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Krieg und Voyeurismus

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  1. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: magic23 13.09.11 - 18:06

    Du kannst nicht den heutigen Wissensstand nehmen und diesen auf die Menschen damals projezieren. Die waren womöglich alle von deren Schuld überzeugt, schließlich hat es beispielsweise die Kirche gesagt, die damals einen sehr hohen Stellenwert hatte.

    Aber es geht noch einfacher in der Darstellung:

    Nimm einfach mal die jubelnden Amerikaner bei der "Hinrichtung" Osama Bin Ladens. Da bist du doch auch überzeugt, dass es den "Richtigen" erwischt hat, oder? Aber kann man sich da wirklich zu 100% sicher sein, oder ist dies nur so, weil es uns die Medien so kommuniziert haben über die Jahre hinweg? ;)

    Menschen waren, sind und werden immer beeinflussbar bleiben. Und da kannst auch du dich nicht ausnehmen. Selbst wenn du "Offizielles" nicht glaubst, wer sagt dir, dass das "Inoffizielle" tatsächlich richtig ist? ;)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.09.11 18:09 durch magic23.

  2. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: brunobrotspecht 13.09.11 - 18:07

    Ich würde mir mal sone reizende Diskussion zu Call of Duty und Konsorten wünschen.

    Ich denke das Spiel hat einen interessanten Ansatz, nämlich den das man eben nicht spielerisch Gegnerhorden auf Seiten der Guten über den Haufen ballert, sondern, dass man sich als (hoffentlich) sehr verwundbarer Reporter den grausamen Bildern des Krieges stellen 'muss' in dem das Elend nur wenig Unterschied macht, ob man auf Seiten der Guten kämpft oder der der bösen Terroristen.

    Das mit dem Zusammenschneiden von Nachrichtenbeiträgen sehe ich allerdings auch kritisch. Letztlich zeigt das Spiel aber nur die Perversion auf die Kriegsjournalismus ohnehin inne wohnt und das ist mehr als man von Call of Duty, Medal of Honor usw. behaupten kann.

    Ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung, denn es gibt sicher eine Menge, was man dabei falsch machen kann (platte Moral, Darstellung der Spielerfigur als 'Gutem', moralische Parteinahme für eine Seite, in den Vordergrund stellen der spielerischen Elemente gegenüber dem Inhalt, verkürzte Darstellung - also etwa das ein so nah am Kampfgeschehen filmender und damit von der Armee abhängiger Reporter wirklich die Bilder auswählen dürfte, die dann gesendet werden etc.).

  3. ++

    Autor: der_wahre_hannes 13.09.11 - 18:08

    Das waren auch meine Gedanken. Ich meine, einerseits ist das Spielkonzept (mit ner Kamera losziehen und das Geschehen einfangen) sicherlich etwas, was das ziemlich angestaubte Genre der Ego Shooter etwas aufwerten könnte.
    Aber wieso müssen es immer "Kriesengebiete" sein? Klar, eine Berichterstattung über Tiere in Felder und Wiesen mag nicht sonderlich spannend sein, aber bei Ego Shootern generell finde ich es ziemlich bedenklich, dass ein Krieg nach dem anderen nun auch "spielerisch" ausgeschlachtet wird.

    Erst war es der zweite Weltkrieg (der sich vielleicht deshalb anbietet, weil hier die Fronten zwischen "gut" und "böse" vermeintlich klar verteilt sind), dann nach und nach auch andere Kriege. Nicht mehr lange und wir können einen Krieg quasi "live" am Bildschirm nachspielen, während reale Ereignisse ins Geschehen mit einfließen... erschreckend.

  4. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: spanther 13.09.11 - 19:11

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ziemlich bitter finde ich eigentlich eher die Tatsache, dass es solche
    > Journalisten im richtigen Leben tatsächlich gibt..

    Joar ^^

    Darum ja mein Punkt "Gesellschaftskritik" x)

  5. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: spanther 13.09.11 - 19:17

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fordern wir, also die Gesellschaft, dies wirklich? Oder ist es das, was
    > heutzutage Journalisten denken, was wir haben wollen? Also ich kenne
    > niemanden in meinem Bekanntenkreis, der diese Berichterstattungen gut
    > heißen würde oder gar verlangt hätte, du?

