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160 km Reichweite

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  1. 160 km Reichweite

    Autor: beaver 08.05.12 - 12:29

    Natürlich nur bei unrealistischen Optimalbedingungen.
    Real wird der wohl nur ca. 80 km weit kommen. Als Zweitwagen bestimmt ganz gut (auch wenn ich SUVs als sinnlos erachte), obwohl 50.000 Dollar da wohl wieder nur die sehr gut verdienenden Menschen anspricht, die damit nur ein Alibi kaufen wollen.

  2. Re: 160 km Reichweite

    Autor: ChMu 08.05.12 - 13:04

    beaver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich nur bei unrealistischen Optimalbedingungen.

    Wo hast Du das getestet das Du diese Aussage treffen kannst?

    > Real wird der wohl nur ca. 80 km weit kommen. Als Zweitwagen bestimmt ganz
    > gut (auch wenn ich SUVs als sinnlos erachte), obwohl 50.000 Dollar da wohl
    > wieder nur die sehr gut verdienenden Menschen anspricht, die damit nur ein
    > Alibi kaufen wollen.

    Also der original RAV4EV hatte eine angegebene Reichweite von 120ml, also fast 200 km und die wird selbst heute noch in den immer noch fahrenden Fahrzeugen nach ueber 10 Jahren und teilweise mehreren hundert tausend km erreicht.

    Allerdings hatten diese Fahrzeuge NiMh Batterien und kein Lithium, aber da setzt Toyota ja die Garantie dagegen, also kein Problem.

    $50000 als Listenpreis bedeutet fuer den Endverbraucher nach Abzug von $7500 Subvention, $2500 Steuernachlass, einen finalen Preis von $40000 oder $390 im Monat ohne Anzahlung ueber die Garantiedauer. Sooo reich muss man dafuer nicht sein.

    Immerhin spart man bei durchschnittlicher Fahrt zwischen $40 und $60 Benzin die Woche, also um die $2500 im Jahr, bei heutigen Preisen. Die gehen aber rauf. Es fallen ausserdem keine Steuern an, man bekommt (noch) freies parken, man darf die Bus/car pool Spur benutzen (mit Geld gar nicht zu bezahlen) und hat immer ein vollgetanktes Auto in der Garage stehen. Es gibt keine Oelwechsel, keine Inspektionen, keine Luft,Benzin/Diesel oder sonstige Filter, man kann in Fussgaengerzonen fahren und in fuer Verbrenner gesperrten Gebieten.

    Auf die 8 Jahre Nutzungsdauer gesehen hat der Wagen seinen originalen Kaufpreis rein an den Einsparungen bereits wieder verdient. Dazu hat man dann nach 8 Jahren immer noch einen schicken Electro SUV, der ja auch noch einiges wert ist. Ein 8 Jahre alter Verbrenner Toyota hat 80% seines Wertes verloren und in der Zeit zig tausende an Sprit, Oel, Ersatzteilen, Service, Parking und andere Kosten verursacht.

    Uebrigends kostet die Benzin Version auf der dieser RAV basiert bei gleicher Ausstattung $ 36000.

