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Die Zukunft benötigt Atomkraft

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  1. Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: atouba5 02.01.15 - 23:10

    Tesla wird die Zukunft.

    Hinter der Firma stecken nicht unbedingt nur Autos, sondern auch eine riesige Forschung im Bereich der Akku Technik. Riesige Akku Fabriken werden gebaut. Eine riesige Forschung und Entwicklung wird betrieben.

    Die Zukunft wird abe trotz Einsparungen und Effizienz immer elektronischer und somit stromhungriger!

    Was macht Deutschland und alle anderen naiven Idioten? Sie ziehen der Atomkraft den Stecker. Nota bene der Energiequelle mit den geringsten CO2 Ausstössen und einem sagenhaften Wirkungsgrad. Indem man die Atomkraft auf politischer Ebene als illegal erklärt, verhindert man aber auch die Forschung an der Kernfusion. Nebst der Schattenseite der Medaille gibt es aber auch eine glänzende Seite - sofern man denn auch bereit ist, die Medaille umzudrehen!

    Deutschland zieht also den Stecker während Amerika die Zukunft baut.

    ----------------------------------------------------
    Es grüsst ein kleiner Aktionär von $TSLA.

  2. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: daarkside 02.01.15 - 23:43

    Also, Kernspaltung und Kernfusion sind nicht das gleiche, ist uns beiden auch soweit klar. Politisch das Eine abzuschaffen und das Andere endlich nicht nur stiefmütterlich zu fördern ist NATÜRLICH ohne weiteres möglich. Nur wollen tun es unsere nicht Repräsentanten in diesem kaputten so eher nicht Demokratie System nicht. Es fehlt die Lobby die ihnen das "Wollen" diktiert, ihnen Gesetzesvorlagen schreibt, ihnen für 30 minütige Vorträge Unsummen bezahlt, ihrer Partei spendet, sie mit Posten für braves Verhalten belohnt, es fehlt business as usual, halt.

    In den USA fristet die Forschung zur Kernfusion verhältnismäßig das selbe traurige Dasein, übrigens.

  3. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.15 - 00:18

    atouba5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tesla wird die Zukunft.
    >
    > Hinter der Firma stecken nicht unbedingt nur Autos, sondern auch eine
    > riesige Forschung im Bereich der Akku Technik. Riesige Akku Fabriken werden
    > gebaut. Eine riesige Forschung und Entwicklung wird betrieben.
    >
    > Die Zukunft wird abe trotz Einsparungen und Effizienz immer elektronischer
    > und somit stromhungriger!
    >
    > Was macht Deutschland und alle anderen naiven Idioten? Sie ziehen der
    > Atomkraft den Stecker. Nota bene der Energiequelle mit den geringsten CO2
    > Ausstössen und einem sagenhaften Wirkungsgrad. Indem man die Atomkraft auf
    > politischer Ebene als illegal erklärt, verhindert man aber auch die
    > Forschung an der Kernfusion. Nebst der Schattenseite der Medaille gibt es
    > aber auch eine glänzende Seite - sofern man denn auch bereit ist, die
    > Medaille umzudrehen!
    >
    > Deutschland zieht also den Stecker während Amerika die Zukunft baut.
    >
    > ----------------------------------------------------
    > Es grüsst ein kleiner Aktionär von $TSLA.

    Was bist du denn für einer? Der Wirkungsgrad von Atomkraftwerk ist der schlechteste aller energiegewinnungsmethoden..sofern man nicht einfach die kosten für die lagerung des abfalls für die nächsten 200.000 Jahre ausblendet.

    Aber was juckt uns der dreck den wir unseren kindern hinterlassen. Drauf geschissen.

  4. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: ChMu 03.01.15 - 01:00

    atouba5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tesla wird die Zukunft.
    >
    > Hinter der Firma stecken nicht unbedingt nur Autos, sondern auch eine
    > riesige Forschung im Bereich der Akku Technik. Riesige Akku Fabriken werden
    > gebaut. Eine riesige Forschung und Entwicklung wird betrieben.

    Ja, ist doch gut?
    >
    > Die Zukunft wird abe trotz Einsparungen und Effizienz immer elektronischer
    > und somit stromhungriger!

    Eigendlich weniger stromhungrig. Das ist ja der Punkt der Forschung.

    > Was macht Deutschland und alle anderen naiven Idioten? Sie ziehen der
    > Atomkraft den Stecker. Nota bene der Energiequelle mit den geringsten CO2
    > Ausstössen und einem sagenhaften Wirkungsgrad.

    Das ist ironisch gemeint, oder? "Atomkraft" hat einen erbaermlichen Wirkungsgrad. Nicht nur was den Betrieb angeht sondern das ganze Konzept, 40 Jahre Nutzung, dafuer vorher 10 Jahre Bauzeit und danach einige 10000 Jahre "Lagerung" also laenger als die Menschheit, so wie wir sie kennen, existiert. Fuer was? 80" Bildschirme fuer ein paar Jahre? Wirklich? E-Autos brauchen die Atomkraftwerke nicht, ganz im Gegenteil. Intelligent eingesetzt koennten sie sogar dazu beitragen, unser Netz zu stabilisieren und die Wind und Sonnenenergie besser auszugleichen.

