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Ausgerechnet Tesla reisst die Klappe auf

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  1. Re: Ausgerechnet Tesla reisst die Klappe auf

    Autor: Emulex 01.02.13 - 14:46

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Den Test kenne ich nicht. Ich würde den gerne sehen. Hast du einen
    > Link?

    Ich such schon dauernd, aber ich finde es nichtmehr.
    Es war irgendein Fahrbericht.
    Von der Autobild 2007 hab ich einen gefunden, da wird nur auf die Überhitzungsthematik eingegangen. In dem Testfahrzeug gab es einen Not-Knopf mit dem man die Batterieeinheit abklemmen konnte.
    Vielleicht war das in dem Test und in der Kurzfassung stehts jetzt nichtmehr drin.
    Tut mir Leid, aber ich erinnere mich noch sehr genau dran - wie gesagt denke ich wird das mittlerweile im Griff sein und hat sich damit eh erledigt.

    >
    > >Nach deiner Argumentation hätten bei den Dreamlinern also schon
    > reihenweise die Lichter wegen Überhitzung ausgehen müssen, bevor auch nur
    > einer mal brennt. Zum Glück sieht das die Flugsicherheit anders.
    >
    > Bei Überhitzung hätte der Akku natürlich abschalten müssen und das Flugzeug
    > hätte auf seine Backupenergiequelle umstellen müssen. Die kann ein zweiter
    > Akku sein oder das ungepufferte Hilfstriebwerk.

    Ja so stell ich mir das eben vor - dass der Akku einfach umgangen wird, sobald er überhitzt.
    Also werden da doch in erster Linie mal die Schutzmechanismen versagt haben ?
    Oder die Sensoren ?

    >
    > Beschleunigung Flugzeug: 1G bis 2G
    > Beschleunigung Rakete: 4G bis 6G
    >
    > Luftdruck Flugzeug: 1Atmosphäre bis 0,2 Atmosphären
    > Luftdruck Rakete: 1Atmosphäre bis Vakuum
    >
    > Temperatur Flugzeug: -50° bis 50°
    > Temperatur Rakete: -170° bis 200°
    >
    > Denk mal drüber nach :]. Außerdem sollen die SpaceX Raketen mittelfristig
    > auch den Transport von Menschen zur ISS übernehmen, dafür hat die Nasa
    > schon bezahlt.

    Ich meinte das eher in Bezug auf stark schwankende Energieabgabemengen und dergleichen.
    Du schreibst ja selbst dass die Elektronik beim Dreamliner richtig was machen muss - d.h. die Anforderung an den Akku ist doch eine gänzlich andere als an das Space-Shuttle, wo alles bis ins kleinste Detail vorausberechnet ist !?

    Insgesamt würde ich einfach nicht so lapidar einem der erfahrendsten Luftfahrt-Unternehmen die Kompetenz absprechen, zu entscheiden ob der Akku so passt für die Anforderung eines 250-Tonnen-300-Passagiere-Flugzeugs, wenn ich nur 50.000$-PKW und spezielle Raketenflugzeuge baue.

    Ich mein die sind den Kübel ja vorher auch mal ein paar Millionen Kilometer geflogen und haben das Problem nicht bemerkt.
    Ist also nicht eher ein Herstellungsfehler wahrscheinlicher als ein Konstruktionsfehler ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.13 14:47 durch Emulex.

  2. Re: Ausgerechnet Tesla reisst die Klappe auf

    Autor: Ach 01.02.13 - 15:52

    Hmm, also wenn man der Argumentation folgt, dann konzentriert sich das Problem ja eigentlich auf zwei Punkte. Einmal dass die Zelle überhaupt anfängt zu brennen, und zweitens auf die nicht ausreichende Abschottung der Zellen gegeneinander(so konnte das Feuer von Zelle zu Zelle springen). Das Warnsystem selber wird ja nicht angesprochen.

    Wenn man einfach mal davon ausgeht dass letzteres funktioniert hat, dann waren da die beiden von dir genannten Fehlerarten zusammen am Werk. Das Feuer selber würde ich als Herstellungsfehler in einer Zelle bezeichnen und die nicht ausreichende Abschottung als Konstruktionsfehler. Und die nicht vorhandene Flüssigkeitskühlung als Mut oder Leichtsinn :].

