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$50'000 für lächerliche 160 km?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. $50'000 für lächerliche 160 km?

    Autor: /mecki78 08.05.12 - 14:41

    Mein alter Benziner, der deutlich günstiger war als $50'000 (37600 Euro) schafft ca. 4x so viel mit einer Tankfüllung. Wenn ich den aktuellen, durchschnittlichen Strompreis den aktuellen, durchschnittlichen Spritpreis gegenüber stelle, dann spare ich gerade mal 25% "Tankkosten". Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass der Akku nur 1500 Ladevorgänge verkraftet und danach gewechselt werden muss; und die Akkus sind das teuerste Bauteil an diesem Fahrzeug, teurer noch als der Elektromotor. Schon nach 1000 Ladevorgängen wird der Akku nur noch an die 90% seiner Ursprungskapazität erreichen (also nur noch ca. 144 km Reichweite).

    Dieses Auto ist vollkommen uninteressant. Wer wirklich nur selten und nur kurze Strecken fährt, was in der Regel bedeutet, er sucht ein Stadtauto, der ist mit einem deutlich kleineren und vor allem kostengünstigeren Wagen auch deutlich besser bedient.

    /Mecki

  2. Re: $50'000 für lächerliche 160 km?

    Autor: Bouncy 08.05.12 - 15:49

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Auto ist vollkommen uninteressant. Wer wirklich nur selten und nur
    > kurze Strecken fährt, was in der Regel bedeutet, er sucht ein Stadtauto,
    > der ist mit einem deutlich kleineren und vor allem kostengünstigeren Wagen
    > auch deutlich besser bedient.
    Das ist doch das herkömmliche Anti-SUV-Argument, kleiner ist besser und bla. Aber manche mögen die Vorteile eines SUV eben, auch wenn es nur dazu dient die Kinder zur Schule und den Einkauf nach Hause zu bringen. Und so Leute sind mit 160km mehr als ausreichend bedient. Zumal ein SUV seltenst der Erstwagen ist, wer ein 50000$-Auto kauft der hat fast immer noch ein weiteres in der Garage stehen, das längere Fahrten erledigen kann.
    Der Wagen ist also sicherlich nicht für Sparfüchse gedacht, die jeden Pfennig umdrehen, die sollen weiter fahrradfahren, er ist a) ein hochwertiger RAV4, dessen hohe Qualität außer Frage steht und b) ein komfortables (hohes und leises!) Auto für Familientransporte...

  3. Re: $50'000 für lächerliche 160 km?

    Autor: /mecki78 08.05.12 - 16:34

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal ein SUV seltenst
    > der Erstwagen ist,

    In meinen Bekanntenkreis kenne ich nur eine Familie, die einen SUV hat, und das ist der Erstwagen, denn ich verkehre nicht in Millionärskreisen. Die meisten Leute sind froh ein Auto zu haben, ich wüsste nicht von welchen Geld sie sich einen Zweitwagen leisten sollten.

    > wer ein 50000$-Auto kauft der hat fast immer noch ein
    > weiteres in der Garage stehen, das längere Fahrten erledigen kann.

    Wer so viel Geld hat, der kann sich auch ein 10-Liter Auto kaufen und mit Super Plus betanken. Dem geht es sicher nicht um Geld sparen.

    Und wenn es um die persönliche Ökobilanz geht, dann kann er sich einen Diesel kaufen und umbauen lassen, so dass dieser mit Rapsöl fährt. Die Ökobilanz dürfte dabei deutlich besser ausfallen als ein Elektroauto zu fahren das mit (vor allem in dem USA) teilweise extrem "schmutzig" produzierten Strom geladen wird. Abgesehen davon dass Li-Ion Akkus an sich schon eine sehr schlechte Ökobilanz aufweisen, da ihre Produktion in der Regel sehr "schmutzig" ist und sie nach Verbrauch auch noch ein Entsorgungsproblem darstellen.

    /Mecki

  4. Re: $50'000 für lächerliche 160 km?

    Autor: FaLLoC 08.05.12 - 18:02

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein alter Benziner, der deutlich günstiger war als $50'000 (37600 Euro)
    > schafft ca. 4x so viel mit einer Tankfüllung. Wenn ich den aktuellen,
    > durchschnittlichen Strompreis den aktuellen, durchschnittlichen Spritpreis
    > gegenüber stelle, dann spare ich gerade mal 25% "Tankkosten".

    Wie kommst Du auf diese hohen Stromkosten? Der wird maximal nen 30kWh Akku haben. Mit großzügigen 20 % Ladeverlust komme ich auf Stromkosten von ca 7 Euro/Takfüllung. Macht 28 Euro auf "4x so weit". Bekommst Du tatsächlich für 35 Euro deinen Tank voll? Also ein Kleinwagentank von 40 l kostet mit Benzin eher das doppelte.

    Aber Du hast schon recht, rechnen wird sich das trotzdem wenn überhaupt nur im Ausnahmefall.

    --
    FaLLoC

  5. Re: $50'000 für lächerliche 160 km?

    Autor: Bouncy 09.05.12 - 09:15

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In meinen Bekanntenkreis kenne ich nur eine Familie, die einen SUV hat, und
    > das ist der Erstwagen, denn ich verkehre nicht in Millionärskreisen. Die
    > meisten Leute sind froh ein Auto zu haben, ich wüsste nicht von welchen
    > Geld sie sich einen Zweitwagen leisten sollten.
    Die Rechnung ist einfach: SUV sind _immer_ teurer als vergleichbar große normale Autos. Ergo hat der, der sich ein SUV kauft, generell mehr Geld zu Verfügung, als es für den rein rationalen Autokauf sein müßte. Man muß kein Millionär sein, wenn man SUV fährt, das beweisen die ganzen Billigheimer-SUV auf dem Markt, aber man muß genug haben, um überdurchschnittlich viel Geld für durchschnittlich viel Gegenwert zu bezahlen. Daraus leite ich ab, dass man sich auch einen Zweitwagen leisten könnte müßte...
    > Wer so viel Geld hat, der kann sich auch ein 10-Liter Auto kaufen und mit
    > Super Plus betanken. Dem geht es sicher nicht um Geld sparen.
    Also 1.) spart man mit dem Wagen hier tatsächlich viel Geld (siehe Posts von ChMu) und 2.) nein, um Ökobilanz geht es sicher weniger, es geht um den Konfort eines großen und leisen Autos und ggf. um das Drehmoment. Das sind alles gute, stichhaltige Gründe sich so einen Wagen zu kaufen. Elektro ist nicht immer nur für bettelarme Ökofritzen gedacht, es hat schließlich noch andere Vorteile (je nach Sichtweise, etwa wenn man Ruhe im Auto bevorzugt) gegenüber Verbrennern.
    > Und wenn es um die persönliche Ökobilanz geht, dann kann er sich einen Diesel kaufen und umbauen lassen, so dass dieser mit Rapsöl fährt
    Unsinn, der Wagen ist für den US-Markt bestimmt, da muß man abseits der Großstädte schon herkömmliche Diesel-Tankstellen mit der Lupe suchen, geschweige denn so Absurditäten wie Rapsdiesel...

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