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neue akkutechnik!

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  1. neue akkutechnik!

    Autor: Moosbuckel 30.06.15 - 12:28

    das wird alles Revolutionieren!!!!

    nein mal ernsthaft... wie lange ist die letzte akkumeldung her? war es jetzt überhaupt eine woche?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.15 12:28 durch Moosbuckel.

  2. Re: neue akkutechnik!

    Autor: Robert.Mas 30.06.15 - 12:38

    Interessant ist, dass hier auch schon was produziert wurde. Die anderen Technologien existierten bisher ja nur im Labor.

  3. Re: neue akkutechnik!

    Autor: Mauw 30.06.15 - 12:44

    Och es gibt genug andere Projekte, bei denen eine praktische Fertigung möglich war bzw. durchgeführt wurde. Trotzdem stagniert die Entwicklung bei Energiespeichern gefühlt seit Jahren. Eigentlich sehr verwunderlich, ist es doch die zentrale und wichtigste Komponente in sehr vielen Anwendungsbereichen. Vergleicht man das z.B. mit dem Entwicklungstempo von CPUs, GPUs, Flashspeicher etc. ist es doch sehr komisch, dass hier so wenige Fortschritte erzielt werden.

  4. Re: neue akkutechnik!

    Autor: freddx12 30.06.15 - 13:20

    Mauw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Och es gibt genug andere Projekte, bei denen eine praktische Fertigung
    > möglich war bzw. durchgeführt wurde. Trotzdem stagniert die Entwicklung bei
    > Energiespeichern gefühlt seit Jahren. Eigentlich sehr verwunderlich, ist es
    > doch die zentrale und wichtigste Komponente in sehr vielen
    > Anwendungsbereichen. Vergleicht man das z.B. mit dem Entwicklungstempo von
    > CPUs, GPUs, Flashspeicher etc. ist es doch sehr komisch, dass hier so
    > wenige Fortschritte erzielt werden.

    Eine seeehr wahrscheinliche Problem ist, dass die Ölfirmen alle Patente und Recht zu neuen Vielversprechenden Akkutechniken aufkaufen und iwo im Lagerraum verrotten lassen.
    Anders lässt es sich eigentlich nicht erklären..
    Sonst hätten wir schon längst viel bessere Akkus

  5. Re: neue akkutechnik!

    Autor: x64 30.06.15 - 13:32

    Die letzten Nachrichten hier auf Golem über Akkus sind erst gestern erschienen: sechseckiger Akku von LG Chem.
    Zuvor gab es am Freitag ne neue Akku-Technologie mit fast doppelter Kapazität bei gleicher Größe.
    Wahnsinn, wann wird das Perpetuum mobile vorgestellt?

  6. Re: neue akkutechnik!

    Autor: jo-1 30.06.15 - 13:33

    Mauw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Och es gibt genug andere Projekte, bei denen eine praktische Fertigung
    > möglich war bzw. durchgeführt wurde. Trotzdem stagniert die Entwicklung bei
    > Energiespeichern gefühlt seit Jahren. Eigentlich sehr verwunderlich, ist es
    > doch die zentrale und wichtigste Komponente in sehr vielen
    > Anwendungsbereichen. Vergleicht man das z.B. mit dem Entwicklungstempo von
    > CPUs, GPUs, Flashspeicher etc. ist es doch sehr komisch, dass hier so
    > wenige Fortschritte erzielt werden.

    wenig überraschend.

    (mal von den abstrusen Verschwörungstheorien abgesehen)

    Samsung, Apple, Dell und Konsorten haben so viel finanzielle Ressourcen, dass die ohne Zweifel jede Technologie, die darstellbar ist, kaufen könnten.

    Was würden die wohl dafür geben, wenn so ein SmartPhone ne Woche statt nur einem Tag halten würde bei gleichem Gewicht - oder halben Gewicht und auch einem Tag?

    Die wenig überraschende Antwort dürfte wohl sein, dass die technologischen Grenzen derzeit nicht überschritten werden können ohne Nachteile in anderen Bereichen wie Haltbarkeit, Zuverlässigkeit oder Schnellladefähigkeit.

    Die üblichen Verdächtigen werden sich mit Begeisterung wieder melden und den Siegeszug der E-Mobilität verkünden - Schauer mal ;-)

    Wenn ich 450 km ohne Rücksicht auf Verbrauch und Geschwindigkeit mit einem E-Mobil reisen kann und dieses in 10 Minuten wieder aufladen kann ziehe ich einen E-Sportwagen in Betracht. Bis dahin ist mein Firmennutzdiesel das probate Mittel.

    Hab grade meinen neues Nutzfahrzeug bestellt - 190 PS und 4,2 L/100km in Drittelmix - real dann wohl 6 L - das geht IMHO völlig o.k. und mit einer Tankfüllung komme ich dann 1100 km - oder bei flotterer Gangart und Reserve immerhin noch 800 km - somit nur alle paar Tage an die Tanke statt fortwährend zum Laden.