    Was die Batterie in einer Rakete genau machen muss, bzw. in der (SpaceX-)Dragon Rakete weiß ich leider auch nicht. Gesteurt wird eine Rakete jedenfalls über die Verstellung der Antriebsdüsen, das ginge sicher elektrisch und das wäre auch schon eine Belastung die nicht gleich null ist. Die Treibstoffzufur dagegen geschieht über eine mächtige Turbopumpe, da denke ich aber das dazu jede Batterie überfordert wäre.

    Aber dass Problem beim Flugzeug ist ja, dass es vorher noch niemand mit Lios ausprobiert hat und sich deshalb auch die Flugzeughersteller nur unter Vorbehalten auf ihre Erfahrung(mit NC-Akkus) berufen können.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.13 16:06 durch Ach.

  3. Re: Ausgerechnet Tesla reisst die Klappe auf

    Autor: Ach 01.02.13 - 16:21

    Also es ist wohl so, dass für Musk der Linienflug Neuland wäre und für Boeing die Lio Akkus. Im Märchenfilm würden die sich jetzt finden und glücklich und gemeinsam all ihre Probleme lösen.

    Bei der Rakete hast du aber was angesprochen: es wäre wirklich interessant zu wissen wie die Batterien dort eingesetzt werden, auf Temperatur gehalten werden usw.

  4. Re: Ausgerechnet Tesla reisst die Klappe auf

    Autor: sabrehawk 01.02.13 - 21:42

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 3. Unbemannte Raketen mit einem Passagierflugzeug zu vergleichen, ist jetzt
    > aber auch nicht so ganz dein Ernst, oder ?


    http://www.spacex.com/falcon_heavy.php

    nur mal zu deiner information es wurde einfach noch kein personal
    damit tranportiert,die falcon trägerrak. plus Dragon Kapsel hat bisher nur (unter vollem Druck stehende) Nutzlast zur ISS gebracht . Nichtsdestotrotz verfügt sie bereits über die volle Konfiguration für 7 Passagiere, mit dem entsprechenden Life Support und REttungssystem. Deine Argumentation ist also völlig widerlegt.

    Du sprichst hier von der stärksten Trägerrakete seit der Saturn 5 samt dem modernsten Kapselsystem das die Welt zur Zeit hat... Technologisch ist dagegen
    ein popeliger commercial airliner von Boeing wohl kaum auf pari.


    Mir ist sowieso nicht kllar wie diese Akkus überhaupt die Zulassung bekommen konnten, hier ist mit Sicherheit geschlampt oder manipuliert worden., es kann
    nicht sein dass grade diese Komponenten die unter IATA Gefahrgut fallen und
    im extremen Fokus der letzten 2-3 JAhre der Sicherheitsinstitutionen lagen
    ungeignete und unsichere Konstruktionen sind und zur Serienreife im Flugverkehr zugelassen wurden. War war scheinlich wieder ein Rechenschieber Verbrecher am Werk der jedes kg Einsparpotential auf Kosten erprobter Sicherheit für seine Exceltabelle beim Chef gebraucht hat. Boeing hat ja wohl einiges an schlechtem
    Ruf was deren Strukturen angeht.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.13 22:01 durch sabrehawk.

  5. Re: Ausgerechnet Tesla reisst die Klappe auf

    Autor: tingelchen 04.02.13 - 18:45

    Welche Anforderungen, neben

    - Nicht brennen
    - Nicht explodieren
    - Hohe Speicherdichte
    - Gut Kühlbar
    - Kompakt
    - Hohe Festigkeit

    soll denn der Akku noch haben?

  6. Re: "die Akkus seiner Elektroautos sind nämlich anders aufgebaut"

    Autor: tingelchen 04.02.13 - 18:56

    Im gleichen Artikel steht allerdings auch:

    > Unterstützung erhält Musk in dem Bericht von Flighglobal durch einen Professor des
    > MIT. Donald Sadoway, der dort Elektrotechnik mit Schwerpunkt Materialchemie lehrt,
    > sagte: "Ich hätte die gleichen Worte dafür benutzt".

    Er steht mit seiner Meinung also nicht alleine da. Es steht zudem auch da:

    > Gegenüber anderen in der Luftfahrt schon erprobten Nickel-Cadmium- und Blei-Säure-
    > Zellen entschieden sich die Entwickler für Lithium-Ionen-Akkus,

    Mit anderen Worten, man hat mit LiIonen Akkus keine Erfahrungen, da nie verwendet wurden. Fehler in der Konstruktion sind daher nicht aus zu schließen. Wäre nicht das erste Bauteil in einem Flugzeug das eine konstruktionsbedingte Schwäche hat. Auf Grund mangelnder Erfahrung.

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