    Ja fordern wir! Auch ohne dafür "abzustimmen", tun wir mit unserem "betrachten" von sowas deutlich zeigen, dass die Macher "solcher Skandalfilme" damit viel Geld durch Zuschauer bekommen können! :)

    Es gibt zu viele, die dort eben hinsehen "wollen" und sich das ansehen. Darum bleibt vorzugsweise auch sowas eher in den Medien, weil diese damit am meisten Geld verdienen...

    > Ist so ein bisschen ein Henne-Ei-Problem in meinen Augen. Würden wir es in
    > der Tat vermissen, wenn es nie ausgestrahlt worden wäre? Würden wir es
    > tatsächlich vermissen, würde es in Zukunft nicht mehr gemacht werden?

    Wir beeinflussen das Sendeprogramm unbewusst mit. Indem das, was wir am häufigsten einschalten einfach öfters bedient wird, da es mehr Geld bringt.

    > Also ich persönlich sehe da eher die Medien als Schuldige und nicht die
    > Konsumenten. Die Medien sind es, die meinen sie müssten immer
    > sensationeller auftrumpfen. Und Einschaltquoten sind da meiner Ansicht nach
    > nicht wirklich aussagekräftig, denn selbst wenn 5 Millionen etwas anschauen
    > in Deutschland, gibt es immer noch 75 Millionen, die dies nicht tun. ;)

    Dann siehst du es leider sehr einseitig. Denn die Medien können tun was sie wollen, würde es niemand konsumieren, würden sie pleite gehen damit. Sie sind also "gezwungen", das zu zeigen, was ihnen das meiste Geld einbringt! ;)

    Und das ist wohl genau das...

    Und vorlegbare Einschaltquoten sind sehr wohl aussagekräftig, wenn es um Geldzuteilungen geht. Die Minutenpreise für Werbung errechnen sich marktwirtschaftlich über die Einschaltquoten. Desto mehr potentielle Zuschauer, desto mehr kostet bei diesem Sender zu dieser Zeit die Sendezeit für werbende. Da die Sender dann eben damit werben, dort könne man am meisten Kunden erreichen.

  6. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: spanther 13.09.11 - 19:22

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst nicht den heutigen Wissensstand nehmen und diesen auf die
    > Menschen damals projezieren. Die waren womöglich alle von deren Schuld
    > überzeugt, schließlich hat es beispielsweise die Kirche gesagt, die damals
    > einen sehr hohen Stellenwert hatte.

    Natürlich kann ich das! O.o

    Ich kann nichts verändern, aber ich kann damalige Entscheidungen sehr wohl verurteilen! ^^

    > Aber es geht noch einfacher in der Darstellung:
    >
    > Nimm einfach mal die jubelnden Amerikaner bei der "Hinrichtung" Osama Bin
    > Ladens. Da bist du doch auch überzeugt, dass es den "Richtigen" erwischt
    > hat, oder? Aber kann man sich da wirklich zu 100% sicher sein, oder ist
    > dies nur so, weil es uns die Medien so kommuniziert haben über die Jahre
    > hinweg? ;)

    Nein. Das war ein illegales und rechtswidriges vorgehen, was diesen "Rechtsstaat" in Frage stellt...

    Ein richtiges Vorgehen wäre eine übliche Verhaftung mitsamt Gerichtsprozess gewesen. Willkür bzw. Selbstjustiz ist dahingegen ein Tritt ins Gesicht der Legitimation "Rechtsstaatlichkeit"...

    Das dort war ekelhafte Selbstjustiz.

