem ja selber so.

    >Wichtig ist da doch lediglich, dass sie die Aufgabenstellung geistig durchdringen. Der
    >Taschenrechner sorgt nur dafür, dass sie sich an den kleinen, mathematischen
    >Operationen nicht unnötig aufhalten.
    Das ist Quatsch, wenn man eine Aufgabe "durchdringt", überschlägt man mindestens und vernwendet den Rechner nur zur Präzisierung. Wenn kein Rechner da ist und man eine Menge nachvollziehen will, steht man dann auf der Leitung, weil ohne nix geht? "unnötig aufhalten" an kleinen mathematischen Operationen - selten so einen Nonsens gehört. Wenn die Aufgaben komplex werden, dann ist der Rechner wirklich ein Hilfsmittel, aber bei den einfachsten Aufgaben?? Ich bitte Sie!

  19. Re: Digitale Demenz

    Autor: Anonymer Nutzer 21.03.17 - 22:12

    Mit einem Taschenrechner alleine kann nichts anfangen, wer selten schriftlich etwas rechnet, der hat auch nicht alle Formeln im Kopf, weswegen selbst in Prüfungen Formelhefte zugelassen werden.

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