    > Indem man die Atomkraft auf
    > politischer Ebene als illegal erklärt, verhindert man aber auch die
    > Forschung an der Kernfusion.

    Nun, das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Aber einigen ist vieleicht aufgefallen, das es einfacher ist, den seit ewig funktionierenden Fusionsreaktor den wir ja haben, zu nutzen, anstatt Milliarden zu versenken zu versuchen eine mini Version auf den Planeten zu holen.

    > Nebst der Schattenseite der Medaille gibt es
    > aber auch eine glänzende Seite - sofern man denn auch bereit ist, die
    > Medaille umzudrehen!

    Die waere?
    >
    > Deutschland zieht also den Stecker während Amerika die Zukunft baut.

    Worauf willst Du ansprechen? Was baut America? (Ich nehme an Du meinst die USA)
    >

  5. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: atouba5 03.01.15 - 02:35

    daarkside schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Politisch das Eine abzuschaffen und das Andere endlich
    > nicht nur stiefmütterlich zu fördern ist NATÜRLICH ohne weiteres möglich.
    Wer bezahlt es? Forschung wird nicht nur im CERN betrieben. Es braucht auch eine Wirtschaft die dahinter steht. Und wenn die alle gezwungen werden ihre Reaktoren abzuschalten, dann werden die wohl nicht mit Geld um sich werfen.

    > Nur wollen tun es unsere nicht Repräsentanten in diesem kaputten so eher
    > nicht Demokratie System nicht.
    Deutschland hatte noch nie eine richtige Demokratie.

    > Es fehlt die Lobby die ihnen das "Wollen"
    > diktiert, ihnen Gesetzesvorlagen schreibt, ihnen für 30 minütige Vorträge
    > Unsummen bezahlt, ihrer Partei spendet, sie mit Posten für braves Verhalten
    > belohnt, es fehlt business as usual, halt.
    Ich habe lieber Lobbys als die Mafia, Drogenbanden oder Terrorgruppen. Denn die Lobbys funktionieren nach der Wirtschaft: Kosten zu Nutzen und Aufwand zu Ertrag

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was bist du denn für einer?
    Ich habe sicher keinen Doktortitel in Elektrotechnik. Aber ich habe gesunden Menschenverstand und kann ein Kilowatt von einem Hektoliter unterscheiden - im Gegensatz zu deinen Politikern.

    > Der Wirkungsgrad von Atomkraftwerk ist der schlechteste aller
    > energiegewinnungsmethoden.
    Da hast du in der Tat recht. Ich habe wohl das falsche Wort für meine Gedanken ausgewählt.

    > sofern man nicht einfach die kosten für die lagerung des abfalls für die nächsten
    > 200.000 Jahre ausblendet.
    Endlagerung ist ein wichtiges Thema und es gibt auch verschiedenste innovative neue Ansätze dazu. Im Gegensatz zum CO2 Ausstoss richtet eine Endlagerung keinen flächendeckenden Schaden an, sondern einen auf ein kleines Gebiet konzentrierten Schaden, wenn überhaupt.

    > Aber was juckt uns der dreck den wir unseren kindern hinterlassen. Drauf geschissen.
    Schau dir doch einmal den Kohleabbau an, die dreckige Luft in Asien oder die brummenden Windräder vor den Leuten ihren Häusern. Schlussendlich werden wir unsere Lebensqualität ohne Atomkraft schleichend reduzieren.

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, ist doch gut?
    Ja klar, darum bin ich ja auch Aktionär bei denen. Weil ich glaube, dass sich das ganze in die richtige Richtung entwickelt.

    > Eigendlich weniger stromhungrig. Das ist ja der Punkt der Forschung.
    Lies meinen Satz nochmals richtig durch:
    > Die Zukunft wird abe trotz Einsparungen und Effizienz immer elektronischer
    > und somit stromhungriger!
    Klar nimmt der Stromhunger der einzelnen Geräte ab. Aber es werden in den nächsten Jahren exponentiell viel mehr dazu kommen. Dies sieht man nun anhand der Elektroautos aber auch am aufkommenden «Internet der Dinge», meinst du das ganze frisst kein Strom?

    > Fuer was? 80" Bildschirme fuer ein paar Jahre? Wirklich? E-Autos brauchen die
    > Atomkraftwerke nicht
    Auch wenn mir der Fehler mit dem falschen Wort (Wirkungsgrad) unterlaufen ist, so frage ich mich ob du überhaupt eine Ahnung hast welch riesige Energie die KKW's liefern? Du sprichst hier von Bildschirmen und Elektroautos, aber Frankreich produziert 78 % der elektrischen Energie mit KKW's - und hinter Frankreich stehen 66 Millionen Einwohner und ein nominelles BIP von 2'656 Milliarden Dollar. Für dich kommt der Strom doch einfach aus der Steckdose gell? Aber hauptsache ein grünes und reines Gewissen haben wollen. Es gibt auf dieser Welt leider absolut nichts nachhaltiges mehr! Wie denn auch, wenn du 7.2 Milliarden Menschen ernähren und beschäftigen musst?