    > Menschen waren, sind und werden immer beeinflussbar bleiben. Und da kannst
    > auch du dich nicht ausnehmen. Selbst wenn du "Offizielles" nicht glaubst,
    > wer sagt dir, dass das "Inoffizielle" tatsächlich richtig ist? ;)

    Naja, ich kann zumindest mehreres "gegenprüfen" und damit dann Übereinstimmungen finden oder eben ausschließen ^^

    Aber ich kann auch ganz einfach "alles" in frage stellen und einfach ein bisschen kritischer draufschauen. Natürlich kann man sich nie 100% sicher sein, aber mit ein wenig Menschenverstand und ein wenig logischem Denken kann man "Merkwürdigkeiten" finden und gewisse dadurch entlarven :)

  7. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: spanther 13.09.11 - 19:26

    brunobrotspecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde mir mal sone reizende Diskussion zu Call of Duty und Konsorten
    > wünschen.
    >
    > Ich denke das Spiel hat einen interessanten Ansatz, nämlich den das man
    > eben nicht spielerisch Gegnerhorden auf Seiten der Guten über den Haufen
    > ballert, sondern, dass man sich als (hoffentlich) sehr verwundbarer
    > Reporter den grausamen Bildern des Krieges stellen 'muss' in dem das Elend
    > nur wenig Unterschied macht, ob man auf Seiten der Guten kämpft oder der
    > der bösen Terroristen.
    >
    > Das mit dem Zusammenschneiden von Nachrichtenbeiträgen sehe ich allerdings
    > auch kritisch. Letztlich zeigt das Spiel aber nur die Perversion auf die
    > Kriegsjournalismus ohnehin inne wohnt und das ist mehr als man von Call of
    > Duty, Medal of Honor usw. behaupten kann.

    Ja, das stimmt natürlich ebenso ^^
    Aber solche Spiele sollten wirklich niemals in Kinderhände kommen und viel darüber gesprochen werden, damit es eben genau das von dir genannte "kritisch hinterfragt wird" ^^

    > Ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung, denn es gibt sicher eine Menge,
    > was man dabei falsch machen kann (platte Moral, Darstellung der
    > Spielerfigur als 'Gutem', moralische Parteinahme für eine Seite, in den
    > Vordergrund stellen der spielerischen Elemente gegenüber dem Inhalt,
    > verkürzte Darstellung - also etwa das ein so nah am Kampfgeschehen
    > filmender und damit von der Armee abhängiger Reporter wirklich die Bilder
    > auswählen dürfte, die dann gesendet werden etc.).

    Jups :)

  8. Re: ++

    Autor: spanther 13.09.11 - 19:28

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das waren auch meine Gedanken. Ich meine, einerseits ist das Spielkonzept
    > (mit ner Kamera losziehen und das Geschehen einfangen) sicherlich etwas,
    > was das ziemlich angestaubte Genre der Ego Shooter etwas aufwerten könnte.
    > Aber wieso müssen es immer "Kriesengebiete" sein? Klar, eine
    > Berichterstattung über Tiere in Felder und Wiesen mag nicht sonderlich
    > spannend sein, aber bei Ego Shootern generell finde ich es ziemlich
    > bedenklich, dass ein Krieg nach dem anderen nun auch "spielerisch"
    > ausgeschlachtet wird.
    >
    > Erst war es der zweite Weltkrieg (der sich vielleicht deshalb anbietet,
    > weil hier die Fronten zwischen "gut" und "böse" vermeintlich klar verteilt
    > sind), dann nach und nach auch andere Kriege. Nicht mehr lange und wir
    > können einen Krieg quasi "live" am Bildschirm nachspielen, während reale
    > Ereignisse ins Geschehen mit einfließen... erschreckend.

    Ja, genau das, diese Sensationsgeilheit, die dort "glorifiziert" werden "könnte", empfinde ich als eine große Gefahr, helfend zu wirken bei der menschlich psychologischen Verrohung :(

  9. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: magic23 13.09.11 - 19:32

    Bleibt aber weiterhin, dass alle deine wo auch immer erlangten Informationen von Dritten, die du nicht kennst, erstellt wurden. Und damit kann JEDE Quelle, egal wie seriös sie erscheinen mag, schlicht gelogen oder purer Quatsch sein.

