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Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

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  1. Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: AlexanderSchäfer 28.04.14 - 14:26

    Wenn man ihn mit erneuerbarer Energie oder Atomstrom herstellt dann sicherlich schon, aber aktuell wird wahrscheinlich doch wieder auf fossile Brennstoffe zurückgegriffen werden müssen. Und ob das dann bei den Effizienzen wirklich Sinn macht bzw. umweltfreundlicher ist als ein sparsames Auto mit Verbrennungsmotor wag ich mal zu bezweifeln, aber das hat bestimmt schon mal jemand durchgerechnet.

  2. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: a2446826 28.04.14 - 15:44

    sieh dir mal dieses konzept an:
    http://www.honda.at/innovation/zukunft/zukunft_home_energy_station.php

  3. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: Kasabian 28.04.14 - 15:48

    Atomstrom

    Man man man... einige werden es wohl nie kapieren....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.14 15:48 durch Kasabian.

  4. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: Kasabian 28.04.14 - 15:53

    Bein den Japanern wäre ich vorsichtig.

    Deren konservativ stinkende Regierung hat gerade die Grenzwerte um das 1000-fache erhöht und den AKW-Ausbau beschlossen. Das zeigt nur das Profitgier über dem Leben und der Zukunft steht. Dämlich, primitiver und asozialer geht es schon nicht mehr und wenn ich die Macht hätte dann würde ich diese konservativen alle Kastraten machen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ich hatte einen Freund verloren, bei dem Fukushima-Unglück.

  5. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: honk 28.04.14 - 16:07

    AlexanderSchäfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man ihn mit erneuerbarer Energie oder Atomstrom herstellt dann
    > sicherlich schon, aber aktuell wird wahrscheinlich doch wieder auf fossile
    > Brennstoffe zurückgegriffen werden müssen. Und ob das dann bei den
    > Effizienzen wirklich Sinn macht bzw. umweltfreundlicher ist als ein
    > sparsames Auto mit Verbrennungsmotor wag ich mal zu bezweifeln, aber das
    > hat bestimmt schon mal jemand durchgerechnet.
    Hat ihrendjemand schon mal behauptet, das aus fossilen Rohstoffen hergestellter Wasserstoff klimafreundlich wäre oder sein könnte? Allenfalls könnte sich die Schadstoffbelastung in Städten und Ballungszentren verringern, wenn nur noch Wasserdampf aus dem Auspuff kommt, aber für die CO2 Bilanz wäre so ein Energievernichtungsprogramm verheerend. Wasserstoff als Energieträger macht, außer in Nischenanwendungen, nur Sinn wenn die Engerie aus regenativen Quellen stammt. Das gilt im übriegen genau so für Elektrofahrzeuge, solange der Strom dafür aus Kohlerafwerken kommt, hat jeder zwanzig Jahre alte Dieselstinker eine bessere CO2 Bilanz.

  6. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: slashwalker 28.04.14 - 16:13

    Kasabian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bein den Japanern wäre ich vorsichtig.
    >
    > Deren konservativ stinkende Regierung hat gerade die Grenzwerte um das
    > 1000-fache erhöht und den AKW-Ausbau beschlossen. Das zeigt nur das
    > Profitgier über dem Leben und der Zukunft steht. Dämlich, primitiver und
    > asozialer geht es schon nicht mehr und wenn ich die Macht hätte dann würde
    > ich diese konservativen alle Kastraten machen. Aber das ist ein anderes
    > Thema.
    >
    > Ich hatte einen Freund verloren, bei dem Fukushima-Unglück.


    Du weißt aber das AKW in Bezug auf die CO2 Bilanz unschlagbar sind?
    http://www.focus.de/politik/deutschland/greenpeace-gruender-atomkraft-ja-bitte_aid_350653.html

  7. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: ephikles 28.04.14 - 16:30

    slashwalker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du weißt aber das AKW in Bezug auf die CO2 Bilanz unschlagbar sind?
    > www.focus.de

    www.yellowcake-derfilm.de



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.14 16:31 durch ephikles.