    Zu deiner Info, in Deutschland macht der Anteil von KKW's an der gesamten Energie 22% aus. Aber hier kommen im Gegensatz zu Frankreich noch dreckige und massiv CO2 belastende Energiequellen dazu:
    Steinkohle 22,8 %
    Braunkohle 24,5 %

    Braunkohle hat 980g–1230g CO2-Emissionen pro kWh. Kernkraft hat 66g / kWh.
    Was denkst du warum man in China uns Asien den klaren Himmel nicht mehr sehen kann in den Städten? Wegen dieser scheiss Kohle!

    > Intelligent eingesetzt koennten sie sogar dazu beitragen, unser Netz zu
    > stabilisieren und die Wind und Sonnenenergie besser auszugleichen.
    Das wird aktuell mit den Stauseen gemacht. Aber klar, ich hoffe natürlich die Entwicklung und Forschung der TESLA Akkus wird so genial, dass wir etwas in diese Richtung einmal machen können!

    > den seit ewig funktionierenden Fusionsreaktor den wir ja haben, zu nutzen
    Hast du einen Link dazu? Würde mich interessieren.

    > Worauf willst Du ansprechen? Was baut America? (Ich nehme an Du meinst die
    > USA)
    Willst du mich damit diffamieren? Ich meine nicht nur die USA sondern Nordamerika. Die bauen Innovation auf so wie TESLA. Sie forschen mindestens so gut, wenn noch nicht besser als Europa, an alternativer Energiegewinnung.

  6. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: atouba5 03.01.15 - 02:50

    Hier noch meine Richtigstellung zum versehentlich verwendeten Begriff «Wirkungsgrad»:

    Gemeint war von mir natürlich die Gesamt-Ökobilanz.
    Ich musste es jedoch selber nachlesen, warum der Wirkungsgrad von Kernkraft so gering ist. Wichtig ist aber, dass dieser keine sehr grosse Rolle spielt im Vergleich zur oben genannten Gesamt-Ökobilanz.

    Hier der Artikel: http://www.nuklearforum.ch/de/fakten-und-wissen/faktenblaetter/oekobilanz-der-kernenergie-umweltschonend-und-effizient

    Fazit:
    - Die Kernenergie ist eine sehr umweltfreundliche und effiziente Energiequelle.Ihre gute Gesamt-Ökobilanz wird einzig von der Wasserkraft noch übertroffen.

    - Alle verfügbaren Indikatoren zur Energie- und Umweltbilanz zeigen, dass der Strom aus Kernenergie ebenso «grün» ist wie sogenannter «Ökostrom», da er mindestens so umweltschonend produziert wird wie der Strom aus den neuen erneuerbaren Energien.

    - Die tiefen CO2-Werte belegen die hohe Gesamteffizienz der Kernenergiesysteme. Die ebenfalls tiefen Stromerzeugungskosten widerspiegeln das gute Verhältnis von gesellschaftlichem Gesamtaufwand zum gesellschaftlichen Gesamtnutzen.

    - Die laufenden Forschungsarbeiten und die Rohstofflage lassen erwarten, dass die Kernenergie in Zukunft noch deutlich effizienter wird. Sie hat ein enormes Entwicklungspotenzial.

    - Generell gilt, dass Kernenergiesysteme – wie auch die erneuerbaren Energien – umso bessere Ökobilanzen haben, je weniger fossile Primärenergie und insbesondere Kohle in der allgemeinen Stromversorgung eingesetzt wird.

    - Die radioaktiven Abfälle können in der Schweiz dauerhaft entsorgt werden, ohne dass die Umwelt Schaden nimmt. Das Verfahren zum Festlegen der Lagerstandorte ist im Gang.

    - Auf der Kostenseite gilt, dass die vergleichsweise kostengünstige Kernenergie die deutlich teureren erneuerbaren Ener-gien quersubventionieren kann, wodurch die Preise für Strom mit einer günstigen Ökobilanz für die Konsumenten tiefer gehalten werden können als ohne Kernenergie.

  7. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: sskora 03.01.15 - 04:19

    ITER gehört weder zum CERN, noch gibt EON geld dazu (afaik).

    Also dass kein Geld mehr da ist für ITER, wenn EON keine atomkraftwerke mehr betreiben darf, halte ich für dramatisch überzogen.
    Ja, Kernfusion erhält nicht die zuwendungen, die nötig wären, aber du hast es dargestellt, als ob unsere Wirtschaft ohne atomkraft direkt und ohne umwege komplett am arsch wäre und ein Fusionsreaktor vollkommen unmöglich ist zu entwickeln.

  8. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: Anonymer Nutzer 03.01.15 - 07:32

    Ökologisch gesehen ist kernkraft der letzte dreck.

    Wie kann sich überhaupt wer anmaßen zu behaupten das die lagerung des Mülls sicher wäre? Wir wissen nicht mal wie unsere Gesellschaft in 100 jahren aussehen wird wollen aber prognosen über 10000 jahre geben? Lächerlich.