    Fortschritt findet anderswo statt - nur eben (gefühlt) nicht bei Akkus - würde mich freuen das nächste Smartphone deutlich dünner und leichter zu bekommen - war schön früher so ein Nokia 6310 in Händen zu halten - war gefühlt 2/3 meines heutigen SmartPhones und hielt fast ne Woche ohne Nachladen durch incl. Telephonaten.

  7. Re: neue akkutechnik!

    Autor: Sebbi 30.06.15 - 14:18

    Mauw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Och es gibt genug andere Projekte, bei denen eine praktische Fertigung
    > möglich war bzw. durchgeführt wurde. Trotzdem stagniert die Entwicklung bei
    > Energiespeichern gefühlt seit Jahren. Eigentlich sehr verwunderlich, ist es
    > doch die zentrale und wichtigste Komponente in sehr vielen
    > Anwendungsbereichen. Vergleicht man das z.B. mit dem Entwicklungstempo von
    > CPUs, GPUs, Flashspeicher etc. ist es doch sehr komisch, dass hier so
    > wenige Fortschritte erzielt werden.

    Wenig Fortschritte? Einfach mal den Verlauf der Akkupreise anschauen. Das Gleiche passiert bei Solarzellen ... sie produzieren nicht auf einmal doppelt so viel Energie, aber sie halbieren sich im Preis ... ein ähnlicher Effekt aus finanzieller Sicht. Und das ist Fortschritt ;-)

  8. Re: neue akkutechnik!

    Autor: Auric 30.06.15 - 14:56

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich 450 km ohne Rücksicht auf Verbrauch und Geschwindigkeit mit einem
    > E-Mobil reisen kann und dieses in 10 Minuten wieder aufladen kann ziehe ich
    > einen E-Sportwagen in Betracht. Bis dahin ist mein Firmennutzdiesel das
    > probate Mittel.

    also nie. weil schliesslich kannst du ja rechnen gell?

    Oder wollen wir mal das Milchmädchen kurz quälen?

    Ein Tesla S benötigt bei Autobahntempo 160 km/h so 330 Wh/km bei einer Reichweite von den gewünschten 450 km sind es 148500 Wh

    Die willst du in 10 Minuten laden, also brauchst du 148500 Wh x 6 = 891000 W an Ladeleistung oder 891 kW also die 7.5 fache Ladeleistung eines Supercharger, oder die Anschlussleistung von 30 Einfamilienhäuser, eo ein Kabel müsste bei 400 Volt dann über 2200 A liefern, wie liefert man 2200 A?
    So ein Hochstromkabel mit 95 mm2 Querschnitt ist für 320A zugelassen, für 2200A würde man also mindestens 653 mm2 Querschnitt benötigen das wäre schon ein Durchmesser von 30 mm pro Pol, so ein Kabel willst du nicht zu deinem Auto ziehen und nachdem es so flexibel wie ein Weinachtsbaum ist, wie soll der Stecker denn aussehen??

    Also wenn du innerhalb von 10 Minuten 150 kWh Energie umladen willst geht das ganz einfach indem du an der Tanke 15 Liter Benzin zapfst, und wenn du 450 km weit fahren willst dann geht das mit 60 Liter Diesel auch locker in 10 Minuten.

    Aber elektrisch wird das nix.

  9. Re: neue akkutechnik!

    Autor: jo-1 30.06.15 - 15:04

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo-1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich 450 km ohne Rücksicht auf Verbrauch und Geschwindigkeit mit
    > einem
    > > E-Mobil reisen kann und dieses in 10 Minuten wieder aufladen kann ziehe
    > ich
    > > einen E-Sportwagen in Betracht. Bis dahin ist mein Firmennutzdiesel das
    > > probate Mittel.
    >
    > also nie. weil schliesslich kannst du ja rechnen gell?
    >
    > Oder wollen wir mal das Milchmädchen kurz quälen?
    >
    > Ein Tesla S benötigt bei Autobahntempo 160 km/h so 330 Wh/km bei einer
    > Reichweite von den gewünschten 450 km sind es 148500 Wh
    >
    > Die willst du in 10 Minuten laden, also brauchst du 148500 Wh x 6 = 891000
    > W an Ladeleistung oder 891 kW also die 7.5 fache Ladeleistung eines
    > Supercharger, oder die Anschlussleistung von 30 Einfamilienhäuser, eo ein
    > Kabel müsste bei 400 Volt dann über 2200 A liefern, wie liefert man 2200 A?
    >
    > So ein Hochstromkabel mit 95 mm2 Querschnitt ist für 320A zugelassen, für
    > 2200A würde man also mindestens 653 mm2 Querschnitt benötigen das wäre
    > schon ein Durchmesser von 30 mm pro Pol, so ein Kabel willst du nicht zu
    > deinem Auto ziehen und nachdem es so flexibel wie ein Weinachtsbaum ist,
    > wie soll der Stecker denn aussehen??
    >
    > Also wenn du innerhalb von 10 Minuten 150 kWh Energie umladen willst geht
    > das ganz einfach indem du an der Tanke 15 Liter Benzin zapfst, und wenn du
    > 450 km weit fahren willst dann geht das mit 60 Liter Diesel auch locker in
    > 10 Minuten.
    >
    > Aber elektrisch wird das nix.

