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LPG

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  1. LPG

    Autor: Anonymer Nutzer 28.04.14 - 11:25

    Die Autohersteller sollen einfach generell ihre Autos mit LPG Tanks verkaufen so wie es bei einigen Herstellern bereits der Fall ist. Infrastruktur ist da, Technik ist ausgereift und LPG braucht keine Tanks mit hohem Druck.
    Zudem gibt es genug Power-to-Liquid und Power-to-gas Verfahren, die uns ausreichend mit Gas versorgen können ohne in der Erde herumzubohren.

  2. Re: LPG

    Autor: Raistlin 28.04.14 - 11:44

    Autogas hat erzeugt mehr Emissionen als Wasserstoff und Akkus und man versucht nicht nur alternativen für Öl zu finden sondern auch die Umwelt zu entlasten.

    Wenn alle damit Fahren wird es wahrscheinlich teurer allein schon weil man es so schön besteuern kann. Das gleiche gilt auch für Wasserstoff.

    E-Fahrzeuge mit Akku werden meiner Meinung nach die Zukunft sein. Die Probleme mit Akkus sollte man in den Griff bekommen.

  3. Re: LPG

    Autor: Danse Macabre 28.04.14 - 11:57

    Wie soll man das stundenlange Laden in den Griff bekommen? Außerdem benötigen Akkus ebenfalls seltene bzw. nicht unerschöpflich vorhandene Rohstoffe.

  4. Re: LPG

    Autor: vulkman 28.04.14 - 12:02

    Danse Macabre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie soll man das stundenlange Laden in den Griff bekommen? Außerdem
    > benötigen Akkus ebenfalls seltene bzw. nicht unerschöpflich vorhandene
    > Rohstoffe.

    Gab da z.B. das Modell automatisiert austauschbarer Akkus, das leider aus mangelndem Interesse gescheitert ist. Wäre aber prinzipiell jederzeit wieder aufzugreifen, wenn man es wirklich wollen würde.

  5. Re: LPG

    Autor: Anonymer Nutzer 28.04.14 - 12:13

    Die Haltbarkeit, das Gewicht, die Kosten und die Gefahren für die Umwelt haben sich bei Akkus in den letzten 30 Jahren kein bisschen verbessert und das obwohl ja so sehr dran geforscht wird.
    Bis ein Akku wirklich im realen Einsatz benutzbar ist und genauso schnell geladen wird wie ein Benzintank voll ist, haben wir bereits Wasserstoff Verbrenner auf dem Markt, die unter 2l schlucken. Elektromobilität ist schlichtweg eine Sackgasse und nur ein Spielzeug für Reiche, mehr nicht.

  6. Re: LPG

    Autor: Phreeze 28.04.14 - 13:24

    bitte in die Rechnung mit einbringen: Parkplatzmangel gepaart mit Parkplatzsuche und den deswegen aufkommenden Staus = mehr Umweltbelastung....
    ins Parkhaus darfst du mit dem LPG nämlich nicht ;)

  7. Re: LPG

    Autor: Anonymer Nutzer 28.04.14 - 13:51

    Völliger Schmarn. LPG Autos dürfen genauso ins Parkhaus wie jeder andere Wagen.
    Seit der novellierten Garagenverordnung vom 30.11.1993 können LPG Autos ganz regulär überall abgestellt werden. Die angebrachten Schilder sind häufig noch aus den 80ern oder gar älter.
    Die Tanks sind heute ohnehin deutlich robuster als der Rest des Autos und Sicherheitsventile können Gas kontrolliert ablassen ganz ohne jegliche Explosionsgefahr.

    Wenn du es nicht glaubst, schau in die jeweiligen Landesgesetze.

    Muster der ARGEBAU für alle Bundesländer:
    MGarVO vom 5.93: kein Abstellverbot

    Baden-Würtemberg:
    GaVO vom 7.7.1997: kein Abstellverbot

    Bayern:
    GaVO vom 30.09.89: kein Abstellverbot

    Berlin:
    GaVO vom 2.9.98: kein Abstellverbot, geändert durch Verordnung vom 28. Mai 2001 (GVBl. S. 164)

    Brandenburg:
    BbgGStV vom 12.10.1994 (GVBl.II/94 S.948): kein Abstellverbot, zuletzt geändert durch Verordnung vom 20.9.2001(GVBL.II/01 S.572)
    Abschnitt - § 19.(5): Abstellverbot in unterirdischen Garagen (Hinweisschilder) wurde ersatzlos gestrichen!

