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Warum aus der Wand

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  1. Warum aus der Wand

    Autor: Poison Nuke 02.01.15 - 18:12

    und nicht vom Boden?... damit könnten dann auch mehrere Fahrzeuge nebeneinander geladen werden, ohne das man extra Ladesäulen aufstellen müsste,
    Zudem man im Boden sicherlich größere "Zielflächen" installieren könnte, um mehr Treffspielraum zu gewähren und das ganze so robuster zu machen.

    Greetz

    Poison Nuke

  2. Re: Warum aus der Wand

    Autor: The_Soap92 02.01.15 - 18:20

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und nicht vom Boden?... damit könnten dann auch mehrere Fahrzeuge
    > nebeneinander geladen werden, ohne das man extra Ladesäulen aufstellen
    > müsste,
    > Zudem man im Boden sicherlich größere "Zielflächen" installieren könnte, um
    > mehr Treffspielraum zu gewähren und das ganze so robuster zu machen.

    Und man könnte Parkplätze damit ausstatten.

  3. Re: Warum aus der Wand

    Autor: Bigfoo29 02.01.15 - 18:23

    Ich habe auch eher an eine Lösung "aus dem Fußboden" gedacht... warum soll ein Fahrzeug nicht kurz melden, wenn es abgeschaltet ist? Der "intelligente Fußboden" wüsste dann genau, wo das Fahrzeug steht. Und wenn man die Kontaktflächen unter dem Fahrzeug halbwegs sinnvoll platziert, ist sogar die Fahrtrichtung egal. Die Ladelamellen fahren hoch und laden das Fahrzeug. Fertig.

    Warum also so kompliziert?!

    Regards.

  4. Re: Warum aus der Wand

    Autor: md14107 02.01.15 - 18:40

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe auch eher an eine Lösung "aus dem Fußboden" gedacht... warum soll
    > ein Fahrzeug nicht kurz melden, wenn es abgeschaltet ist? Der "intelligente
    > Fußboden" wüsste dann genau, wo das Fahrzeug steht. Und wenn man die
    > Kontaktflächen unter dem Fahrzeug halbwegs sinnvoll platziert, ist sogar
    > die Fahrtrichtung egal. Die Ladelamellen fahren hoch und laden das
    > Fahrzeug. Fertig.
    >
    > Warum also so kompliziert?!
    >
    > Regards.

    Weil
    1. Die schon vorhandenen Autos ihre Anschlüsse zum Aufladen auf der Seite besitzen, und Tesla auf die Pflege ihrer bisherigen Produkte schaut (Ja es soll auch für altere Tesla Modelle möglich sein)
    2. Preislich eine Lösung im Boden viel teurer ist. Entweder es muss komplett der Boden neu gemacht werden oder er wird insgesamt höher, damit auch die Einfahrt in die Garage, macht viel zu viele Probleme.

    Falls es direkt in die Wand eingebaut wird ist es immer noch einfacher.
    Auch die Reparatur dürfte einfacher sein. Und es ist sichtbar falls der Greifarm doch einmal nicht abdockt.

    Da sitzen hochbezahlte Ingenieure und schlaue Denker dahinter.
    Verlasst euch drauf, die haben sich schon was dabei gedacht.
    Lg Markus

  5. Re: Warum aus der Wand

    Autor: Bigfoo29 02.01.15 - 19:16

    Nur weil sich ein paar "Superhirne" also etwas vornehmlich geniales haben einfallen lassen, darf man nicht in eine Richtung spinnen, die generell sinnvoller wäre?
    Immerhin kombiniert dieses Konzept die Ladung, sobald man steht mit der Variante, wo drahtlos ein paar kW in die Umgebung geblasen werden sollen... Nur eben ohne die Umweltbelastungen/mit deutlich höherem Wirkungsgrad.

    (Es kann übrigens auch keiner behaupten, es wäre ausgeschlossen, neue Elemente in eine bestehende Karosserie einzupflegen. o.0)

    Und wenn der Stöpsel in Deiner Variante noch steckt/nicht abgeht, sieht man das, ja. Aber was bringt es Dir? Bei der Variante, die ich meine, fährst du von den Kontakten runter und die Lade-Elektronik im Boden schaltet weg. Dazu muss, falls eben einer der Aktoren im Eimer ist, noch nichtmal dieser wieder eingezogen werden. Mit so einer Art Gummipuffer, der unter Druck rechts und links wie eine Art umgedrehter Halbmond in der Mitte nach oben wölbt und Druck gegen den Fahrzeugboden aufbaut. Selbst wenn jetzt einer dieser Aktoren nicht zurückfährt, ist der Halbmond trotzdem nur noch halb so hoch und erlaubt so ein problemloses Fahren von der Haltebucht. Setzt man die Aktoren flexibel, sprich, mit doppeltem Lauf, fährt der Halbmond sogar wieder komplett ein.
    Einerseits sind die Dinger dann auch schon Saft-Frei, da die Bodenelektronik gemerkt hat, dass das Fahrzeug keine Energie mehr aufnimmt (weils voll ist oder weil man von den "Schleifkontakten" runter ist und auf einer nicht-leitenden Nebenfläche steht. Entsprechend aktiviert sich ein Cooldown vor einem neuen Versuch, wie es heute schon bei NFC-Anmeldeversuchen gemacht wird.)