  8. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: Kasabian 28.04.14 - 17:30

    Was ändert dias an den Fakten seiner über jahrtausende anhaltenen Auswirkungen und Schädlichkeit.

    Du hast noch keinen an Krebs "verrecken" sehen und warst dabei oder?
    Dann Fresse halten.

    Ich wünsche es eigentlich niemanden... aber vielleicht doch... zuminidest den Befürwortern solcher kranken Technologien und den Wissenschaftler, welche ja nur das Beste wollen, sich aber in direkter Abhängigkeit zur Profigier bewegen uind alles darüber hinaus - Ego - links liegen lassen und vergessen oder nicht wahr haben wollen.

    Das nennt man dann Berufsblindheit oder einfach nur Dummheit.

  9. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: tingelchen 28.04.14 - 19:04

    Nun Profit und Lobbyeismus haben sicherlich seinen Teil dazu beigetragen. Aber bevor du die Japaner mit Tomaten bewirfst, sieh lieber erst einmal in den eigenen Karten. Wir sind hier nicht besser. Hier werden die Gesetze ebenfalls von Lobbies gekauft. Von kuschen vor den Gasimporten aus Russland ganz zu schweigen.

    Japan hat Energietechnisch ein großes Problem. Sie können nicht großzügig Wind- Solarparks aufstellen wie andere Länder und ein neues Kohlekraftwerk ist sicher nicht die richtige Wahl. Aber das Land brauch Strom und das nicht zu knapp.

  10. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: tingelchen 28.04.14 - 19:10

    Und? Was schlägst du vor? Alle Entwicklungen erst einmal einstampfen, bis wir alle Kohle-, Öl und Atomkraftwerke eingemottet haben?

    Man entwickelt nun einmal unabhängig an allen Fronten. Und das ist auch gut so. Es ist auch nun einmal so das man eine Energiequelle benötigt. Ohne geht es nun einmal nicht. Wasserstoff ist im Überfluss vorhanden und jeder kann es in seinem Garten "herstellen" (extrahieren wäre wohl die besser Wortwahl).

  11. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: vulkman 28.04.14 - 19:32

    honk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AlexanderSchäfer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Das gilt im übriegen genau so für
    > Elektrofahrzeuge, solange der Strom dafür aus Kohlerafwerken kommt, hat
    > jeder zwanzig Jahre alte Dieselstinker eine bessere CO2 Bilanz.

    Nein, gilt es nicht. Das haben leider ganz viele Leute nicht kapiert, aber genau darum geht es: Elektromotoren mit Batterie sind viel effizienter als Verbrennungsmotoren, deswegen erzeugt auch ein Elektrofahrzeug, das aus einem Kohlekraftwerk gespeist wird, ca. 50% weniger CO2, als ein Verbrennungsmotor (Quelle)

    Und genau deswegen ist es auch bescheuert, auf Brennstoffzelle zu setzen, weil die ähnlich ineffizient ist. Der einzige Vorteil ist, dass man sie schneller aufladen kann, aber ich sehe es als realistischer, gute Schnellladesysteme zu entwickeln, als den Energieverlust bei der Elektrolyse zu reduzieren.

  12. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: Wasserstoff 28.04.14 - 20:42

    Hier sollten zuerst einmal verschiedene Punkte geklärt werden.
    1. Es existieren verschiedene Methoden der Elektrolyse
    Die Fallfilm-Elektrolyse hat einen Wirkungsgrad größer 90%
    Link suchen nach: Fallfilm-Elektrolyse_Windstrom.pdf
    2. Suche nach: Die_Gruene_Wasserstoffwirtschaft__HTWK

    Kosten:
    Haushalte können Strom zu 2-4 ct/kWh von der eigenen Brennstoffzelle beziehen, bei Nutzung von Abfall- und Reststoffen 0-2 ct/kWh
     Wasserstoff kann durchaus mit Öl und Gas konkurrieren. 
    Wasserstoff ist nicht zu schade zum Verbrennen.

