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Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

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  1. Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: prof_kai 29.05.15 - 10:34

    Da müssen wir die handvoll Visionäre nicht auch noch als Psychos abstempeln.

  2. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: Muhaha 29.05.15 - 11:07

    prof_kai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da müssen wir die handvoll Visionäre nicht auch noch als Psychos
    > abstempeln.

    Es ist aber auch nicht gerade klug jedem dahergelaufenen Visionär blind hinterher zu dackeln und ihn mit pseudo-religiöser Inbrunst gegen jedwede Form von Kritik zu verteidigen. Man sollte sich immer genau anschauen, was das für eine Person ist und was sie will und vor allem, was sie tut. Skepsis schadet nicht :)

    Blinde Ablehnung, nur weil etwas nicht der Norm entspricht, ist aber genauso dämlich wie blinde Verehrung.

  3. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: neocron 29.05.15 - 11:18

    prof_kai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da müssen wir die handvoll Visionäre nicht auch noch als Psychos
    > abstempeln.
    jeder ist Visionaer ... nur nicht alle haben Glueck bei der Umsetzung ...
    das macht sie denoch noch nicht zu besonderen Menschen ...

    Was die BWLer jetzt damit zu tun haben, weisst du vermutlich selbst nicht ...

  4. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: Komischer_Phreak 29.05.15 - 11:44

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > prof_kai schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da müssen wir die handvoll Visionäre nicht auch noch als Psychos
    > > abstempeln.
    > jeder ist Visionaer ... nur nicht alle haben Glueck bei der Umsetzung ...
    > das macht sie denoch noch nicht zu besonderen Menschen ...
    >
    > Was die BWLer jetzt damit zu tun haben, weisst du vermutlich selbst nicht
    > ...

    Komisch, und ich kenne BWLer, die seiner Aussage zustimmen. Ich nehme mal an, Du bist derjenige, der nicht weiß, was er meint.

  5. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: Bleistiftspitze 29.05.15 - 11:57

    Und was sollen wir deiner Meinung nach davon halten dass du BWLer kennst die prof_kai zustimmen?
    Necrons Aussage trift den Nagel jedenfalls ziemlich gut auf den Kopf.

  6. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: Nocta 29.05.15 - 12:22

    > jeder ist Visionaer ... nur nicht alle haben Glueck bei der Umsetzung ...
    Nun ja, Visionäre sind aber auch immer Leute, die sich für ihre Ideen einsetzen, oder sich geradezu aufopfern.
    Viele haben sich bei einer Werbung vielleicht mal gedacht "Oh cooles Ding! Sowas hatte ich mir auch mal überlegt. Hätte ich auch machen können!" Aber haben sie? Nein, natürlich nicht.

    > das macht sie denoch noch nicht zu besonderen Menschen ...
    Kommt drauf an, wie man "besonders" definiert. In einem gewissen Sinne sind sie sicherlich "besonders" sicherlich (wie so ziemlich jeder), aber natürlich nicht in einer glorifizierenden Art und Weise. Man kann sie aber durchaus für manche Dinge bewundern.

  7. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: teenriot* 29.05.15 - 13:26

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > prof_kai schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da müssen wir die handvoll Visionäre nicht auch noch als Psychos
    > > abstempeln.
    >
    > Es ist aber auch nicht gerade klug jedem dahergelaufenen Visionär blind
    > hinterher zu dackeln und ihn mit pseudo-religiöser Inbrunst gegen jedwede
    > Form von Kritik zu verteidigen. Man sollte sich immer genau anschauen, was
    > das für eine Person ist und was sie will und vor allem, was sie tut.
    > Skepsis schadet nicht :)
    >
    > Blinde Ablehnung, nur weil etwas nicht der Norm entspricht, ist aber
    > genauso dämlich wie blinde Verehrung.


    Man kann auch einfach mal sachlich bleiben.
    Musk ist nicht "dahergelaufen", versucht nicht ein "Perpetuum Mobile"-Konzept zu verkaufen. Er macht und tut und liefert materielle & wirtschaftliche Ergebnisse. Die werden gekauft, darin wird investiert, nicht in seine Persönlichkeit.