    Ja, die Variante ist teurer als ein Schrank mit etwas Lade-Elektronik. Allerdings hat sie den Vorteil, interoperabel zu sein, da nicht nur ein Steckertyp vorhanden sein muss, sie ist deutlich anwenderfreundlicher, als ein störrisches Kabel durch die halbe Garage zu ziehen und man reißt keine Ladeelektronik weg, falls die Technik doch mal versagt hat, man sich aber drauf verlassen hat, dass die Mechanik sich nach dem Ladevorgang korrekt selbstständig beiseiteräumt.

    Ich muss eine Lösung also nicht zwingend gut finden, nur weil eine Firma meint, den heiligen Gral entdeckt zu haben. Das haben schon viele Firmen behauptet und sind dann den Bach runter gegangen, weil die Idee völlig sinnfrei war...

    Regards.

  6. Re: Warum aus der Wand

    Autor: Thorium 02.01.15 - 19:46

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil sich ein paar "Superhirne" also etwas vornehmlich geniales haben
    > einfallen lassen, darf man nicht in eine Richtung spinnen, die generell
    > sinnvoller wäre?
    > Immerhin kombiniert dieses Konzept die Ladung, sobald man steht mit der
    > Variante, wo drahtlos ein paar kW in die Umgebung geblasen werden sollen...
    > Nur eben ohne die Umweltbelastungen/mit deutlich höherem Wirkungsgrad.
    >
    > (Es kann übrigens auch keiner behaupten, es wäre ausgeschlossen, neue
    > Elemente in eine bestehende Karosserie einzupflegen. o.0)

    Klar, das könnte man bei der nächsten Inspektion miterledigen, würde aber dadurch etwas länger dauern und nochmal Extra-Kosten verursachen.

    >
    > Und wenn der Stöpsel in Deiner Variante noch steckt/nicht abgeht, sieht man
    > das, ja. Aber was bringt es Dir? Bei der Variante, die ich meine, fährst du
    > von den Kontakten runter und die Lade-Elektronik im Boden schaltet weg.
    > Dazu muss, falls eben einer der Aktoren im Eimer ist, noch nichtmal dieser
    > wieder eingezogen werden. Mit so einer Art Gummipuffer, der unter Druck
    > rechts und links wie eine Art umgedrehter Halbmond in der Mitte nach oben
    > wölbt und Druck gegen den Fahrzeugboden aufbaut. Selbst wenn jetzt einer
    > dieser Aktoren nicht zurückfährt, ist der Halbmond trotzdem nur noch halb
    > so hoch und erlaubt so ein problemloses Fahren von der Haltebucht. Setzt
    > man die Aktoren flexibel, sprich, mit doppeltem Lauf, fährt der Halbmond
    > sogar wieder komplett ein.
    > Einerseits sind die Dinger dann auch schon Saft-Frei, da die
    > Bodenelektronik gemerkt hat, dass das Fahrzeug keine Energie mehr aufnimmt
    > (weils voll ist oder weil man von den "Schleifkontakten" runter ist und auf
    > einer nicht-leitenden Nebenfläche steht. Entsprechend aktiviert sich ein
    > Cooldown vor einem neuen Versuch, wie es heute schon bei
    > NFC-Anmeldeversuchen gemacht wird.)

    Der Ladeanschluss ist aber an der Seite untergebracht, man müsste also zusätzlich auch noch einen Ladeanschluss unter dem Auto anbringen und wenn nicht vorbereitet noch ein Loch durch die Bodenplatte bohren.

    >
    > Ja, die Variante ist teurer als ein Schrank mit etwas Lade-Elektronik.
    > Allerdings hat sie den Vorteil, interoperabel zu sein, da nicht nur ein
    > Steckertyp vorhanden sein muss, sie ist deutlich anwenderfreundlicher, als
    > ein störrisches Kabel durch die halbe Garage zu ziehen und man reißt keine
    > Ladeelektronik weg, falls die Technik doch mal versagt hat, man sich aber
    > drauf verlassen hat, dass die Mechanik sich nach dem Ladevorgang korrekt
    > selbstständig beiseiteräumt.

    Dafür müsste man aber den Boden der Garage aufreißen. In vielen Garagen dürfte es einfacher sein, ein Kabel an der Wand zu verlegen (oder ggf. auch zu verputzen) als ein System im Boden einzubauen.

