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Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: McCoother 23.11.14 - 22:32
Da gibts nen Golf GTE mit 200PS für 37 000¤, da passen 4 Personen rein und man kann 50km elektrisch fahren. Das reicht für die ganzen Kurzstrecken, bei den meisten Menschen zur Arbeit etc. und man hat trotzdem nen Benzinmotor dabei, mir dem man in einem Rutsch (oder mit wenigen Minuten auftanken) durch halb Europa fahren kann..
Der Tesla für normalsterbliche, der in ein paar Jahren kommen soll, wird kaum billiger zu haben sein und man hat die Probleme mit der Batterie.. -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: Madricks 24.11.14 - 06:27
Wer will schon ein Auto mit der mechanischen Technik von gestern, die unnötige Reparaturen beinhaltet?
Es muss eine Ifrastruktur zum Aufladen geschaffen werden.
Während man z.B. auf der Arbeit ist, könnte ein rein elektrisch getriebenes Fahrzeug geladen werden. Parkhäuser, etc. sollten auch über e-Tankstellen verfügen. -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: architeuthis_dux 24.11.14 - 08:27
Madricks schrieb:
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> Wer will schon ein Auto mit der mechanischen Technik von gestern, die
> unnötige Reparaturen beinhaltet?
> Es muss eine Ifrastruktur zum Aufladen geschaffen werden.
> Während man z.B. auf der Arbeit ist, könnte ein rein elektrisch getriebenes
> Fahrzeug geladen werden. Parkhäuser, etc. sollten auch über e-Tankstellen
> verfügen.
bis es allerdings einmal soweit ist, wenn es überhaupt je soweit sein wird, finde ich (plug-in) hybride doch ganz sinnvoll...wir haben vor kurzem den wechsel des familienkombis vorgenommen: wo zuvor mehr als acht liter in der stadt verbraten wurden, sind es jetzt je nach fahrweise vier bis fünf. das spart uns spritgeld und menge an schadstoffausstoß... -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: flasherle 24.11.14 - 09:01
toll dann darf ich aller 2 stunden nahalten um 4 stunden zu laden um dann wieder 2 stunden zu fahren und wieder 4 stunden zu laden.
wir brauchen keine ladestationen sondern größere reichweiten... -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: bigspid 24.11.14 - 09:53
Der Tesla Model S fährt dir aber knapp 5h, bevor du für 2h halten musst...wahlweise auch nur 30min, wenn dir der halbe Akku reicht. Dh 2,5h fahren, 0,5h Pause...
Weiß nicht wies bei dir aussieht, aber nach 2,5h Fahrt, wenn man noch ne Weile vor sich hat, kann man schonmal die Beine vertreten, bzw. ne Pause von 30min einlegen. Klar ist noch immer relativ lang...voller Akku in 30min wär schon wesentlich besser, aber ein Elektroauto ist aktuell eh nichts für Langstreckenfahrer.
Mir persönlich würde es reichen...Arbeitsweg hin und zurück sind insgesamt 50km und wenn ich mal weiter weg fahre, ist das idR ~250km bis max 600km weit. Und bei einer 600km Fahrt brauch ich definitiv zwischendurch ne Pause von 30min! -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: Novalis 24.11.14 - 10:28
was dagegen spricht? abgesehen von der bereits erwähnten reperaturen?
wenn ich elektrisch fahre, transportiere ich einen unnötigen verbrennermotor mit. nicht gerade leicht das teil. und wenn ich mit verbrenner fahre transportiere ich den elektro antrieb (incl. akku) mit. nicht gerade leicht das teil. also wie ineffizient ist das denn bitte? -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: katzenpisse 24.11.14 - 11:12
Novalis schrieb:
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> was dagegen spricht? abgesehen von der bereits erwähnten reperaturen?
Dafür bekommt man momentan für den Preis eines reinen E-Fahrzeugs gleich zwei Hybride. Kann man quasi den ersten gleich wegwerfen, wenn der Ölwechsel fällig ist :-D -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: applejuice 24.11.14 - 11:12
Novalis schrieb:
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> was dagegen spricht? abgesehen von der bereits erwähnten reperaturen?
> wenn ich elektrisch fahre, transportiere ich einen unnötigen
> verbrennermotor mit. nicht gerade leicht das teil. und wenn ich mit
> verbrenner fahre transportiere ich den elektro antrieb (incl. akku) mit.
> nicht gerade leicht das teil. also wie ineffizient ist das denn bitte?
Genau meine Worte, will das aber noch etwas spezieller ausführen.
Zum Gewicht: weitere Antriebskomponenten wie Verbrenner, Anlasser, ggf. Antriebswellen, Getriebe, Generator, Kraftstofftank usw. usf.