    Bremen:
    Bremische Verordnung über Garagen und Stellplätze - BremGaVO vom 12.10.94:
    - § 23: Abstellverbot bei Kfz.-Antrieb mit Gasen schwerer als Luft, wenn nicht sichergestellt ist, daß austuendes Gas gefahrlos ins Freie entweichen kann

    Hamburg:
    GaVO vom 17.04.90: kein Abstellverbot

    Hessen:
    GaVO vom 16.11.95: kein Abstellverbot

    Mecklemburg-Vorpommern:
    GaVO vom 10.11.93: kein Abstellverbot

    Niedersachsen:
    GaVO vom 04.09.89: kein Abstellverbot

    Nordrhein-Westfalen:
    GaVO vom 02.11.90: kein Abstellverbot

    Rheinland-Pfalz:
    GaVO vom 02.11.90: kein Abstellverbot

    Saarland:
    Garagenverordnung - GarVO? vom 30.08.76:
    - § 24: Abstellverbot bei Kfz.-Antrieb mit Gasen schwerer als Luft, wenn nicht sichergestellt ist, daß austuendes Gas gefahrlos ins Freie entweichen kann

    Sachsen:
    SächsGarVO vom 17.01.95: kein Abstellverbot

    Sachsen-Anhalt:
    GaVO vom 15. Mai 1997: kein Abstellverbot

    Schleswig-Holstein:
    GaVO vom 30.11.95: kein Abstellverbot

    Thüringen:
    ThürGaVO vom 23.03.95: kein Abstellverbot


    Im Prinzip ist das Abstellverbot deutschlandweit komplett aufgehoben. So einfach ist das.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.14 13:55 durch ronlol.

  8. Re: LPG

    Autor: DerGoldeneReiter 28.04.14 - 13:59

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Haltbarkeit, das Gewicht, die Kosten und die Gefahren für die Umwelt
    > haben sich bei Akkus in den letzten 30 Jahren kein bisschen verbessert und
    > das obwohl ja so sehr dran geforscht wird.
    > Bis ein Akku wirklich im realen Einsatz benutzbar ist und genauso schnell
    > geladen wird wie ein Benzintank voll ist, haben wir bereits Wasserstoff
    > Verbrenner auf dem Markt, die unter 2l schlucken. Elektromobilität ist
    > schlichtweg eine Sackgasse und nur ein Spielzeug für Reiche, mehr nicht.

    Ich nehme 5...nein 10 Glaskugeln. Sie bieten doch Rabatte an, oder?

  9. Re: LPG

    Autor: Private Paula 28.04.14 - 14:11

    Raistlin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autogas hat erzeugt mehr Emissionen als Wasserstoff und Akkus und man
    > versucht nicht nur alternativen für Öl zu finden sondern auch die Umwelt zu
    > entlasten.

    Das mag sein, aber wir sollten zusehen schnellstmoeglich eine Alternative zu Diesel/Benzin zu bekommen, was umweltfreundlicher ist, und darueber hinaus praktikabel.

    Hier im Ruhrgebiet gibt es genug Tankstellen, an denen ich Gas tanken koennte. Ladestationen fuer Elektroautos habe ich noch nicht eine gesehen. Vielleicht gibt es die irgendwo auf einem Hof der Stadtbetriebe...ich hoffe, die bieten Uebernachtungsmoeglichkeiten an.

    Wann wird denn die Technik fuer Wasserstoff so weit sein, dass es ein dichtes Tankstellennetz gibt, damit man sich keine Gedanken machen muss, wo man die naechste Tankstelle findet, und die Fahrzeuge bezahlbar werden? 80k Euro fuer ein Auto? Ich bitte Dich!

    Wann wird die Technik fuer Elektroautos so weit sein, dass jede Strasse in Deutschland Ladesaeulen fuer jedes Auto haben wird, damit einem nicht der Angstschweiss ausbricht, wenn sich die Ladung bedrohlich dem Ende naehert? Und nicht vergessen: Auf dem Lande muessen auch auf Landstrassen entsprechende Stationen gebaut werden, und entlang der Autobahn.