    Insgesamt darf die Lösung ja auch nicht zu teuer sein. Natürlich ist es ganz nett, wenn sich das Auto komplett von alleine auflädt. Wenn das aber z.B. über 5000 EUR für die Nachrüstung kostet, dann würde ich mir doch auf jeden Fall den "Aufwand" machen, das Kabel selbst reinzustecken.

  7. Re: Warum aus der Wand

    Autor: bernd71 04.01.15 - 01:31

    Thorium schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bigfoo29 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur weil sich ein paar "Superhirne" also etwas vornehmlich geniales
    > haben
    > > einfallen lassen, darf man nicht in eine Richtung spinnen, die generell
    > > sinnvoller wäre?
    > > Immerhin kombiniert dieses Konzept die Ladung, sobald man steht mit der
    > > Variante, wo drahtlos ein paar kW in die Umgebung geblasen werden
    > sollen...
    > > Nur eben ohne die Umweltbelastungen/mit deutlich höherem Wirkungsgrad.
    > >
    > > (Es kann übrigens auch keiner behaupten, es wäre ausgeschlossen, neue
    > > Elemente in eine bestehende Karosserie einzupflegen. o.0)
    >
    > Klar, das könnte man bei der nächsten Inspektion miterledigen, würde aber
    > dadurch etwas länger dauern und nochmal Extra-Kosten verursachen.
    >
    > >
    > > Und wenn der Stöpsel in Deiner Variante noch steckt/nicht abgeht, sieht
    > man
    > > das, ja. Aber was bringt es Dir? Bei der Variante, die ich meine, fährst
    > du
    > > von den Kontakten runter und die Lade-Elektronik im Boden schaltet weg.
    > > Dazu muss, falls eben einer der Aktoren im Eimer ist, noch nichtmal
    > dieser
    > > wieder eingezogen werden. Mit so einer Art Gummipuffer, der unter Druck
    > > rechts und links wie eine Art umgedrehter Halbmond in der Mitte nach
    > oben
    > > wölbt und Druck gegen den Fahrzeugboden aufbaut. Selbst wenn jetzt einer
    > > dieser Aktoren nicht zurückfährt, ist der Halbmond trotzdem nur noch
    > halb
    > > so hoch und erlaubt so ein problemloses Fahren von der Haltebucht. Setzt
    > > man die Aktoren flexibel, sprich, mit doppeltem Lauf, fährt der Halbmond
    > > sogar wieder komplett ein.
    > > Einerseits sind die Dinger dann auch schon Saft-Frei, da die
    > > Bodenelektronik gemerkt hat, dass das Fahrzeug keine Energie mehr
    > aufnimmt
    > > (weils voll ist oder weil man von den "Schleifkontakten" runter ist und
    > auf
    > > einer nicht-leitenden Nebenfläche steht. Entsprechend aktiviert sich ein
    > > Cooldown vor einem neuen Versuch, wie es heute schon bei
    > > NFC-Anmeldeversuchen gemacht wird.)
    >
    > Der Ladeanschluss ist aber an der Seite untergebracht, man müsste also
    > zusätzlich auch noch einen Ladeanschluss unter dem Auto anbringen und wenn
    > nicht vorbereitet noch ein Loch durch die Bodenplatte bohren.
    >
    > >
    > > Ja, die Variante ist teurer als ein Schrank mit etwas Lade-Elektronik.
    > > Allerdings hat sie den Vorteil, interoperabel zu sein, da nicht nur ein
    > > Steckertyp vorhanden sein muss, sie ist deutlich anwenderfreundlicher,
    > als
    > > ein störrisches Kabel durch die halbe Garage zu ziehen und man reißt
    > keine
    > > Ladeelektronik weg, falls die Technik doch mal versagt hat, man sich
    > aber
    > > drauf verlassen hat, dass die Mechanik sich nach dem Ladevorgang korrekt
    > > selbstständig beiseiteräumt.
    >
    > Dafür müsste man aber den Boden der Garage aufreißen. In vielen Garagen
    > dürfte es einfacher sein, ein Kabel an der Wand zu verlegen (oder ggf. auch
    > zu verputzen) als ein System im Boden einzubauen.
    >
    > Insgesamt darf die Lösung ja auch nicht zu teuer sein. Natürlich ist es
    > ganz nett, wenn sich das Auto komplett von alleine auflädt. Wenn das aber
    > z.B. über 5000 EUR für die Nachrüstung kostet, dann würde ich mir doch auf
    > jeden Fall den "Aufwand" machen, das Kabel selbst reinzustecken.

    Vor allem muss man beim Umbau richtig dicke Kabel verlegen, die man nicht einfach wie Lautsprecherkabel unter die Verkleidung/Teppich packt.

    Seitlich scheint mir auch kostengünstiger. Aber letzendlich ist das eine Spielerei, die das automatische Fahren in die Gerage erst sinvoll macht.

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