  3. Re: 160 km Reichweite

    Autor: triumvirn 08.05.12 - 13:15

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > beaver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Natürlich nur bei unrealistischen Optimalbedingungen.
    >
    > Wo hast Du das getestet das Du diese Aussage treffen kannst?
    >
    > > Real wird der wohl nur ca. 80 km weit kommen. Als Zweitwagen bestimmt
    > ganz
    > > gut (auch wenn ich SUVs als sinnlos erachte), obwohl 50.000 Dollar da
    > wohl
    > > wieder nur die sehr gut verdienenden Menschen anspricht, die damit nur
    > ein
    > > Alibi kaufen wollen.
    >
    > Also der original RAV4EV hatte eine angegebene Reichweite von 120ml, also
    > fast 200 km und die wird selbst heute noch in den immer noch fahrenden
    > Fahrzeugen nach ueber 10 Jahren und teilweise mehreren hundert tausend km
    > erreicht.
    >
    > Allerdings hatten diese Fahrzeuge NiMh Batterien und kein Lithium, aber da
    > setzt Toyota ja die Garantie dagegen, also kein Problem.
    >
    > $50000 als Listenpreis bedeutet fuer den Endverbraucher nach Abzug von
    > $7500 Subvention, $2500 Steuernachlass, einen finalen Preis von $40000 oder
    > $390 im Monat ohne Anzahlung ueber die Garantiedauer. Sooo reich muss man
    > dafuer nicht sein.
    >
    > Immerhin spart man bei durchschnittlicher Fahrt zwischen $40 und $60 Benzin
    > die Woche, also um die $2500 im Jahr, bei heutigen Preisen. Die gehen aber
    > rauf. Es fallen ausserdem keine Steuern an, man bekommt (noch) freies
    > parken, man darf die Bus/car pool Spur benutzen (mit Geld gar nicht zu
    > bezahlen) und hat immer ein vollgetanktes Auto in der Garage stehen. Es
    > gibt keine Oelwechsel, keine Inspektionen, keine Luft,Benzin/Diesel oder
    > sonstige Filter, man kann in Fussgaengerzonen fahren und in fuer Verbrenner
    > gesperrten Gebieten.
    >
    > Auf die 8 Jahre Nutzungsdauer gesehen hat der Wagen seinen originalen
    > Kaufpreis rein an den Einsparungen bereits wieder verdient. Dazu hat man
    > dann nach 8 Jahren immer noch einen schicken Electro SUV, der ja auch noch
    > einiges wert ist. Ein 8 Jahre alter Verbrenner Toyota hat 80% seines Wertes
    > verloren und in der Zeit zig tausende an Sprit, Oel, Ersatzteilen, Service,
    > Parking und andere Kosten verursacht.
    >
    > Uebrigends kostet die Benzin Version auf der dieser RAV basiert bei
    > gleicher Ausstattung $ 36000.

    Oftmals sind die Rabatte der besseren Preiswirkung schon eingerechnet.

    Und die Ersparnisse eines Elektroautos sind schön gerechnet, ähnlich dem eines Erdgasfahrzeuges. Wenn Strom genauso hoch besteuert wäre, wie Benzin und Diesel, dann sieht die Rechnung GANZ anders aus.
    Außerdem müsste man ehrlicherweise die Ladeverluste und die meist deutlich höheren Verbräuche als angegeben.
    Dann ist ein E-Auto nur noch ein klein wenig billiger und der Mehrpreis bleibt erhalten.

    Außerdem ein SUV als Elektrofahrzeug? Das ist doch wie Leichtbau zum Sprit sparen in einem Lamborghini.

  4. Re: 160 km Reichweite

    Autor: beaver 08.05.12 - 13:22

    Ich bin schon einige Elektrofahrzeuge gefahren, und die haben nie die Werksangaben erreicht. Auch die Reichweite wurde immer weniger mit der Zeit, und das war doppelt schlimm, weil sie mind. eh 1/3 weniger war als die angegebene.

  5. Re: 160 km Reichweite

    Autor: Anonymer Nutzer 08.05.12 - 13:29

    Wer bitteschön besteuert meinen Strom der vom Himmel strahlt?

  6. Re: 160 km Reichweite

    Autor: Vollstrecker 08.05.12 - 13:38

    Glaub mir, der Staat wird sich da noch was ausdenken, bzw. die Öllobby macht so einen Druck das die Mineralölsteuer gesenkt wird, da die ach so guten Benzinschlucker nicht mehr Wettbewerbsfähig gegenüber die Stromer sind.

  7. Re: 160 km Reichweite

    Autor: triumvirn 08.05.12 - 13:39

    > Wer bitteschön besteuert meinen Strom der vom Himmel strahlt?

    Der Gesetzgeber wenn er will.

    Ich könnte genauso sagen: Wer besteuert den Tanklaster, den ich über die Grenze geschmuggelt habe?

    Frag mal den privaten Schnapsbrenner. Der wird auch besteuert.


    Oder wie sollen die Straßen sonst finanziert werden? Energiesteuern sind da ein wichtiges Standbein, wer soll das ersetzen.