    Denn nur eines ist wirklich sicher:

    Ich weiß, dass ich NICHTS weiß! ;)

  10. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: spanther 13.09.11 - 19:47

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bleibt aber weiterhin, dass alle deine wo auch immer erlangten
    > Informationen von Dritten, die du nicht kennst, erstellt wurden. Und damit
    > kann JEDE Quelle, egal wie seriös sie erscheinen mag, schlicht gelogen oder
    > purer Quatsch sein.
    >
    > Denn nur eines ist wirklich sicher:
    >
    > Ich weiß, dass ich NICHTS weiß! ;)

    Genau! :P

  11. Re: @Spanther

    Autor: Bibabuzzelmann 13.09.11 - 20:32

    Najo...in meinen Augen ist es nur ein unnötiges Spiel...für "mich" ^^

    Kann ja sein, dass du mehr darin siehst, aber irgendwie stellst du dich damit auf die gleiche Stufe, wie die USK, wenn sie am Spiele verbieten is und die ganzen Politiker, die das auch so sehn, oder sogar vorschreiben :)

    Wer findet es denn geil "inaktiv", also ohne selbser was abzuschiessen, Computermänchen zu beobachten, die nach einem Script herumlaufen und sich töten.
    Naja....gibt ja schon viele Formen der Perversion, manche sehn es genau andersrum lol

    Finds irgendwie total doof..., aber es geht auch darum in dem Spiel zu überleben, das stellt es ein wenig in ein anderes Licht.
    Ist halt mal aus Sicht eines Kriegsberichterstatters/Journalisten....oder was auch immer, für mich eher weniger interessant....dass darf man jetzt nicht falsch verstehn, die begeben sich da ja in Real wirklich in Lebensgefahr und decken vermutlich auch öfter mal Kriegsverbrechen auf....aber als Spiel find ichs "persönlich" net wirklich ansprechend.

    Hab vor einger Zeit mal nen Bericht/Doku über Afghanistan gesehn, wo ein Reporter eine Gruppe der US Armee begleitet hat, da gabs auch tote und man hat das alles gesehn und der eine hat geheult, weil der Sergant erschossen wurde....ich und mein Kollege haben die ganze Zeit nix gesprochen, das war wirklich krass und traurig.
    War halt nix gestellt....alles echt...lief glaub mal bei National Geograpic oder so.
    Man hat zwar net direkt gesehn, dass der erschossen wurde, der war weiter vorne oder so...aber die Reaktionen der Kameraden, als sie es mitbekommen haben, die konnten es gar nicht fassen....das ist eben die Realität, die weitaus schlimmer ist, als son SPIEL, das gar nix in mir weckt ^^ Jetzt auf Dieses hier speziell bezogen.

    Da fällt mir ein....da gabs doch so nen Film, in dem Menschen aus der Zukunft an alte Katastrophenschauplätze reisen konnten, um sich das live anzusehn, mir fällt der Name gerade net ein.
    Das trifft schon eher auf deine Meinung zu, find ich....aber war ja nur ein Film :)

    Vermutlich haben wir beide Recht, will dir da auch net komplett widersprechen....manche findens vieleicht echt geil und machen sich dabei ins Höschen, soll vorkommen....

  12. Re: @Spanther

    Autor: Anonymer Nutzer 13.09.11 - 21:01

    Bibabuzzelmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ich bin auch der Meinung, dass ne virtuelle "Safari" mit ner Kamera
    > interessanter wäre, als dieses Spiel.

    Safari Guns: http://www.lemonamiga.com/?game_id=2101

  13. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: Lokster2k 13.09.11 - 23:42

    Also ich finde Kriegsberichterstattung sehr sinnvoll und wichtig, solang sie nicht als Instrument genutzt wird. Wie wäre es denn ohne? Kein Zivilist hätte auch nur den leisesten Schimemr was da läuft. Kriege verkommen zu abstrakten ungreifbaren Dingen dies halt da irgendwo gibt auf der Welt..."muss wohl so sein"...könnte man sich da glatt denken...