    Und ehm kleiner schaden wenn atommüll die umwelt verdreckt? Bitte nochmal von objektiven quellen informieren. Siehe japan und russland was da so alles nettes passieren kann.
    Im Vergleich zu atommüll ist zuviel co2 noch relativ einfach in den griff zu bekommen.

    Der funktionsfähige fusionsreaktor den wir nutzen sollten wied wohl die sonne sein. ;)

    auf dauer ist nur energie aus umweltneutralen Quellen sinnvoll. Solar. Wasser. Wind. Kernfusion wenn die denn klappt, der abfall dabei ist deutlich einfacher zu handhaben als das was Atomkraftwerke ausspucken.

    Wer in der heutigen zeit noch für Atomkraft ist sollte mal bitte selbst in einem akw arbeiten...dann löst sich das Problem von allein vielleicht. ;)

  9. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: Ach 03.01.15 - 08:22

    >Hinter der Firma stecken nicht unbedingt nur Autos, sondern auch eine riesige Forschung im Bereich der Akku Technik. Riesige Akku Fabriken werden gebaut. Eine riesige Forschung und Entwicklung wird betrieben.

    + einer riesigen Forschung in der Solarenergiedistribution. Tesla agiert in enger Kooperation mit Solar City, dem, wenn mich nicht alles täuscht, größtem Fotovoltaikanbieter Amerikas(gegründet und betrieben vom Cousin Alon Musks). Die Firma denkt nicht im Traum daran, die produzierten Fahrzeuge mit Atomstrom zu betreiben, und auch hierzulande sucht Tesla den Kontakt zu Wind- und Sonnenstromanbietern zur Speisung ihres Supercharger Networks.

    Was du da zitierst ist also nicht der Traum von Tesla sondern das Droh- und Traumgebilde der deutschen Atomlobby. Zwei Videobeiträge welche das Gesagte näher beleuchten:

    - Die Macht der Stromkonzerne (ARD, November 2014)
    - Energy Storage Symposium - Keynote (JB Straubel, Sommer 2014)

  10. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: garrisson 03.01.15 - 08:41

    atouba5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier noch meine Richtigstellung zum versehentlich verwendeten Begriff
    > «Wirkungsgrad»:
    >
    > Gemeint war von mir natürlich die Gesamt-Ökobilanz.
    > Ich musste es jedoch selber nachlesen, warum der Wirkungsgrad von Kernkraft
    > so gering ist. Wichtig ist aber, dass dieser keine sehr grosse Rolle spielt
    > im Vergleich zur oben genannten Gesamt-Ökobilanz.
    >
    > Hier der Artikel: www.nuklearforum.ch
    >
    > Fazit:
    > - Die Kernenergie ist eine sehr umweltfreundliche und effiziente
    > Energiequelle.Ihre gute Gesamt-Ökobilanz wird einzig von der Wasserkraft
    > noch übertroffen.
    >
    > - Alle verfügbaren Indikatoren zur Energie- und Umweltbilanz zeigen, dass
    > der Strom aus Kernenergie ebenso «grün» ist wie sogenannter «Ökostrom», da
    > er mindestens so umweltschonend produziert wird wie der Strom aus den neuen
    > erneuerbaren Energien.
    >
    > - Die tiefen CO2-Werte belegen die hohe Gesamteffizienz der
    > Kernenergiesysteme. Die ebenfalls tiefen Stromerzeugungskosten
    > widerspiegeln das gute Verhältnis von gesellschaftlichem Gesamtaufwand zum
    > gesellschaftlichen Gesamtnutzen.
    >
    > - Die laufenden Forschungsarbeiten und die Rohstofflage lassen erwarten,
    > dass die Kernenergie in Zukunft noch deutlich effizienter wird. Sie hat ein
    > enormes Entwicklungspotenzial.
    >
    > - Generell gilt, dass Kernenergiesysteme – wie auch die erneuerbaren
    > Energien – umso bessere Ökobilanzen haben, je weniger fossile
    > Primärenergie und insbesondere Kohle in der allgemeinen Stromversorgung
    > eingesetzt wird.
    >
    > - Die radioaktiven Abfälle können in der Schweiz dauerhaft entsorgt werden,
    > ohne dass die Umwelt Schaden nimmt. Das Verfahren zum Festlegen der
    > Lagerstandorte ist im Gang.
    >
    > - Auf der Kostenseite gilt, dass die vergleichsweise kostengünstige
    > Kernenergie die deutlich teureren erneuerbaren Ener-gien
    > quersubventionieren kann, wodurch die Preise für Strom mit einer günstigen
    > Ökobilanz für die Konsumenten tiefer gehalten werden können als ohne
    > Kernenergie.

    Hast du schon mal geschaut, von was einer Seite du deine Infos beziehst?
    Diese Gruppierung setzt sich stark für den Fortbestand der Kernenergie in der Schweiz ein, wenn man sich den Vorstand etc. anschaut, sieht man, dass alle hohen Positionen von Managern der grossen Schweizer Stromkonzerne besetzt sind.