  8. Re: 160 km Reichweite

    Autor: ChMu 08.05.12 - 14:06

    triumvirn schrieb:
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    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > beaver schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    >
    > Oftmals sind die Rabatte der besseren Preiswirkung schon eingerechnet.

    Hier nicht
    >
    > Und die Ersparnisse eines Elektroautos sind schön gerechnet, ähnlich dem
    > eines Erdgasfahrzeuges. Wenn Strom genauso hoch besteuert wäre, wie Benzin
    > und Diesel, dann sieht die Rechnung GANZ anders aus.

    Strom wird erheblich hoeher besteuert als Benzin. In den USA fast 4 mal so hoch. Ausserdem verbietet Dir niemand ein paar Solarpanele auf den Carport zu schrauben und privat zu laden. Abgesehen davon das der Verbrauch dieser E-Wagen (um die 15kw/100 km) bei Strompreisen um die $.15 gar nicht mit dem Benziner verglichen werden kann. Fuer die $2.50 die mich 100km an Strom kosten (und da sind Tonnen an Steuern und Abgaben drin) bekomme ich nicht mal eine einzige Galone Sprit hier und ich brauchte etwa 3 um 100 km weit zu kommen. Dabei liegen aufdem Benzin gerade mal 9% Steuern.

    > Außerdem müsste man ehrlicherweise die Ladeverluste und die meist deutlich
    > höheren Verbräuche als angegeben.

    Nein, der Verbrauch gilt ab Steckdose, da sind die Verlusste ja bereits drin

    > Dann ist ein E-Auto nur noch ein klein wenig billiger und der Mehrpreis
    > bleibt erhalten.

    Bloedsinn. Ich fahre mehrere electrische Fahrzeuge, in meiner Familie werden e-Fahrzeuge seit fast 15 Jahren gefahren und wenn ich sehe was Freunde und Bekannte in ihre Benzinkutschen an Geld versenken kann man nur noch mit dem Kopf schuetteln.

    > Außerdem ein SUV als Elektrofahrzeug? Das ist doch wie Leichtbau zum Sprit
    > sparen in einem Lamborghini.

    Verstehe ich nicht. Warum nicht einen Familientauglichen SUV, da passt wenigstens alles rein wenn Mutti die Kinderwoche hat und alle zur Schule bringt oder den Wocheneinkauf besorgt. Und im Target Market ist das Ding eh recht klein, die gesammte Infrastructur dort ist auf mindestens diese Fahrzeug Groesse ausgelegt.

  9. Re: 160 km Reichweite

    Autor: odoggy 08.05.12 - 14:08

    pOo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer bitteschön besteuert meinen Strom der vom Himmel strahlt?


    Ja, wie der Vorposter schon geschrieben hat wird man über eine Besteuerung nicht rumkommen. Die Einnahmen aus der Mineralölsteuer sind über 50 Milliarden Euro. Wenn nun keiner mehr tankt da Elektroautos verwendet werden entsteht ein riesen Loch was gestopft werden muss.

    Kann mir auch eine Steuer für Energiererzeuger vorstellen. Ob der Strom nun durch Solar oder sonstwas erzeugt wird.

  10. Re: 160 km Reichweite

    Autor: ChMu 08.05.12 - 14:29

    Vollstrecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glaub mir, der Staat wird sich da noch was ausdenken, bzw. die Öllobby
    > macht so einen Druck das die Mineralölsteuer gesenkt wird, da die ach so
    > guten Benzinschlucker nicht mehr Wettbewerbsfähig gegenüber die Stromer
    > sind.

    Die Mineraloelsteuer liegt je nach Staat hier zwischen 4% und 9%, das bringt wenig da was zu senken. Die Steuern auf Strom liegen bei bis zu 40%, nur das Strom eben sehr viel guenstiger zu erzeugen ist als eine kWh mit Benzin.
    Dazu kommt, das ein Electrisch angetriebenes Fahrzeug selbst mit hohen Verlusten ueber 80% der gespeicherten Energie zur Bewegung nutzt, idR mehr. Bei einem Benzinangetriebenen Fahrzeug ist es umgekehrt. Wenn du dort auf 20% Ausbeute kommst, ist das viel. Im Stadtverkehr und Berufsstau (also dem Hauptaufgabengebiet dieser Fahrzeuge) kannst Du dich gluecklich schaetzen, 15% Efficienz zu bekommen.