    Dass viele sich das zur Unterhaltung anschauen, also Leute, die es nicht als Antikriegsspiel betrachten, wage ich zu bezweifeln. Da gibts ganz andere Spiele, mit eigener Teilnahmemöglichkeit an der Gewalt...
    Und vll wärs garnicht so schlecht sich mit seinen Kindern mit sowas, was ja doch etwas abstrakt wirkt, einfach aufgrund der Computergrafik, auseinander zu setzen, bevor sie über unsere Unterhaltungsmedien mit dem Thema Gewalt in Berührung kommen (meistens ja heimlich, bevor die Eltern es erlauben würden und wenn die Eltern dann denken, das Kind kann sich sowas angucken, ises meist eh schon sexuell aufgeklärt und mit Gewalt über Unterhaltunsgmedien in Kontakt gekommen). Gewalt mit Krieg und nicht mit Unterhaltung zu verknüpfen finde ich recht wichtig...
    Was ich etwas merkwürdig finde ist die Kritik bezüglich des Inhalts des Spiels. Es ist doch eindeutig sichtbar, dass dieses Spiel abschreckende Erfahrungen vermitteln möchte und nicht zur Sonntag Nachmittags Unterhaltung gedacht ist.
    Da sollte man sich dann lieber über die Dinge beschweren, die dafür gesorgt haben, dass man nichtmehr davon ausgehen kann, dass es nicht zur Unterhaltung verwendet wird...geldgeile Unterhaltungsmedien ohne Schmerzgrenze z.B.
    Sicherlich sollte man jedoch wissen, was man seinen Kindern zumuten kann, ohne sie zu traumatisieren...keine Frage...

    Ah ja, u.a. zum Thema Kriegsberichterstattung kann ich die Doku "Soldiers of Conscience" empfehlen, leider nur auf englisch verfügbar.
    Darin geht es nicht direkt um Kriegberichterstattung, sondern um Kriegsdienstverweigerung an der Front und den Umgang mit Verweigerern in den USA.
    Dabei bekommt man einen Eindruck des Drills und vor allem von den Perversionen, denen so mancher Soldat in den Wirren des Krieges erliegt. Also Dinge, über die ein Reporter wahrscheinlich garnicht berichten dürfte.
    http://www.youtube.com/watch?v=FMkbaXVlDls

    ********************************
    Consumocalypse Now!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.09.11 23:49 durch Lokster2k.

  14. Re: @Spanther

    Autor: spanther 14.09.11 - 09:26

    Bibabuzzelmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Najo...in meinen Augen ist es nur ein unnötiges Spiel...für "mich" ^^
    >
    > Kann ja sein, dass du mehr darin siehst, aber irgendwie stellst du dich
    > damit auf die gleiche Stufe, wie die USK, wenn sie am Spiele verbieten is
    > und die ganzen Politiker, die das auch so sehn, oder sogar vorschreiben :)

    Naja, sagen wirs doch mal so x)

    Cowboy und Indianer zu spielen ist eine Sache (virtuell xD), aber SAW anzusehen (Folter und Leid von anderen) schon eine andere ^^
    Zumindest empfinde ich dort einen Unterschied, selbst zu leiden usw. oder aber "anderen" dabei zuzusehen und noch mit einer sogenannten Kamera "das größt mögliche einfangen" zu wollen. Also explizit (als Kameramann) noch nach Leid "zu suchen" (mit dem Sucher *g*). ^^

    > Wer findet es denn geil "inaktiv", also ohne selbser was abzuschiessen,
    > Computermänchen zu beobachten, die nach einem Script herumlaufen und sich
    > töten.

    Najo, wer findet es denn geil, bei SAW zuzusehen, wie ein Psycho andere Menschen entführt und in Foltermaschinen steckt? ;D
    Da ist man auch nur am zugucken und trotzdem hat dieser kranke Film reißenden Anklang gefunden in der Masse, bedauerlicherweise...

    > Naja....gibt ja schon viele Formen der Perversion, manche sehn es genau
    > andersrum lol

    Jops *g*

    > Finds irgendwie total doof..., aber es geht auch darum in dem Spiel zu
    > überleben, das stellt es ein wenig in ein anderes Licht.