    Die tiefen CO2-Werte sind schön und gut - wenn man denn einfach nur schaut, wie viel das Kernkraftwerk rausspuckt. Bedenkt man aber weitere Faktoren. z.b. 10 jährige Bauzeit, Uranabbau & Anreicherung(sehr E-aufwändig) und v.a. der Rückbau & Endlagerung der Reste. Hinzu kommt, dass die Endlagerung noch lange nicht gelöst ist, obwohl in der CH diesbezüglich schon etwas gemacht hat. Es gibt viele Unsicherheitsfaktoren und wer steht gerade, wenn etwas in die Hose geht?

    Für mich sind bei der Kernenergie einfach zu viele Fragen ungelöst. Ein Windrad stellt man, wenn man es braucht, und wenn nicht, dann ist es in einem Tag weg.

  11. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: Ach 03.01.15 - 08:46

    Ups, da ging was schief:

    Der korrekte Link zur Energy Storage Symposium - Keynote vom Tela Chef Ingenieur J.B. Straubel im Sommer 2014

    https://www.youtube.com/watch?v=zWSox7mLbyE

  12. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: BeatYa 03.01.15 - 09:44

    atouba5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > den seit ewig funktionierenden Fusionsreaktor den wir ja haben, zu
    > nutzen
    > Hast du einen Link dazu? Würde mich interessieren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sonne
    Das erklärt wohl auch deine "durchdachte" Argumentationslogik.

  13. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: kosst.amojan 03.01.15 - 10:07

    Wir brauchen keine Atomkraftwerke - schon lange nicht mehr. Die "Alternativen Energien" sid schon länger ausgereift genug um weit mehr Strom als benötigt zu erzeugen.ich bin SEHR für den Einsatz von erneuerbare Energien und der Meinung, wir sollten ALLE "alternativen Kraftwerke" (Sonne, Wind, Wasser, Geotermie) auf hochtouren laufen lassen, auch wenn wir gerade keinen Strom bzw. nicht so viel brauchen und speichern. Jedoch die Energie NICHT in Akkus, sondern als "P2G" speichern ( Die weltweite erste Pilotanlage mit einer Leistung von 25 kW zur Produktion von Methan nach dem Power-to-Gas-Verfahren wurde im November 2009 in Stuttgart am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und des Unternehmens SolarFuel (heute ETOGAS GmbH) in Betrieb genommen. Im Oktober 2012 ging am ZSW in Stuttgart eine mit 250 kW Leistung zehnmal so große – zum Zeitpunkt die weltgrößte Power-to-Gas-Anlage – in Betrieb.).
    Im Auftrag der Audi AG errichtete die ETOGAS GmbH in Werlte neben einer bestehenden Biogasanlage eine industrielle Pilotanlage zur Umwandlung von Ökostromüberschüssen in erneuerbares Erdgas, von Audi „e-gas“ genannt. Hierbei wird zur Methanisierung neben dem aus regenerativen Quellen gewonnen Wasserstoff auch regeneratives CO2 aus einer von MT-Biomethan gelieferten Biogasaufbereitungsanlage eingesetzt. Die Anlage mit einer elektrischen Anschlussleistung von 6 MW wird 1,4 Millionen Kubikmeter in Erdgas-Normqualität pro Jahr produzieren. Die Anlage wurde am 25. Juni 2013 eingeweiht und hat im Herbst 2013 ihren Probebetrieb abgeschlossen. Im Rahmen des e-Gas-Projekts von Audi produziert die Anlage erneuerbaren Kraftstoff für das erste CNG-Modell der Marke Audi, den Audi A3 Sportback g-tron.

    Strom als "Erdgas" im bereits vorhandenen und gut ausgebauten Erdgasnetzt zwischenspeichern und viele dezentrale kleinere Kraftwerke um Strom zu erzeugen und per Fernwärme heizen.

    https://www.youtube.com/watch?v=mZbEV8cKdgc&list=PLBF4B7AB370483C50&index=1

  14. Thorium-Reaktor

    Autor: Icestorm 03.01.15 - 10:44

    Weniger "Abfall", der auchnoch weniger lange strahlt, sowie viel mehr Thorium als Uran vorhanden.

  15. Re: Thorium-Reaktor

    Autor: Ach 03.01.15 - 12:12

    >Weniger "Abfall", der auchnoch weniger lange strahlt, sowie viel mehr Thorium als Uran vorhanden.

    So wie ich das verstanden habe, ist die Thorium Entwicklung ein Derivat des Schnellen Brüters, von den Zerfallsprozessen her gesehen. Der Thoriumreaktor verspricht sicherer zu sein weil er sich im Notfall selber abschaltet, dementsprechend lässt er sich auch schneller runter fahren, also viel besser regeln, er hat keine Rohstoffprobleme und er ist sogar in der Lage, verbranntes Uran weiter zu verarbeiten. Allerdings ist das mit dem "kurzlebigen Zerfallsstoffen" so eine Sache. Das was die Maschine ausspuckt, ist erst mal ein mehr an Volumen weil zu dem Thorium auch immer die Schmelze hinzukommt in der es gelöst ist, und der Abfall strahlt erst mal genauso viel wie die abgebrannten Brennstäbe eines gängigen Reaktors, er strahlt nur nicht so lange. Nicht so lange meint eine Halbwertszeit von 200 Jahren statt den 10K Jahren bei Uran als Ausgangsstoff. Da musst du deinen Müll also immer noch für 500 Jahre sicher lagern, viel Spaß.