    Ford war Antisemit, Braun ein Nazi, ...

    Dagegen sind die angedichteten "Macken" von Musk doch geradezu charmant. Wenn man als "normaler" Mensch derartiges bewegen könnte, in so kurzer Zeit, gegen die Laufrichtung der Masse, dann gäbe es 1000000 Musks. gibt es aber nicht. Seine Eigenschaften sind kein Argument gegen ihn und sondern eher für ihn.

    Des weiteren ist er nicht jemand der die ganze Menschheit betrügt, Milliarden scheffelt und sich dann als Wohltäter in Bono-Manier aufspielt a la Gates. Sein Beitrag zur Menschheit ist nicht ein verlogenes Abzocken mit alten Marktmechanismen um anschließend halbherzig in homöopathischen Dosen und langen selbstgerechten Reden Neues zu fördern. Sein Beitrag ist alles auf Spiel zu setzen um eine neue Wirtschaft selbst aufzubauen von Grund auf bis zum Großkonzern, der mit der alten Wirtschaft konkurrieren kann und diese unter Druck setzt, sich anzupassen

    Das einzige was ich gegen Musk einwenden kann ist das er sich die Welt etwas zu einfach macht. Eine technokratische Sicht auf die Welt kann nicht zu ihrer "Rettung" führen. Es mangeln nicht an Technik, sondern an politischen Willen, Seilschaften, Egoismus um die Menschheit zu einer zu machen, die nicht ständig am Abgrund steht. Mit Technik kann man die Menschen nicht "erziehen". Im Gegenteil kann eine zu weit vor dem Menschen entwickelte Technik katastrophale Ergebnisse haben, Beispiel Massenmedien, Telekommunikation erste Hälfte 20 Jahrhundert.

    Unternehmen kann man "diktatorisch" effizient führen und zu Ergebnissen kommen. In der Politik dagegen gilt das Diktatur Stillstand bedeutet. Musk wäre sicherlich ein sehr schlechter Politiker. Aber hey, er ist kein Jesus. Das was er macht, macht er verdammt gut. Denn Rest müssen andere besorgen.

  8. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: Ach 29.05.15 - 16:11

    >jeder ist Visionaer ... nur nicht alle haben Glueck bei der Umsetzung ...

    Du beschreibst da die klassische BWLer Blindheit. Nicht mal den Unterschied zwischen einem Hinrngespinnst und einer echten Vision merken. Hinrngespinnst = Verbal, reden, erzählen, usw, dagegen Visionär = Plan, Skizze, Zeichnung.

    Jeder in verantwortlicher Position, der mit solch einer Qualität auf visionäre Entscheidungen Einfluss nimmt, den sollte man mal in eine Aufnahmeprüfung für eine Design Schule schicken, zum merken und lernen. Da kommen dann Aufgaben wie: "Fertigen sie eine Zeichnung einer Kombizange an aus welcher die Funktion abzulesen ist.", oder man bekommt ein DinA3 Blatt mit einem darauf kopierten Gemäldeausschnitt einer mittelalterlichen stürmenden Reitterhorde, einer Eisspeise und einer hübschen Frau aus den 20gern, Frage dazu: "stellen sie diese drei Gegenstände in einem künstlerisch sinnvollem Zusammenhang dar!"

    Da trennt sich dann schon mal die erste Spreu vom Weizen, also winken da auf einmal alle die von den "Jeder" ab, die eben doch keine Visionäre waren wenn sie mal ein bisschen auf ihre dicken Sprüche hin gekitzelt werden. Der Rest der Möchte Gerne wirft dann spätestens nach 9 Wochen das Handtuch, dann wenn sich die ersten Hirngespinnste als nicht tauglich zum lösen der gestellten Studienaufgaben erwiesen haben, man darum mit 2, 3 oder noch mehr weiteren Ansätzen von vorne beginnen muss, während sich langsam immer neue zu erledigende Denk-, Entwurfs, und Kunstaufgaben anhäufen. Der typische Riesenklappen BWLer wird sich aber schon beim ersten weisen Blatt Papier nach innen zusammenfalten, wenn er eben mal tatsächlich eine Aufgabe mehr als nur verbal lösen muss. Es gibt auch andere, BWLer die Respekt haben vor dem, oder einfach nur wissen was für Vorleistungen für echte und wertige Visionen nötig sind. Die Leute können dann auch besser unterscheiden ob die Vision Qualität hat oder eben nicht. Nur bilden solche BWLer eben die große Ausnahme.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.05.15 16:15 durch Ach.

