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verbrauchen vs. gebrauchen

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  1. verbrauchen vs. gebrauchen

    Autor: Auric 03.05.19 - 08:49

    In Autos wird Kupfer gebraucht, dieses Kupfer wird aber nur "ausgeliehen" da es nach der Verwendung im Auto der Menschheit wieder für anderes zur Verfügung steht.

    In Katalysatoren werden Platinmetalle gebraucht, nur das von denen ein nicht geringer Anteil über die Strasse verteilt und somit verbraucht also für die Menschheit der Zukunft so extrem verdünnnt und verteilt ist dass eine Wiederverwendung extrem unwahrscheinlich ist.

    Wer erkennt den Unterschied?

  2. Re: verbrauchen vs. gebrauchen

    Autor: 0xDEADC0DE 03.05.19 - 09:00

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer erkennt den Unterschied?

    Duden kennt ihn:

    https://www.duden.de/rechtschreibung/verbrauchen

    Keine Ahnung warum Erbsenzähler das Wort "verbrauchen" bei gebundenen Resourcen immer wieder kritisieren, es ist korrekt!

  3. Re: verbrauchen vs. gebrauchen

    Autor: pumok 03.05.19 - 11:24

    0xDEADC0DE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Keine Ahnung warum Erbsenzähler das Wort "verbrauchen" bei gebundenen
    > Resourcen immer wieder kritisieren, es ist korrekt!

    Ich interpretiere deinen Link genau gegenteilig.
    (Dummes) Beispiel: Wenn ich ein Fass Bier in meinen Kofferraum lege, ist es dort drin gebunden und kann (solange es da drin ist) nicht getrunken werden. Hat jetzt mein Kofferraum das Bier verbraucht? :-P

  4. Re: verbrauchen vs. gebrauchen

    Autor: goto10 03.05.19 - 12:03

    > Hat jetzt mein Kofferraum das Bier verbraucht? :-P

    Wenn man die gleichen Maßstäbe wie beim Wasser anlegt, dann eindeutig ja. Jedes Tröpfchen Wasser was im Ausguss landet gilt in allgemeinen Neusprech als verbraucht. Das dieses Wasser dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt wird ist völlig irrelevant. *scnr*

  5. Re: verbrauchen vs. gebrauchen

    Autor: pumok 03.05.19 - 12:49

    Hat was.
    Komische Welt. Naja, dann betätige ich mich halt als Ressourcenrückgewinner :-)

  6. Re: verbrauchen vs. gebrauchen

    Autor: tovi 03.05.19 - 13:43

    Der Unterschied zwischen dem Platin im Katalysator und etwa Kobalt in einer Batterie liegt doch auf der Hand:
    Nach Ende der Nutzungsdauer kann man 100% des Kobalt aus dem Akku wieder recyclen.
    Ist alles noch da.
    Im Gegensatz zum im Katalysator enthaltenen Platin, das sich weitgehend in Nanopartikeln entlang des gefahrenen Weges verteilt hat.

    Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Die Batterie/Akku ist ein geschlossenes System.
    Beim Verbrenner gibt es das so nicht.

  7. Re: verbrauchen vs. gebrauchen

    Autor: Bouncy 03.05.19 - 13:58

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer erkennt den Unterschied?
    Ich nicht, Platin wird in geringem Maße abgebaut, Kupfer in gigantischen Dimensionen. Und der Abbau an sich ist enorm dreckig, verbrät Ressourcen (Strom und Diesel vor allem) und zerstört Lebensraum. Also, was von beiden ist jetzt besser? Du willst wirklich allen Ernstes Kupfer rechtfertigen???

  8. Re: verbrauchen vs. gebrauchen

    Autor: 0xDEADC0DE 03.05.19 - 14:56

    Man kann den Straßenstaub auch aufsaugen und die Metalle rückgewinnen... so gesehen ist die ganze Welt nur ein großer Kreislauf.

  9. Re: verbrauchen vs. gebrauchen

    Autor: Eheran 03.05.19 - 15:05

    >Platin wird in geringem Maße abgebaut,
    Laut Wiki wurden 2012 weltweit 183 t gefördert.
    Eine Tonne Erz enthält etwa 10 g Platingruppenmetalle. Selbst wenn die 10g nur Platin sind, ohne die anderen Metalle der Platingruppe (finde auf die Schnelle keine verlässliche Zahl):
    183t Platin / 10g Platin pro t Erz = 18,3 mio t Erz
    Plus die nötigen Chemikalien, Energie zum Flotieren, Verhütten, Abfallschlamm usw. usf.

    Kupfer werden jährlich ~20 mio t produziert. Die heute genutzten Erze enthalten nur noch etwa 1% Kupfer, macht dann 2'000 mio t Erz, also grob 100x mehr.

    Und da muss ich nach der Recherche jetzt sagen: NUR 100x mehr, obwohl Kupfer ÜBERALL tonnenweise verbaut wird, Platin gingegen nur in winzigsten Mengen an ganz wenigen Stellen. Und trotzdem braucht man 1% der Erzmenge dafür und zusätzlich viel mehr Chemikalien (für Kupfer braucht man kaum Chemikalien). Es wird auch nicht im Tagebergbau, sondern im Untertagebau, quasi händisch, abgebaut.

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