    Die genaue Message sieht man ja sowieso erst dann, wenn man es selbst spielt bzw. von anderen Gameplay Videos betrachtet ;D
    Ich hab ja auch nur eine "Befürchtung" und "Bedenken" über "diese Form" von Spielerei zum Thema beigetragen, damit man mal darüber nachdenkt und diskutiert :)

    > Ist halt mal aus Sicht eines Kriegsberichterstatters/Journalisten....oder
    > was auch immer, für mich eher weniger interessant....dass darf man jetzt
    > nicht falsch verstehn, die begeben sich da ja in Real wirklich in
    > Lebensgefahr und decken vermutlich auch öfter mal Kriegsverbrechen
    > auf....aber als Spiel find ichs "persönlich" net wirklich ansprechend.

    Ich auch nicht xD
    Zumal es mir zu nahe an der "aktuellen Realität" dran ist...
    "Gerade stattfindende Kriege" als "Spielthema" zu nehmen, finde ich persönlich schon ein bisschen geschmacklos irgendwie :/
    Darum hat mich dieses "Modern Warfare" Zeug auch nur angeekelt...
    Sehr altes, wo man selbst nicht dabei war (Cowboy + Indianer etc.) als "reines Spiel" ist ja eine Sache (für mich), aber "direktes virtuelles miterleben" von "momentanen Geschehnissen" dann schon ein bisschen zu krass...

    In meinen Augen kann man sowas nämlich nicht "spielerisch" sehen (zumindest momentan, wo es akkut ist) ^^

    > Hab vor einger Zeit mal nen Bericht/Doku über Afghanistan gesehn, wo ein
    > Reporter eine Gruppe der US Armee begleitet hat, da gabs auch tote und man
    > hat das alles gesehn und der eine hat geheult, weil der Sergant erschossen
    > wurde....ich und mein Kollege haben die ganze Zeit nix gesprochen, das war
    > wirklich krass und traurig.

    Hab ich nie gesehn und gottseidank werde ich das auch nie o.o

    > War halt nix gestellt....alles echt...lief glaub mal bei National Geograpic
    > oder so.

    Jop, kann gut sein...
    Ich hab zu der Zeit als sowas angekündigt wurde im PayTV, nicht eingeschaltet. Wenn es nicht von Vergangenheiten, sondern "momentane" Dinge zeigt, dann geht mir das noch näher als sowieso schon. Das muss ich persönlich nicht wirklich haben...

    Zumal ich bis heute nur den Kopf darüber schütteln kann, wie die USA überhaupt Soldaten dort hin schicken konnte -.-

    > Man hat zwar net direkt gesehn, dass der erschossen wurde, der war weiter
    > vorne oder so...aber die Reaktionen der Kameraden, als sie es mitbekommen
    > haben, die konnten es gar nicht fassen....das ist eben die Realität, die
    > weitaus schlimmer ist, als son SPIEL, das gar nix in mir weckt ^^ Jetzt auf
    > Dieses hier speziell bezogen.

    Na, ob dem wirklich so ist, weißt du ja noch nicht. Du kennst ja die Immersion im Spiel noch gar nicht. Du solltest erst mal draufgucken, wenn du es wirklich beurteilen willst, bevor du es beurteilst xD

    Ich beurteile ja nicht, ich gebe nur Bedenken preis und das ich eben diese Bedenken meinerseits ziemlich schlimm finde.

    > Da fällt mir ein....da gabs doch so nen Film, in dem Menschen aus der
    > Zukunft an alte Katastrophenschauplätze reisen konnten, um sich das live
    > anzusehn, mir fällt der Name gerade net ein.

    Nie von gehört O.o
    Schade dass du den Namen nicht hast xD

    > Das trifft schon eher auf deine Meinung zu, find ich....aber war ja nur ein
    > Film :)

    Ja, das ist halt das "voyeuristische laben" am Leid...

    Genau dieses, finde ich ekelig. Kampf hin oder her, okay. Aber wenn es schon beginnt, das man sich am Leid "erfreut", dann finde ich geht es zu weit. Leid sollte nie etwas erfreuliches sein und auch nie so dargestellt werden...

    > Vermutlich haben wir beide Recht, will dir da auch net komplett
    > widersprechen....manche findens vieleicht echt geil und machen sich dabei
    > ins Höschen, soll vorkommen....