  9. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: SelfEsteem 29.05.15 - 17:20

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jeder ist Visionaer ... nur nicht alle haben Glueck bei der Umsetzung ...
    > das macht sie denoch noch nicht zu besonderen Menschen ...
    Das ist Bullshit. Die wenigsten Menschen haben "Visionen" und wollen etwas grossartiges vollbringen.
    Die meisten ertragen den Arbeitsalltag, oder wollen "wichtig" sein - fuer Visionen ist da kein Platz.

    >
    > Was die BWLer jetzt damit zu tun haben, weisst du vermutlich selbst nicht
    > ...
    Mhmm ... frag mal BWL-Absolventen im Vorstellungsgespraech, warum sie BWL studiert haben. Wir standen kurz davor, aus den Antworten ein Trinkspiel zu machen.

    Informatiker, Physiker (allerdings nur zwei bislang - waren als solche auch eher Quereinsteiger, wir machen nichts mit Physik), Ingenieure ... die meisten fangen beim Antworten an zu schwaermen. Wenn auch nicht alles in Erfuellung geht (oder gehen kann), haben die Leute meist etwas, das sie an diesen Bereichen toll und faszinierend finden.

    Bei BWLern kommt nur Bullshit wie "naja, da hat man gute Erfolgsaussichten". Oh my fucking god ...

  10. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: Anonymer Nutzer 29.05.15 - 17:28

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dagegen sind die angedichteten "Macken" von Musk doch geradezu charmant.
    > Wenn man als "normaler" Mensch derartiges bewegen könnte, in so kurzer
    > Zeit, gegen die Laufrichtung der Masse, dann gäbe es 1000000 Musks. gibt es
    > aber nicht. Seine Eigenschaften sind kein Argument gegen ihn und sondern
    > eher für ihn.

    Ein "normaler" Mensch hat in der Regel nicht das Geld um seine Ideen zu verwirklichen. Eine Idee alleine reicht auch in der heutigen Zeit nicht. Ohne Empfehlungen wirst du auch heute nicht an die Geldtöpfe rangelassen und die bekommst du nur mit Beziehungen. Es gibt Ausnahmen, ja, aber es gibt auch Lottomillionäre.

  11. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: körner 29.05.15 - 18:25

    +1

  12. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: körner 29.05.15 - 18:25

    -> +1

  13. Leider hat er Züge eines Diktators

    Autor: miauwww 29.05.15 - 18:57

    prof_kai schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da müssen wir die handvoll Visionäre nicht auch noch als Psychos
    > abstempeln.

    siehe:
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-05/tesla-elon-musk-spacex

  14. Re: Leider hat er Züge eines Diktators

    Autor: m9898 29.05.15 - 23:28

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > prof_kai schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da müssen wir die handvoll Visionäre nicht auch noch als Psychos
    > > abstempeln.
    >
    > siehe:
    > www.zeit.de
    Ganz ehrlich, für Ziele muss nun mal gearbeitet werden. Auch wenn ich mich niemals gegenüber Mitarbeitern und Auftragnehmern auch nur annähernd so verhalten würde, kann ich dieses Verlangen nach absoluter Hingabe für ein Projekt und Unternehmensziele schon nachvollziehen. Wer dort Arbeiten will sollte sich vorher über seinen Chef erkundigen und nicht nachher meckern.