    Cool - DANKE!!

    So hatte ich es noch gar nie betrachtet - damit ist das Thema E-Mobilität für mich bis zum Zwang umzusteigen erledigt - dieses Argument hatte ich gesucht!!

    Super - you made my day!!!!
    ***********************

    Somit wäre eindeutig klargelegt, dass E-Mobilität niemals den gleichen oder bessern Komfort bieten kann wie ein chemischer Energieträger - unabhängig von der zur Anwendung kommenden Speicherung.

    Ausser natürlich man würde Tauschakkus nutzen, die bei Tesla bspw. so gut wir gar nicht nachgefragt werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.15 15:13 durch jo-1.

  10. Re: neue akkutechnik!

    Autor: Dino13 30.06.15 - 15:41

    Wo ist denn das Problem, es wird doch auch täglich über 1000 verschiedene Smartphones, Smartwatches und was weiß ich noch berichtet, da aber labert niemand von irgendwelchen Perpetuum mobiles und fliegenden Smartphones oder anderen Sachen die weder von den Forschern noch von Golem behauptet werden.

  11. Re: neue akkutechnik!

    Autor: ChMu 30.06.15 - 16:05

    jo-1 schrieb:
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    > Auric schrieb:
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    > -----
    > > jo-1 schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Wenn ich 450 km ohne Rücksicht auf Verbrauch und Geschwindigkeit mit
    > > einem
    > > > E-Mobil reisen kann und dieses in 10 Minuten wieder aufladen kann
    > ziehe
    > > ich
    > > > einen E-Sportwagen in Betracht. Bis dahin ist mein Firmennutzdiesel
    > das
    > > > probate Mittel.
    > >
    > > also nie. weil schliesslich kannst du ja rechnen gell?
    > >
    > > Oder wollen wir mal das Milchmädchen kurz quälen?
    > >
    > > Ein Tesla S benötigt bei Autobahntempo 160 km/h so 330 Wh/km bei einer
    > > Reichweite von den gewünschten 450 km sind es 148500 Wh
    > >
    > > Die willst du in 10 Minuten laden, also brauchst du 148500 Wh x 6 =
    > 891000
    > > W an Ladeleistung oder 891 kW also die 7.5 fache Ladeleistung eines
    > > Supercharger, oder die Anschlussleistung von 30 Einfamilienhäuser, eo
    > ein
    > > Kabel müsste bei 400 Volt dann über 2200 A liefern, wie liefert man 2200
    > A?
    > >
    > > So ein Hochstromkabel mit 95 mm2 Querschnitt ist für 320A zugelassen,
    > für
    > > 2200A würde man also mindestens 653 mm2 Querschnitt benötigen das wäre
    > > schon ein Durchmesser von 30 mm pro Pol, so ein Kabel willst du nicht zu
    > > deinem Auto ziehen und nachdem es so flexibel wie ein Weinachtsbaum ist,
    > > wie soll der Stecker denn aussehen??
    > >
    > > Also wenn du innerhalb von 10 Minuten 150 kWh Energie umladen willst
    > geht
    > > das ganz einfach indem du an der Tanke 15 Liter Benzin zapfst, und wenn
    > du
    > > 450 km weit fahren willst dann geht das mit 60 Liter Diesel auch locker
    > in
    > > 10 Minuten.
    > >
    > > Aber elektrisch wird das nix.
    >
    > Cool - DANKE!!
    >
    > So hatte ich es noch gar nie betrachtet - damit ist das Thema E-Mobilität
    > für mich bis zum Zwang umzusteigen erledigt - dieses Argument hatte ich
    > gesucht!!

    Es ist kein Argument, sondern eine theoretische Rechnung fuer Annahmen, welche in der Praxis nicht umgesetzt werden koennen. Unabhaengig vom Antrieb. Du kannst keine 450km mit 160km/h fahren. Nirgends. Nie. Also ist das schon mal hinfaellig. Der 2t TeslaS (eine Reiselimusine, kein Sportwagen) ist dafuer auch nicht ausgelegt. Wenn, sollte man den Verbrauch eines electrischen Sportwagens nehmen, welcher mit den im Artikel aufgefuehrten Batterien dann etwa oder etwas unter einer Tonne liegen wuerde, nicht bei ueber 2t wie der TeslaS. Auch sollte man in betracht ziehen, das man nach 450km in einem Knochen brechenden Sportwagen sofort weitere 450km fahren will (bezw innerhalb von 10min) ein sehr unwarscheinliches Szenario bedeutet.