    Fuer Langstrecken ist ein Stromer natuerlich nicht geeignet, aber die Langstreckenfahrer sind eine so kleine Minderheit, das es dumm waere groessere Recourcen in die Entwicklung von Speicher zu setzen nur um diese Minderheit ebenfalls abzudecken.

    Man kauft ja auch keinen Lastwagen weil man uU mal umzieht oder bei IKEA einen Grosseinkauf macht. Oder machen koennte.

    Electrische Autos sind fuer die normalen Leute gedacht, werden aber nie mehr als 80% der Fahrer abdecken. Bei den heutigen Preisen sind sie rechnerisch sogar nur fuer etwa 30% der Leute interresant, aber 30 % von 300 Millionen Autos in den USA ist ja nun nicht gerade ein Markt den man freiwillig wegschmeisst, oder?

    Der angebotene Wagen ist sogar nur fuer California gedacht und Toyota wird froh sein, wenn sie 10000 davon absetzen, aber es duerften mehr werden, der legendaere Ruf des originalen und immer noch fahrenden RAV4 EV besteht ja immer noch. Einschliesslich der fast 9000 oeffentlichen Ladestationen im Grossraum LA aus den 90er Jahren.

  11. Re: 160 km Reichweite

    Autor: Vollstrecker 08.05.12 - 14:49

    Zur Mineralölsteuer:

    Laut Wikipedia ist die Mineralölsteuer kein Prozentsatz, sondern eine Pauschale. Aktuell wohl 65 Cent pro Liter! Quelle

  12. Re: 160 km Reichweite

    Autor: syntax error 08.05.12 - 15:01

    ChMu schrieb:
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    > beaver schrieb:
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    > > Natürlich nur bei unrealistischen Optimalbedingungen.
    >
    > Wo hast Du das getestet das Du diese Aussage treffen kannst?


    Nenn mir einen einzigen Hersteller, der mit Realwerten Werbung macht.

    Und kein Hersteller würde "fährt 50km weit" draufschreiben, wenn alle anderen "fährt 200km weit" nach Laborwerten angeben.

  13. Re: 160 km Reichweite

    Autor: triumvirn 08.05.12 - 15:31

    ChMu schrieb:
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    > triumvirn schrieb:
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    > > ChMu schrieb:
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    > > > beaver schrieb:
    > > >
    > >
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    > >
    > > Oftmals sind die Rabatte der besseren Preiswirkung schon eingerechnet.
    >
    > Hier nicht
    > >
    > > Und die Ersparnisse eines Elektroautos sind schön gerechnet, ähnlich dem
    > > eines Erdgasfahrzeuges. Wenn Strom genauso hoch besteuert wäre, wie
    > > Benzin und Diesel, dann sieht die Rechnung GANZ anders aus.
    >
    > Strom wird erheblich hoeher besteuert als Benzin. In den USA fast 4 mal so
    > hoch. Ausserdem verbietet Dir niemand ein paar Solarpanele auf den Carport
    > zu schrauben und privat zu laden. Abgesehen davon das der Verbrauch dieser
    > E-Wagen (um die 15kw/100 km) bei Strompreisen um die $.15 gar nicht mit dem
    > Benziner verglichen werden kann. Fuer die $2.50 die mich 100km an Strom
    > kosten (und da sind Tonnen an Steuern und Abgaben drin) bekomme ich nicht
    > mal eine einzige Galone Sprit hier und ich brauchte etwa 3 um 100 km weit
    > zu kommen. Dabei liegen aufdem Benzin gerade mal 9% Steuern.

    Ich rede von Deutschland. Was die Amis machen ist mir ziemlich schnuppe. Und in Deutschland ist Benzin (~50%) wesentlich mehr besteuert als Strom (~25%).
    Irgendwo müssen dann die Einnahmen herkommen, die die Straßen bezahlen. Mineralölsteuer ist im Endeffekt ja auch nichts anders als eine Maut mit Berücksichtigung des Verbrauchs.