    Ich weiß nicht was ich davon halten soll, zudem ist das bisher alles nur Theorie und die Praxis birgt gerade in diesem Bereich immer wieder ein paar ihrer hübschesten Überraschungen. Sollen die Atomheads in den Staaten sich die Finger schmutzig machen wenn sie es nicht seien lassen können, und wenn allein wegen der viel größeren Landfläche die in der USA zum Experimentieren zur Verfügung steht. Wir hatten unseren Spaß in dieser Beziehung ja schon mit dem Kugelreaktor, und damit wieder ein verseuchtes Fleckchen Erde in Deutschland das die nächsten 10000 Jahren von niemandem mehr betreten werden kann. Im dicht besiedelten Mitteleuropa ist das bereits ein Fleckchen Erde zu viel.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.15 12:14 durch Ach.

  16. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: daarkside 03.01.15 - 12:13

    atouba5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > daarkside schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Politisch das Eine abzuschaffen und das Andere endlich
    > > nicht nur stiefmütterlich zu fördern ist NATÜRLICH ohne weiteres
    > möglich.
    > Wer bezahlt es? Forschung wird nicht nur im CERN betrieben. Es braucht auch
    > eine Wirtschaft die dahinter steht. Und wenn die alle gezwungen werden ihre
    > Reaktoren abzuschalten, dann werden die wohl nicht mit Geld um sich
    > werfen.

    Andere Frage, hatten sie bisher und tun sie es aktuell in erwähnenswerten Maße in anderen Ländern? Oder war und ist die Forschung zur Kernfusion zu einem erschlagend überwiegendem Teil staatlich?

    > > Nur wollen tun es unsere nicht Repräsentanten in diesem kaputten so eher
    > > nicht Demokratie System nicht.
    > Deutschland hatte noch nie eine richtige Demokratie.

    Gut, ein Grund mehr sie zu wollen. Mit ihr hättest du deine gewünschte massive Kernfusion Forschung und ich das nicht Verteidigen meiner Freiheit am Hindukusch. Win².

    > > Es fehlt die Lobby die ihnen das "Wollen"
    > > diktiert, ihnen Gesetzesvorlagen schreibt, ihnen für 30 minütige
    > Vorträge
    > > Unsummen bezahlt, ihrer Partei spendet, sie mit Posten für braves
    > Verhalten
    > > belohnt, es fehlt business as usual, halt.
    > Ich habe lieber Lobbys als die Mafia, Drogenbanden oder Terrorgruppen. Denn
    > die Lobbys funktionieren nach der Wirtschaft: Kosten zu Nutzen und Aufwand
    > zu Ertrag

    Nein, Lobbys funktionieren überwiegend nach dem Interesse des Kapitals ungeachtet aller Nachteile für die betroffene Gesellschaft. Sie funktionieren also gar nicht.

  17. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: Schrödinger's Katze 03.01.15 - 12:49

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ökologisch gesehen ist kernkraft der letzte Dreck.
    >
    > Wie kann sich überhaupt wer anmaßen zu behaupten das die lagerung des Mülls
    > sicher wäre? Wir wissen nicht mal wie unsere Gesellschaft in 100 jahren
    > aussehen wird wollen aber prognosen über 10000 jahre geben? Lächerlich.
    >
    > Und ehm kleiner schaden wenn atommüll die umwelt verdreckt? Bitte nochmal
    > von objektiven quellen informieren. Siehe japan und russland was da so
    > alles nettes passieren kann.
    > Im Vergleich zu atommüll ist zuviel co2 noch relativ einfach in den griff
    > zu bekommen.
    >
    > Der funktionsfähige fusionsreaktor den wir nutzen sollten wied wohl die
    > sonne sein. ;)
    >
    > auf dauer ist nur energie aus umweltneutralen Quellen sinnvoll. Solar.
    > Wasser. Wind. Kernfusion wenn die denn klappt, der abfall dabei ist
    > deutlich einfacher zu handhaben als das was Atomkraftwerke ausspucken.
    >
    > Wer in der heutigen zeit noch für Atomkraft ist sollte mal bitte selbst in
    > einem akw arbeiten...dann löst sich das Problem von allein vielleicht. ;)

    Den Atommüll schießen wir in spätestens 100 Jahren ins Weltall - unglaublich wie naiv einige Leute sind.

    Aber halt am besten wir streichen alle Forschungsgelder für Zukunftstechnologien wie Kernfusiuon oder die Erforschung des Weltalls und erhöhen lieber den ALG2-Regelsatz nicht wahr?

