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12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

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  1. 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: tom.stein 25.11.20 - 15:55

    Auch wenn nicht überall Europa ist mit max. 4,5 Stunden Fahrzeit am Stück - aber in welchem Land will man 12,5 Stunden ohne Ladepause fahren? Zwei Fahrer an Bord und dann nichts wie weg - das klingt nach den USA mit Trump im Oval office, da wären auch 2000 km ohne Pause nicht weit genug. Oder für wen sollte das sonst wichtig sein?

    Tom

  2. Re: 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: Trollversteher 25.11.20 - 15:58

    Das ist wohl wirklich auf die Verhältnisse in den USA (oder auch Austraslien) ausgelegt - gerade an den ewig langen Strecken mitten durch das "Nichts" kann man vermutlich nicht an jeder Hillbilly-Truckerbude damit rechnen, Ladeplätze mit ausreichend "Saft" für solche Monster vorzufinden. So einen Truck lädt man nun mal nicht eben per Kabeltrommel an der Steckdose ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.20 15:58 durch Trollversteher.

  3. Re: 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: berritorre 25.11.20 - 18:18

    Vermutlich würde ein grosser LKW-Akku selbst für 300-400km relativ lange an der Ladesäule stehen müssen. Dann kommt ja beim LKW die Anzahl der Ladestationen nochmal mehr ins Spiel als beim PKW. Da kann man eher nicht mal schnell was nachladen um ans Ziel zu kommen. Der Laster muss dann geladen werden, wenn die gesetzlichen Rastpausen dran sind. D.h. wenn der Fahrer einen Rasthof anfährt um seiner gesetzlichen Pause nachzugehen, dann muss genau in dieser Zeit der LKW auch geladen werden. Der ist nicht mal schnell so nebenbei zwischendrin ladbar, das dauert zu lange. Daher sind beim LKW eher grösserere Reserven notwendig als beim PKW, jedenfalls für Langstrecke.

  4. Re: 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: tom.stein 25.11.20 - 21:52

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist wohl wirklich auf die Verhältnisse in den USA (oder auch
    > Austraslien) ausgelegt - gerade an den ewig langen Strecken mitten durch
    > das "Nichts" kann man vermutlich nicht an jeder Hillbilly-Truckerbude damit
    > rechnen, Ladeplätze mit ausreichend "Saft" für solche Monster vorzufinden.
    > So einen Truck lädt man nun mal nicht eben per Kabeltrommel an der
    > Steckdose ;-)

    Wer derzeit einen der vergleichsweise extrem(!) wenigen E-LKW ausgerechnet auf einer Strecke durchs Nichts einsetzte, hätte seine Murmeln verloren (britisch/australischer Spruch wörtlich/falsch übersetzt).

  5. Re: 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: Trollversteher 26.11.20 - 07:27

    >Wer derzeit einen der vergleichsweise extrem(!) wenigen E-LKW ausgerechnet auf einer Strecke durchs Nichts einsetzte, hätte seine Murmeln verloren (britisch/australischer Spruch wörtlich/falsch übersetzt).

    Eben. Und daher hat Musk seinen LKW vermutlich mit dieser Reichweite ausgestattet. Um sagen zu können: Mit *unserem* E-LKW kannst Du problemlos 800 km durch die Wüste fahren.

  6. Re: 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: tom.stein 26.11.20 - 07:38

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben. Und daher hat Musk seinen LKW vermutlich mit dieser Reichweite
    > ausgestattet. Um sagen zu können: Mit *unserem* E-LKW kannst Du problemlos
    > 800 km durch die Wüste fahren.

    Nein. Nur um mal die Dimensionen zu zeigen: In Australien verläuft die längste gerade Eisenbahnstrecke. Wirklich ohne jede echt Kurve. 500 km nur mit leichten rechts-links-Verwerfungen zum Temperaturausgleich der Schienen.

