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Für den Kurzstreckenverkehr okay

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  1. Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: Glitti 05.10.21 - 09:54

    Aber der dreifache Kaupreis ist schon eine Ansage. Durch Wartung wird sich das niemals amortieseren, zumal man ja nur die Wartung des Motors und Getriebes spart. Aber in Verbindung mit einer Solaranlage eventuell. Bei 300km am Tag sind das immerhin 135¤ gesparter Diesel. Macht in 15 Jahren bei 200 Arbeitstagen über 400.000¤. Dann hätte der gute 900.000km runter, was definitiv machbar ist.

  2. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: Melkor 05.10.21 - 10:13

    Die Frage ist doch wo du es einsetzt:
    In vielen Städten weltweit zahlst du mit eAuto/LKW halt keine oder weniger Maut in Städten z.B. Mailand. Bei täglichem Betrieb macht das schon was aus.

    In D dürfte das vorwiegend Publicity sein, weil es sich sonst wirklich kaum lohnt

    P.S.: Das Ding wird geleast und wahrscheinlich dann auch nur mit vollem Wartungspaket



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.21 10:18 durch Melkor.

  3. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: Ein Spieler 05.10.21 - 10:17

    Das Problem neben den Kosten ist Reichweite vs Größe. Für lange Strecken kann der zu wenig laden, für den Stadtverkehr ist er hingegen viel zu groß.

  4. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: Melkor 05.10.21 - 10:22

    zu groß?
    Wenn ich mir anschaue mit was hier Edeka und Co z.b. ihre Supermärkte beliefern, dann ist das absolut Normalgröße und eben perfekt für diesen ZWeck

  5. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: malmi 05.10.21 - 10:45

    Hier mal ein interssantes Interview vom Traton-Chefstrategen (MAN, Scania, Navistar) um mal über das Gefühlte hinauszukommen:
    https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/interview-mit-traton-chef-stratege-andreas-kammel/

    Die Energiekosten spielen halt eine große Rolle.

    Und beim Dreifachen wird es auch nicht bleiben. Das ist halt noch die erste richtige Serienproduktion, relativ übersichtliche Stückzahlen und halt auch noch eine Verbrennerplattform, wie bei den frühen PKW.

  6. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: Mandrake 05.10.21 - 10:53

    also in der schweiz hat man auch die LSVA abgabe welches bei der neusten LKW klasse locker 30'000-80'000 CHF kosten pro jahr verursacht.

    LSVA Rechner:
    https://shop.scania.ch/shop/lsva/index.php?lang=de

  7. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: Dwalinn 05.10.21 - 10:57

    Denke ich auch. Bei vielen eAutos kostet ein Akku Upgrade ca. 200¤ pro kWh und da ist natürlich bereits Gewinn dabei, das sind dann bei einem 420 KWh Akku rund 84.000¤ die ein e LKW mehr kosten würde (unter der Annahme der eMotor ist so teuer wie der Verbrenner). Die Preise sinken allerdings, auf Zellebne sind die Hersteller schon unter 100¤ kWh... Preistreiber ist da sicherlich immer noch die kleinen Stückzahlen.

  8. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: tovi 05.10.21 - 12:01

    BYD hat auf Package-Ebene bereits einen Preis von 55$ / kWh.

    Mit der massiv steigenden Produktion vieler Batteriehersteller im nächsten und übernächsten Jahr
    werden die Preise nochmals deutlich sinken.

    Damit wird den Wasserstoff-LKW immer mehr Marktanteil verloren gehen.
    Nur für die allergrößten Langstrecken- LKW eine Wasserstoff-Infrastruktur aufzubauen wird sehr teuer.
    Alles andere auf der Straße wird sowieso mit Batterien fahren.

  9. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: MarcusK 05.10.21 - 12:16

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BYD hat auf Package-Ebene bereits einen Preis von 55$ / kWh.
    >
    > Mit der massiv steigenden Produktion vieler Batteriehersteller im nächsten
    > und übernächsten Jahr
    > werden die Preise nochmals deutlich sinken.
    >
    > Damit wird den Wasserstoff-LKW immer mehr Marktanteil verloren gehen.
    > Nur für die allergrößten Langstrecken- LKW eine Wasserstoff-Infrastruktur
    > aufzubauen wird sehr teuer.
    > Alles andere auf der Straße wird sowieso mit Batterien fahren.

    das Gewicht ist schon noch ein Problem. Wasserstoffspeicher sind sehr viel leichter.

  10. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: Melkor 05.10.21 - 13:03

    Gewicht ist hier eine spannende Frage:
    Das Verhätnis zwischen Akkugewicht und Eigen- bzw. Gesamtgewicht dürfte beim LKW deutlich besser sein als bei E-Autos. Sprich, macht es soviel aus?
    Außerdem ist dieses Entweder oder zwischen E-Auto/Wasserstoff immer so eine Pseudodisskussion (außer man meint Wasserstoffverbrenner was mMn kaum Sinn macht)

  11. Futuricum 900kWh

    Autor: NukeOperator 05.10.21 - 13:10

    Derweil liefert Futuricum 900kWh Fahrgestelle & 40t Sattelzugmaschinen mit bis zu 760kWh Reichweite.
    Die Dinger sind bei Logistikern Teils im Pendelverkehr im Einsatz, werden bei Ladestopps an 1.35MW Charger angehängt und sind nach dem Beladen bereits wieder ready2go.
    Die 1.35MW geben bei 900kWh grad mal 1.5C juckt den Akku also nicht gross.

    Die Sattelzugmaschinen werden gerade auch im Tunnelbau gerne gesehen, in der Sonst schon staubigen Luft, ist eine Reduktion der Diesellast hochwillkommen.
    Automobilhersteller wollen ihre e-PKW gerne standesgemäss per e-Anhängerzug ausgeliefert bekommen. Das Gesamtbild muss gegenüber dem Kunden stimmen.

    Kommunal- & Kehrmaschinen sowie Mülllastwagen können zur Nachtzeit durch Innenstädte fahren, ohne den Anwohnern den Schlaf zu rauben.

    Bzgl e-LKW gibt es definitiv mehr Marktpotential als nur auf Kurzstrecke Stückgut auszuliefern, welche zu schwer fürs Lastenrad sind.
    Bei Daimler will man nun auch seine Teile des Kuchens haben. Sind imho auch die Einzigen mit LowEntry-Cab.

  12. Re: Für den Kurzstreckenverkehr okay

    Autor: jsonn 05.10.21 - 14:47

    Wasserstoffspeicher sind alles andere als leicht. Reiner Wasserstoff ist hoch aggressiv und hat deshalb einen hohen Verschleiß. Die praktischen Konzepte setzen auf leichte chemische Bindungen, erhöhen aber alle wesentlich das Gewicht.

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