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Teile und Belastbarkeit?

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  1. Teile und Belastbarkeit?

    Autor: grumbazor 30.03.22 - 22:10

    Die Versorgung mit Teilen, in dem Fall Reifen, Schläuche und Schutzblechen stell ich mir schwierig vor. Außerdem fehlen mir Angaben zur Belastbarkeit. An Lastenrädern setzt man eher kleine Räder ein, einfach weil die deutlich mehr Belastung aushalten als die großen. Große Menschen sind halt nicht nur größer, sondern auch schwerer, 110kg bei 2m sieht bei zweidrei Muskeln noch nichtmal ansatzweise moppelig aus, viele Fahrräder enden aber schon bei 100-120kg Systemgewicht, also Rad+Fahrer+Gepäck. Schwerlasträder gehen dann gern mal auf 26"er zurück was dann aber doch leicht lächerlich aussieht.

  2. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: jo-1 31.03.22 - 08:24

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Versorgung mit Teilen, in dem Fall Reifen, Schläuche und Schutzblechen
    > stell ich mir schwierig vor. Außerdem fehlen mir Angaben zur Belastbarkeit.
    > An Lastenrädern setzt man eher kleine Räder ein, einfach weil die deutlich
    > mehr Belastung aushalten als die großen. Große Menschen sind halt nicht nur
    > größer, sondern auch schwerer, 110kg bei 2m sieht bei zweidrei Muskeln noch
    > nichtmal ansatzweise moppelig aus, viele Fahrräder enden aber schon bei
    > 100-120kg Systemgewicht, also Rad+Fahrer+Gepäck. Schwerlasträder gehen dann
    > gern mal auf 26"er zurück was dann aber doch leicht lächerlich aussieht.


    bei Nicolai bekommst Du 150 kg Systemgewicht als Standard bei EBOXX G14 - bei rund 26 kg für das e-Bike - und die Vorderräder sind 29".

    Schalte liefert auch die passenden Schläuche und Mäntel - 120 kg pro Rad sind hier auch kein Problem.

    Hatte mich vor zwei Jahren etwas eingearbeitet - wie bei allen Themen, zu denen ich etwas schreibe ;-)

  3. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: Thurius 31.03.22 - 09:08

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Versorgung mit Teilen, in dem Fall Reifen, Schläuche und Schutzblechen
    > stell ich mir schwierig vor. Außerdem fehlen mir Angaben zur Belastbarkeit.
    > An Lastenrädern setzt man eher kleine Räder ein, einfach weil die deutlich
    > mehr Belastung aushalten als die großen. Große Menschen sind halt nicht nur
    > größer, sondern auch schwerer, 110kg bei 2m sieht bei zweidrei Muskeln noch
    > nichtmal ansatzweise moppelig aus, viele Fahrräder enden aber schon bei
    > 100-120kg Systemgewicht, also Rad+Fahrer+Gepäck. Schwerlasträder gehen dann
    > gern mal auf 26"er zurück was dann aber doch leicht lächerlich aussieht.

    Wenn die Laufräder und die Mäntel Tubless-Ready sind bräuchte man eigentlich keine pannenanfällige Schläuche mehr.

  4. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: Bananularphone 31.03.22 - 11:01

    Thurius schrieb:
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    > grumbazor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Versorgung mit Teilen, in dem Fall Reifen, Schläuche und
    > Schutzblechen
    > > stell ich mir schwierig vor. Außerdem fehlen mir Angaben zur
    > Belastbarkeit.
    > > An Lastenrädern setzt man eher kleine Räder ein, einfach weil die
    > deutlich
    > > mehr Belastung aushalten als die großen. Große Menschen sind halt nicht
    > nur
    > > größer, sondern auch schwerer, 110kg bei 2m sieht bei zweidrei Muskeln
    > noch
    > > nichtmal ansatzweise moppelig aus, viele Fahrräder enden aber schon bei
    > > 100-120kg Systemgewicht, also Rad+Fahrer+Gepäck. Schwerlasträder gehen
    > dann
    > > gern mal auf 26"er zurück was dann aber doch leicht lächerlich aussieht.
    >
    > Wenn die Laufräder und die Mäntel Tubless-Ready sind bräuchte man
    > eigentlich keine pannenanfällige Schläuche mehr.