    > Super - you made my day!!!!
    > ***********************

    Unwarscheinlich wenn Du den ganzen Tag, also 900km waehrend der Wachstunden, durch die Gegend rasen musst, da hast Du andere Probleme.
    >
    > Somit wäre eindeutig klargelegt, dass E-Mobilität niemals den gleichen oder
    > bessern Komfort bieten kann wie ein chemischer Energieträger - unabhängig
    > von der zur Anwendung kommenden Speicherung.

    Konfort? Du meinst diese Phantasie Spielchen bedeuten Konfort? Mal mehr als 200km in nem Ferrari,Lotus oder Lambo gefahren? Ich kenne Leute, die haben sich zurueckfliegen lassen und den Wagen auf nem Tieflader nachkommen lassen. Konfort? My ass.
    Auf der anderen Seite, ein Diesel muss nur alle paar Tage an die Tankstelle, das wird oben als Konfort angesehen wenn dabei vergessen wird, das der eWagen nie an die Tankstelle muss. Der ist ja morgends beim losfahren voll.
    >
    > Ausser natürlich man würde Tauschakkus nutzen, die bei Tesla bspw. so gut
    > wir gar nicht nachgefragt werden.

    Nein, weil man sie nicht braucht. Theorie und Praxis liegen bei Electrisch angetriebenen Fahrzeugen naemlich weit auseinander. In der Realitaet faehrt man mit dem Electro Auto naemlich genau so wie mit dem Benziner, also 12000-15000 km im Jahr und die taeglichen theoretischen "notwendigen" Hamburg Muenchen bezw Aachen Berlin Touren finden gar nicht statt. Das Problem ist in den Koepfen, nicht in der Technik. Und mein privat eAuto macht gerade mal knapp 200km mit einer Fuellung. Aber da komme ich im Leben nicht dran. Der Firmentesla kommt auf ueber 400km real, aber auch das wurde noch nie gebraucht (ausser bei der Ueberfuehrung) und inzwischen hat der die Jahresleistung mehrerer Kleinwagen abgenudelt.

  12. Re: neue akkutechnik!

    Autor: jo-1 30.06.15 - 16:45

    ChMu schrieb:
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    > jo-1 schrieb:
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    > > Auric schrieb:
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    > > > jo-1 schrieb:
    > > >
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    > > > > Wenn ich 450 km ohne Rücksicht auf Verbrauch und Geschwindigkeit mit
    > > > einem
    > > > > E-Mobil reisen kann und dieses in 10 Minuten wieder aufladen kann
    > > ziehe
    > > > ich
    > > > > einen E-Sportwagen in Betracht. Bis dahin ist mein Firmennutzdiesel
    > > das
    > > > > probate Mittel.
    > > >
    > > > also nie. weil schliesslich kannst du ja rechnen gell?
    > > >
    > > > Oder wollen wir mal das Milchmädchen kurz quälen?
    > > >
    > > > Ein Tesla S benötigt bei Autobahntempo 160 km/h so 330 Wh/km bei
    > einer
    > > > Reichweite von den gewünschten 450 km sind es 148500 Wh
    > > >
    > > > Die willst du in 10 Minuten laden, also brauchst du 148500 Wh x 6 =
    > > 891000
    > > > W an Ladeleistung oder 891 kW also die 7.5 fache Ladeleistung eines
    > > > Supercharger, oder die Anschlussleistung von 30 Einfamilienhäuser, eo
    > > ein
    > > > Kabel müsste bei 400 Volt dann über 2200 A liefern, wie liefert man
    > 2200
    > > A?
    > > >
    > > > So ein Hochstromkabel mit 95 mm2 Querschnitt ist für 320A zugelassen,
    > > für
    > > > 2200A würde man also mindestens 653 mm2 Querschnitt benötigen das wäre
    > > > schon ein Durchmesser von 30 mm pro Pol, so ein Kabel willst du nicht
    > zu
    > > > deinem Auto ziehen und nachdem es so flexibel wie ein Weinachtsbaum
    > ist,
    > > > wie soll der Stecker denn aussehen??
    > > >
    > > > Also wenn du innerhalb von 10 Minuten 150 kWh Energie umladen willst
    > > geht
    > > > das ganz einfach indem du an der Tanke 15 Liter Benzin zapfst, und
    > wenn
    > > du
    > > > 450 km weit fahren willst dann geht das mit 60 Liter Diesel auch
    > locker
    > > in
    > > > 10 Minuten.
    > > >
    > > > Aber elektrisch wird das nix.
    > >
    > > Cool - DANKE!!
    > >
    > > So hatte ich es noch gar nie betrachtet - damit ist das Thema
    > E-Mobilität
    > > für mich bis zum Zwang umzusteigen erledigt - dieses Argument hatte ich
    > > gesucht!!
    >
    > Es ist kein Argument, sondern eine theoretische Rechnung fuer Annahmen,
    > welche in der Praxis nicht umgesetzt werden koennen. Unabhaengig vom
    > Antrieb. Du kannst keine 450km mit 160km/h fahren. Nirgends. Nie. Also ist
    > das schon mal hinfällig.

    doch - das mach ich regelmässig

    Frankfurt => Hamburg Samstag morgen vor ein paar Wochen zum wiederholten mal.