    > > Außerdem müsste man ehrlicherweise die Ladeverluste und die meist
    > deutlich
    > > höheren Verbräuche als angegeben.
    >
    > Nein, der Verbrauch gilt ab Steckdose, da sind die Verlusste ja bereits
    > drin
    Hier war keiner angegeben, also kann er auch nirgendwo drin sein. Aber die Rückrechnung von Batteriekapazität mit Reichweite auf den Stromverbrauch, wie er öfter verwendet wird, ist irreführend.

    > > Dann ist ein E-Auto nur noch ein klein wenig billiger und der Mehrpreis
    > > bleibt erhalten.
    >
    > Bloedsinn. Ich fahre mehrere electrische Fahrzeuge, in meiner Familie
    > werden e-Fahrzeuge seit fast 15 Jahren gefahren und wenn ich sehe was
    > Freunde und Bekannte in ihre Benzinkutschen an Geld versenken kann man nur
    > noch mit dem Kopf schuetteln.
    Sie fahren ja auch auf Kosten der anderen Autofahrer, weil die ihre Maut (=Mineralölsteuer) bezahlen und sie nicht. Wenn sich das mal ändert, dann sieht es anders aus.

    > > Außerdem ein SUV als Elektrofahrzeug? Das ist doch wie Leichtbau zum
    > Sprit
    > > sparen in einem Lamborghini.
    >
    > Verstehe ich nicht. Warum nicht einen Familientauglichen SUV, da passt
    > wenigstens alles rein wenn Mutti die Kinderwoche hat und alle zur Schule
    > bringt oder den Wocheneinkauf besorgt. Und im Target Market ist das Ding eh
    > recht klein, die gesammte Infrastructur dort ist auf mindestens diese
    > Fahrzeug Groesse ausgelegt.
    Stimmt die Amerikaner sind wohl größere Kutschen gewohnt, aber trotzdem:
    Mit 1,8 Tonnen (Quelle nur Autobild.de) nicht gerade ein Leichtgewicht, also ökologisch zweifelhaft. Dann lieber einen 4 liter Kleinwagen, der ist dann ökologischer.

  14. Re: 160 km Reichweite

    Autor: ChMu 08.05.12 - 15:53

    triumvirn schrieb:
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    > ChMu schrieb:
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    > > triumvirn schrieb:
    > >
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    > > > ChMu schrieb:
    > > >
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    > > > > beaver schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
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    > Ich rede von Deutschland. Was die Amis machen ist mir ziemlich schnuppe.
    > Und in Deutschland ist Benzin (~50%) wesentlich mehr besteuert als Strom
    > (~25%).

    Hier geht es aber um die USA, der Wagen wird nur hier angeboten und selbst das nur in CA. Warum sollte man nun Rueckschluesse auf Deutschland nehmen?

    > Irgendwo müssen dann die Einnahmen herkommen, die die Straßen bezahlen.
    > Mineralölsteuer ist im Endeffekt ja auch nichts anders als eine Maut mit
    > Berücksichtigung des Verbrauchs.

    Hat hier bis jetzt sehr gut geklappt. Auf bei nur 9% Mineraloelsteuer.
    >
    > > > Außerdem müsste man ehrlicherweise die Ladeverluste und die meist
    > > deutlich
    > > > höheren Verbräuche als angegeben.
    > >
    > > Nein, der Verbrauch gilt ab Steckdose, da sind die Verlusste ja bereits
    > > drin
    > Hier war keiner angegeben, also kann er auch nirgendwo drin sein. Aber die
    > Rückrechnung von Batteriekapazität mit Reichweite auf den Stromverbrauch,
    > wie er öfter verwendet wird, ist irreführend.