    Dann viel Spaß mit der Dichtmittel-Sauerei. Alle paar Monate musst du Nachfüllen und das Zeug akkumuliert sich immer mehr im Reifen.

    Ich finde tubeless wirklich nur offroad sinnvoll weil man dann mit weniger Druck fahren kann und auch bei flexiblen, dünnen Reifen eine gewisse Pannensicherheit (gegen z.B. Dornen) hat.

    Auf der Straße braucht man solche niedrigen Drücke meistens nicht und Pannensicherheit erzielt man eher durch die Wahl des Reifens.

  5. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: MiWe 31.03.22 - 11:34

    Hm, ich bin viele Jahre Marathon Plus gefahren und hab sie immernoch auf dem Ersatzrad.

    Die Pannensicherheit ist Weltklasse, aber die Laufeigenschaft ist im Vergleich z.B. zum G-One den ich gerade hauptsächlich fahre mies.

    Da mir gerade die fehlende Pannensicherheit auf den Geist geht überlege ich daher etwas Dichtmilch in den Schlauch zu schütten, als Kompromiss :-). Da ist die Sauerei räumlich begrenzt.

  6. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: Stupendous Man 31.03.22 - 11:45

    Bananularphone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann viel Spaß mit der Dichtmittel-Sauerei. Alle paar Monate musst du
    > Nachfüllen und das Zeug akkumuliert sich immer mehr im Reifen.

    Ne Sauerei hat man nur, wenn man den Reifen von der Felge nehmen muss. Und auch dann nur, wenn man unbedacht vorgeht. Das Nachfüllen geht easy durch das Ventil. Ventilkern entfernen, Dichtmilch rein, Ventilgewinde säubern, Ventilkern wieder rein.
    Die Ablagerungen von der getrockneten Dichtmilch im Reifen mögen unschön aussehen, haben aber aus meiner Sicht sonst keine unerwünschten Auswirkungen.

    > Ich finde tubeless wirklich nur offroad sinnvoll weil man dann mit weniger
    > Druck fahren kann und auch bei flexiblen, dünnen Reifen eine gewisse
    > Pannensicherheit (gegen z.B. Dornen) hat.
    >
    > Auf der Straße braucht man solche niedrigen Drücke meistens nicht und
    > Pannensicherheit erzielt man eher durch die Wahl des Reifens.

    Sehe ich anders. Für mich liegt der Hauptanreiz bei Tubeless in der Pannensicherheit, deswegen fahre ich auch meine Renndradreifen tubeless. Wenn man die Pannensicherheit über die Reifenwahl herbeiführen will, erkauft man sich die mit einen höheren Rollwiderstand.

  7. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: lost_bit 31.03.22 - 12:58

    Ordentliche Markenfahrräder haben mehr als 110 kg bis 120 kg. Bei Cannondale geht es ab 150 kg los. Die Tourenräder machen sogar 230 kg mit. Und dann ist sogar noch angegeben, dass man 30 cm Sprünge damit machen darf.

  8. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: PeterTasse 31.03.22 - 15:48

    lost_bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ordentliche Markenfahrräder haben mehr als 110 kg bis 120 kg. Bei
    > Cannondale geht es ab 150 kg los. Die Tourenräder machen sogar 230 kg mit.
    > Und dann ist sogar noch angegeben, dass man 30 cm Sprünge damit machen
    > darf.

    Die Aussage halte ich für hart übertrieben. Quasi jeder deutsche Hersteller hat ein maximales Systemgewicht von etwa 120-130kg. Auch bei den Tourenrädern. Die Amis und andere sind da teilweise etwas großzügiger mit 136kg für den Fahrer. Canondale hat auch mal 150kg da stehen. Aber da ist auch für die meisten Tourenräder Schluss. Schwerlaster sind da eher schon Stahltourer von zB Patria, Bötcher, Velotraum mit irgendwas um die 160-180kg. Ü200kg habe ich ehrlich gesagt noch nirgends gesehen. Und wenn ist es die absolute Ausnahme.
    Auf dem deutschen Radmarkt sind 110-120kg schon nen realistischer Wert - auch für Tourenräder. Die Stangenware ist halt auch nicht gerade das Geilste.

