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2.084.880.000 Liter im Jahr

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  1. 2.084.880.000 Liter im Jahr

    Autor: jimbokork 10.03.20 - 03:52

    Das ist selbst mit großzügigen 115 Litern pro Tag pro Kopf, der Verbrauch von knappen 50.000 Menschen.

  2. Re: 2.084.880.000 Liter im Jahr

    Autor: amagol 10.03.20 - 05:12

    "Aktuell gibt es in Deutschland 64,8 Millionen Pkw. Das entspricht in der Herstellung einem Wasserverbrauch von rund 2.600 Kubikkilometern." [auto-motor-und-sport.de]

    Danach verbraucht die Herstellung eines PKW also 40.000.000l. Der Verbrauch diese Werks entspricht also etwa dem Verbrauch fuer die Herstellung von 1 Auto pro Woche. Klingt eigentlich recht sparsam... (ja, ich weiss, Aepfel-Birnen, aber wer hat denn damit angefangen ;))

  3. Re: 2.084.880.000 Liter im Jahr

    Autor: DX12forWin311 10.03.20 - 05:51

    In dem einen Fall geht es um den gesamten Verbrauch. Also auch Gewinnung der Rohstoffe. In Brandenburg geht es nur um den Verbrauch beim montieren der fertigen Teile.

  4. Re: 2.084.880.000 Liter im Jahr

    Autor: Epaminaidos 10.03.20 - 06:59

    Das ist ein Maximalverbrauch. Der durchschnittliche Verbrauch liegt viel niedriger.

  5. Re: 2.084.880.000 Liter im Jahr

    Autor: mambokurt 10.03.20 - 09:07

    jimbokork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist selbst mit großzügigen 115 Litern pro Tag pro Kopf, der Verbrauch
    > von knappen 50.000 Menschen.

    Der Durchschnittsverbrauch lag 2017 bei 123 Litern am Tag. So viel zu großzügig :D

  6. Re: 2.084.880.000 Liter im Jahr

    Autor: chefin 10.03.20 - 15:25

    Die leute lassen sich leicht durch Zahlen blenden, da die wenigsten damit noch umgehen können. Die Relationen sind kaum noch zu begreifen. Letztendlich gehst drum, wieviel Grundwasser wird durch natürliche Effekte zugeführt, das heist wie gut sickert der Regen durch den Boden, wie stark führen Flüsse es wieder weg, welche Niederschlagsmengen sind durchschnittlich dort zu erwarten.

    Daraus kann man errechnen, wieviel man entnehmen darf ohne den Spiegel zu senken. Was absinkt ist die Fliessgeschwindigkeit des Flusses und damit die Wassermenge die er abtransportiert. Hier gibt es einen ziemlich großen Spielraum, den man nutzen darf. Dafür gibts Gewässergutachten und das ist ein enorm komplexes statistisches Machwerk. Und wie bei Statistik üblich, findet sich immer ein Jahr in dem man völlig neben der Spur war. So wie wir dieses Jahr überdurchschnittlich viel Regen zu Jahresanfang haben, hatten wir letztes Jahr genau das Gegenteil und ein natürliches absinken des Grundwasserspiegels nur aufgrund des Klimas.

  7. Danke für die Veranschaulichung

    Autor: FaLLoC 10.03.20 - 16:15

    jimbokork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...

    Krass, 2084880000 Liter im Jahr.

    Willst du uns das nicht zur Veranschaulichung noch in Schnapsgläser pro Generation umrechnen?

    Zum Vergleich: etwa die gleiche Menge (2,2 mrd. l) fließt in 3,5 Stunden durch die Isar. Oder in 45 Minuten durch die Elbe.

    Würde man die Wassermenge verteilt auf's Jahr einem der beiden Flüsse entnehmen, würde der Pegel im Schnitt um Bruchteile eines Millimeters sinken.