Zur Technik: Duzende Sensoren / Steuergeräte und Leitungen sowie Schläuche die alle samt altern und irgendwann undicht werden oder verstopfen könnten bzw. Fehlfunktionen der Elektrischen Komponenten (erhöhtes Fehlerpotential in vielerlei Hinsicht)
Zu den Kosten: Ein Verbrenner braucht, Zündkerzen/Glühkerzen, Zahnriemen/Steuerkette, Ölwechsel, Wasserpumpe(n), Kühlwasser, Luftfilter. => Kostenintensiver Servicebehaftete Technik
Zur Öko-Bilanz: Ein Benziner ist hier bereits Umweltfreundlicher als ein Hybrid. Durch den wesentlich höheren Schadstoffausstoß bei der Produktion von gleich 2 Vollwertigen Antriebskomponenten! (Das Argument das ein neues Auto Umweltfreundlich ist, ist sowieso ein Ammenmärchen, was bei der Verschrottung des Alten und Erzeugung des Neuen an Schadstoffe erzeugt oder auch vergraben werden ist wahnsinnig.) http://www.strom-magazin.de/strommarkt/oekobilanz-benziner-oft-besser-als-hybrid-fahrzeuge_33138.html
Die Betriebs Öko-Bilanz: Ein niedrigerer Kraftstoffverbrauch heißt nicht gleich eine Positivere Bilanz, denn Aktuelle Fahrzeuge mit gleich Effizienten Motor und geringeren Gewicht (da die zweite Antriebskomponente fehlt) ist in der Gesamtbilanz oft kaum Schlechter als der Hybrid. Beispiel Nissan Pixo (Benziner) 5,1l/100km vs. Toyota Ausris Hybrid (Benzin & Elektro) 5.2l/100km nicht nach NEFZ sondern Erfahrungswerte echter Fahrer auf spritmonitor.de. Gerne wird der Strom als Grüne Energie bezeichnet aber der Aktuelle Strom-mix (in DE) lässt die CO² Bilanz nicht besonders gut aussehen! (rechnet selbst mal nach ich komme durchaus auf 100g Co² auf 100km mit einem Rein Elektrischen Fahrzeug, nicht den NEFZ Verbrauchswert sondern wieder den kWH Wert von Spritmonitor.de) -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: katzenpisse 24.11.14 - 11:23
applejuice schrieb:
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> Zu den Kosten: Ein Verbrenner braucht, Zündkerzen/Glühkerzen,
> Zahnriemen/Steuerkette, Ölwechsel, Wasserpumpe(n), Kühlwasser, Luftfilter.
> => Kostenintensiver Servicebehaftete Technik
Im ersten Post steht ja, dass mit Hybriden auch 50 km rein elektrisch zu fahren sind. Das kann für viele Strecken ausreichen und somit natürlich auch die Wechselintervalle von Verschleißteilen erhöhen.
> Zur Öko-Bilanz:
Ehrlicherweise interressiert das doch kaum jemanden. Was interessiert ist, wie viel Sprit/Strom (=Geld) die Möhre auf 100 km frisst. -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: flasherle 24.11.14 - 11:33
du scheinst noch kein Tesla gefahren zu sein. wenn du den auf der Autobahn quälst, dann ist der saft schneller weg als du gucken kannst. da is nix mit 5 stunden nicht mal im Ansatz...
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Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: Madricks 27.11.14 - 06:49
r
2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.11.14 06:50 durch Madricks. -
Re: Was spricht gegen einen Plugin-Hybrid?
Autor: Madricks 27.11.14 - 06:51
architeuthis_dux schrieb:
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> Madricks schrieb:
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> > Wer will schon ein Auto mit der mechanischen Technik von gestern, die
> > unnötige Reparaturen beinhaltet?
> > Es muss eine Ifrastruktur zum Aufladen geschaffen werden.
> > Während man z.B. auf der Arbeit ist, könnte ein rein elektrisch
> getriebenes
> > Fahrzeug geladen werden. Parkhäuser, etc. sollten auch über
> e-Tankstellen
> > verfügen.
>
> bis es allerdings einmal soweit ist, wenn es überhaupt je soweit sein wird,
> finde ich (plug-in) hybride doch ganz sinnvoll...wir haben vor kurzem den
> wechsel des familienkombis vorgenommen: wo zuvor mehr als acht liter in der
> stadt verbraten wurden, sind es jetzt je nach fahrweise vier bis fünf. das
> spart uns spritgeld und menge an schadstoffausstoß...
Wenn euer Auto nicht gerade einen Magermixmotor hat, könnt ihr auch mit Ethanol fahren, d.h. ihr tankt 25 % Benzin und 75 % Ethanol rein. Ein Freund betankt jetzt seinen A8 auf dies Art schon seit über 6 Jahren und hatte diesbezüglich noch keinen defekt.



