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Warum eigentlich nicht mal...

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  1. Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: David64Bit 21.01.19 - 09:11

    Es gibt doch sooo viele Ansätze, wie man Verbrennungsmotoren mit anderem Sprit extrem viel Umweltfreundlicher (oder sogar "Neutral") machen kann.
    Wir reden hier von Motorrädern, zu denen oft mehr als das simple fahren auf zwei Rädern gehört.

    Mal davon abgesehen, dass Akkus eben auch nicht der Heilsbringer schlechthin sind, ist ein Motorrad doch im Verkaufsvolumen so gering, dass eine etwas aufwendigere Technik für das "typische" Motorradfeeling vertretbar ist...finde ich.

    Nicht falsch verstehen: Akkuroller, Akkuautos und so weiter haben ihre daseinsberechtigung, aber das sind keine eierlegenden Wollmilchsäue...

  2. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: Mingfu 21.01.19 - 09:28

    Mit irgendwelchem Treibstoff zu experimentieren bringt nicht viel, wenn damit keine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist.

    Zudem ist ein Verbrennungsmotor an sich auch keine schöne Sache: niedriger Wirkungsgrad, insbesondere wenn man ihn nicht in einem konstanten Drehzahl- und Lastbereich betreiben kann, viele bewegliche Teile mit entsprechendem Verschleiß und dazu noch hohe thermische Belastung der Komponenten. Der einzige Grund, der noch dafür spricht, ist das extrem hohe Verhältnis von Energiegehalt zu Volumen bzw. Gewicht der Treibstoffe. Sobald man da aber praktikable Alternativen hat, gibt es keinen Grund mehr, länger an der Verbrennungsmotortechnologie festzuhalten.

  3. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: David64Bit 21.01.19 - 09:38

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit irgendwelchem Treibstoff zu experimentieren bringt nicht viel, wenn
    > damit keine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist.
    >
    > Zudem ist ein Verbrennungsmotor an sich auch keine schöne Sache: niedriger
    > Wirkungsgrad, insbesondere wenn man ihn nicht in einem konstanten Drehzahl-
    > und Lastbereich betreiben kann, viele bewegliche Teile mit entsprechendem
    > Verschleiß und dazu noch hohe thermische Belastung der Komponenten. Der
    > einzige Grund, der noch dafür spricht, ist das extrem hohe Verhältnis von
    > Energiegehalt zu Volumen bzw. Gewicht der Treibstoffe. Sobald man da aber
    > praktikable Alternativen hat, gibt es keinen Grund mehr, länger an der
    > Verbrennungsmotortechnologie festzuhalten.

    War klar, dass das wieder kommt. Wir reden hier von Motorrädern. Es gibt keinen einzigen praktikablen Grund an Motorrädern festzuhalten - die schnelle und platzsparende Fortbewegung in Städten machen Akku-Roller hervorragend.

    Von daher sollte man wohl schlicht alles was Spaß macht, Emotionen oder sonstiges hervorruft abschaffen, denn das meiste davon ist weder Praktikabel, noch besonders Effizient, noch sonst irgendwas.

    Ausserdem reden wir nich von "irgendwelchem" Treibstoff, sondern etablierte Technologien.

  4. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: Mingfu 21.01.19 - 10:13

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von daher sollte man wohl schlicht alles was Spaß macht, Emotionen oder
    > sonstiges hervorruft abschaffen, denn das meiste davon ist weder
    > Praktikabel, noch besonders Effizient, noch sonst irgendwas.

    Wenn für diesen Spaß ein erheblicher Ressourcenbedarf notwendig ist und er zudem noch mit klimarelevanten Emissionen einhergeht, wird der Raum für derartigen Spaß in Zukunft tatsächlich ziemlich eng werden. Ich kann da nur dringend ein Umdenken empfehlen, um sich in Zukunft nicht selbst unglücklich zu machen!

    Mal ein Denkanstoß: Bisher hatte "der Westen" ziemlich exklusiven Zugriff auf die Ressourcen dieses Planeten. Das lässt sich so nicht länger halten. Wenn man China schaut oder auch nach Indien, dann sieht man, dass da eine enorme Zahl von Menschen dabei ist, in Richtung dieses Wohlstandsniveaus aufzuschließen. Das geht aber mit einem Ressourcen- und Energieverbrauch einher, der in dieser Dimension auf dem Planeten dann nicht mehr nachhaltig darstellbar ist.