    > Der 2t TeslaS (eine Reiselimusine, kein
    > Sportwagen) ist dafuer auch nicht ausgelegt. Wenn, sollte man den Verbrauch
    > eines electrischen Sportwagens nehmen, welcher mit den im Artikel
    > aufgefuehrten Batterien dann etwa oder etwas unter einer Tonne liegen
    > wuerde, nicht bei ueber 2t wie der TeslaS. Auch sollte man in betracht
    > ziehen, das man nach 450km in einem Knochen brechenden Sportwagen sofort
    > weitere 450km fahren will (bezw innerhalb von 10min) ein sehr
    > unwarscheinliches Szenario bedeutet.
    >
    Also ich fahr öfter 1000 km und mehr mit Maximalgeschwindigkeiten im Bereich von > 230 km/h und Minimalgeschwindigkeiten von 100 km/h in Baustellen - im Schnitt sehr oft >> 130 km/h auf Langstrecke - sehr entspannt - je mehr Motorleistung desto lässiger ist die Fahrweise - ein Druck auf's Gaspedal und der Wagen ist wieder auf Geschwindigkeit.

    Ich denke man sollte nicht mit Vielfahrern wir mir Vielfahren diskutieren wenn man selber nur 80 km am Tag zurücklegt - Bewegungsprofile unterscheiden sich und meines ist viel fahren (beruflich und zuweilen zum Spaß privat)

    > > Super - you made my day!!!!
    > > ***********************
    >
    > Unwarscheinlich wenn Du den ganzen Tag, also 900km waehrend der
    > Wachstunden, durch die Gegend rasen musst, da hast Du andere Probleme.

    200 km/h ist nicht rasen sondern i.d.R. meine sehr entspannte Reisegeschwindigkeit. (wo es die Verkehrsregeln und die Situation entspannt und sicher zulässt)

    > >
    > > Somit wäre eindeutig klargelegt, dass E-Mobilität niemals den gleichen
    > oder
    > > bessern Komfort bieten kann wie ein chemischer Energieträger -
    > unabhängig
    > > von der zur Anwendung kommenden Speicherung.
    >
    > Konfort? Du meinst diese Phantasie Spielchen bedeuten Konfort? Mal mehr als
    > 200km in nem Ferrari,Lotus oder Lambo gefahren? Ich kenne Leute, die haben
    > sich zurueckfliegen lassen und den Wagen auf nem Tieflader nachkommen
    > lassen. Konfort? My ass.

    Ich fahre keinen dieser unausgereiften Prototypen - gleichwohl würde ich super gerne einen MacLaren P650 oder gar P1 besitzen - guck einfach mal die Videos von Chris Harris zum P1 - Aussage wörtlich: Der ist in der Stadt bequemer als ein RollsRolls.
    Die modernen Autos haben dynamische Fahrwerke und sind je nach Einstellung sportlich oder bequem und als Reisefahrzeuge bestens geeignet.
    Mein Sportwagen erlaubt locker Touren von > 1000 km am Tag mit super entspanntem Ankommen - Frankfurt => Husum ist quasi nicht der Rede Wert - mir tun nachher eher die Ohren weh weil der Vorbesitzer meines Fahrzeugs nur das zweitbeste Audio-System gewählt hat und das Sound Plus Package eher nicht so toll klingt - der Motor ist quasi unhörbar ab 130 km/h beim Gleiten - wenn ich nicht Vollgas gebe höre ich nur die Luft.

    > Auf der anderen Seite, ein Diesel muss nur alle paar Tage an die
    > Tankstelle, das wird oben als Konfort angesehen wenn dabei vergessen wird,
    > das der eWagen nie an die Tankstelle muss. Der ist ja morgends beim
    > losfahren voll.

    Viel Spaß damit! Meinen Segen hast Du ,-)


    > >
    > > Ausser natürlich man würde Tauschakkus nutzen, die bei Tesla bspw. so
    > gut
    > > wir gar nicht nachgefragt werden.
    >
    > Nein, weil man sie nicht braucht. Theorie und Praxis liegen bei Electrisch
    > angetriebenen Fahrzeugen naemlich weit auseinander. In der Realitaet faehrt
    > man mit dem Electro Auto naemlich genau so wie mit dem Benziner, also
    > 12000-15000 km im Jahr und die taeglichen theoretischen "notwendigen"
    > Hamburg Muenchen bezw Aachen Berlin Touren finden gar nicht statt.

    Bei mir schon - ich fahre beruflich 40-50 Tkm und privat grob 5-8 Tkm
    Und bei all meinen Kollegen eher noch mehr - eigentlich alle Firmenwagen werden so bewegt oder es gibt sie gar nicht.
    Die meisten Firmen haben zwei Gruppen von Firmenwagen - 1.) Notwendige Fahrzeuge für Mitarbeiter die raus müssen und 2.) Status-Firmenwagen, die es naturgegeben seltener gibt, da es ja weniger Chefs als Mitarbeiter gibt ;-)

    In Deutschland ist er Anteil der von Firmen geleasten Fahrzeuge bei den Neuzulassungen grob > ⅓ - das sind alles Menschen die viel fahren und oft fahren.