    Und CO2 wird hiermit ebenfalls vermieden da keine Fossilen Brennstoffe mehr verbrannt werden.

  13. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: DrWatson 28.04.14 - 21:52

    Kasabian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann Fresse halten.
    > Das nennt man dann Berufsblindheit oder einfach nur Dummheit.

    Bleib doch mal entspannt.
    Es geht hier um Autos, also um Geräte, die schon von sich aus hochgefährlich sind.

    Nur weil man nicht deiner Meinung ist, ist man nicht automatisch dumm.

  14. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: Datensauger 28.04.14 - 22:09

    Wenn es aus Windkraft hergestellt wird, dann bestimmt. Siehe Audi g-tron.
    Da nutzt man die überkapazitäten von Windkraftanlagen um per pyrolyse Wasserstoff zur Erdgaserzeugung zu nutzen. Stelle sich mal einer vor, es würden sich aufeinmal alle Winkraftanlagen ständig drehen, auch die, die nicht ans Fernstromnetz angeschlossen sind. Sondern an Land vor Ort. Da ist die effizienz egal, haupsache sie laufen und können wenigstens Energie liefern.

  15. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: thorsten thorben kai uwe 28.04.14 - 22:39

    :D vllt. ist die CO2 Bilanz sehr grün, aber die jahrhundertelange Verwaltung der Überreste stellt doch alles in den Schatten!

    Lt. einer ganz netten Doku, die vor 1-2 Monaten auf ARD/ZDF/NDR? lief, ist das ganze Atomgeschäft ein richtig dickes Minusgeschäft, wenn man mal die ganzen Lagerkosten und damit verbundenen Kosten zur Sicherung a) der Umwelt und b) des Atommülls vor Unbefugten durchrechnet.
    Ah hier: Leschs Kosmos vom 12.03.2014: > "Wohin mit dem Abfall?"
    http://www.zdf.de/leschs-kosmos/risiko-kkw-rueckbau-fukushima-atommuell-harald-lesch-32132604.html

    "Übrig bleiben etwa 500 Tonnen hochradioaktiver Abfall in Castor-Behältern sowie circa 10.000 Tonnen schwach- und mittelradioaktiver Müll. Die Altlast von nur einem KKW. Und nun, wohin damit? Die strahlenden Müllberge werden in den Zwischenlagern weiter anwachsen. Wenn alle Kernkraftwerke Deutschlands abgeschaltet sind, entstehen durch den nachfolgenden Rückbau alleine etwa 200.000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiver Abfall. "

    Auch sehr geil, dass die USA und Frankreich, die den Atommüll einfach nach Sibirieren schicken, dort unter freiem Himmel lagern :D

    Alleine dass man den Atommüll aus 40-60 Jahren atomarer Energiegewinnung nicht mal ordentlich verwalten kann (Asse / Ärmelkanal / Nordostatlantik ..), zeigt doch, dass man es einfach lassen sollte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Altlasten_in_den_Meeren#Atomm.C3.BCllverklappung

    Ich weiß nicht, was für Homer Simpsons in den Regierungen so etwas überhaupt erlauben konnten..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.14 22:39 durch thorsten thorben kai uwe.

  16. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: JHB 28.04.14 - 22:55

    Jain. Bei der H2-Herstellung aus fossilen Quellen würden die CO2-Emissionen zentral anfallen und nicht an jeder Straßenecke. Dann wären auch CO2-Speicherlösungen wieder interessant bzw wirtschaftlich etc und der Feinstaub/Smog in den Ballungsräumen wäre zum Großteil beseitigt

  17. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: Sebbi 28.04.14 - 23:10

    Wasserstoff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier sollten zuerst einmal verschiedene Punkte geklärt werden.
    > 1. Es existieren verschiedene Methoden der Elektrolyse
    > Die Fallfilm-Elektrolyse hat einen Wirkungsgrad größer 90%
    > Link suchen nach: Fallfilm-Elektrolyse_Windstrom.pdf
    > 2. Suche nach: Die_Gruene_Wasserstoffwirtschaft__HTWK

    Diese Dokumente sehen schon arg obskur aus und alles nur auf Basis einer H2 Patent GmbH ... nunja ... das klingt für mich wie diese ganzen Leute, die ihr Auto "mit Wasser" betreiben ... höchst skuril.

