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Also erst in 2100

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  1. Also erst in 2100

    Autor: michael_ 28.05.20 - 09:59

    wird es vielleicht einen eigenen Flugkorridor geben. Warum alles so fürchterlich kompliziert sein muss...

    Am Besten gleich mal weiter denken:
    Neben einem Korridor für öffentliche Einrichtungen gleich einen oder mehrere Korridore für kommerzielle Drohnenflüge schaffen wie Fastfood-Lieferdienste und für Post einen eigenen Korridor. Und Nothalt-Landeplätze, eventuell auch auf Dächern unter Erfüllung von Auflagen. Natürlich müssen diese jeder Zeit vom zertifizierten Personal begehbar sein (Leitstellen-Techniker der Drohnen-Lieferstationen oder so)

    Wer diese Korridore/ Flugbahn nutzen will, der braucht Drohnen die Sicherheitsfunktionen erfüllen:
    Automatischer Abstand zu anderen Drohnen, Mindestgeschwindigkeit X, Warnsystem oder automatischer Stop bei Rettungs-/Polizeihubschrauber-Durchflug, automatische Ansteuerung von Nothalt-Landeplätzen z.B. im Notfall wenn der Korridor von einem Hubschrauber durchflogen wird oder bei Pannen.

    All das ist technisch kein Hexenwerk wenn unsere Autos schon mit abgefakkten Straßen zurecht kommen und autonom fahren. Die heutigen Drohnen haben ebenfalls schon so viel Technik verbaut, dass sie durch dichte Wälder dir hinterher fliegen ohne mit Ästen zu kollidieren.
    Das ewige Problem ist nur die Bürokratie bei uns.

  2. Re: Also erst in 2100

    Autor: onkeltomhuette 28.05.20 - 10:04

    Vorausschauendes Denken und Planen ist Mangelware. In der Privatwirtschaft wird ja nur bis zum nächsten Quartalsende geschaut, dass die Zahlen hübsch aussehen und in der Politik bis zur nächsten Wahl.

  3. Re: Also erst in 2100

    Autor: ThomasSV 28.05.20 - 16:35

    Vorausschauendes Posten leider auch ;-)

    Oder habt ihr allen Ernstes nicht die Drohnenverordnung mitbekommen? Und die Diskussion dazu, warum dort die max. Höhe für Privatflieger auf 100m gesenkt wurde?

    (was damals geschimpft wurde: das der Korridor von 100-150 Höhenmeter über Grund für Amazon freigehalten wird)

  4. Re: Also erst in 2100

    Autor: chefin 29.05.20 - 09:19

    michael_ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wird es vielleicht einen eigenen Flugkorridor geben. Warum alles so
    > fürchterlich kompliziert sein muss...
    >
    > Am Besten gleich mal weiter denken:
    > Neben einem Korridor für öffentliche Einrichtungen gleich einen oder
    > mehrere Korridore für kommerzielle Drohnenflüge schaffen wie
    > Fastfood-Lieferdienste und für Post einen eigenen Korridor. Und
    > Nothalt-Landeplätze, eventuell auch auf Dächern unter Erfüllung von
    > Auflagen. Natürlich müssen diese jeder Zeit vom zertifizierten Personal
    > begehbar sein (Leitstellen-Techniker der Drohnen-Lieferstationen oder so)
    >
    > Wer diese Korridore/ Flugbahn nutzen will, der braucht Drohnen die
    > Sicherheitsfunktionen erfüllen:
    > Automatischer Abstand zu anderen Drohnen, Mindestgeschwindigkeit X,
    > Warnsystem oder automatischer Stop bei
    > Rettungs-/Polizeihubschrauber-Durchflug, automatische Ansteuerung von
    > Nothalt-Landeplätzen z.B. im Notfall wenn der Korridor von einem
    > Hubschrauber durchflogen wird oder bei Pannen.
    >
    > All das ist technisch kein Hexenwerk wenn unsere Autos schon mit
    > abgefakkten Straßen zurecht kommen und autonom fahren. Die heutigen Drohnen
    > haben ebenfalls schon so viel Technik verbaut, dass sie durch dichte Wälder
    > dir hinterher fliegen ohne mit Ästen zu kollidieren.
    > Das ewige Problem ist nur die Bürokratie bei uns.

    Also gehen wir das doch mal positiv durch

    Hubschrauber benötigen Drohnenerkennungssysteme, Drohnen benötigen Radar oder Lidar um Hubschrauber autonom zu erkennen. Drohnen werden dadurch ungefähr 100% an Gewicht zulegen, weil die zusätzliche Ausrüstung zusätzliche Akkukapazität braucht und das Zusatzgewicht wiederum durch stärkere Motoren die wiederum größere Akkukapazität brauchen ausgeglichen wird. Aus 10kg werden 20kg Drohnen.

    Im Korridor darf kein anderer unterwegs sein, der nicht einen Aufprall eines Objektes von 20kg im freien Fall(ca 150-200kmh) aushält. Rettungsdienste müssen warten bis die Drohnen den bereich auch geräumt haben und es ein OK gibt. Mögliche Herzstillstände müssen sich diesem Selbstschutz unterordnen. Für 99,9% der Einsatzfälle dürfte das unerheblich sind. Aber es sind ca 1 von 1000 Fällen wo es um jede Sekunde geht. Wie willst du das managen? Restrisiko für die Rettungskräfte? Jo, könnte man machen.

    Zugang für Servicekräfte auf bestimmte Bereiche, alles machbar. Macht dir sicherlich nichts aus, wenn rumänische Gastarbeiter mal in der Notlandezone in deinem Garten vorbei schauen und die nötigen Schlüssel zum betreten und ausschalten der Alarmanlage haben. Einen Servicetechniker mit höchster Qualifikation draussen rumeiern zu lassen ist nämlich nicht mehr finanzierbar. Für das Geld kann man 3 Hilfsarbeiter einstellen, welche die Drohnen abholen und ins Servicezentrum bringen. Dort arbeiten dann die hochqualifizierten Kräfte.

    Also am ende läuft es drauf raus, das es wie vieles andere auch, erst dann sicher ist, wenn wir es praktisch kaum mehr managen und bezahlen können.

    Die einfachste Lösung wäre also: es gibt ein Restrisiko, lebe damit. Da wir alle dem gleichen Risiko ausgesetzt sind und das wegen der ausufernden Kosten so gemacht haben, gibts bestenfalls die Begräbnisskosten ersetzt. Den die Sicherheit wollen wir doch auch, wer möchte schon gerne auf dem Grabstein haben: gestorben an Intergerüberlauf.

  5. Re: Also erst in 2100

    Autor: adorfer 05.06.20 - 06:26

    ADS-B existiert.
    Es skaliert nur nicht.
    Ausserdem ist inzwischen aufgefallen, dass unsignierte Broadcasts/Beacons problematisch sind.

    - Es kommt also weder mit deutlich mehr Flugobjekten im Luftraum zurecht
    - Aus "Sicherheitsgründen" schalten Polizei und Rettungshubschrauber die Positionsdaten meist ab, um keine Blaulicht-Reporter anzulocken über weitere Strecken "als man gucken kann"
    - Es ist derzeit mit Gnu-Radio&Co fast zu Taschengeldpreisen zu dossen.

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