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Gilt das dann für alle die hier Wünsche äussern,
Autor: KlugKacka 06.12.22 - 20:12
oder nur für die hier (legal) arbeitende Bevölkerung?
Es gehen ja Gerüchte um, daß manche Leute mehrfache Identitäten haben um abzustauben. -
Re: Gilt das dann für alle die hier Wünsche äussern,
Autor: ezadoo 06.12.22 - 21:17
Wer sowas hat, wird sich auch mehrere Smartphones leisten können, bzw. gibt es sicherlich nach einiger Zeit etliche 100¤-Androids geben, die diese Wallet unterstützen.
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Re: Gilt das dann für alle die hier Wünsche äussern,
Autor: User_x 06.12.22 - 22:39
Und da fangen meine Fragen an.
1 Smartphone dann ein Leben lang oder wie werden die Daten auf ein neues Gerät übertragen und was ist bei einem Defekt oder verlust?
2. Kinder haben auch Ausweisdaten aber womöglich nicht direkt ein eigenes Smartphone. Wie wird damit umgegangen?
3. Wenn wir schon bei Kindern sind, es gibt auch Gemeinschaftskonten bei Banken. Ebenso würde ich meine Ausweisdaten und die anderer Familienmitglieder in eine art Gemeinschaftsbox legen, wo sich jeder der diese braucht, daraus dann bediehnen kann. Also benötigt man evtl. sogar gleiche Daten auf mehreren Geräten (Vater und Mutter) - bei dementen Familienangehörigen wo man Betreuungsfunktion hat, kommen natürlich auch noch dazu, dann sind dort weitere Familienmitglieder die darauf Zugriff evtl. brauchen.
Das alles bleibt im Artikel irgendwie unerklärt.
via Smartphone.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.22 22:42 durch User_x. -
Re: Gilt das dann für alle die hier Wünsche äussern,
Autor: ezadoo 07.12.22 - 12:39
User_x schrieb:
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> Und da fangen meine Fragen an.
>
> 1 Smartphone dann ein Leben lang oder wie werden die Daten auf ein neues
> Gerät übertragen und was ist bei einem Defekt oder verlust?
Was soll dabei sein?
Das wird sich verhalten, wie aktuell mit Google- bzw. Apple-Pay. Die Daten liegen verschlüsselt in der Secure-Enclave und müssen vor jeder Benutzung per Fingerabdruck, Gesicht oder Pin freigegeben werden.
Zudem kann man sein Telefon meist aus der Ferne sperren oder sogar löschen, wenn man den Verlust bemerkt hat, so dass ein Zugriff gar nicht mehr möglich ist, was beim Verlust der Brieftasche mit Ausweisdokumenten recht schwierig sein dürfte.
> 2. Kinder haben auch Ausweisdaten aber womöglich nicht direkt ein eigenes
> Smartphone. Wie wird damit umgegangen?
Also ich kenne das aus meiner Kindheit so, dass wir über den Reisepass unserer Eltern gereist sind, solange es noch keine Pflicht für ein eigenes Ausweisdokument gab (und ab da ist das Smartphone meist auch schon vorhanden, so dass es die Kinder auf ihrem eigenen haben könnten).
Das sollte sich auch digital abbilden lassen.
Auch lese ich von keiner Beschränkung, dass nur eine Identität auf einem Gerät gespeichert werden können darf, so dass ich es für den von dir skizzierten Fall kein Problem sehe, dass man ggf. die Persos von den Kindern oder senilen Eltern in das Wallet laden könnte.
> 3. Wenn wir schon bei Kindern sind, es gibt auch Gemeinschaftskonten bei
> Banken. Ebenso würde ich meine Ausweisdaten und die anderer
> Familienmitglieder in eine art Gemeinschaftsbox legen, wo sich jeder der
> diese braucht, daraus dann bediehnen kann. Also benötigt man evtl. sogar
> gleiche Daten auf mehreren Geräten (Vater und Mutter) - bei dementen
> Familienangehörigen wo man Betreuungsfunktion hat, kommen natürlich auch
> noch dazu, dann sind dort weitere Familienmitglieder die darauf Zugriff
> evtl. brauchen.
>
> Das alles bleibt im Artikel irgendwie unerklärt.
Dass das unerklärt bleibt, liegt einfach daran, dass die EU die technische Umsetzung selbst noch nicht genau festgelegt hat, sondern damit nur den rechtlich notwendigen Rahmen schaffen will.
Ich sehe jetzt nicht, wo das Problem mit den Gemeinschaftskonten sein soll, dann werden halt 2 Identitäten mit dem Konto verknüpft, die Umsetzung liegt dann aber auch eher auf Seiten der Banken.
