1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Einsteins Vorhersage bestätigt…

Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

    Autor: pdfkungfoo 11.02.16 - 22:56

    Der Artikel enthält mehrere Ungenauigkeiten. Diejenige, die mich am meisten stört:

    > "Läuft eine Gravitationswelle durch die Anlage, staucht und streckt sie die Arme unterschiedlich stark."

    Das sollte besser heissen:

    "Läuft eine Gravitationswelle durch das Universum und trifft auf die Erde, staucht und streckt sie den gesamten Raum, inklusive der Erde mitsamt der Anlagen-Arme. Dabei erfolgt Stauchen und Strecken im Raum mit einem Versatz von 90 Grad. Daher wirkt sie sich auf die beiden Arme unterschiedlich stark aus. Bei 'idealem' Auftreff-Winkel dehnt sich der eine Arm maximal, der andere schrumpft maximal. Bei nicht so idealem Auftreff-Winkel ist der Effekt ebenfalls vorhanden, aber nicht so stark." (Oder so ähnlich...)

    > "Die verschmelzenden Schwarzen Löcher stauchten die Anlage nur um ein Tausendstel der Dicke eines Wasserstoffatomkerns. Dennoch schlug der Detektor an."

  2. Re: Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

    Autor: eMvO 12.02.16 - 09:20

    pdfkungfoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sollte besser heissen:
    >
    > "Läuft eine Gravitationswelle durch das Universum und trifft auf die Erde,
    > staucht und streckt sie den gesamten Raum, inklusive der Erde mitsamt der
    > Anlagen-Arme.

    So habe ich das auch verstanden. Was ich als Nichtphysiker allerdings nicht ganz verstehe: Müssten dann nicht auch die beiden Laserstrahlen mit gestaucht und gedehnt werden? Oder anders formuliert: Die Laserstrahlen sind quasi so etwas wie ein ultragenaues Lineal. Wenn allerdings mein Lineal zusammen mit dem Messobjekt um den selben Faktor verformt wird, messe ich doch immer exakt den selben Wert.

  3. Re: Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

    Autor: anonym 12.02.16 - 09:28

    ja werden sie... jedoch in jedem arm anders, da die arme rechtwinklig aufeinander stehen.

    ohne stauchung sind sie so ausgerichtet, dass sie sich exakt auslöschen auf dem sensor, wird nun der eine arm gestaucht und der andere gestreckt, löschen sich die laserstrahlen nicht mehr aus und es entsteht ein bild.

  4. Re: Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

    Autor: JochenEngel 12.02.16 - 10:11

    > ... Müssten dann nicht auch die beiden Laserstrahlen mit
    > gestaucht und gedehnt werden?...

    Der Raum, den die Photonen des Lasers durchqueren wird gestaucht und gedehnt, aber da die Lichtgeschwindigkeit immer gleich bleibt, wird die Zeit für das Zurücklegen der beiden Strecken unterschiedlich. Dieses wird letztlich detektiert.

  5. Re: Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

    Autor: pdfkungfoo 12.02.16 - 12:06

    eMvO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pdfkungfoo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das sollte besser heissen:
    > >
    > > "Läuft eine Gravitationswelle durch das Universum und trifft auf die
    > > Erde, staucht und streckt sie den gesamten Raum, inklusive der Erde
    > > mitsamt der Anlagen-Arme.
    >
    > So habe ich das auch verstanden. Was ich als Nichtphysiker allerdings nicht
    > ganz verstehe: Müssten dann nicht auch die beiden Laserstrahlen mit
    > gestaucht und gedehnt werden?

    Falls Du davon ausgehst, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant ist (und die physikalisch maximal mögliche für Signale, was die Relativitätstheorie ja tut!), kannst Du das Meß-Ergebnis in zwei Richtungen interpretieren:

    1. Entweder der "Raum" und Entfernungen ändern sich ("Zeit" läuft konstant).
    2. Oder die "Zeit" läuft in die eine Richtung schneller als in die andere (Entfernungen bleiben konstant).
    3. (Oder beides.)

