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Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: Trauerspiel 17.08.10 - 20:13
Aber ein VW-AUDI-etc E-Mobil muss ja mindest 200 schnell sein und 400 km weit kommen....
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Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: nein 17.08.10 - 20:18
Trauerspiel schrieb:
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> Aber ein VW-AUDI-etc E-Mobil muss ja mindest 200 schnell sein und 400 km
> weit kommen....
ja vielleicht willst du ja einen sechstündigen zwischenstopp auf dem heimweg und vor der arbeit zum laden einlegen, aber es soll tatsächlich leute geben für die das schlicht nicht praktikabel ist. Auch eine "sympathische" oder "trendy" technologie muss sich nunmal durchsetzen indem sie überzeugt. mich haut zB nicht gerade ein kleinwagen für einen ausgewachsenen preis nicht vom hocker der gerade mal so weit kommt dass ich besser nicht die innenstadt damit verlasse. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: E-Hirn 17.08.10 - 20:38
Das Problem ist noch nichtmal die sehr begrenzte Reichweite. Ich würde den Kompromiss eingehen, dass ein Elektroauto nur 200 km mit einer Ladung zurücklegen kann. Das Problem ist die Zeit, die der Ladeprozess in Anspruch nimmt. Wenn ich nach den gefahrenen 200 km den Akku in maximal 5 Minuten wieder aufladen kann, ist alles Ok. Aber, wie du auch schreibst, wenn ich nach den 200 km sechs bis acht Stunden warten muss, bis ich weiterfahren kann, ist ein Elektroauto einfach unbrauchbar. Das ist die Krux an der ganzen Geschichte.
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Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: eCarFan 17.08.10 - 20:52
E-Hirn schrieb:
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> Das Problem ist noch nichtmal die sehr begrenzte Reichweite. Ich würde den
> Kompromiss eingehen, dass ein Elektroauto nur 200 km mit einer Ladung
> zurücklegen kann. Das Problem ist die Zeit, die der Ladeprozess in Anspruch
> nimmt. Wenn ich nach den gefahrenen 200 km den Akku in maximal 5 Minuten
> wieder aufladen kann, ist alles Ok. Aber, wie du auch schreibst, wenn ich
> nach den 200 km sechs bis acht Stunden warten muss, bis ich weiterfahren
> kann, ist ein Elektroauto einfach unbrauchbar. Das ist die Krux an der
> ganzen Geschichte.
Totaler Blödsinn... als wäre die Nacht nur 5 Minuten lang. Jeder der so ein Argument anbringt hat den Sinn eines eCars nicht verstanden. Kauf Dir lieber ein herkömmliches Fahrzeug und halt den Rand. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: Shadow27374 17.08.10 - 20:52
Für Das Problem mit dem akku gibt es ja die Lösung des Tauschs. Es gibt ja Überlegungen ein System zu entwickeln bei dem man zur Tankstelle fährt und dort in wenigen Minuten den Akku tauschen kann.
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Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: eCarFan 17.08.10 - 20:54
Trauerspiel schrieb:
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> Aber ein VW-AUDI-etc E-Mobil muss ja mindest 200 schnell sein und 400 km
> weit kommen....
Bullshit. Außerdem kommt nächstes Jahr, wenn alles gut geht, der Ampera für knapp 40 k€ auf den Markt. 160 Spitze und extended Reichweite 500 km. Damit sollte man auch einen Troll wie Dich so weit befördern können bis die Betonschuhe trocken sind... -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: irgendwersonst 17.08.10 - 21:07
eCarFan schrieb:
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> Trauerspiel schrieb:
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> > Aber ein VW-AUDI-etc E-Mobil muss ja mindest 200 schnell sein und 400 km
> > weit kommen....