    > Problem ist in den Koepfen, nicht in der Technik. Und mein privat eAuto
    > macht gerade mal knapp 200km mit einer Fuellung. Aber da komme ich im Leben
    > nicht dran.

    juckt den Außendienstler wenig, dass Du so wenig fährst ;-)
    Fahrprofile unterscheiden sich - ich sag ja auch gar nicht dass meine Meinung die bedeutende ist - für mich ist E-Mobilität eben kein ernst zu nehmende Alternative bei meinem Fahrprofil und das haben sehr viele auch.

    > Der Firmentesla kommt auf ueber 400km real, aber auch das wurde
    > noch nie gebraucht (ausser bei der Ueberfuehrung) und inzwischen hat der
    > die Jahresleistung mehrerer Kleinwagen abgenudelt.

    Freu mich für Dich - da Du ja in einem Land wohnst wo man ohnehin nicht >> 100 km/h fahren darf ist es auch völlig wurst was Du fährst - da würde ein eGolf genauso reichen wenn man kein Statussymbol braucht.
    Mein Firmenewagen ist super langweilig und taugt als Statussymbol nicht im Mindestesn. Abe er fährt sich super auf Langstrecke, ist äusserst leise und rollt am Stück 1100 km wenn es sein soll.
    Noch besser wäre es jedoch wenn Menschen private Fahrten und Urlaubsflüge weitgehend weglassen würden (so wie ich) - das E-Mobil als ökologisches Feigenblatt zu nutzen halte ich für dreist.

    Zudem ermöglicht es mir nicht die Fahren zu machen, die für mich sinnvoll sind.

    Frankfurt - Luxemburg, Frankfurt - München, München - Luxemburg - Frankfurt sind für mich beruflich normale Eintrages-Reisen hin und zurück.

    Die Autofahrt ist das entspanndendste dabei - und die A63 oder A45 ist morgens komplett leer.

    Auch die A8 von Ulm nach München ist zur richtigen Tageszeit flott fahrbar - jetzt sogar unbeschränkt und dreispurig.

    Würde gerne wissen wie lange so ein Tesla bei > 230 km/h von Ulm abfahrend durchhält? Ob ich da überhaupt in München ankommen würde?

    Ach halt - der läuft ja nicht mal 210 km/h

    Übriges lieg ich mit dem Firmendiesel bei 6,7 L / 100 km über nun 140 Tkm - mit dem unlängst bestellten sollt ich dann bei 6 L liegen - und er ist auch noch ein par km/h schneller und leiser bei 130 km/h *breitgrins

    (grob 3-4 dBA leiser als der Tesla) der aktuelle 5er ist beispielsweise 2 dBA leiser bei 130 km/h

  13. Re: neue akkutechnik!

    Autor: jo-1 30.06.15 - 16:56

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mauw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Och es gibt genug andere Projekte, bei denen eine praktische Fertigung
    > > möglich war bzw. durchgeführt wurde. Trotzdem stagniert die Entwicklung
    > bei
    > > Energiespeichern gefühlt seit Jahren. Eigentlich sehr verwunderlich, ist
    > es
    > > doch die zentrale und wichtigste Komponente in sehr vielen
    > > Anwendungsbereichen. Vergleicht man das z.B. mit dem Entwicklungstempo
    > von
    > > CPUs, GPUs, Flashspeicher etc. ist es doch sehr komisch, dass hier so
    > > wenige Fortschritte erzielt werden.
    >
    > Wenig Fortschritte? Einfach mal den Verlauf der Akkupreise anschauen. Das
    > Gleiche passiert bei Solarzellen ... sie produzieren nicht auf einmal
    > doppelt so viel Energie, aber sie halbieren sich im Preis ... ein ähnlicher
    > Effekt aus finanzieller Sicht. Und das ist Fortschritt ;-)

    also wenn Dinge weniger kosten ist das Fortschritt?

    AHA ;-)

    Dann ist es auch Fortschritt, dass der Sprit zur Zeit günstiger ist - meinetwegen ;-)

  14. Re: neue akkutechnik!

    Autor: plutoniumsulfat 30.06.15 - 17:32

    Ist doch auch ein Fortschritt und zwar in der Produktion.

  15. Re: neue akkutechnik!

    Autor: bernd71 30.06.15 - 17:40

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch auch ein Fortschritt und zwar in der Produktion.

    Er hat doch bloß Angst das ihm jemand seinen Diesel wegnimmt.

  16. Re: neue akkutechnik!

    Autor: jo-1 30.06.15 - 17:47

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist doch auch ein Fortschritt und zwar in der Produktion.
    >
    > Er hat doch bloß Angst das ihm jemand seinen Diesel wegnimmt.