    Jop x.x

  15. Re: @Spanther

    Autor: spanther 14.09.11 - 09:29

    Fizze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bibabuzzelmann schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber ich bin auch der Meinung, dass ne virtuelle "Safari" mit ner Kamera
    > > interessanter wäre, als dieses Spiel.
    >
    > Safari Guns: www.lemonamiga.com

    NICE! Sowas sollte es mal wieder geben! :D

    Wo man sich auf die Seite der "WIRKLICH guten" stellt! Wo man sich für anderer Lebewesen einsetzt und die (wie in dem von dir verlinkten Spiel beschrieben) Wilderer bekämpft, welche wehrlose Lebewesen feige töten nur für den Spaß daran! :)

  16. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: spanther 14.09.11 - 09:43

    Lokster2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich finde Kriegsberichterstattung sehr sinnvoll und wichtig, solang
    > sie nicht als Instrument genutzt wird. Wie wäre es denn ohne? Kein Zivilist
    > hätte auch nur den leisesten Schimemr was da läuft. Kriege verkommen zu
    > abstrakten ungreifbaren Dingen dies halt da irgendwo gibt auf der
    > Welt..."muss wohl so sein"...könnte man sich da glatt denken...
    >
    > Dass viele sich das zur Unterhaltung anschauen, also Leute, die es nicht
    > als Antikriegsspiel betrachten, wage ich zu bezweifeln. Da gibts ganz
    > andere Spiele, mit eigener Teilnahmemöglichkeit an der Gewalt...
    > Und vll wärs garnicht so schlecht sich mit seinen Kindern mit sowas, was ja
    > doch etwas abstrakt wirkt, einfach aufgrund der Computergrafik, auseinander
    > zu setzen, bevor sie über unsere Unterhaltungsmedien mit dem Thema Gewalt
    > in Berührung kommen (meistens ja heimlich, bevor die Eltern es erlauben
    > würden und wenn die Eltern dann denken, das Kind kann sich sowas angucken,
    > ises meist eh schon sexuell aufgeklärt und mit Gewalt über
    > Unterhaltunsgmedien in Kontakt gekommen). Gewalt mit Krieg und nicht mit
    > Unterhaltung zu verknüpfen finde ich recht wichtig...
    > Was ich etwas merkwürdig finde ist die Kritik bezüglich des Inhalts des
    > Spiels. Es ist doch eindeutig sichtbar, dass dieses Spiel abschreckende
    > Erfahrungen vermitteln möchte und nicht zur Sonntag Nachmittags
    > Unterhaltung gedacht ist.
    > Da sollte man sich dann lieber über die Dinge beschweren, die dafür gesorgt
    > haben, dass man nichtmehr davon ausgehen kann, dass es nicht zur
    > Unterhaltung verwendet wird...geldgeile Unterhaltungsmedien ohne
    > Schmerzgrenze z.B.
    > Sicherlich sollte man jedoch wissen, was man seinen Kindern zumuten kann,
    > ohne sie zu traumatisieren...keine Frage...
    >
    > Ah ja, u.a. zum Thema Kriegsberichterstattung kann ich die Doku "Soldiers
    > of Conscience" empfehlen, leider nur auf englisch verfügbar.
    > Darin geht es nicht direkt um Kriegberichterstattung, sondern um
    > Kriegsdienstverweigerung an der Front und den Umgang mit Verweigerern in
    > den USA.
    > Dabei bekommt man einen Eindruck des Drills und vor allem von den
    > Perversionen, denen so mancher Soldat in den Wirren des Krieges erliegt.
    > Also Dinge, über die ein Reporter wahrscheinlich garnicht berichten
    > dürfte.

    > www.youtube.com

    Ich finde es schön, dass du sachlich auch einen anderen Gegenpol aufzeigst. Ich hatte ja mit meinem Posting auch nur einen Anreiz bringen wollen, damit man mal über die "möglicherweise negativen Auswirkungen" oder "negativen Aspekte" (falls sie Bestandteil des Spieles sein 'sollten') diskutiert :/

    Das von dir verlinkte Video, hat mich im übrigen ziemlich tief berührt und mit noch mehr Hass gegen die kriegstreibenden Kräfte erfüllt...