>
> Bullshit. Außerdem kommt nächstes Jahr, wenn alles gut geht, der Ampera für
> knapp 40 k€ auf den Markt. 160 Spitze und extended Reichweite 500 km. Damit
> sollte man auch einen Troll wie Dich so weit befördern können bis die
> Betonschuhe trocken sind...
für 40k ist der Ampera zu teuer, ausserdem hat der ein Verbrennungsaggregat (Rangeextender) welches den dringend benötigt wird, damit sich der Wagen weiter als 50km bewegen kann.
der klingt eher nach einer Totgeburt. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: irgendwersonst 17.08.10 - 21:19
eCarFan schrieb:
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> E-Hirn schrieb:
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> > Das Problem ist noch nichtmal die sehr begrenzte Reichweite. Ich würde
> den
> > Kompromiss eingehen, dass ein Elektroauto nur 200 km mit einer Ladung
> > zurücklegen kann. Das Problem ist die Zeit, die der Ladeprozess in
> Anspruch
> > nimmt. Wenn ich nach den gefahrenen 200 km den Akku in maximal 5 Minuten
> > wieder aufladen kann, ist alles Ok. Aber, wie du auch schreibst, wenn
> ich
> > nach den 200 km sechs bis acht Stunden warten muss, bis ich weiterfahren
> > kann, ist ein Elektroauto einfach unbrauchbar. Das ist die Krux an der
> > ganzen Geschichte.
>
> Totaler Blödsinn... als wäre die Nacht nur 5 Minuten lang. Jeder der so ein
> Argument anbringt hat den Sinn eines eCars nicht verstanden. Kauf Dir
> lieber ein herkömmliches Fahrzeug und halt den Rand.
ja wann und wo soll man den Wagen denn mehrere Stunden lang aufladen? Hier liegt ein sehr großes Problem, nicht jeder hat ein eigenes Haus mit der Möglichkeit einen Stecker für den schicken Zweit-Elektrowagen zu haben. Und da das nicht jeder hat, hat das auch nicht jeder Freund/Verwandter/usw. den man besucht und da mal übernachtet.
Wenn eCars rein als Zweitwagen für die Fahrt in die City gedacht sind, dann sind sie für den Arsch, und zwar für den der zu faul ist zu laufen, das Fahrrad zu nehmen oder öffentliche Verkehrsmittel. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: E-Hirn 17.08.10 - 21:59
Schonmal darüber nachgedacht, dass man vielleicht auch Strecken zurücklegen können möchte, die die Reichweite des Akkus übertreffen?
Oder: Ach verdammt, jetzt hat meine Freundin (wahlweise mein Freund) gestern abend vergessen, den Stecker ins Auto zu stecken und nun ist der Akku nicht aufgeladen. Ich muss aber dringend los. Was mach ich denn jetzt die nächsten 6 Stunden? Kreuzworträtsel lösen?
Ach so, das Auto ist ja nur für den Stadtverkehr und kurze Strecken. Ist ja auch kein Problem mir einen Zweitwagen zu leisten, weil den Benziner, den brauche ich für die größeren Strecken.
Ach so, die größeren Strecken mit der Bahn fahren. Da stellt sich mir eher die Frage: die kürzeren Strecken in der Stadt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren ist da sicherlich sinnvoller.
Unterm Strich verstehe ich also nicht, wozu ich ein Auto brauche, das nur kurze Strecken fahren kann, aber Stunden zum Aufladen brauche. Zudem ist es auch noch wesentlich teurer als ein Auto mit herkömmlichem Motor. Ja, richtig, mir fällts wieder ein. Ich glaube, ich brauche so ein Auto gar nicht. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: E-Hirn 17.08.10 - 22:15
Bis diese Überlegung praktisch und flächendeckend umsetzbar ist, vergehen meiner Ansicht nach Jahrzehnte. Das fängt schonmal damit an, dass jeder Hersteller sein eigenes Akkupack entwickelt und verwendet. Wenn ich also einen Mini mit E-Motor fahre, wird ein anderer mit einem Smart sicherlich nicht den gleichen Akku verwenden können, geschweige denn von einem S-Klasse Mercedes. Das liegt schon daran, dass Fahrzeuge unterschiedlichen Gewichts eine unterschiedliche Akkuleistung verlangen.
Man wird sicherlich nicht erwarten können, immer in der Nähe einen Händler zu finden, der einen Tauschakku parat hat. Und wenn man bedenkt, dass so ein Akkupack mehrere hundert Kilo schwer wiegt, wird ein Tausch auch nicht in ein paar Minuten zu erledigen sein. Schon gar nicht, wenn vor mir auch noch eine Schlange weiterer Akkutauschkunden vor mir ist.