    Naja, das kommt schon hin. Mein Wagen verbraucht im Schnitt 13,5 kw/100 km. es ist keinerlei Problem da auch 20kw zu verbraten, aber Ampelrennen sind hier eher ungewoehnlich. Ueberhaupt faehrt man hier ganz anders als in Deutschland, dadurch geht der Verbrauch natuerlich drastisch zurueck. Ich habe 25 kWh in meiner Batterie. Ich habe den Wagen in den paar Jahren die ich ihn habe, noch nicht leergefahren, aber die Werksangabe fuer die Reichweite stimmt schon. Eine Ladung an der Steckdose zeigt das bei 20kw Entnahme 18,7kw in der Batterie landen, damit kann ich leben.
    >
    > > > Dann ist ein E-Auto nur noch ein klein wenig billiger und der
    > Mehrpreis
    > > > bleibt erhalten.
    > >
    > > Bloedsinn. Ich fahre mehrere electrische Fahrzeuge, in meiner Familie
    > > werden e-Fahrzeuge seit fast 15 Jahren gefahren und wenn ich sehe was
    > > Freunde und Bekannte in ihre Benzinkutschen an Geld versenken kann man
    > nur
    > > noch mit dem Kopf schuetteln.
    > Sie fahren ja auch auf Kosten der anderen Autofahrer, weil die ihre Maut
    > (=Mineralölsteuer) bezahlen und sie nicht. Wenn sich das mal ändert, dann
    > sieht es anders aus.

    Nein, wie ich schon schrieb zahle ich erheblich hoehere Steuern auf meinen Strom als die Stinker auf ihr Benzin.

    > > > Außerdem ein SUV als Elektrofahrzeug? Das ist doch wie Leichtbau zum
    > > Sprit
    > > > sparen in einem Lamborghini.
    > >
    > > Verstehe ich nicht. Warum nicht einen Familientauglichen SUV, da passt
    > > wenigstens alles rein wenn Mutti die Kinderwoche hat und alle zur Schule
    > > bringt oder den Wocheneinkauf besorgt. Und im Target Market ist das Ding
    > eh
    > > recht klein, die gesammte Infrastructur dort ist auf mindestens diese
    > > Fahrzeug Groesse ausgelegt.
    > Stimmt die Amerikaner sind wohl größere Kutschen gewohnt, aber trotzdem:
    > Mit 1,8 Tonnen (Quelle nur Autobild.de) nicht gerade ein Leichtgewicht,
    > also ökologisch zweifelhaft. Dann lieber einen 4 liter Kleinwagen, der ist
    > dann ökologischer.

    Ein 4l (ich nehme an Verbrauch) Kleinwagen, also was fuer den Golfkurs um die Baelle einzusammeln, duerfte recht unverkaeuflich sein. Welche Mutter zwaengt ein paar Kinder, Kinderwagen, Shopping und Freundin in einen "Kleinwagen"?
    1,8t ist viel? Mein alter Chevy hatte 2,8. Also so schwer finde ich das nicht.

  15. Re: 160 km Reichweite

    Autor: triumvirn 08.05.12 - 17:45

    Ach ich wusste gar nicht dass das hier das USA-Auswanderungsforum ist. Hätte mal jemand sagen können.

    HIER in Deutschland(bzw Österreich/Schweiz) - sieht man an der Endung golem.DE - dagegen stimmt das was zu Steuern gesagt wurde. Was die AMmis und Leute anderer Nationalitäten, die in den USA leben, machen ist mir - wie gesagt - egal.
    Die USA haben dafür auch Griechenland-ähnliche Defizite (8,7% für Etatjahr 2011 nach n-tv.de), wobei die Besteuerung von Benzin/Diesel ein Mosaiksteinchen in dieser Problematik sein sollte.

    > Welche Mutter zwaengt ein paar Kinder, Kinderwagen, Shopping und Freundin in einen "Kleinwagen"?
    Naja eine deutsche, französische, indische, marokkanische, chinesische ... Mutter vielleicht?

    > Nein, wie ich schon schrieb zahle ich erheblich hoehere Steuern auf meinen Strom als die Stinker auf ihr Benzin.
    Stinker ist relativ. Je nachdem wo der Strom & Akku herkommt kann ein Verbrenner weniger CO2 ausstoßen wie ein Stromer.