    Ich persönlich bin nicht bereit so hohe Strompreise dauerhaft zu bezahlen wenn wir eine Energiequelle haben die Strom für 1 Cent pro KWH rentabel produziert. Was rechtfertigt einen Preisaufschlag von 300%? Wer freiwillig mehr Geld ausgeben will kann das ja gerne tun. Bei mir kommt demnächst ein Elektroauto dazu - ich habe keine Lust die verrückten Ideen irgendwelcher Hippies zu bezahlen.

  18. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: Atalanttore 03.01.15 - 14:21

    atouba5 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tesla wird die Zukunft.

    Sehr wahrscheinlich ja und auf das Geheule der deutschen Autoindustrie ("… es konnte ja keiner wissen, dass Elektroautos die Zukunft sind") freue ich mich jetzt schon.


    > Die Zukunft wird abe trotz Einsparungen und Effizienz immer elektronischer
    > und somit stromhungriger!

    Der Wirkungsgrad von Kraftwerken steigt auch immer weiter.


    > Was macht Deutschland und alle anderen naiven Idioten? Sie ziehen der
    > Atomkraft den Stecker. Nota bene der Energiequelle mit den geringsten CO2
    > Ausstössen und einem sagenhaften Wirkungsgrad. Indem man die Atomkraft auf
    > politischer Ebene als illegal erklärt, verhindert man aber auch die
    > Forschung an der Kernfusion. Nebst der Schattenseite der Medaille gibt es
    > aber auch eine glänzende Seite - sofern man denn auch bereit ist, die
    > Medaille umzudrehen!

    In deinem Garten könnte man die verbrauchten Brennstäbe endlagern. Warum ist darauf noch niemand gekommen?


    > Deutschland zieht also den Stecker während Amerika die Zukunft baut.

    Wo wird hier der Stecker gezogen?

  19. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: max11 03.01.15 - 14:52

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Den Atommüll schießen wir in spätestens 100 Jahren ins Weltall -
    > unglaublich wie naiv einige Leute sind.
    >
    > Aber halt am besten wir streichen alle Forschungsgelder für
    > Zukunftstechnologien wie Kernfusiuon oder die Erforschung des Weltalls und
    > erhöhen lieber den ALG2-Regelsatz nicht wahr?
    >
    > Ich persönlich bin nicht bereit so hohe Strompreise dauerhaft zu bezahlen
    > wenn wir eine Energiequelle haben die Strom für 1 Cent pro KWH rentabel
    > produziert. Was rechtfertigt einen Preisaufschlag von 300%? Wer freiwillig
    > mehr Geld ausgeben will kann das ja gerne tun. Bei mir kommt demnächst ein
    > Elektroauto dazu - ich habe keine Lust die verrückten Ideen irgendwelcher
    > Hippies zu bezahlen.

    Ach ja? ;) ...wo hast Du denn Deine Gewissheiten her? Atommüll in´s All? Das dürfte enorm teuer und -das ist ein gewichtiger Grund - sehr riskannt sein. Recherchier mal die derzeitigen Kosten für 1 kg Nutzlast bei einem Raumtransport ;).
    Mir wird bei dem Gedanken fast schwindelig. Da muss schon sehr viel Strom produziert werden je kg Atommüll... Seeeehhr, seeeeehr viel. Und das zu Niedrigstproduktionskosten bei sehr hohen Endverbraucherpreisen. Übrigens: Niedrige Kosten gehen i.d.R. zu Lasten der Sicherheit.

    Atomstrompreis von 1 Ct/kWh? Wer behauptet denn so etwas? Da fragt man sich ganz erstaunt als interessierter Laie, warum man dann im Oktober 2014 so etwas in der TAZ lesen muss:

    http://www.taz.de/!146977/

    Kleiner Auszug aus dem TAZ-Artikel:


    "Neues Atomkraftwerk in England

    Mit freundlicher Unterstützung der EU

    Die EU-Kommission will britische Milliardenzuschüsse für Atomstrom genehmigen. Als Rechtfertigung führt sie dafür auch den Klimawandel an.

    ...

    Die alte Kommission soll im letzten Monat ihrer Amtszeit die britischen Subventionen offenbar durchwinken.

    Die haben es in sich: EDF soll über 35 Jahre eine Vergütung von 92,5 Pfund pro Megawattstunde erzeugten Stromes erhalten, inklusive Anpassung an die Inflationsrate. Das ist mehr als das Doppelte des derzeitigen Börsenpreises in Großbritannien. Wer in Deutschland ein Windkraftwerk betreibt, bekommt im Schnitt rund 30 Prozent weniger – und das nur über 20 Jahre. „Die Steuerzahler zahlen für eines der teuersten Kraftwerke der Welt“, ..."

    Wie gesagt, Kommentare wie Deiner lassen mich wirklich ratlos zurück (und das ist jetzt noch wirklich sehr zurückhaltend und nett ausgedrückt).