    Wenn es überhaupt eine globale Lösung gibt, damit das nicht alles in einer Katastrophe endet, dann wird die sicher nicht so aussehen, dass der Westen weitermachen kann wie bisher und die anderen allesamt verzichten. Auf uns kommen im Westen also enorme Einsparnotwendigkeiten gegenüber dem bisherigen Ressourcen- und Energieverbrauch zu. Da wird man sich dann sehr genau überlegen, in welchem Umfang man die knappen Ressourcen dann noch für reinen Spaß verwenden will.

  5. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: Prokopfverbrauch 21.01.19 - 12:49

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mingfu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mit irgendwelchem Treibstoff zu experimentieren bringt nicht viel, wenn
    > > damit keine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist.
    > >
    > > Zudem ist ein Verbrennungsmotor an sich auch keine schöne Sache:
    > niedriger
    > > Wirkungsgrad, insbesondere wenn man ihn nicht in einem konstanten
    > Drehzahl-
    > > und Lastbereich betreiben kann, viele bewegliche Teile mit
    > entsprechendem
    > > Verschleiß und dazu noch hohe thermische Belastung der Komponenten. Der
    > > einzige Grund, der noch dafür spricht, ist das extrem hohe Verhältnis
    > von
    > > Energiegehalt zu Volumen bzw. Gewicht der Treibstoffe. Sobald man da
    > aber
    > > praktikable Alternativen hat, gibt es keinen Grund mehr, länger an der
    > > Verbrennungsmotortechnologie festzuhalten.
    >
    > War klar, dass das wieder kommt. Wir reden hier von Motorrädern. Es gibt
    > keinen einzigen praktikablen Grund an Motorrädern festzuhalten - die
    > schnelle und platzsparende Fortbewegung in Städten machen Akku-Roller
    > hervorragend.
    >
    > Von daher sollte man wohl schlicht alles was Spaß macht, Emotionen oder
    > sonstiges hervorruft abschaffen, denn das meiste davon ist weder
    > Praktikabel, noch besonders Effizient, noch sonst irgendwas.
    >
    > Ausserdem reden wir nich von "irgendwelchem" Treibstoff, sondern etablierte
    > Technologien.

    Ich sehe das beim Thema Motorrad schon etwas ähnlich wie du. Fakt ist, dass Motorräder als ganzes im westlichen rückläufig sind. Früher waren die jungen Leute noch begeistert, PS Monster auf der Straße auszudrehen, aber mittlerweile interessiert sowas nur wenig junge Leute. Ein Großteil der Motorradfahrer ist über 50. Von dem her stellt es aktuell und vor allem in der Zukunft im Vergleich zum Auto einen nur kleinen Anteil am Verkehrsvolumen dar.

    Ich stelle mir Tourenfahren extrem umständlich vor mit E-Motorrädern. Da könnte ich mir noch vorstellen, dass hier sich der Verbrenner länger hält bzw. halten lässt. Und ökologisch gesehen ist denke ich fast jedes Verbrenner Motorrad noch besser als ein Auto. Zumindest nimmt es im Verkehr weniger Platz weg.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.19 12:50 durch Prokopfverbrauch.

  6. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: JackIsBlack 21.01.19 - 13:11

    Die Statistik sagt aber etwas anderes:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/199228/umfrage/bestand-an-kraftraedern-in-deutschland/
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74254/umfrage/anzahl-der-neuzulassungen-von-kraftraedern-in-deutschland/

  7. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: dastash 21.01.19 - 13:12

    Ich verstehe nicht warum man hier zwischen Roller und Motorräder differenzieren muss. Macht beides Spaß.Das Problem mit der Reichweite und der Ladedauer ist eines der größten Hindernisse bei Elektromobilität. So lange das nicht gelöst ist wäre es m. M. n. dumm sein Geld dort zu investieren. Vergesst nicht, nach zwei Jahren hat dann der Akku weniger Kapazitäten und dann werden aus möglichen 100 Kilometer nur noch 50 und ein neuer Akku kostet dann fast genau so viel wie ein neuer Roller.^^ Das ist mit Sicherheit auch nicht wirklich umweltfreundlich. Was passiert eigentlich mit den alten Akkus?? Da sollte man erst einmal vernünftige Akkutechnik abwarten.

    Darüber hinaus, Motorrad ist Leidenschaft und dazu gehört auch der Klang. Will man Motorradfahrer für Elektromobilität begeistern muss man auch an der Stelle ansetzen. Ich denke Harley Davidson wird aus dem Grunde mit ihrem Elektrobike ziemliche Probleme beim Absatz haben.

    Grüße

  8. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: hans-peterr 21.01.19 - 17:35

    Gibt auch grüne, die fliegen über Silvester kurz nach Argentinien.
    So viel Treibstoff kann ich im Jahr mit dem Motorrad gar nicht verballern, wie da pro Person verflogen wurde.