    Schaut euch doch nur mal an, wie lange die Telekom gebraucht hat um deutschlandweit Glasfaser zu legen - und die sind damit noch immer nicht fertig, in unserer Strasse liegen noch immer Kupferkabel, und mehr als DSK8k kann hier (mitten im Ruhrgebiet) *NIEMAND* garantieren. Seit 20 Jahren gibt es Mobilfunknetze in Deutschland, und selbst in Grossstaedten gibt es noch immer weisse Flecken ohne Empfang.

    So schoen Wasserstoff und Akkus auch klingen, aber es wird noch mindestens ein Jahrzehnt dauern, bis das alles praktikabel ist - und ich wuerde eher auf 50 Jahre tippen, wenn es um den flaechendeckenden Ausbau mit Ladestationen geht. Wir sollten uns nun wirklich nicht wehren andere Alternativen als Uebergangsloesung zu verwenden. Und da waere LPG wohl am schnellsten umzusetzen.

    Auch ueber eine kurzfristige Ausstattung von Otto Motor Fahrzeugen mit zusaetlichen Elektromotoren und Batterien sollte ernsthaft nachgedacht werden. Volkswagen moechte dieses Jahr einen Golf TDI verkaufen, der Akku soll 100km weit reichen. Reicht fuer mich fuer immerhin 1,5 Tage Pendeln. Wenn der Akku allein durch das Fahren schnell wieder geladen wird, ist das eine sehr interessante Alternative. Zumindest koennte ich ruhigen Gewissens die ganzen Kurzstrecken rein elektrisch zurueck legen.

    Allerdings wird sich in diesem ganzen Bereich wenig von alleine bewegen, wenn die Regierung nicht das eine oder andere Gesetz dazu verabschiedet.

    > Wenn alle damit Fahren wird es wahrscheinlich teurer allein schon weil man
    > es so schön besteuern kann. Das gleiche gilt auch für Wasserstoff.

    Natuerlich. Nur wegen der Tankkosten zu entscheiden ist Unsinn. Die Milliarden an Steuereinnahmen durch die Steuern auf Benzin/Diesel muessen irgendwie wieder rein kommen. Entweder wird der neue Treibstoff (LPG, CNG, Strom, Wasserstoff) stark besteuert werden, oder andere Steuern werden steigen.

    > E-Fahrzeuge mit Akku werden meiner Meinung nach die Zukunft sein. Die
    > Probleme mit Akkus sollte man in den Griff bekommen.

    Nur, wenn es eine einheitliche Norm gibt, und man einfach mit dem Wagen zu einer Tankstelle fahren, und innerhalb weniger Minuten die leeren Akkuzellen gegen voll aufgeladene tauschen kann.

    Die meisten Autofahrer (Mietskasernen und Laternenparkplaetze) haben leider nicht die Moeglichkeit ein Elektroauto mit Akkus aufzuladen. Ladestationen an der Strasse? Gerne, aber die muessen dann so gestaltet sein, dass nicht irgendwelche Spassvoegel Nachts den Stecker aus dem Auto ziehen, und man morgens dann nur einen nahezu leeren Akku fuer 3 km Strecke vorfindet.

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

  10. Re: LPG

    Autor: bernd71 28.04.14 - 16:51

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Haltbarkeit, das Gewicht, die Kosten und die Gefahren für die Umwelt
    > haben sich bei Akkus in den letzten 30 Jahren kein bisschen verbessert und
    > das obwohl ja so sehr dran geforscht wird.
    > Bis ein Akku wirklich im realen Einsatz benutzbar ist und genauso schnell
    > geladen wird wie ein Benzintank voll ist, haben wir bereits Wasserstoff
    > Verbrenner auf dem Markt, die unter 2l schlucken. Elektromobilität ist
    > schlichtweg eine Sackgasse und nur ein Spielzeug für Reiche, mehr nicht.

    Es gibt keinen Grund warum ein Akku genauso schnell geladen werden muss wie ein Benzinauto. Man muss dazu ja nicht zur Tankstelle fahren. Strom gibt es überall.

  11. Re: LPG

    Autor: Anonymer Nutzer 28.04.14 - 17:01

    bernd71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt keinen Grund warum ein Akku genauso schnell geladen werden muss wie
    > ein Benzinauto. Man muss dazu ja nicht zur Tankstelle fahren. Strom gibt es
    > überall.