    Von Sydney nach Perth sind es fast 4.000 km. Da braucht mal also 2-3 Ladestationen in der Ödnis. Möglichst als Schnelllader, damit er diese Woche noch ankommt - mit dem PKW sind das ja nur 41 Stunden Fahrzeit, und hinter dem Gebiet von Adelaide kommt bis zum Dundas Nature Reserve - Australien. Ganz viel davon. Aber hey, da verläuft immerhin ein Highway, und mit einem Diesel-Generator bekommt man auch überall Strom, denn die Kraftstoffversorgung funktioniert dort längst.

  7. Re: 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: Trollversteher 26.11.20 - 08:09

    >Von Sydney nach Perth sind es fast 4.000 km. Da braucht mal also 2-3 Ladestationen in der Ödnis. Möglichst als Schnelllader, damit er diese Woche noch ankommt - mit dem PKW sind das ja nur 41 Stunden Fahrzeit, und hinter dem Gebiet von Adelaide kommt bis zum Dundas Nature Reserve - Australien. Ganz viel davon. Aber hey, da verläuft immerhin ein Highway, und mit einem Diesel-Generator bekommt man auch überall Strom, denn die Kraftstoffversorgung funktioniert dort längst.

    Es gibt tatsächlich auch nochetwas zwischen 4000 km Wüstenstrecke und der gut ausgebauten vergleichsweise kurzen deutschen Autobahn...

    Ich wollte hier auch sicher keine Werbung für Tesla machen, nur einwerfen, dass 1000 km Reichweite sich nun mal marketingtechnisch besser verkaufen lassen als die bisher bei E-LKWs üblichen 200-300 km...

  8. Re: 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: tom.stein 26.11.20 - 08:23

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Von Sydney nach Perth sind es fast 4.000 km. Da braucht mal also 2-3
    > Ladestationen in der Ödnis. Möglichst als Schnelllader, damit er diese
    > Woche noch ankommt - mit dem PKW sind das ja nur 41 Stunden Fahrzeit, und
    > hinter dem Gebiet von Adelaide kommt bis zum Dundas Nature Reserve -
    > Australien. Ganz viel davon. Aber hey, da verläuft immerhin ein Highway,
    > und mit einem Diesel-Generator bekommt man auch überall Strom, denn die
    > Kraftstoffversorgung funktioniert dort längst.
    >
    > Es gibt tatsächlich auch nochetwas zwischen 4000 km Wüstenstrecke und der
    > gut ausgebauten vergleichsweise kurzen deutschen Autobahn...
    >
    > Ich wollte hier auch sicher keine Werbung für Tesla machen, nur einwerfen,
    > dass 1000 km Reichweite sich nun mal marketingtechnisch besser verkaufen
    > lassen als die bisher bei E-LKWs üblichen 200-300 km...

    Für eine Versorgung im Stadtbereich sind 200 km pro Tag sicher oft ausreichend. Man muss ja nicht ausgerechnet den Kurierdienst Hamburg-München mit so einem E-Fahrzeug ausrüsten. Für Braunschweig-Hannover oder die Verteilung der Brötchen an die Backfilialen der Stadt reicht es dagegen, dann kann man in der Zentrale wieder Akku+Ladefläche laden.

  9. Re: 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: Trollversteher 26.11.20 - 08:38

    >Für eine Versorgung im Stadtbereich sind 200 km pro Tag sicher oft ausreichend. Man muss ja nicht ausgerechnet den Kurierdienst Hamburg-München mit so einem E-Fahrzeug ausrüsten. Für Braunschweig-Hannover oder die Verteilung der Brötchen an die Backfilialen der Stadt reicht es dagegen, dann kann man in der Zentrale wieder Akku+Ladefläche laden.

    Ja, und dieser Tesla Truck zielt dann halt eben eher auf die Strecke Hamburg-München als auf Braunschweig-Hannover oder die Strecke vom nächstgelegenen Güterbahnhof zum zentralen Lager. Ich denke schon, dass es da durchaus einen Bedarf gibt.

  10. Re: 12,5 Stunden ohne Ladepause. Geil! Relevanz?

    Autor: berritorre 26.11.20 - 15:18

    Zum Verteilen der Brötchen brauchst du aber auch keinen solchen Truck, da reicht ein Van auf Basis des Sprinters meist auch oder halt ein kleinerer Laster. Genau sowas hat doch MB im Programm.

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