  9. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: tovi 21.01.19 - 19:08

    Was sind das für Argumente

    nach 2 Jahren geht der Akku kaputt ? So ein Blödsinn.

    Es gibt welche die fliegen über Silvester nach Argentinien?

    Ja, es gibt diese Leute. Das ist aber kein Grund weshalb ich mich genauso oder ähnlich verhalten sollte.

    Es ist einfach ein Umdenken und handeln weg von fossilen hin zu elektrischen Energieverbrauchern nötig. und zwar überall wo es geht. Da zählen Motorräder ohne Zweifel dazu.

  10. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: nille02 21.01.19 - 19:41

    dastash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe nicht warum man hier zwischen Roller und Motorräder
    > differenzieren muss. Macht beides Spaß.

    Der Roller ist eher das Gebrauchsfahrzeug und das Motorrad ein Spaßfahrzeug. Eine E-Roller kann ich gut gebrauchen, er reicht für alles für alles was man damit so im Alltag machen kann.

    Mit dem Motorrad fahre ich auch gerne mal zur Arbeit, aber es dennoch primär nur für Touren und der Freude am Fahren.

    > Das Problem mit der Reichweite und
    > der Ladedauer ist eines der größten Hindernisse bei Elektromobilität. So
    > lange das nicht gelöst ist wäre es m. M. n. dumm sein Geld dort zu
    > investieren.

    Das hängt glaube davon ab wie man fährt. Mein Auto könnte ich zu hause und auf der Arbeit laden. Eine Reichweite von 200 Kilometern ist für meine Alltagsfahrerei ausreichend. Zum Motorrad Fahren aber wäre das lächerlich wenig.

    > Vergesst nicht, nach zwei Jahren hat dann der Akku weniger
    > Kapazitäten und dann werden aus möglichen 100 Kilometer nur noch 50 und ein
    > neuer Akku kostet dann fast genau so viel wie ein neuer Roller.^^ Das ist
    > mit Sicherheit auch nicht wirklich umweltfreundlich. Was passiert
    > eigentlich mit den alten Akkus?? Da sollte man erst einmal vernünftige
    > Akkutechnik abwarten.

    Verschleißen die denn so schnell? Oft gibt es so angaben die 5 Jahre Garantieren und man dann noch 70% erreicht bei X Kilometern im Jahr.

    Was aber die Akkus eines E-Rollers angeht. Ich würde mir einen neuen vermutlich einfach selber bauen. Das sind meist Standardzellen die man sich einfach kaufen kann. Denn die neuen Akkus der Hersteller sind verglichen mit den Zellen extrem teuer.

    > Darüber hinaus, Motorrad ist Leidenschaft und dazu gehört auch der Klang.

    Das wird bei vielen wohl so sein. Mich packt der Klang weniger, eher ist es die Leistung die ich abrufen kann die mir ein Lächeln aufs Gesicht Zaubert. Hier kann einen ein E-Fahrzeug auf jeden Fall abholen.
    Aber wie gesagt, für ein Spaßfahrzeug bekomme ich noch nicht weit genug und die Anschaffungskosten sind mir noch zu hoch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.19 19:43 durch nille02.

  11. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: David64Bit 22.01.19 - 09:14

    Das ist so typisch. Hauptsache Abschaffen, anstatt nach sinnvollen Lösungen zu suchen. Treibstoff aus Algen ist CO2 Neutral, verbrennt deutlich sauberer und man kann sogar so weit gehen um für solche Spaßmobile einfach Wasserstoff zu verbrennen, dann kommt auch nur Wasser aus dem Auspuff. Und wenn dann das Kilo Wasserstoff 9 Euro kostet - egal. Grünes Gewissen beim Spaßigen "WOBOBOB", besser geht's nicht.

    Das Ding ist, dass abschaffen und verbieten selten wirklich mehr gebracht hat, als ordentliche alternativen. Noch dazu werden sich die wenigsten ein Motorrad für 40.000 Euro leisten können und wollen. Gerade wenn ich die Harley als vergleich nehme - sorry, aber Harley-Davidson ist der Innbegriff des V2-Motors. Ob der jetzt mit Benzin, Wasserstoff oder Harnstoff läuft, ist mir völlig Egal, aber bei den 5000 Kilometern im Jahr, fahr ich kein Elektro. Und 20.000 Euro mehr für Elektro...danke, nein. (LiveWire, 29.990 Euro vs XG750, 8700 Euro)

  12. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: David64Bit 22.01.19 - 09:22

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was sind das für Argumente
    >
    > So ein Blödsinn.