    Meinen Firmen-Diesel gebe ich gerne zugunsten eines seidenweichen wie am Gummiband gezogenen Benziner weg :-)

    Doch den hab ich ja zu Hause - und den geb ich nur weg wenn ich nichts mehr zu Essen haben sollte - der hält locker noch 20-30 Jahre und wird dann ein seltenes und begehrtes Stück Automobilgeschichte sein - so wie alle bisherigen Sportwagen dieser Marke.

  17. Re: neue akkutechnik!

    Autor: Ach 30.06.15 - 22:28

    https://www.youtube.com/watch?v=Nn__9hLJKAk

    Knallhartes, vollkommen Ideenloses, kleingeistiges aber dafür umso betonhärteres Festklammern am Gestern.

    ...Und am Ende jeder mathematischen Betrachtung kristallisiert sich die Erkenntnis heraus, dass Strom das Energiemedium ist, in das so gut wie jede Energiequelle überführt werden kann, ob Kohlenwasserstoffe oder Enerneuerbare, Strom und nur Strom, und nach deinem Sturm im Wasserglas kristallisiert sich die Erkenntnis heraus, dass Strom das Energiemedium ist in das so gut wie jede Energiequelle überführt werden kann, ob Kohlenwasserstoffe oder Enerneuerbare, Strom und nur Strom, wieder und immer wieder, es ist wie mit der Schwerkraft.

  18. Re: neue akkutechnik!

    Autor: Ach 30.06.15 - 23:18

    Nochmal eine erst kürzlich verfasste Antwort:

    Tatsächlich gibt es nicht mehr viele Gebiete, die so von kontraintuitiven Materialreaktionen durchsetzt sind, wie das Gebiet der Batterieforschung. Nicht zu verneinen, dass das Materialverhalten beim chemischen Speichern von Strom am Ende natürlich auf Logik fußt, aber bis zu der ist man momentan noch nicht wirklich durchgedrungen. So beruft sich die gesamte derzeitige Batterieforschung relativ wenig auf Logik und relativ viel auf empirischen, sprich, auf in der Praxis aufgezeichneten Daten vieler tausender von Versuchsreihen, die teils mit unermüdlichen Automaten generiert werden.

    Diese Art Versteckspiel der Natur und die schier unerschöpflichen Variationsmöglichkeiten in der Kombination und Anordnung von Materialien mit speicherrelevanten Eigenschaften ist auch sicher ein Grund dafür, dass immer wieder Forscher glauben "endlich" auf etwas wesentliches, auf den möglichen Durchbruch gestoßen zu sein, der schnell, nicht selten wohl zu schnell, angekündigt wird. Auf der anderen Seite macht diese gewisse Orientierungslosigkeit die Forschung natürlich umso spannender. Wer findet den Stein der Weisen als Erster? :].

    Am Ende des Tages summieren sich diese ganzen Revolutionen deshalb nicht zu dem einem, alles entscheidenden Schritt nach vorne, aber jede dieser vermeintlichen Revolutionen hinterlässt eine dieser kleinen inkrementellen Verbesserung, welche in ihrer Summe zu dem stabilen und äußerst beachtlichen jährlichen Anstieg der Speicherdichte und zum genauso stabilen Sinken des Speicherpreises führen. Einfach mal die Augen öffnen für das Große Ganze:





    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.15 23:19 durch Ach.

  19. Re: neue akkutechnik!

    Autor: Ovaron 01.07.15 - 07:19

    x64 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die letzten Nachrichten hier auf Golem über Akkus sind erst gestern
    > erschienen: sechseckiger Akku von LG Chem.
    > Zuvor gab es am Freitag ne neue Akku-Technologie mit fast doppelter
    > Kapazität bei gleicher Größe.
    > Wahnsinn, wann wird das Perpetuum mobile vorgestellt?

    Sei nicht so ungeduldig, das Sommerloch ist noch jung.

  20. Re: neue akkutechnik!

    Autor: jo-1 01.07.15 - 07:26

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nochmal eine erst kürzlich verfasste Antwort:
    >
    > Tatsächlich gibt es nicht mehr viele Gebiete, die so von kontraintuitiven
    > Materialreaktionen durchsetzt sind, wie das Gebiet der Batterieforschung.
    > Nicht zu verneinen, dass das Materialverhalten beim chemischen Speichern
    > von Strom am Ende natürlich auf Logik fußt, aber bis zu der ist man
    > momentan noch nicht wirklich durchgedrungen. So beruft sich die gesamte
    > derzeitige Batterieforschung relativ wenig auf Logik und relativ viel auf
    > empirischen, sprich, auf in der Praxis aufgezeichneten Daten vieler
    > tausender von Versuchsreihen, die teils mit unermüdlichen Automaten
    > generiert werden.
    >
    > Diese Art Versteckspiel der Natur und die schier unerschöpflichen
    > Variationsmöglichkeiten in der Kombination und Anordnung von Materialien
    > mit speicherrelevanten Eigenschaften ist auch sicher ein Grund dafür, dass
    > immer wieder Forscher glauben "endlich" auf etwas wesentliches, auf den
    > möglichen Durchbruch gestoßen zu sein, der schnell, nicht selten wohl zu
    > schnell, angekündigt wird. Auf der anderen Seite macht diese gewisse
    > Orientierungslosigkeit die Forschung natürlich umso spannender. Wer findet
    > den Stein der Weisen als Erster? :].
    >
    > Am Ende des Tages summieren sich diese ganzen Revolutionen deshalb nicht zu
    > dem einem, alles entscheidenden Schritt nach vorne, aber jede dieser
    > vermeintlichen Revolutionen hinterlässt eine dieser kleinen inkrementellen
    > Verbesserung, welche in ihrer Summe zu dem stabilen und äußerst
    > beachtlichen jährlichen Anstieg der Speicherdichte und zum genauso stabilen
    > Sinken des Speicherpreises führen. Einfach mal die Augen öffnen für das
    > Große Ganze:
    >
    > journalistsresource.org