  15. Re: Leider hat er Züge eines Diktators

    Autor: jungundsorglos 30.05.15 - 05:42

    > Ganz ehrlich, für Ziele muss nun mal gearbeitet werden. Auch wenn ich mich
    > niemals gegenüber Mitarbeitern und Auftragnehmern auch nur annähernd so
    > verhalten würde, kann ich dieses Verlangen nach absoluter Hingabe für ein
    > Projekt und Unternehmensziele schon nachvollziehen. Wer dort Arbeiten will
    > sollte sich vorher über seinen Chef erkundigen und nicht nachher meckern.
    Lol. Also mit diesem Argument kann man alles rechtfertigen was im Arbeitsleben falsch laufen kann.

  16. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: neocron 01.06.15 - 15:34

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >jeder ist Visionaer ... nur nicht alle haben Glueck bei der Umsetzung ...
    > Du beschreibst da die klassische BWLer Blindheit. Nicht mal den Unterschied
    > zwischen einem Hinrngespinnst und einer echten Vision merken.
    > Hinrngespinnst = Verbal, reden, erzählen, usw, dagegen Visionär = Plan,
    > Skizze, Zeichnung.
    bullcrap!
    Du sprichst von zwei unterschiedlichen Dokumentierungsarten ... und sprichst einer arbitraer mehr Qualitaet zu als einer anderen ...


    > Jeder in verantwortlicher Position, der mit solch einer Qualität auf
    > visionäre Entscheidungen Einfluss nimmt, den sollte man mal in eine
    > Aufnahmeprüfung für eine Design Schule schicken, zum merken und lernen.
    oder zum Zeitvertreib ... je nach dem, wie man es nimmt ...

    > Da
    > kommen dann Aufgaben wie: "Fertigen sie eine Zeichnung einer Kombizange an
    > aus welcher die Funktion abzulesen ist.", oder man bekommt ein DinA3 Blatt
    > mit einem darauf kopierten Gemäldeausschnitt einer mittelalterlichen
    > stürmenden Reitterhorde, einer Eisspeise und einer hübschen Frau aus den
    > 20gern, Frage dazu: "stellen sie diese drei Gegenstände in einem
    > künstlerisch sinnvollem Zusammenhang dar!"
    schoene Fragen zum Zeitvertreib, ich halte diese fuer Quatsch ...
    schon allein "kuenstlerisch sinnvoll" ist ein Ausdruck, der keinerlei Sinn enthaelt!


    > Da trennt sich dann schon mal die erste Spreu vom Weizen,
    > also winken da
    > auf einmal alle die von den "Jeder" ab, die eben doch keine Visionäre waren
    > wenn sie mal ein bisschen auf ihre dicken Sprüche hin gekitzelt werden.
    aha, eine billige Kreativitaetsaufgabe, ist dein Mass?
    fuer mich ist es ein mass dafuer, wer just in diesem Moment zu dem Thema das Glueck hat einen sinnvollen Einfall zu haben!
    Mehr aber auch nicht, wer mehr davon ableitet handelt meiner Meinung nach willkuerlich und ganz sicher nicht rational ...

    > Der
    > Rest der Möchte Gerne wirft dann spätestens nach 9 Wochen das Handtuch,
    > dann wenn sich die ersten Hirngespinnste als nicht tauglich zum lösen der
    > gestellten Studienaufgaben erwiesen haben, man darum mit 2, 3 oder noch
    > mehr weiteren Ansätzen von vorne beginnen muss, während sich langsam immer
    > neue zu erledigende Denk-, Entwurfs, und Kunstaufgaben anhäufen.
    nette Geschichte ...

    > Der
    > typische Riesenklappen BWLer wird sich aber schon beim ersten weisen Blatt
    > Papier nach innen zusammenfalten, wenn er eben mal tatsächlich eine Aufgabe
    > mehr als nur verbal lösen muss.
    eben so wie sich einige zusammenfalten, wenn sie mal verbal eine Aufgabe loesen muessen ... das ist kein Mass, sondern eine Praeferenz jedes Einzelnen!
    Es hat auch nichts mit BWLer zu tun ... das ist primitives Gequatsche um eine Gruppe zu diffamieren ... die einem aus irgend einem Grund nicht passt!