    >
    > Kosten:
    > Haushalte können Strom zu 2-4 ct/kWh von der eigenen Brennstoffzelle
    > beziehen, bei Nutzung von Abfall- und Reststoffen 0-2 ct/kWh

    Wo kommt das her? In dem Dokument wird von 0,7 Cent für eine kWh Wasserstoff Transport und nochmal 3 Cent für den Wasserstoff selbst geredet. 3,7 Cent pro kWh aus einer Brennstoffzelle ... mit einem Rohstoff, der erst durch Stromverbrauch hergestellt werden musste. Das soll nun billiger sein, als gleich den Strom zu verbrauchen?

    Parallel wird dazu fabuliert, dass (abgeschriebener) Atomstrom inkl. Transport 11,3 Cent pro kWh kosten soll ... wenn dem so wäre, dann hätte man schon längst auf dezentrale Stromerzeugung mit Solarzellen und Windrädern umgestellt ... komplett!

    >  Wasserstoff kann durchaus mit Öl und Gas konkurrieren. 
    > Wasserstoff ist nicht zu schade zum Verbrennen.

    Klar, aber wieso den Umweg gehen? Und die Wasserstoffverteilnetze will ich sehen ... Knallgas bei Lecks dürfte noch spaßiger als die Brände bei Erdgaslecks werden ;-)

    >
    > Und CO2 wird hiermit ebenfalls vermieden da keine Fossilen Brennstoffe mehr
    > verbrannt werden.

    Sorry, diese Folien von Herrn Tetzlaff versprechen zu viel ... wenn dem so wäre, dann würde man es so machen. Den Geld regiert die Welt ...

  18. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: thorsten thorben kai uwe 28.04.14 - 23:40

    Ah Mist, war doch nicht das Video...vllt. findei ch noch das richtige.. :D

  19. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: Kasabian 29.04.14 - 00:29

    Ich bin entspannt.

    Es ist aber ein Unterschied ob eine Person durch ein Auto gefährdet wird oder ganze Regionen inkl. Tieren (Menschen sind auch nichts anderes) vernichtet oder mit absehbaren Folgen geschädigt werden. Letzteres ist bekanntlich durch zwei Reaktorunglücke, die bekannt worden, nachgewiesen.
    Gerade jetzt wurde über die Schlampereien und teilsweise Austritte von Radioaktivtät berichtet, was zuvor von den Verantwortlichen totgeschwiegen wurde.

    Wer all das igoniert der ist Dumm und sollte dann auch als solches bezeichnet werden dürfen oder muss sich dies gefallen lassen!

    Das regt mich natürlich schon auf, weil ich zweifach das vergnügen hatte Menschen durch eine "Zivilisationskrankheit" wie Krebs zu verlieren. Sicherlich spielten im einen Fall auch andere Faktoren keine unwesentliche Rolle aber in einem Fall hat dies einen jungen Menschen getroffen der leider zur falschen Zeit am falschen Ort war. Er ist nicht durch die Flutwelle ums leben gekommen, sondern urplötzlich an Krebs erkrankt, da dieser unweit von Fukushima lebte.

    Er hatte übrigens auch - wie viele Japaner - an die Atomkraft geglaubt.

  20. Re: Ob Wasserstoff wirklich klimafreundlicher ist?

    Autor: Gizeh 29.04.14 - 08:35

    Wenn der Weltraumfahrstuhl endlich fertig ist, karren wir den ATommüll einfach da hoch und schiessen den sprichwörtlich zum Mond. Oder vllt zur Sonne. Problem gelöst ;D

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