  9. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: PeterTasse 31.03.22 - 15:50

    Bananularphone schrieb:
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    > Thurius schrieb:
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    > > grumbazor schrieb:
    > >
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    > > > Die Versorgung mit Teilen, in dem Fall Reifen, Schläuche und
    > > Schutzblechen
    > > > stell ich mir schwierig vor. Außerdem fehlen mir Angaben zur
    > > Belastbarkeit.
    > > > An Lastenrädern setzt man eher kleine Räder ein, einfach weil die
    > > deutlich
    > > > mehr Belastung aushalten als die großen. Große Menschen sind halt
    > nicht
    > > nur
    > > > größer, sondern auch schwerer, 110kg bei 2m sieht bei zweidrei Muskeln
    > > noch
    > > > nichtmal ansatzweise moppelig aus, viele Fahrräder enden aber schon
    > bei
    > > > 100-120kg Systemgewicht, also Rad+Fahrer+Gepäck. Schwerlasträder gehen
    > > dann
    > > > gern mal auf 26"er zurück was dann aber doch leicht lächerlich
    > aussieht.
    > >
    > > Wenn die Laufräder und die Mäntel Tubless-Ready sind bräuchte man
    > > eigentlich keine pannenanfällige Schläuche mehr.
    >
    > Dann viel Spaß mit der Dichtmittel-Sauerei. Alle paar Monate musst du
    > Nachfüllen und das Zeug akkumuliert sich immer mehr im Reifen.
    >
    > Ich finde tubeless wirklich nur offroad sinnvoll weil man dann mit weniger
    > Druck fahren kann und auch bei flexiblen, dünnen Reifen eine gewisse
    > Pannensicherheit (gegen z.B. Dornen) hat.
    >
    > Auf der Straße braucht man solche niedrigen Drücke meistens nicht und
    > Pannensicherheit erzielt man eher durch die Wahl des Reifens.

    Würde ich nicht zustimmen. Ist auf Touren mit nem Gravelbike ne sehr geile Sache. Pannensicher und trotzdem schön weich. Würde ich nen Pannensicheren Mantel und Schlauch benutzen, hätte ich deutlich weniger Komfort auf der Kiste. Insgesamt ist Tubeless schon nen ganz geiles System. Und wenn man es richtig macht, ist es auch keine Sauerei. Rauf den Reifen, rein die Milch, immer mal wieder nachkippen - Ende. Und wenn man es echt mal aufmachen muss, ist das Zeug nun auch nicht so schwer weg zu bekommen. Wenn die Komponenten passen, muss man es ja quasi auch nie aufmachen ;)

  10. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: lost_bit 31.03.22 - 17:20

    PeterTasse schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Die Aussage halte ich für hart übertrieben. Quasi jeder deutsche Hersteller
    > hat ein maximales Systemgewicht von etwa 120-130kg. Auch bei den
    > Tourenrädern. Die Amis und andere sind da teilweise etwas großzügiger mit
    > 136kg für den Fahrer. Canondale hat auch mal 150kg da stehen. Aber da ist
    > auch für die meisten Tourenräder Schluss. Schwerlaster sind da eher schon
    > Stahltourer von zB Patria, Bötcher, Velotraum mit irgendwas um die
    > 160-180kg. Ü200kg habe ich ehrlich gesagt noch nirgends gesehen. Und wenn
    > ist es die absolute Ausnahme.
    > Auf dem deutschen Radmarkt sind 110-120kg schon nen realistischer Wert -
    > auch für Tourenräder. Die Stangenware ist halt auch nicht gerade das
    > Geilste.

    Ich habe in der owner's manual von Cannondale nachgeschaut. Beim Slate und vielen anderen Rahmen sind es tatsächlich die 150 kg. Beim Tourenrad sind es 161 kg.

    Ich muss mich entschuldigen. Die 285 kg kommen vom Tandem. Das habe ich verwechselt.

  11. Re: Teile und Belastbarkeit?

    Autor: grumbazor 31.03.22 - 18:42

    Angenommen :) Für die richtigen breiten Brocken gibts noch Räder von Utopia, wobei deren Kreuzrahmen nicht jedermans Sache sind. Schauff verbaut 26" Räder und geht ebenfall bis 200kg. Darüber wirds dann eng, aber sooo viel Gepäck buckel ich auch nicht durch die Gegend. Bzw. Wenn dann lieber im Anhänger, das ist komfortabler und fährt sich sicherer.

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