    Je nach dem, wofür Du Dich entscheidest, kannst Du entsprechende Naturgesetze mit entsprechenden Gleichungen formulieren, die das Verhalten beschreiben (und geändertes Verhalten bei geänderten Parametern vorherzusagen versuchen).

    Die Physiker ziehen es aus irgendeinem Grund vor, die "einfachsten" Formulierungen, die Ihnen möglich sind, für die elegantesten zu halten, und mit denen dann weiterzurechnen und weiterzuexperimentieren.

    > Oder anders formuliert: Die Laserstrahlen
    > sind quasi so etwas wie ein ultragenaues Lineal. Wenn allerdings mein
    > Lineal zusammen mit dem Messobjekt um den selben Faktor verformt wird,
    > messe ich doch immer exakt den selben Wert.

    Nein, die Laserstrahlen sind NICHT so etwas wie ein Lineal das sich mit-verformt. Sie sind praktisch eine Stopp-Uhr, die beiden Entfernungen misst: unter der Annahme, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant und absolut ist, schließt sie aus der von den Strahlen benötigten Zeit-Differenz einen Entfernungs-Unterschied.

  6. Re: Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

    Autor: SoniX 12.02.16 - 12:41

    War da nicht was mit Licht und Gravitation? Gravitationslinsen.. ?
    Wird Licht nicht auch gebeut?

  7. Re: Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

    Autor: pdfkungfoo 12.02.16 - 12:44

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > War da nicht was mit Licht und Gravitation? Gravitationslinsen.. ?
    > Wird Licht nicht auch gebeut?

    Doch, Licht wird durch Gravitation ebenfalls gebeugt. Ist schon viele Jahre auch nachgewiesen.

    Aber eine GravitationsWELLE ist etwas anderes (aber ebenfalls damit zusammenhängendes)...

  8. Re: Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

    Autor: elf 12.02.16 - 13:33

    pdfkungfoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SoniX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > War da nicht was mit Licht und Gravitation? Gravitationslinsen.. ?
    > > Wird Licht nicht auch gebeut?
    >
    > Doch, Licht wird durch Gravitation ebenfalls gebeugt. Ist schon viele Jahre
    > auch nachgewiesen.
    >
    > Aber eine GravitationsWELLE ist etwas anderes (aber ebenfalls damit
    > zusammenhängendes)...


    Danke! DER entscheidende Satz, den ich seit dem Lesen der News vermisst habe.

  9. Re: Nicht nur die Anlagen-Arme stauchen und strecken sich. Sondern der gesamte Raum (inklusive Erde).

    Autor: SoniX 12.02.16 - 13:47

    Ok, danke. Nach kurzen nachdenken: Du hast recht. :-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Allianz Versicherungs-AG, München Unterföhring
  2. Insight Health GmbH & Co. KG, Waldems
  3. DGUV - Deutsche gesetzliche Unfallversicherung e. V., Sankt Augustin
  4. IFS Deutschland GmbH & Co. KG, Erlangen, Stuttgart, Neuss

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Todesfall: Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus
Todesfall
Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus

Ein Ransomware-Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf, der zu einem Todesfall führte, erfolgte über die "Shitrix" genannte Lücke in Citrix-Geräten

  1. Datenleck Citrix informiert Betroffene über einen Hack vor einem Jahr
  2. Shitrix Das Citrix-Desaster
  3. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

IT-Jobs: Feedback für Freelancer
IT-Jobs
Feedback für Freelancer

Gutes Feedback ist vor allem für Freelancer rar. Wenn nach einem IT-Projekt die Rückblende hintenüberfällt, ist das aber eine verschenkte Chance.
Ein Bericht von Louisa Schmidt

  1. IT-Freelancer Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
  2. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner