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Akkus haben mit Chemie zu tun

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: yeti 12.02.15 - 12:52

    und haben eine begrenzte Lebensdauer.
    Dann muss die Chemie entsorgt werden.

    Akkus haben auch relativ wenig Kapazität.
    Es reicht gerade so für ein paar Akku betriebene Geräte im Stundenbereich.
    Alles was Wärme erzeugen würde (Herd, Kühlschrank, Warmwasser, Heizung ...) braucht so viel Energie, dass Akkus viel zu klein sind.

    Wenn wir über Speicher reden, dann sehe ich nur die Möglichkeit Energie chemisch zu binden. Z.B. mit Wasserstoffsynthese.
    Dann kann man auch über Jahre hinweg Energie speichern.

  2. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: robinx999 12.02.15 - 12:55

    Muss sich halt zeigen was die Einsatzgebiete genau sind, aber eine Solaranlage die auch Nachts strom zur verfügung stellt (dann halt über Akkus die Tagsüber geladen wurden) und man so eine gewisse unabhängig haben kann schon interessant sein.

  3. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Psy2063 12.02.15 - 13:05

    ich glaube, mit so einem 85kwh Akku aus dem Model S kann man 3 Tage lang den Backofen durch laufen lassen... oder 2-3 Wochen den Fernseher... oder 8 Jahre eine E27 LED Lampe...

  4. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: feierabend 12.02.15 - 13:07

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muss sich halt zeigen was die Einsatzgebiete genau sind, aber eine
    > Solaranlage die auch Nachts strom zur verfügung stellt (dann halt über
    > Akkus die Tagsüber geladen wurden) und man so eine gewisse unabhängig haben
    > kann schon interessant sein.

    "Eine Solaranlage die auch Nachts strom zur verfügung stellt" gibt es schon seit Jahren und wird so auch in Haushalten verbaut.

  5. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Klausens 12.02.15 - 13:13

    Guck, das ist eine relativ einfache Kosten-Nutzen-Rechnung.

    Du bekommst als Einspeisevergütung momentan (neue Anlage) ca. 12,5 Cent / kwh
    Kosten tut eine kwh ca. 25 Cent.

    D.h. wenn so ein Akku (incl. Einbau, Lebensdauer, ...) eine kwh für weniger als 12,5 Cent speichern kann lohnt er sich. Relativ unabhängig von seiner Kapazität.

    Ganz einfach.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.15 13:16 durch Klausens.

  6. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: yeti 12.02.15 - 13:15

    Hier kann man was zu den Akkus lesen.
    https://adacemobility.wordpress.com/2013/10/21/batterie-experte-sven-bauer-der-tesla-akku-oder-der-im-bmw-i3-das-ist-ein-gewaltiger-unterschied/

    Also ca. 5 Jahre Lebensdauer im Auto.
    Dann noch mal 12 Jahre im Keller als "Second Life".
    Und wo soll die Chemie dann hin ?

  7. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: yeti 12.02.15 - 13:18

    Ganz "einfach", weil die Politik das so steuert.
    In den 1960er Jahren hat die Politik "einfach" auf Atom gesteuert.

    Das muss also nicht unbedingt etwas mit Vernunft zu tun haben.
    Genau wie die Dämmung uns evtl. auch wieder auf die Füsse fallen wird.

  8. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Omnibrain 12.02.15 - 13:27

    > Das muss also nicht unbedingt etwas mit Vernunft zu tun haben.
    > Genau wie die Dämmung uns evtl. auch wieder auf die Füsse fallen wird.

    Wenn man die Dämmung gut befestigt fällt da nichts auf die Füße.

  9. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Klausens 12.02.15 - 13:32

    > Wenn man die Dämmung gut befestigt fällt da nichts auf die Füße.

    Und wenn schon - Styropor ist ja leicht.

  10. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Bujin 12.02.15 - 13:34

    Alles ist Chemie. Chemie selbst ist kein "böser Begriff". Du meinst wohin mit den umgewandelten chemischen Elementen (aus denen auch wir beide bestehen) die keine Energie mehr speichern können? Der Prozess der darauf folgt nennt sich Recycling. Der Akku wird in seine Bestandteile zerlegt und die Bestandteile dann in neuen Akkus verwendet. Das ist sogar ein Muss weil Lithium nicht gerade billig ist. "Tote" Akkus sind kein Atommüll der ein Endlager braucht.

  11. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: robinx999 12.02.15 - 13:41

    feierabend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Muss sich halt zeigen was die Einsatzgebiete genau sind, aber eine
    > > Solaranlage die auch Nachts strom zur verfügung stellt (dann halt über
    > > Akkus die Tagsüber geladen wurden) und man so eine gewisse unabhängig
    > haben
    > > kann schon interessant sein.
    >
    > "Eine Solaranlage die auch Nachts strom zur verfügung stellt" gibt es schon
    > seit Jahren und wird so auch in Haushalten verbaut.

    Wenn die Tesla Akkus da Besser sind (Kleiner, halten länge) wäre es dafür durchaus interessant und man könnte ja sogar so weit gehen das die Kapazität so groß ist das man dann auch im Winter genug strom hat (wobei es da ja auch schon lösungne mit Wasserstoff gibt)

  12. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: m9898 12.02.15 - 15:02

    yeti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und haben eine begrenzte Lebensdauer.
    > Dann muss die Chemie entsorgt werden.
    Und? Akkus und Batterien zu recyceln ist kein Hexenwerk, ganz besonders nicht bei LiIon- und LiPo-Akkus, welche im Gegensatz zu einigen früheren Technologien sogar keine giftigen Schwermetalle enthalten und eine vergleichsweise lange Lebensdauer haben.

    > Akkus haben auch relativ wenig Kapazität.
    > Es reicht gerade so für ein paar Akku betriebene Geräte im Stundenbereich.
    > Alles was Wärme erzeugen würde (Herd, Kühlschrank, Warmwasser, Heizung ...)
    > braucht so viel Energie, dass Akkus viel zu klein sind.
    Die kleinste Option vom Akkupack vom Tesla Model S hat 60 kWh.
    Rechnen wir mal:
    Der deutsche Durchschnittshaushalt verbraucht im Jahr 3150 kWh (siehe http://www.musterhaushalt.de/durchschnitt/stromverbrauch/). Das sind ca. 9 kWh am Tag.
    Sollte reichen, oder?

    > Wenn wir über Speicher reden, dann sehe ich nur die Möglichkeit Energie
    > chemisch zu binden. Z.B. mit Wasserstoffsynthese.
    > Dann kann man auch über Jahre hinweg Energie speichern.
    WasserstoffSYNTHESE??? Wenn man es überhaupt so nennen wollte, dann handelt es sich beim Prozess der Wasserstoffherstellung um eine Analyse. Oder auch einfach die Elektrolyse von Wasser.
    Zwar kann man damit Energie speichern, aber das Umwandeln in elektrischen Strom ist teuer. Sowohl Brennstoffzellen, als auch Wasserstoffturbinen in entsprechender Größe sind für den Otto-Normalverbraucher nicht bezahlbar, dazu kommt dann noch ein geeigneter Wasserstofftank in ausreichender Größe sowie ein Wasserstoffgenerator.

  13. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: echtwahr 12.02.15 - 15:13

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich glaube, mit so einem 85kwh Akku aus dem Model S kann man 3 Tage lang
    > den Backofen durch laufen lassen... oder 2-3 Wochen den Fernseher... oder 8
    > Jahre eine E27 LED Lampe...

    Wenn der Backofen "durch läuft" würde ich eher von 2kW ausgehen. Dann landen wir bei 1d18h30m. Reicht immer noch für mehrere Vögel, Hirsche oder Wildschweine. :)

  14. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Ben Stan 12.02.15 - 15:18

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich glaube, mit so einem 85kwh Akku aus dem Model S kann man 3 Tage lang
    > den Backofen durch laufen lassen... oder 2-3 Wochen den Fernseher... oder 8
    > Jahre eine E27 LED Lampe...

    Nur so machen diese Akkus Sinn, wie ich finde.

    Wenn das Auto sowieso herumsteht egal ob in der Firma oder Zuhause, dann sollte man dessen Akkus als Puffer und Energiequelle verwenden, so dass er annähernd zu 100 % ausgelastet ist.

    Der Akku der im Auto steckt altert auch wenn das Auto nur herumsteht.
    Warum dann nicht nutzen in dieser Zeit?

  15. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: plutoniumsulfat 12.02.15 - 15:26

    Weil der Akku voll sein sollte, wenn man losfährt.

  16. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Anonymer Nutzer 12.02.15 - 16:42

    Und bei einem Brand bleibt auch garantiert nichts vom Haus übrig. Ist für die Versicherung leichter zu kalkulieren.

  17. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Ben Stan 12.02.15 - 17:03

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil der Akku voll sein sollte, wenn man losfährt.

    Ist er doch, dank intelligentem Energie-Management.

  18. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: plutoniumsulfat 12.02.15 - 17:09

    Dann kann er ja schlecht als Hausspeicher genutzt werden, nur für überschüssige Energie.

  19. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Ben Stan 12.02.15 - 17:15

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann kann er ja schlecht als Hausspeicher genutzt werden, nur für
    > überschüssige Energie.

    Wegen?

    Sagen wir der Weg zur Arbeit und zurück beträgt 50 km am Tag.

    Der Akku hat Energie für 250 - 300 km warum die 200 km nicht im Haus als Energiequelle nutzen und darin überschüssige Wind- und Solarenergie speichern und in der Nacht nutzen?

  20. Re: Akkus haben mit Chemie zu tun

    Autor: Eheran 12.02.15 - 17:23

    LiPo... lange Lebensdauer...?
    Meinst du LiFePO4?

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