Auch die Verwendung auf mehreren Geräten scheint mir sinnvoll (Smartphone, Tablet, Watch, Notebook, etc.) und würde ich fast schon als notwendig erachten, wenn man das denn sinnvoll einsetzten können möchte.
Selbst in der jetzt schon in den US von Apple eingesetzten System ist die Verwendung auf iPhone und Apple Watch möglich, ein Device-Limit konnte ich nicht herausfinden. -
Re: Gilt das dann für alle die hier Wünsche äussern,
Autor: Fwk 07.12.22 - 21:03
ezadoo schrieb:
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> User_x schrieb:
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> > Und da fangen meine Fragen an.
> >
> > 1 Smartphone dann ein Leben lang oder wie werden die Daten auf ein neues
> > Gerät übertragen und was ist bei einem Defekt oder verlust?
>
> Was soll dabei sein?
> Das wird sich verhalten, wie aktuell mit Google- bzw. Apple-Pay. Die Daten
> liegen verschlüsselt in der Secure-Enclave und müssen vor jeder Benutzung
> per Fingerabdruck, Gesicht oder Pin freigegeben werden.
> Zudem kann man sein Telefon meist aus der Ferne sperren oder sogar löschen,
> wenn man den Verlust bemerkt hat, so dass ein Zugriff gar nicht mehr
> möglich ist, was beim Verlust der Brieftasche mit Ausweisdokumenten recht
> schwierig sein dürfte.
>
> > 2. Kinder haben auch Ausweisdaten aber womöglich nicht direkt ein
> eigenes
> > Smartphone. Wie wird damit umgegangen?
>
> Also ich kenne das aus meiner Kindheit so, dass wir über den Reisepass
> unserer Eltern gereist sind, solange es noch keine Pflicht für ein eigenes
> Ausweisdokument gab (und ab da ist das Smartphone meist auch schon
> vorhanden, so dass es die Kinder auf ihrem eigenen haben könnten).
> Das sollte sich auch digital abbilden lassen.
> Auch lese ich von keiner Beschränkung, dass nur eine Identität auf einem
> Gerät gespeichert werden können darf, so dass ich es für den von dir
> skizzierten Fall kein Problem sehe, dass man ggf. die Persos von den
> Kindern oder senilen Eltern in das Wallet laden könnte.
>
> > 3. Wenn wir schon bei Kindern sind, es gibt auch Gemeinschaftskonten bei
> > Banken. Ebenso würde ich meine Ausweisdaten und die anderer
> > Familienmitglieder in eine art Gemeinschaftsbox legen, wo sich jeder der
> > diese braucht, daraus dann bediehnen kann. Also benötigt man evtl. sogar
> > gleiche Daten auf mehreren Geräten (Vater und Mutter) - bei dementen
> > Familienangehörigen wo man Betreuungsfunktion hat, kommen natürlich auch
> > noch dazu, dann sind dort weitere Familienmitglieder die darauf Zugriff
> > evtl. brauchen.
> >
> > Das alles bleibt im Artikel irgendwie unerklärt.
>
> Dass das unerklärt bleibt, liegt einfach daran, dass die EU die technische
> Umsetzung selbst noch nicht genau festgelegt hat, sondern damit nur den
> rechtlich notwendigen Rahmen schaffen will.
>
> Ich sehe jetzt nicht, wo das Problem mit den Gemeinschaftskonten sein soll,
> dann werden halt 2 Identitäten mit dem Konto verknüpft, die Umsetzung liegt
> dann aber auch eher auf Seiten der Banken.
>
> Auch die Verwendung auf mehreren Geräten scheint mir sinnvoll (Smartphone,
> Tablet, Watch, Notebook, etc.) und würde ich fast schon als notwendig
> erachten, wenn man das denn sinnvoll einsetzten können möchte.
> Selbst in der jetzt schon in den US von Apple eingesetzten System ist die
> Verwendung auf iPhone und Apple Watch möglich, ein Device-Limit konnte ich
> nicht herausfinden.
Ernsthaft?
Sie antworten darauf auch noch, da möchte sich nur einer wichtig machen.
Die Rahmenbedingungen sind noch nicht einmal fertig.
Abwarten bis das steht und dass kann der gute Mann nochmals fragen stellen -
Re: Gilt das dann für alle die hier Wünsche äussern,
Autor: User_x 08.12.22 - 01:13
Die vom BER haben sich bestimmt auch wichtig gemacht? Auch wegen dem BER und anderen politischen Fehlprojekten sollte man eher vorher fragen, da es nicht das erste Mal wäre, dass man da wesentliches in der politischen Planung vergisst.
via Smartphone.