    --
    FaLLoC

  8. Re: 2.084.880.000 Liter im Jahr

    Autor: jimbokork 10.03.20 - 22:13

    in weiten teilen brandenburges gab es 2019 ein entnahmeverbot von oberflächenwasser, um den grundwasserstand nicht noch unnötig weiter zu gefährden. und was macht die landes regierung? erelaubt die massivie entnahme von grundwasser einem weiterem großbetrieb ...

    den die folge wäre trinkwasserbrunnen versiegen zu lassen, diese noch mal tiefer zu bohren, bis fels kommt, heute wird hier schon bis 35m gebohrt für nen brunnen, aber geht noch ... 15m bis zum grundgestein sind ja noch übrig ...

    und an alle die sagen es hat doch heute kräftig geregnet, sei bemerkt, leider nicht genug, das war im durchscnitt nur ein tropfen auf dem heißen stein, dabei rechnet man nicht saisonal sondern jahrzehnten. den letzten richtigen winter mit ordentlich schnee der langsam abtauen konnte gab es glaube ich 1987, danach gabs hier kein iglos mehr ... und das bevor wir kapitän iglo überhaupt kannten ...

  9. Re: Danke für die Veranschaulichung

    Autor: jimbokork 10.03.20 - 23:25

    Das ist aber eine relativ zentrale Grundwasserentnahme, in der trockensten Fläche die die De aufzubieten hat(Geohistorisch begründet, und dabei nicht Menschengemacht ...), ich habe ja Parallel geschrieben, dass die Entnahme und geklärte Rückführung an der Spree, Havel oder Oder ähnlich unproblematisch wäre wie z.B an der Isar. Tesla entscheidet sich aber für Grünheide, wo kein geeignetes Wasser oberflächlich fliesst ... und will dafür dann hier sehr kostbares (weil die erschlissungskosten immer größer werden) Grundwasser verwenden ... ja hackts noch, das zu befürworten?

    Dass Tesla die Produktionkapazitäten zu verdoppeln Plant, und damit auch den energieverbrauch und andere knappen ressurcen wie Wasser auch mehr in mit haushalten versorgenden gesellschaften konkurrierend annspruch nehmen wird ist glaube ich jedem der den Wegeriss für das Gelände gesehen hat, gespiegelt sind da noch einmal soviele Produktionsanlagen abgesteckt worden wie erst einmal entstehen sollen ... hier wird der Frosch offensichtlich langsam gekocht ... und dafür immer wieder Feuerholz nachgelegt werden, bis er weich genug zum schlucken oder resistent gegen diese temperaturbehandlung geworden ist.

    sprich euch in der ferne spreche ich die betroffeheit der näheren und weiteren anwohner wie mir ab. weil ihr die kosten, auch über generationen, wenn überhaupt, nur sehr verspätet tragen werdet, nämlich dann wenn brandenburg länderfinazausgleich für wasserlieferungen fordert, ich mein das wird so oder so kommen ... aber künstlich früher herbeifüren durch kurzgedachte fehlentscheidungen muss man das unvermeindliche nicht auch noch ... oder, das wäre doch etwas zu zu fatalistisch riggt up from the start?

    Jede grundwasserentnahhme schadet hier genau so wie jedes fahrzeug was davon vom band laufen wird, das ist nicht win win sondern fail fail für die Regiom und den Planeten, nur bei begüstigten gesellschaftern entsteht ein Gewin durch die Ausbeutunmg der Ressurcen derer die das tragen werden, ich meine auch Tesla betreibt dahihgehend einfach nur Ausbeutung ... der nicht sauber Recyclebare Akku kommt nur noch oben drauf ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.20 23:45 durch jimbokork.

  10. Re: Danke für die Veranschaulichung

    Autor: FaLLoC 07.05.20 - 12:25

    Auch wenn mein erstes Posting vielleicht etwas polemisch gewesen sein mag, ich verstehe Deine Bedenken durchaus. Und natürlich ist es besser, sie vorher zu haben und nicht danach. Allerdings ist die Wassermenge, so groß sie sich auch in Litern pro Jahr anhören mag, selbst regional betrachtet überschaubar. Zwar sind 2 mrd. Liter nicht wenig, die jährliche Niederschlagsmenge in Brandenburg dürfte aber eher so gegen 16 billiarden Liter gehen, und da sind Zuflüsse aus anderen Regionen (so klein sie auch immer sein mögen) noch nicht berücksichtigt.

    --
    FaLLoC

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