  16. Re: 160 km Reichweite

    Autor: ChMu 08.05.12 - 18:13

    triumvirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach ich wusste gar nicht dass das hier das USA-Auswanderungsforum ist.
    > Hätte mal jemand sagen können.
    >
    > HIER in Deutschland(bzw Österreich/Schweiz) - sieht man an der Endung
    > golem.DE - dagegen stimmt das was zu Steuern gesagt wurde. Was die AMmis
    > und Leute anderer Nationalitäten, die in den USA leben, machen ist mir -
    > wie gesagt - egal.
    > Die USA haben dafür auch Griechenland-ähnliche Defizite (8,7% für Etatjahr
    > 2011 nach n-tv.de), wobei die Besteuerung von Benzin/Diesel ein
    > Mosaiksteinchen in dieser Problematik sein sollte.

    Mag alles sein, aber in diesem Artikel ging es um einen speziell fuer California hergestellten und nur dort verkauften e-Wagen. Also sollte man auch die dortigen Bedingungen in Betracht ziehen.

    > > Welch Mutter zwaengt ein paar Kinder, Kinderwagen, Shopping und Freundin
    > in einen "Kleinwagen"?
    > Naja eine deutsche, französische, indische, marokkanische, chinesische ...
    > Mutter vielleicht?

    In California?
    >
    > > Nein, wie ich schon schrieb zahle ich erheblich hoehere Steuern auf
    > meinen Strom als die Stinker auf ihr Benzin.
    > Stinker ist relativ. Je nachdem wo der Strom & Akku herkommt kann ein
    > Verbrenner weniger CO2 ausstoßen wie ein Stromer.

    Wenns so ist wie beim Roadster, ein Wagen der ganz von Tesla kam, so wird die ueberwiegende Mehrheit der Kaeufer den Strom direct aus den auf dem Carport oder am Buero installierten Solarpanelen beziehen. Man kann komplette Kits kaufen und nicht mal teuer.

    Auch die oeffentlichen Ladestationen laufen idR mit riesigen Solardaechern, welche gleich noch Schatten spenden. Insgesamt liegt CA momentan bei 21% erneuerbaren Energien, bis 2020 soll das bei 33% liegen, was aber wohl vorher erreicht wird. In vielen Suburbs, besonders im "Valley" welches zu LA gehoert und eine recht ansehnliche Groesse hat mit fast 700qkm und zu Hause fuer ein paar Millionen Menschen ist, liegt der erneuerbare Anteil bereits bei 50% und gerade hier liegt zB einer der Hauptmaerkte fuer solche Autos.

    Das so ein Wagen fuer Deutschland ungeeignet ist, liegt auf der Hand. Dort muss ja jeder hunderte von km am Tag fahren, Garagen oder Strom ueberhaupt sind unbekannt, 30000 Euro fuer ein Auto sind unzumutbar und ueberhaupt, ueber was soll man sich denn beschweren wenns nicht die taegliche Benzinpreisschwankungen gaebe? 3cent. WAHNSINN.

    Ich lebe nicht in CA sondern ein paar tausend Meilen oestlich in Florida. Und obwohl unser Staat fast so gross wie Deutschland ist, kommt es eigendlich nie vor, das man hunderte von km im Auto sitzt. Nicht mal in richtigen, wie hier. Die Zeiten sind lange vorbei, zu teuer, zu langsam, zu eng, zu gefaehrlich. Die 10000Meilen die ich im Jahr abreisse sind ausschliesslich Nah und Mittelstrecke (so bis 100km) und da sind electrische Autos lange konkurenzfaehig, ja ueberlegen.

  17. Re: 160 km Reichweite

    Autor: triumvirn 08.05.12 - 19:41

    Wow! Argumente meisterhaft umschifft/ausgelassen. Trotzdem viel Spaß in Florida!
    Wir sind hier ein deutschsprachiges Forum und deswegen denkt der halbwegs intelligente Mensch an die Anwendung auch hier in Deutschland und Co.
    Ich habe sogar mal gehört, dass Autos auch in andere Länder exportiert werden. Kaum vorstellbar eigentlich.
    Aber es ist trotzdem nett, wenn sie jedes Argument dass ich eindeutig auf Deutschland beziehe umdeuten und es für die USA für falsch erklären. Welch Wunder!