    Oh ja gute Idee. In den Innenstädten lassen wir dann vom fünften oder sechsten Stock - sofern man eine Parklücke vor seinem Wohnhaus findet - einfach mal die Ladekabel bis zur Straße runter hängen. Und das dann auch bei jeder Wohnung in jeder Etage in jedem Haus in jeder Straße. Egal ob man dann den Gehweg noch passieren kann oder nicht. Strom gibts ja überall und so, ist ja toll.

    Worüber man auch nicht nachgedacht hat, ist wo dann die 48 Mrd. Euro aus Einnahmen der Mineralölsteuer, KFZ-Steuer, Maut etc. herkommen sollen wenn diese Einnahmen erstmal wegfallen. Strom für Elektroautos kann man ja schlecht besteuern. Das wird schwierig sein zwischen "Auto-Strom" und "Wohn-Strom" zu unterscheiden, ergo legt man diese Finanzierungslücke einfach auf die Strompreise generell um. Dann zahlt auch derjenige mehr für Strom, der bis dato weder Benzin- noch Elektroauto hatte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.14 17:02 durch ronlol.

  12. Re: LPG

    Autor: WhyLee 05.05.14 - 15:11

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Haltbarkeit, das Gewicht, die Kosten und die Gefahren für die Umwelt
    > haben sich bei Akkus in den letzten 30 Jahren kein bisschen verbessert und
    > das obwohl ja so sehr dran geforscht wird.
    > Bis ein Akku wirklich im realen Einsatz benutzbar ist und genauso schnell
    > geladen wird wie ein Benzintank voll ist, haben wir bereits Wasserstoff
    > Verbrenner auf dem Markt, die unter 2l schlucken. Elektromobilität ist
    > schlichtweg eine Sackgasse und nur ein Spielzeug für Reiche, mehr nicht.

    Wow - so viel Unwissenheit auf einmal ist schon erstaunlich.
    Zum Thema Gewicht / Kosten:
    Zu finden auf Wikipedia: "Der erste kommerziell erhältliche Li-Ionen-Akku wurde als Lithium-Cobaltdioxid-Akkumulator von Sony im Jahr 1991 auf den Markt gebracht und in der Hi8-Videokamera CCD TR 1 eingesetzt. Die Batterie besitzt mit zwei seriell verschalteten Zellen eine Zellspannung von 7,2 V und besaß eine Kapazität von etwa 1200 mAh. Bis heute (2012) werden Akkumulatoren dieser Bauform mit Kapazitäten bis 6900 mAh angeboten und in einer Vielzahl von Sony-Geräten eingesetzt."

    Also bei selber Größe und geschätzt ähnlichem Gewicht hat sich in 20 Jahren die Leistungsdichte hier um den Faktor 5,75 verbessert. Sag mal, ist denn das überhaupt gar nichts?
    Wie viel hat sich denn die Reichweite eines durchschnittlichen Verbrennerautos in den letzten 20 Jahren verbessert? Etwas auch um den Faktor 5,75?
    Natürlich nicht. Besten Falls um den Faktor 2.

    Zum Thema "die Gefahren für die Umwelt": Was durch die Ölförderung weltweit schon verseucht wurde ist ja gigantisch. Das stellt das Thema Elektroakku wohl kein größeres Problem dar.

    Zum Thema Haltbarkeit von Akkus: BMW gibt für seinen i3 eine Haltbarkeit von 20 Jahren an, danach ist der Akku aber nicht kaputt sondern nur auf 80% seiner Kapazität runter und damit noch immer verwendbar. Es finden derzeit schon recykling-Projekte statt, die darauf abzielen diese Akkus im stationären Bereich zum Puffern von Energie zu verwenden - z.B. als Puffer für die Stromversorgung von Wohnhäusern, die mit solarer Energie versorgt werden.

    > Bis ein Akku wirklich im realen Einsatz benutzbar ist und genauso schnell
    > geladen wird wie ein Benzintank voll ist, haben wir bereits Wasserstoff
    > Verbrenner auf dem Markt, die unter 2l schlucken.
    Auch hier werden Fortschritte gemacht, es kommt aber hier auch nicht nur auf den Akku an, sondern auch auf die Stromlieferfähigkeit. Aus einer üblichen Steckdose im Hausalt, die mit 16 Ampere abgesichert ist kann man eben maximal nur 3,7kW rauszuzeln. Da braucht man eben eine fettere Versorgung wo auch der Energlielieferant mitspielen muß. Das sind eben auch Fragen die noch geklärt werden müssen. Aber eigentlich kein so dramatisches Thema, wenn in den Parkhäusern der Einkaufstempel und der Arbeitsstellen auch geladen werden kann. Diese Infrastruktur muß eben auch mitwachsen. Ist eben ein Henne-Ei-Problem.