    also wenn ich das mal zusammenfassen darf - Kostenersparnis ist der Fortschritt!!

    dann haben wir seit 1950 fast eine Verdoppelung der Reichweite bei gleichen Kosten beim klassischen Verbrennungsmotor - das ist dann Fortschritt oder eben grade nicht?

    http://vanishingpoint.at/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/benzinpreise-grafik-reichweite.png

    http://vanishingpoint.at/wordpress/2011/02/03/entwicklung-der-treibstoffpreise-von-1950-bis-2010/

    Ich spüre von der Verbesserung im Akkubereich wenig bis garnicht. Mein LapTop hält zwar theoretisch 10-12 h durch - in der Praxis weicht das je nach Arbeit mal stärker mal schwächer ab.

    das möchte ich im Auto nicht haben! Ich möchte nicht freudig losfahren um zu merken, dass grade heute mein Akku einen schlechten Tag hat und ich statt der versprochen 500 km nur 220 km weit komme weil ich ein Stück frei e Autobahn mit > 200 km/h genutzt habe - so wie sonst im Verbrenner auch.

    Durch die grob 50x höhere theoretische Energiedichte bei Diesel oder Benzin im Vergleich zu Akkus spielt das keine grosse Rolle.

    Schnell gefahrene Etappen auf der Autobahn quittiert mein aktueller Firmen-Diesel mit 8-9 L / 100 km - kommt dann ein Stück mit mähfliesendem Verkehr genehmigt sich der Motor noch 3-4 L / 100 km - im Schnitt über alles 6,7 L / 100 km über 130 Tkm

    Das ist Fortschritt - mein Benziner in 1995 brauchte noch knapp 10 L Benzin / 100 km bei ähnlicher Fahrweise (war wohl etwas flotter als heute).

    Ich fahre gerne flott und möchte das in Zukunft auch so machen - eine Technologie, die mir das nicht ermöglicht ist leider ungeeignet für mein Bewegungsprofil.

    Wenn ich in die Arbeit pendeln muss und keinen Firmenwagen habe nutze ich gerne den ÖPNV - und der hat quasi eine "Endlos Kabeltrommel zum Laden" in Form der Oberleitung - hier spielt der elektrische Antrieb alle seine Vorteile aus und mit knapp 300 km/h ist der ICE auch nochmals schneller als jegliches Auto - so wird was richtig gutes draus!

    Die Ganze Forschung über Akkus ist für PKWs ein Holzweg - fand die Diskussion gestern sehr Augenöffnend - hier nochmal die Zusammenfassung, die ich sehr interessant fand:

    *********************
    Ein Tesla S benötigt bei Autobahntempo 160 km/h so 330 Wh/km bei einer Reichweite von den gewünschten 450 km sind es 148500 Wh

    Die willst du in 10 Minuten laden, also brauchst du 148500 Wh x 6 = 891000 W an Ladeleistung oder 891 kW also die 7.5 fache Ladeleistung eines Supercharger, oder die Anschlussleistung von 30 Einfamilienhäuser, eo ein Kabel müsste bei 400 Volt dann über 2200 A liefern, wie liefert man 2200 A?
    So ein Hochstromkabel mit 95 mm2 Querschnitt ist für 320A zugelassen, für 2200A würde man also mindestens 653 mm2 Querschnitt benötigen das wäre schon ein Durchmesser von 30 mm pro Pol, so ein Kabel willst du nicht zu deinem Auto ziehen und nachdem es so flexibel wie ein Weinachtsbaum ist, wie soll der Stecker denn aussehen??

    Also wenn du innerhalb von 10 Minuten 150 kWh Energie umladen willst geht das ganz einfach indem du an der Tanke 15 Liter Benzin zapfst, und wenn du 450 km weit fahren willst dann geht das mit 60 Liter Diesel auch locker in 10 Minuten.
    ****************

    Der Tankvorgang bei meinem 65 L Tank dauert in der Regel grob 3 bis 4 Minuten

    E-Mobilität wird nie da ankommen wo ich hin will - klar kann man seine Ansprüche anpassen - das halte ich für falsch

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