    > weg von fossilen hin zu elektrischen Energieverbrauchern nötig

    Danke - den Lacher hab ich heute morgen gebraucht.
    Ihr Elektro-Junkies habt doch echt voll einen an der Klatsche.

    Ein Spaßmobil mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor mit Wasserstoff aus überschüssiger Windenergie ist sauberer, als alles, was irgend ein Elektrofahrzeug so an die Räder abgibt.

    Ihr vergesst scheinbar gern mal, dass der Strom eben nicht nur aus der Steckdose kommt. Ein Umdenken ist nötig, aber an anderen Stellen, als bei der persönlichen (spaß)mobilität.

    Gerade so Flüge "mal schnell" nach Argentinien sind weitaus häufiger, als man möglicherweise auf den ersten Blick glaubt. Effiziente Verkehrsleitsysteme, sinnvolle, dynamische Tempolimits die dann auch überwacht werden, weniger "kleinkram" Global kaufen nur weil das 20 cent billiger ist...und so weiter.

    Das fängt als erstes mal bei jedem einzelnen im Supermarkt an, denn nicht alle haben Autos/Motorräder, aber alle Essen mal Obst oder Gemüse (oder Fleisch). Bevor ich "Elektrojünger" werde, werde ich erst mal Vegetarier auf Zeit und verzichte komplett auf Flugreisen.

  13. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: dastash 22.01.19 - 09:37

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dastash schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich verstehe nicht warum man hier zwischen Roller und Motorräder
    > > differenzieren muss. Macht beides Spaß.
    >
    > Der Roller ist eher das Gebrauchsfahrzeug und das Motorrad ein
    > Spaßfahrzeug. Eine E-Roller kann ich gut gebrauchen, er reicht für alles
    > für alles was man damit so im Alltag machen kann.
    >
    > Mit dem Motorrad fahre ich auch gerne mal zur Arbeit, aber es dennoch
    > primär nur für Touren und der Freude am Fahren.
    >
    > > Das Problem mit der Reichweite und
    > > der Ladedauer ist eines der größten Hindernisse bei Elektromobilität. So
    > > lange das nicht gelöst ist wäre es m. M. n. dumm sein Geld dort zu
    > > investieren.
    >
    > Das hängt glaube davon ab wie man fährt. Mein Auto könnte ich zu hause und
    > auf der Arbeit laden. Eine Reichweite von 200 Kilometern ist für meine
    > Alltagsfahrerei ausreichend. Zum Motorrad Fahren aber wäre das lächerlich
    > wenig.
    >
    Stell Dir mal vor du fährst zu einer Tankstelle und es stehen zwei Autos pro Säule an, dann kannst du erst einmal 1,5 Stunden warten bis du dann auch noch einmal 45 Minuten laden darfst.^^
    > > Vergesst nicht, nach zwei Jahren hat dann der Akku weniger
    > > Kapazitäten und dann werden aus möglichen 100 Kilometer nur noch 50 und
    > ein
    > > neuer Akku kostet dann fast genau so viel wie ein neuer Roller.^^ Das
    > ist
    > > mit Sicherheit auch nicht wirklich umweltfreundlich. Was passiert
    > > eigentlich mit den alten Akkus?? Da sollte man erst einmal vernünftige
    > > Akkutechnik abwarten.
    >
    > Verschleißen die denn so schnell? Oft gibt es so angaben die 5 Jahre
    > Garantieren und man dann noch 70% erreicht bei X Kilometern im Jahr.
    >
    Ist die gleiche Technik wie beim Handy. Am Anfang halten die noch ziemlich gut durch aber ab zwei Jahren halbiert sich die Leistung i. d. R.. Schaut man sich dann an was neue Akkus kosten weiß man wo zukünftig Geld verdient werden soll. Nein, dass ist ein gravierendes und ungelöstes Problem.
    > Was aber die Akkus eines E-Rollers angeht. Ich würde mir einen neuen
    > vermutlich einfach selber bauen. Das sind meist Standardzellen die man sich
    > einfach kaufen kann. Denn die neuen Akkus der Hersteller sind verglichen
    > mit den Zellen extrem teuer.
    >
    > > Darüber hinaus, Motorrad ist Leidenschaft und dazu gehört auch der
    > Klang.
    >
    > Das wird bei vielen wohl so sein. Mich packt der Klang weniger, eher ist es
    > die Leistung die ich abrufen kann die mir ein Lächeln aufs Gesicht Zaubert.
    > Hier kann einen ein E-Fahrzeug auf jeden Fall abholen.
    > Aber wie gesagt, für ein Spaßfahrzeug bekomme ich noch nicht weit genug und
    > die Anschaffungskosten sind mir noch zu hoch.
    Klar, ist Geschmackssache. Bei mir ist es die Mischung aus Klang und Kraft. Es muss einfach klingen und nicht mal laut sein oder dröhnen. Bei Elektrofahrzeugen fehlt das in Gänze. Was bei Autos nicht schlimm ist empfinde ich als kritisch bei Motorradafahrern. Aus den genannten persönlichen Gründen aber auch allgemein. Wir werden eh schon schlechter wahrgenommen, wenn jetzt noch der Sound weg bleibt wird es definitiv gefährlicher.

