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Jetzt weiß ich auch, warum es Radwege gibt!

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  1. Jetzt weiß ich auch, warum es Radwege gibt!

    Autor: Fuchur 19.06.19 - 13:46

    > Sofern ein baulich angelegter Radweg oder ein Radfahrstreifen vorhanden ist, müssen
    > Elektrokleinstfahrzeuge diesen benutzen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Radverkehrsanlage
    > für Rad Fahrende benutzungspflichtig ist oder nicht. Wenn baulich angelegte Radwege oder
    > Radfahrstreifen fehlen, darf mit Elektrokleinstfahrzeugen auch die Fahrbahn genutzt werden.
    > Insofern unterscheiden sich hier die straßenverkehrsrechtlichen Regelungen für Fahrräder und
    > Elektrokleinstfahrzeuge.

    Endlich bekommen Radwege wieder einen Sinn!
    Radfahrer müssen ja bekanntlich nur auf Radwegen fahren, wo dies explizit durch ein Verkehrsschild geboten ist.
    Und davon machen sie zumindest in meiner Gegend redlich gebraucht.
    Entsprechende Schilder gibt es so gut wie nie bzw. sogar an Hauptstraßen werden sie nach und nach entfernt.
    Das führt dazu, dass immer mehr Radfahrer sogar nebeneinander auf den Straßen fahren.

    WARUM - um Himmels willen - MUSS ein Schild aufgestellt werden, damit ein Radfahrer den Radweg benutzt?
    Wer hat da wieder zu viel Drogen genommen, bevor er zur Arbeit gegangen ist?

    Immerhin fahren nun wieder Elektroroller auf den verwaisten Flächen! Danke!


    Ich nutze selbst als Radfahrer immer den Radweg, wo es einen gibt!

  2. Re: Jetzt weiß ich auch, warum es Radwege gibt!

    Autor: Bembelzischer 19.06.19 - 14:32

    Ich kann nur für Berlin sprechen. Hier sind die Radwege in einem katastrophalen Zustand. Wenn man hier kein vollgefedertes, geländetaugliches Mountainbike hat, ist die Benutzung der Radwege lebensgefährlich.

    Hinzu kommt noch:
    - Sträucher und Bäume, die bis zu 80% des Radweges überwuchern
    - Parkende Autos auf den Radwegen alle 100 Meter
    - Fußgänger, die achtlos dort spazieren gehen
    - Restaurant-Betreiber stellen ihre Tische/Stühle auf die Radwege

    Auf meinem täglichen Heimweg von knapp 12km zähle ich im Durchschnitt 20-30 Hintdernisse, die den Radweg soweit blockieren, dass ich auf den Fußweg oder die Fahrbahn ausweichen muss. Ich habe das mal systematisch für zwei Wochen dokumentiert. Und ich wohne im "schicken" Steglitz.

    Als ich neu in Berlin war, habe ich mich wirklich bemüht, auf den Radwegen zu fahren. Aber nach mehreren Stürzen, gebrochenen Speichen und einer gebrochenen Felge, fahre ich jetzt meistens auf der Straße.

    Ich kann dir versprechen, dass die E-Scooter mit ihren 20cm-Rädern da auch schnell ausweichen werden.

  3. Re: Jetzt weiß ich auch, warum es Radwege gibt!

    Autor: flyhigh79 19.06.19 - 16:20

    Fuchur schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das führt dazu, dass immer mehr Radfahrer sogar nebeneinander auf den
    > Straßen fahren.

    Ja, warum denn auch nicht? Das "Hindernis" für die Autos bleibt das gleiche, wenn die lieben Autofahrer sich an die Verkehrsregeln halten: Mindestabstand beim Überholen.
    Der Radfahrer hat 1,5m zum Fahrbahnrand einzuhalten, sonst ist schnell Opfer einer Autotür.
    Dann kommt eben der Radfahrer selbst, knapp 1m breit mit Lenker. Daneben müssen dann wieder 1,5m Sicherheitsabstand gelassen werden... wie breit ist eine Fahrspur? Richtig, 4,55. Also wenn das Auto breiter ist als 5cm, muss es eh die Spur wechseln, bzw darf nicht überholen, wenn es keine Spur gibt, auf die gewechselt werden könnte.

    Harry

  4. Re: Jetzt weiß ich auch, warum es Radwege gibt!

    Autor: redmord 19.06.19 - 22:29

    Bembelzischer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann nur für Berlin sprechen. Hier sind die Radwege in einem
    > katastrophalen Zustand. Wenn man hier kein vollgefedertes,
    > geländetaugliches Mountainbike hat, ist die Benutzung der Radwege
    > lebensgefährlich.
    >
    > Hinzu kommt noch:
    > - Sträucher und Bäume, die bis zu 80% des Radweges überwuchern
    > - Parkende Autos auf den Radwegen alle 100 Meter
    > - Fußgänger, die achtlos dort spazieren gehen
    > - Restaurant-Betreiber stellen ihre Tische/Stühle auf die Radwege
    >
    > Auf meinem täglichen Heimweg von knapp 12km zähle ich im Durchschnitt 20-30
    > Hintdernisse, die den Radweg soweit blockieren, dass ich auf den Fußweg
    > oder die Fahrbahn ausweichen muss. Ich habe das mal systematisch für zwei
    > Wochen dokumentiert. Und ich wohne im "schicken" Steglitz.
    >
    > Als ich neu in Berlin war, habe ich mich wirklich bemüht, auf den Radwegen
    > zu fahren. Aber nach mehreren Stürzen, gebrochenen Speichen und einer
    > gebrochenen Felge, fahre ich jetzt meistens auf der Straße.
    >
    > Ich kann dir versprechen, dass die E-Scooter mit ihren 20cm-Rädern da auch
    > schnell ausweichen werden.

    In Berlin muss man auch sagen, dass hier viele mit ihren supergeilen Rennrädern mit extra schmalen Reifen fahren und sich dann ohne nachzudenken nur noch auf der Autofahrbahn bewegen. Ist ja geiler und auch niemand einen. Ich kenne auch so Spezis.
    Dabei wäre ein Treckingbike mit relativ breiten Reifen deutlich angebrachter.

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