    Zum Thema Wasserstoff und unter 2l schlucken:
    Der Brennwert von Diesel ist 35000 kJoule pro Liter, der Brennwert von Wasserstoff ist 8500kJoule pro Liter. Man braucht also gut das vierfache an Liter Wasserstoff um die selbe Energiemenge zu erhalten als mit Diesel.
    Mit aktuellen Diesel/Ottomotoren ist man schon ziemlich am Optimum der Verbrennung mehr als ca. ein drittel der Energie kann man derzeit nicht in Bewegung umsetzen. Das erreicht man auch nur bei geringen Geschwindigkeiten, Leichtlaufreifen und diversen Tricks, die der Praxis nicht entsprechen.
    Ein effizienter Elektromotor setzt derzeit >95% des Stromes in mechanischen Vortrieb um - da wird ein Verbrenner von der Energieeffizienz niemals mithalten können.

  13. Re: LPG

    Autor: Tarkin 07.05.14 - 00:57

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bernd71 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt keinen Grund warum ein Akku genauso schnell geladen werden muss
    > wie
    > > ein Benzinauto. Man muss dazu ja nicht zur Tankstelle fahren. Strom gibt
    > es
    > > überall.
    >
    > Oh ja gute Idee. In den Innenstädten lassen wir dann vom fünften oder
    > sechsten Stock - sofern man eine Parklücke vor seinem Wohnhaus findet -
    > einfach mal die Ladekabel bis zur Straße runter hängen. Und das dann auch
    > bei jeder Wohnung in jeder Etage in jedem Haus in jeder Straße. Egal ob man
    > dann den Gehweg noch passieren kann oder nicht. Strom gibts ja überall und
    > so, ist ja toll.
    >
    > Worüber man auch nicht nachgedacht hat, ist wo dann die 48 Mrd. Euro aus
    > Einnahmen der Mineralölsteuer, KFZ-Steuer, Maut etc. herkommen sollen wenn
    > diese Einnahmen erstmal wegfallen. Strom für Elektroautos kann man ja
    > schlecht besteuern. Das wird schwierig sein zwischen "Auto-Strom" und
    > "Wohn-Strom" zu unterscheiden, ergo legt man diese Finanzierungslücke
    > einfach auf die Strompreise generell um. Dann zahlt auch derjenige mehr für
    > Strom, der bis dato weder Benzin- noch Elektroauto hatte.


    rofl! Bernd Du Pfeife!
    Das ist genau die Schwachstelle! Ein Akku muss genauso schnell geladen werden können wie Benzin oder Diesel! ronlol hat 100% Recht!
    Der Vorteil von Elektroautos liegt momentan noch im Nahbereich!
    Und im Nahbereich hat er genau 0 Changsen, da er eben nicht in einer Großstatt nachgeladen werden kann. Es gibt ja jetzt schon nicht genug Parkplätze in den Innerstädten. Wo soll es denn genug Stromsäulen geben wenn alle Elo Autos hätten?
    Und für lange Strecken ist es ebenso komplett ungünstig ein Elektroauto zu haben.
    Dafür gibt es nur einen Ausweg!
    Tankstellen!
    Ist der Akku leer, fährt man an die Tankstelle und schwubs bekommt man einen neuen voll geladenen Akku.
    Die Wartung und Ladung übernimmt der Tankstellenpächter. Dies hätte den Vorteil, dass die Tankstellen nicht um ihre Arbeitsplätze bangen müssen, der Verbraucher mir dem Verschleißteil Nummer 1. im Auto nicht behelligt werden würde (Was aktuell als versteckte Kosten komplett untergeht, da die Akkus z.B. im Winter unglaublich leiden) und der Autofahrer sofort weiterfahren kann.
    Aber dafür müsste man sich in der Autoindustrie ja auf einen Standard einigen!
    Nein! Da macht lieber jeder seinen eigenen Mist.
    Solange das anders ist, sind Elektro Autos der absolute Flopp und Geldverschwendung!

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