    > Es gibt auch andere, BWLer die Respekt
    > haben vor dem, oder einfach nur wissen was für Vorleistungen für echte und
    > wertige Visionen nötig sind. Die Leute können dann auch besser
    > unterscheiden ob die Vision Qualität hat oder eben nicht. Nur bilden solche
    > BWLer eben die große Ausnahme.
    natuerlich tun sie das ... hast du eine Studie dazu?
    Oder ist das alles eher nur Wunschdenken, weils dir gerade in den Sinn passt, und du gerne kritzelst?

  17. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: neocron 01.06.15 - 15:45

    Nocta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > jeder ist Visionaer ... nur nicht alle haben Glueck bei der Umsetzung
    > ...
    > Nun ja, Visionäre sind aber auch immer Leute, die sich für ihre Ideen
    > einsetzen, oder sich geradezu aufopfern.
    sagt wer?
    Visionaere sind grundsaetzlich Leute, die eine Vision haben, bzw. eine visionaere Idee!
    Dazu gehoert erstmal nicht viel, sondern jede Idee, die einen zukuenftigen Zustand bzw. eine Situation beschreibt!
    Ich wuerde behaupten jeder hat dies ...
    einige verfolgen es, andere nicht, einige verfolgen es selbst, andere lassen es verfolgen ...


    > Viele haben sich bei einer Werbung vielleicht mal gedacht "Oh cooles Ding!
    > Sowas hatte ich mir auch mal überlegt. Hätte ich auch machen können!" Aber
    > haben sie? Nein, natürlich nicht.
    Ein Visionaer ist man erst, wenn man es auch tut?
    waere man dann nicht eher einfach ein Unternehmer bzw. Entrepreneur ...

    Jules Verne war auch ein Visionaer ... was hat er denn umgesetzt?

    > > das macht sie denoch noch nicht zu besonderen Menschen ...
    > Kommt drauf an, wie man "besonders" definiert. In einem gewissen Sinne sind
    > sie sicherlich "besonders" sicherlich (wie so ziemlich jeder), aber
    > natürlich nicht in einer glorifizierenden Art und Weise. Man kann sie aber
    > durchaus für manche Dinge bewundern.
    ich hatte nur die letztere Definition im Auge ... also die glorifizierte Art des Besonderen ...
    Besonders im Sinne von "speziell" sind einige da bestimmt, ganz einfach weil sie die Motivation und die Vorstellungskraft haben (also die Kombination), die die Wahrscheinlichkeit erhoeht etwas visionaeres zu erarbeiten.

  18. Re: Es ist schon schlimm genug, dass auf einen Visionär 10000 BWLer kommen...

    Autor: AndyMt 01.06.15 - 20:52

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Dagegen sind die angedichteten "Macken" von Musk doch geradezu charmant.
    > > Wenn man als "normaler" Mensch derartiges bewegen könnte, in so kurzer
    > > Zeit, gegen die Laufrichtung der Masse, dann gäbe es 1000000 Musks. gibt
    > es
    > > aber nicht. Seine Eigenschaften sind kein Argument gegen ihn und sondern
    > > eher für ihn.
    >
    > Ein "normaler" Mensch hat in der Regel nicht das Geld um seine Ideen zu
    > verwirklichen. Eine Idee alleine reicht auch in der heutigen Zeit nicht.
    > Ohne Empfehlungen wirst du auch heute nicht an die Geldtöpfe rangelassen
    > und die bekommst du nur mit Beziehungen. Es gibt Ausnahmen, ja, aber es
    > gibt auch Lottomillionäre.
    Das Geld hatte Musk anfangs auch nicht - eigentlich hatte er gar keines. Das Geld hat er sich anfangs auf riskante Weise erarbeitet und später andere von seinen Ideen überzeugt.
    Seine Zeitpläne sind oft etwas optimistisch und nicht immer liefert er genau das, was er verspricht, jedoch kam bisher immer etwas dabei raus.

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