    Grüße

  14. Re: Warum eigentlich nicht mal...

    Autor: nille02 22.01.19 - 13:44

    dastash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell Dir mal vor du fährst zu einer Tankstelle und es stehen zwei Autos
    > pro Säule an, dann kannst du erst einmal 1,5 Stunden warten bis du dann
    > auch noch einmal 45 Minuten laden darfst.^^

    Das kann man ja technisch Lösen. Bei den Teslas kann ich mir den Status der Ladestationen anschauen. Auch wird Tesla sehr unfreundlich wenn man die Charger als Parkplatz missbraucht (Kann man machen, dafür muss man dann aber sehr tief in die Tasche greifen. 40 Cent pro Minute wenn am Charger noch eine Station frei ist und 80 Cent pro Minute wenn voll belegt).

    Eine Lösung wird man hier sicher finden können, nur hier sollte man eine Internationale Lösung anstreben.

    > Ist die gleiche Technik wie beim Handy. Am Anfang halten die noch ziemlich
    > gut durch aber ab zwei Jahren halbiert sich die Leistung i. d. R.. Schaut
    > man sich dann an was neue Akkus kosten weiß man wo zukünftig Geld verdient
    > werden soll. Nein, dass ist ein gravierendes und ungelöstes Problem.

    Das hängt aber sehr stark davon ab wie man mit den Akkus umgeht. Bei meinem Moto G2 LTE hält der Akku fast noch so wie am ersten Tag. Bei meinem alten Laptop (5 Jahre) komme ich noch immer auf über 3 Stunden was nicht schlechter ist als der Neuzustand. Mein iPad2 kann ich auch noch den lieben langen Tag zum Lesen benutzen.

    Wo ich drauf hinaus will, es hängt viel von der Ladeelektronik ab und was man den Akkus so antut. Opportunity und Spirit hingen auch von ihren Lithium Batterien ab und Opportunity war 14 Jahre lang im Einsatz.

    Aber gehen wir doch etwas in die Praxis. Marssonden und Consumer Elektronik sind nun nicht unbedingt die besten Vergleiche.

    Tesla verkauft ja nun schon länger ihre Autos. In den Foren geben Fahrer ihre Kilometerstände und über den Zustand des Akkus Auskunft. Nach 300.000 Kilometern hatten die Akkus erst die 90% unterschritten. Tesla garantiert übrigens 70% nach 160.000 Kilometern.

    Natürlich, die zahlen sind Statistisch noch nicht bewiesen aber es zeigt dennoch einen Trend das die Akkus nicht so schnell altern wie befürchtet. Alternativ könnten Hersteller das als Potenzial sehen um mit dem Rotstift weiter anzusetzen um die Zellen und die Akkus noch günstiger Herstellen zu können.

    Was aber die kosten angeht, klar irgendwann braucht aber auch ein E-Auto einen neuen Akku, aber bei einem Verbrenner habe ich ja auch höhere Wartungs- und Reparaturkosten die man mit in die Waagschale werden muss.

    EDIT: Das ist noch ein Bericht über ein einziges Fahrzeug, aber es wurde komplett Dokumentiert was damit gemacht wurde. 643.738 Kilometer in Teslas Elektroauto-Limousine Model S

    Zitat:

    > Der erste Speicher mit 312.213 Kilometern Laufzeit wies nach regelmäßiger Nutzung von Teslas Supercharger-Schnellladenetz knapp sechs Prozent weniger Leistung auf. Geladen wurde laut Tesloop stets auf 95 bis 100 Prozent – der Hersteller empfiehlt 90 bis 95 Prozent. Bei dem zweiten, fehlerhaften Akku kam es zwischen 312.213 und 512.427 Kilometern zu einer Minderleistung von rund 22 Prozent.

    Der erste Akku wurde im Zuge des Wartungsintervalls getauscht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.01.19 13:51 durch nille02.

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