Erst wenn der praktische Umgang mit dem Aufladen des Akkus eines Fahrzeugs ähnlich simpel ist wie der Umgang mit der Zapfsäule werden Elektroautos Autos mit Verbrennungsmotoren Konkurrenz machen können. Bis dahin sind sie für die Masse uninteressant. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: E-Hirn 17.08.10 - 22:22
Informier dich erstmal, bevor du deine dämlichen Sprüche loslässt. Der Ampera ist ein Hybridfahrzeug. Der Benzinmotor lädt den Elektromotor auf, der Elektromotor unterstützt den Benzinmotor und verringert somit den Benzinverbrauch. Ist also kein Elektrofahrzeug, aber um genau die geht's in der Diskussion hier. Deine Empfehlung, den Rand zu halten, sei also besser dir empfohlen.
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Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: Stromgeber 17.08.10 - 22:26
Jetzt mal langsam... Wenn jemand daheim eine Garage hat, dann ist es wohl kein Problem, da eine Kraftstromsteckdose reinlegen zu lassen, das sind 400V x 3 x 16A = 19kW. Ein 20kWh-Akku ist damit in gut einer Stunde geladen.
Und für die ohne Garage gibt es dann die öffentliche Stromzapfsäule, bei der eine Schnelladung auf z.B. 80% in 5min möglich ist... auch für die Garage daheim möglich, wenn der Stromanbieter das ermöglicht. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: Ampera-Düser 17.08.10 - 22:35
E-Hirn schrieb:
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> Informier dich erstmal, bevor du deine dämlichen Sprüche loslässt. Der
> Ampera ist ein Hybridfahrzeug. Der Benzinmotor lädt den Elektromotor auf,
> der Elektromotor unterstützt den Benzinmotor und verringert somit den
> Benzinverbrauch. Ist also kein Elektrofahrzeug, aber um genau die geht's in
> der Diskussion hier. Deine Empfehlung, den Rand zu halten, sei also besser
> dir empfohlen.
Mann, Mann, Mann! Der Ampera ist ein reinrassiges E-Auto mit Range-Extender. Der Akku hält 60km, für längere Strecken produziert der Verbrennungsmotor den Strom für den E-Motor und verbraucht dabei nur 3l auf 100km... da kommt der bessere Wirkungsgrad des E-Motors voll zu tragen und die Möglichkeit, den Verbrennungsmotor immer im optimalen Bereich zu betreiben. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: E-Hirn 17.08.10 - 22:42
Du wirst mir nicht erzählen können, dass der Akku eines Elektroautos, das eine Reichweite von 200 Kilometern hat, in einer Stunde aufgeladen ist. Das dauert selbst mit Starkstrom 2,5 bis 3 Stunden.
Aber das ist dennoch das Problem. An der Tankstelle brauche ich keine 5 Minuten und kann anschließend mindestens 500 Kilometer weit fahren. Und es gibt nunmal viele Menschen, die viele Kilomter fahren.
Davon abgesehen. Die Mehrheit der Bevölkerung haben meines Erachtens eben kein Haus mit einer Garage und sind organisiert genug, um am Tag weniger als 200 Kilometer zu fahren und nicht zu vergessen, nachts den Akku aufzuladen.
Das ist nunmal einfach unpraktisch. Wie oft hat man schon vergessen, sein Handy oder sein Laptop aufzuladen und war dann unterwegs und hat geflucht. Ohne Handy oder Laptop kann man aber noch eine zeitlang sein, ohne Probleme zu kriegen. Wenn man aber mit seinem Fahrzeug irgendwo in der Pampa steht, sieht die Sache schon anders aus. Da kann man auch nicht einfach mit dem Kanister zur nächsten Tankstelle.
Als Zweitauto für die Stadt funktioniert ein Elektroauto vielleicht. Aber wer kann oder will sich schon ein Elektroauto als Spaßauto kaufen. Die wenigsten. So lange also dieses Ladeproblem nicht gelöst ist, werden nur Hybridfahrzeuge sinnvoll einsetzbar sein.