  20. Re: Die Zukunft benötigt Atomkraft

    Autor: atouba5 03.01.15 - 14:54

    sskora schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ITER gehört weder zum CERN, noch gibt EON geld dazu (afaik).
    > Also dass kein Geld mehr da ist für ITER, wenn EON keine atomkraftwerke
    > mehr betreiben darf, halte ich für dramatisch überzogen.

    Okay, ITER wird grösstenteils von der EU und der USA finanziert. Mich nimmt nun aber auch gar nicht wunder woher sie das Geld schlussendlich nehmen, denn laut diversen Artikeln im Netz steht es nicht sonderlich gut um das Projekt. Anscheinend wird wie üblich, wenn der Staat dahinter steckt, zuviel Geld investiert und am schluss schaut nichts schlaues raus. Sie sind jedenfalls schon weit über dem Budget und haben keine sinnvollen Ergebnisse oder Fortschritte gemacht.

    Übrigens forscht nicht nur der Staat an der Kernfusion:
    http://www.spektrum.de/news/neue-wege-zur-fusionsenergie/1309164
    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Amerikaner-melden-Durchbruch-bei-Kernfusion/story/26282052

    > Ja, Kernfusion erhält nicht die zuwendungen, die nötig wären, aber du hast
    > es dargestellt, als ob unsere Wirtschaft ohne atomkraft direkt und ohne
    > umwege komplett am arsch wäre und ein Fusionsreaktor vollkommen unmöglich
    > ist zu entwickeln.

    Die Wirtschaft wird ohne Atomkraft komplett am Arsch sein! Ausser man importiert einfach den Atomstrom von Frankreich, welcher dann natürlich teurer werden würde.

    Wenn die Rahmenbedingungen der Sicherheit erfüllt sind, darf man meiner Meinung nach keine Technologie auf dieser Welt verbieten, nur weil sich einige Politiker profilieren wollen.

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ehm kleiner schaden wenn atommüll die umwelt verdreckt? Bitte nochmal
    > von objektiven quellen informieren. Siehe japan und russland was da so alles
    > nettes passieren kann.

    Jährlich sieben Millionen Tote durch Smog: WHO sieht Luftverschmutzung als grösstes Risiko
    http://www.nzz.ch/aktuell/panorama/who-sieht-luftverschmutzung-als-groesstes-risiko-1.18270014

    WO sind denn die 7 Millionen Todesfälle durch Atomenergie JÄHRLICH?

    Garrisson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich sind bei der Kernenergie einfach zu viele Fragen ungelöst.

    Es gibt aktuell 437 Reaktorblöcke mit einer Gesamtleistung von 374,5 GW in 31 Ländern. Energiegewinnung durch Kernkraft wird seit 1950 eingesetzt. Warum sollte man nun nach 60 Jahren die Entwicklung stoppen und die Energieproduktion der letzten 60 Jahre für illegal erklären? Was bringt uns das?

    Wir sollten lieber die alten KKW's abschalten und neue bauen - mit den höchsten Sicherheitsanforderungen. Die Endlagerung sehe ich nicht als Problem, es gab sicher einige Fehler in der Vergangenheit, aber in den nächsten 50 Jahren wird man dieses Problem komplett lösen.

    Man wird in 50 Jahren fähig sein, den Atommüll dem Erdkern zu übergeben, dieser wird ihn im Null komma nichts abbauen.

    BeatYa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > https://de.wikipedia.org/wiki/Sonne
    > Das erklärt wohl auch deine "durchdachte" Argumentationslogik.
    Hättest du mal lieber den richtigen Link zu dem Projekt gepostet als dich über mich lustig zu machen: http://de.wikipedia.org/wiki/ITER

    Ausserdem gibt es durchaus weitere solche Projekte, welche wie eine künstlich erzeugte Sonne funktionieren:
    http://green.wiwo.de/energierevolution-wissenschaftler-haben-erstmals-kuenstliche-sonne-gebaut/
    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Die-Amerikaner-packen-die-Sonne-in-eine-kleine-Flasche/story/31848525

    daarkside schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Andere Frage, hatten sie bisher und tun sie es aktuell in
    > erwähnenswerten Maße in anderen Ländern? Oder war und ist die
    > Forschung zur Kernfusion zu einem erschlagend überwiegendem Teil
    > staatlich?
    Ja. Schau dir sämtliche Links an welche ich gepostet habe. Und das Geld vom Staat kommt schlussendlich sowieso aus der Wirtschaft.

    In der jüngsten Geschichte wurden wohl kaum wichtige Forschungen und Entdeckungen von Staaten gemacht. Den technischen Fortschritt welchen wir in den letzten 100 Jahren erleben durften war nur durch den Kapitalismus und die Wirtschaft möglich.

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Atommüll schießen wir in spätestens 100 Jahren ins Weltall -
    > unglaublich wie naiv einige Leute sind.
    Von der Entsorgung im Weltall ist die Rede. Da aber eine 2%ige Abstürzmöglichkeit von Raketen besteht, wird es wohl noch einige Zeit dauern. Wirtschaftlich ist es auch überhaupt noch nicht. Aber wer weiss, in 50 Jahren vielleicht schon.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.15 15:00 durch atouba5.

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