Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Dobrindt: 30 MBit/s für Schulen…

Das geht auch anders, wenn man möchte [10 GBit]

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Das geht auch anders, wenn man möchte [10 GBit]

    Autor: Schrödinger's Katze 15.07.17 - 20:01

    Keine Ahnung ob diese prekären Zustände in den anderen Beiträgen hier Standard sind oder nicht, aber mit der Berufsschule, welche ich von Berufswegen viel zu tun habe, ist bestens ausgestattet.

    10 GBit Backbone symmetrisch (gesponsert von einem lokalen ISP), ausgemusterte Serverhardware im Keller (gesponsert von diversen IT-Firmen im Einzugsgebiet - u. A. auch von meiner Firma), festangestellte Admins (sowie weitere FISI Azubis, welche durch die Berufsschule ausgebildet werden), Gratis-WiFi überall im Schulgebäude (Ping zu Heise 1-2 ms, 90 Mbit up, 60 Mbit down) für alle Schüler/Lehrer/Gäste, diverse Netze (Verwaltung, Lehrer, Schüler getrennt), in jedem Klassenzimmer 1 Lehrer-Standrechner, 1 Beamer und 1 Gerät um gedruckte Texte an den Beamer zu schicken (Kamera), dazu hat jeder Lehrer sein Firmenlaptop mit OneNote und Touchscreen. Und natürlich eigene Computerräume für IT Unterricht.

    Von nichts kommt halt nichts, aber wenn man wie hier engagierte Lehrer hat ist viel möglich.

  2. Re: Das geht auch anders, wenn man möchte [10 GBit]

    Autor: ML82 16.07.17 - 03:29

    wozu genau mehr up als down? und wieviele schüler+ lehrer nutzen gleichzeitig die bereitgestellte bandbreite ... was davon bleibt pro kopf zur peaktime übrig ... dass sich diverse firmen mit spenden beteiligen mag toll/lobenswert sein nur schönt das lediglich das versagen des staates ... denn jeder - auch der letzte harzer - zahlt steuern um auch das zu finanzieren!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.17 03:34 durch ML82.

  3. Re: Das geht auch anders, wenn man möchte [10 GBit]

    Autor: Schrödinger's Katze 16.07.17 - 15:01

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wozu genau mehr up als down?

    Vermutung: Die anderen Clients im Netz werden wohl mehr down als up Bandbreite benötigen (wie überall eigentlich). Oder der Download ist stärker reguliert als der Upload.

    > und wieviele schüler+ lehrer nutzen
    > gleichzeitig die bereitgestellte bandbreite ...

    Keine Ahnung, die Berufsschule hat ein paar Tausend Schüler, von denen allerdings dank Blockunterricht nie alle gleichzeitig anwesend sind. Ich schätze mal 1000 Clients dürften es ungefähr sein - einige Computerräume, zig Klassenzimmer und mittlerweile hat jeder Schüler ohnehin mindestens 1 Smartphone dabei (privat, Firmenhandy) + evtl. noch Tablet und (Firmen-)Laptop.

    > was davon bleibt pro kopf
    > zur peaktime übrig ...

    Leicht zu berechnen: 10 GBit / Anzahl MaxClients * Priorisierungsfaktor

    > dass sich diverse firmen mit spenden beteiligen mag
    > toll/lobenswert sein nur schönt das lediglich das versagen des staates ...
    > denn jeder - auch der letzte harzer - zahlt steuern um auch das zu
    > finanzieren!

    Na ja, ist es Aufgabe des Staates Serverinfrastruktur im 6 stelligen Betrag zu stellen (sofern sie neu wäre) oder 5 stellige Beträge pro Jahr nur für die Anbindung ins Internet zu überweisen? Und jedem Schüler kostenloses Highspeed WLAN zu stellen? Für mich eher nicht.

    Es ist zu leicht es nicht selbst zu versuchen und den Staat (= die Allgemeinheit) um Hilfe zu bitten. Als staatliche Schule ist der Staat der Träger - logisch, aber alles alleine zu stemmen ist schwer und sehr teuer. Der Staat soll mit seinem Budget lieber die konventionellen Kosten tragen (Gebäude instand halten, mehr Lehrer beschäftigen) und Fördervereine kümmern sich um Extras wie Schüler-WLAN.

    Natürlich haben die Firmen in der Gegend am Anfang nicht von sich aus gesagt was könnt ihr (Schule) brauchen, nein die Fördervereine haben bei den Firmen angefragt. Mittlerweile ist das ganze ein eingespielter Ablauf, bei dem auch die Firmen von sich aus auf demnächst ausgemusterte Infrastruktur hinweisen. Einer muss halt den Anfang machen. Das ist für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Ärztekammer Westfalen-Lippe, Münster
  2. Fette Compacting GmbH, Mechelen (Belgien)
  3. nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG, Verl
  4. Diehl Metering GmbH, Ansbach / Metropolregion Nürnberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-20%) 47,99€
  3. 399,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 1,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

  1. Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
    Russische Agenten angeklagt
    Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

    Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  2. Projekt am Südkreuz: Videoüberwachung soll Situationen statt Gesichter erkennen
    Projekt am Südkreuz
    Videoüberwachung soll Situationen statt Gesichter erkennen

    Der Test am Berliner Südkreuz zur automatischen Gesichtserkennung läuft in Kürze aus. Die Kameras werden danach aber nicht abgeschaltet, sondern für einen anderen Versuch genutzt.

  3. Leihfahrräder: Ofo verlässt Deutschland
    Leihfahrräder
    Ofo verlässt Deutschland

    Der Leihfahrradanbieter Ofo ist in Deutschland offenbar gescheitert. Kaum drei Monate nach dem Deutschlandstart zieht sich das Unternehmen schon wieder vom Markt zurück. Auch andere Anbieter haben Probleme.


  1. 14:15

  2. 11:04

  3. 16:16

  4. 12:24

  5. 11:09

  6. 09:41

  7. 09:01

  8. 15:35