Mal davon abgesehen, dass das Akkupack auch noch merklich das Gewicht des ganzen Fahrzeugs erhöht und Platz wegnimmt. Aber das könnte man verschmerzen. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: E-Hirn 17.08.10 - 22:47
Deine Angaben sind falsch. Der Verbrauch des Ampera wird für die ersten 100 Kilometer mit 1,6 Litern angegeben, für jede weiteren 100 Kilometern liegt der Verbrauch bei 4,8 Litern.
Der VW Polo BlueMotion braucht auch nur 3,8 Liter auf 100 Kilometer, ist also nichts besonderes. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: kwerti 17.08.10 - 22:49
Huh? Es gibt doch schon (mit Renault) ein Akkutauschwechselkonzept.
> http://de.engadget.com/2009/05/13/station-von-better-place-fur-den-fliegenden-akku-wechsel-von-ele/
Und 1 Minute ist echt flott! Und in der Zeit kann man gleichzeitig bezahlen, weil man nicht warten muss, wieviel man gerade tankt (dann wird halt noch Restladung und Akkugesundheit gegengerechnet oder so). Da müssten sich die Hersteller nur auf eine Norm einigen, so dass man nicht für jeden Hersteller oder noch schlimmer jedes Fahrzeug eine eigene Ladestation braucht... -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: E-Hirn 17.08.10 - 22:56
Erstens glaube ich nicht, dass Renault in der Lage ist, sein Händlernetz mit Akkutauschwechselkonzept so flächendeckend anzulegen, dass es ebenso einfach sein wird, seinen Akku zu tauschen wie derzeit zur nächsten Tankstelle zu fahren, um zu tanken.
Zweitens werden sich die Hersteller sicherlich nicht auf das eine Akkuprinzip einigen, schon allein deswegen, weil jeder selbst Geld in die Forschung gesteckt hat. Um eine Norm zu definieren, wird eine gesetztliche Regelung notwendig. Ich sag als Stichwort nur Handynetzteile.
Außerdem werden die Eletromotoren unterschiedlicher Fahrzeugklassen auch unterschiedlich leistungsstarke Akkus benötigen. Auch das macht es aufwändiger, eine Norm festzulegen. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: Powerlader 17.08.10 - 23:13
Einen Akku zu laden hängt nur davon ab, wieviele kW man in den Akku "reinschiebt":
Bei 20kW ist ein 20kWh-Akku in einer Stunde geladen.
Bei 100kW in 12min.
usw... -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: Verbrenner 17.08.10 - 23:18
Keine Sorge, demnächst gibt es einen Öko-Smart.
Der ist dann auch als 0 Emissionswagen deklariert, hat allerdings Tretantrieb. -
Re: Trauerspiel deutsche Hersteller
Autor: Dingo 17.08.10 - 23:22
Werden sich Elektro Autos durchsetzen?
Ja
In der Variante wie es Opel vor macht
Mit einem kleinen Benzin Motor als Reserve
Reine Elektro Autos sind einfach zu unflexibel (blendet mal den Preis aus den der wird fallen)
Die Ladezeiten brechen der Idee das Genick
Und Austausch Akku Pakete scheitern vorallem an folgendem:
Jedes Auto ist anders
Schon allein die Karrosserie Form beeinflusst enorm die Maße eines Akku Packs
Wenn es fest verbaut ist kann man es in die Auto Ecken quatschen und an die Karrosserie Form anlehnen
Wenns tauschbar sein soll dann müssten alle Auto an der Stelle identisch aussehen
Habt ihr schonmal gesehen wie groß diese Akkus sind?
Ganz zu schweigen davon das ein Kleinwagen einen anderen Strom bedarf hat als ein Geländewagen
Und folglich wird sich auch die größe des Akku Packs unterscheiden
Also bräuchte man schon Akku Pakete für zumindest jede Fahrzeug Gattung (Kleinwagen Mittelklasse Sportwagen Geländewagen ect...)
Um also wieder zum Ausgang zu kommen
Der kleine Benzin Motor wird sich auf breiter Front durchsetzen
während zeitgleich die Akku Leistung mit jeder neuen Fahrzeug Generation steigen wird
Irgendwann könnte dann der kleine Benzin Motor überflüssig werden aber das dürfte noch 2 Jahrzehnte dauern