  17. Re: @Spanther

    Autor: Bibabuzzelmann 14.09.11 - 09:58

    Hab den Film gefunden....der Titel war eigentlich nicht all zu schwer zu erraten lol

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreise_in_die_Katastrophe

    Hab gerade gesehn, den gibts in mehreren Parts...sogar auf Deutsch bei Youtube....weiss aber nimmer ob der gut war, lief irgendwann mal abends im TV, vor paar Jahren.

    Ein Blockbuster wars glaub ich net gerade *g

  18. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: Hazamel 14.09.11 - 09:59

    Dorsai! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn ich mir heute einen Film wie "Apocalypse Now" oder "Platoon"
    > ansehe, dann bin ich immernoch erschüttert und das sind nur
    > "Unterhaltungsfilme".

    Einspruch ;) Zumindest teilweise. Platoon ist eine Aufarbeitung von Oliver Stones eigenen Erlebnissen in Vietnam. Der soll nicht unterhalten, der soll erschüttern.

    ApocNow ist neben Coppolas Interpretation von "Heart of Darkness" eher als Reise in die inneren eigenen Abgründe zu verstehen. Der Vietnamkrieg ist da nur "Beiwerk" und selbst da wird der Irr- und Wahnsinn von Coppola sehr überzeichnet um den Zuschauer zu schockieren. Gleichzeitig verbindet er das ganze auch dort schon mit gezielter Medienkritik (Szene bei der Landung im Dorf mit Kamerateam um Coppola selber, der die Soldaten anherrscht nicht in die Kamera zu schauen).

    Fazit: Die gewählten Beispiele sind genau die falschen gewesen, da es in keinem der beiden Filme um Hurra-Patriotismus und die Verherrlichung von Krieg geht. Nicht einmal darum, dass hier politisch korrekt und sauber Krieg geführt wird.

  19. Re: @Spanther

    Autor: spanther 14.09.11 - 10:15

    Bibabuzzelmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab den Film gefunden....der Titel war eigentlich nicht all zu schwer zu
    > erraten lol
    >
    > de.wikipedia.org
    >
    > Hab gerade gesehn, den gibts in mehreren Parts...sogar auf Deutsch bei
    > Youtube....weiss aber nimmer ob der gut war, lief irgendwann mal abends im
    > TV, vor paar Jahren.
    >
    > Ein Blockbuster wars glaub ich net gerade *g

    Ach, ich steh auf Trash! Ab und zu mal *gg*

  20. Re: Krieg und Voyeurismus

    Autor: Achti 14.09.11 - 10:56

    Wenn ich die Kommentare hier les, kann ich so das typische Deutsche verhalten erkennen. Wenn etwas schlimmes passiert, weggucken, dann krieg ichs nicht mit und die Welt ist noch heile.
    Es ist ok das Spiel nicht zu mögen, aber es sollte dennoch Leuten die es interessiert zur Verfügung stehen. Ich finde es ganz sinnvoll mal den Krieg nicht als ballernder Supersoldat, sondern als gefärdeter Berichterstatter zu erleben. Man ist sicherlich in dem game auf der Suche nach brutalen Szenen, aber gerade wenn ich diese Sensationsgeilheit so direkt selbst erlebe, bringt mich das ganze doch erst recht zum Nachdenken darüber. In meinen Augen ist das Spiel definitiv ein AntiKriegsspiel, da du ja nicht nur Ballerszenen zeigst, sondern auch andere Szenen die die Zerstörung und Opfer des Krieges zeigen. Und ich erinnere nochmal, in einem Computerspiel sterben keine echten Menschen.
    Aber nja, ich hab eh das Gefühl wir machen hier eh viel Lärm um nichts, auch wenn die Idee des Spiels gut ist, nach dem Trailer kommt mir das ganze eher wie ein aussageloses Casualgame vor. Grafik naja, verhalten der Soldaten sowas von unrealistisch, und dann auchnoch Selbstheilung bei Treffern, wo soll da bitte Atmosphäre aufkommen?...

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