    Ich bin zwar ein großer PV-Freund und unter anderem Nick auch im größten dt PV-Forum unterwegs, aber ein Auto wird in der Regel eher dann gefahren wenn die Sonne scheint und geladen, wenn sie nicht scheint. Bei 6 Stunden Ladedauer kein Wunder.
    Dass es hierfür auch wieder irgendwo Ausnahmen gibt ändert nichts daran, dass bei Strom es auch wichtig ist wann er abgenommen wird und nicht wie viel produziert wird.

  18. Re: 160 km Reichweite

    Autor: ChMu 08.05.12 - 20:50

    triumvirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wow! Argumente meisterhaft umschifft/ausgelassen. Trotzdem viel Spaß in
    > Florida!

    Den habe ich, danke.

    > Wir sind hier ein deutschsprachiges Forum und deswegen denkt der halbwegs
    > intelligente Mensch an die Anwendung auch hier in Deutschland und Co.
    > Ich habe sogar mal gehört, dass Autos auch in andere Länder exportiert
    > werden. Kaum vorstellbar eigentlich.

    Doch, nur hier eben nicht. Deshalb steht es explizit im Artikel.

    > Aber es ist trotzdem nett, wenn sie jedes Argument dass ich eindeutig auf
    > Deutschland beziehe umdeuten und es für die USA für falsch erklären. Welch
    > Wunder!

    Nein, das war ja Ironie, in Deutschland ticken die Uhren doch anders, oder?
    >
    > Ich bin zwar ein großer PV-Freund und unter anderem Nick auch im größten dt
    > PV-Forum unterwegs, aber ein Auto wird in der Regel eher dann gefahren wenn
    > die Sonne scheint und geladen, wenn sie nicht scheint. Bei 6 Stunden
    > Ladedauer kein Wunder.

    Falsch. Fakt ist, und zwar in Florida, Califonia oder Deutschland, das ein Auto 23h oder laenger am Tag rumsteht. Zumindest die Autos um die es hier geht, also Pendler, Zweitauto, Gebrauchsauto, einkaufen, Aerzte, Kindergarten ect. Die 6h Ladedauer (bei meinem Wagen sogar 8h) beziehen sich auf eine komplett leere Batterie welche auf 100% gebracht werden soll. Das ist ein theoretischer Wert da er in der Praxis idR nicht vorkommt. Wie viel faehrt man denn am Tag? Doch keine 100km. Eigendlich nicht mal 50. Im Schnitt. Eine 1000km Tour wird man kaum in einem E-Auto antreten wenn man weiss das nach 200km Schluss ist. Ebenso wuerde niemand in die Everglades oder in CA in die Mohave fahren, wenn die naechste Tankstelle 500km weiter ist man aber nur fuer 300km getankt hat und mehr nicht geht. Tatsaechlich werden am Tag also 5-10kw aufgeladen. Und das geht tatsaechlich entweder ueber Nacht an der Steckdose oder morgends bevor man wegfaehrt unterm Solarport bezw Abends nachdem man nach Hause gekommen ist oder eben auf der Arbeit waehrend der Wagen unten steht. Man topt ja nur auf, der Wagen ist eigendlich immer voll. Und wenn ich tagsueber, wo am meissten Strom verbraucht wird (Klima Anlagen, Bueros ect) Solarstrom einspeise, Abends oder Nachts aber den Strom aus dem Gaswerk nehme um aufzuladen, so hat sich sehr wohl etwas fuer die Umwelt hetan, da dieses Gaswerk tagsueber eben nicht laufen muss.

    > Dass es hierfür auch wieder irgendwo Ausnahmen gibt ändert nichts daran,
    > dass bei Strom es auch wichtig ist wann er abgenommen wird und nicht wie
    > viel produziert wird.

    Eben, am meissten wird mittags und frueh Nachmittags verbraucht. Dann wenn die Sonne scheint. Passt doch?

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