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Warum ist sowas möglich?

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  1. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: dummdumm 08.05.19 - 12:15

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > unterm Strich ist ein sauberer Verbrenner nicht schlechter...
    > >
    > > sauberer Verbrenner
    > >
    > > Oxymoron ;)
    >
    > Nö nicht unbedingt.
    > Ich fahre zu 100% mit LPG :) und dürfte damit in der Umweltbilanz jedes
    > neue eAuto bei weitem schlagen.

    Vielleicht im Preis, aber ganz sicher nicht beim CO2 Ausstoß, also der Umweltbilanz. Herstellung mit eingerechnet.

  2. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: dummdumm 08.05.19 - 12:22

    lear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähnliches ist nicht gleiches.
    >
    > Strom ist Strom, aber wenn Du "Ökostrom" kaufst wandert Dein Geld
    > (erstaunlicherweise nicht die selben Scheine…) letzlich an einen
    > Ökostromproduzenten.
    > Hier wird dem Käufer eines Teslas aber der (ohnehin schon fragliche)
    > Ökovorteil eines E-Autos vorgemacht, aber Ende investierst Du stattdedessen
    > in Teslas Misswirtschaft und die italienischen Abgase. Toll.
    > Und: Du kommst nicht drumherum. Du darfst Dir aus allen Gründen einen Tesla
    > kaufen, wenn Du das möchtest, aber "Ökobewußtsein" ist ab sofort
    > Selbsttäuschung.
    >

    Nö, Fiat würde ja nicht weniger Autos bauen, das Geld würde nur der Staat kassieren und nicht Tesla. Bei Fiat bleibt der finanzielle Anreiz sauberere Autos zu bauen genau so bestehen. Der Staat hat das zusammenlegen zum Vermeiden von Strafen explizit vorgesehen.

    Natürlich darf man von finanziellen Vorteilen profitieren die eine saubere Technik bietet, alles andere wäre Unsinn. Wichtig ist nur, dass unsaubere Technik finanzielle Nachteile behält - aber daran ändert sich überhaupt nichts! Nur bekommt das Geld halt Tesla für die saubereren Autos und nicht der Staat in Form von Strafzahlungen!

  3. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: dummdumm 08.05.19 - 12:25

    Huanglong schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich kann nun einen Tesla kaufen, und unterstütze damit auch Fiat, aber auch
    > Tesla, die sich um Alternativen bemühen. Oder Ich kaufe direkt einen Fiat
    > und habe dann noch einen Verbrenner mehr und unterstütze Fiat sogar noch
    > stärker und trage genau gar nichts zur Lösung des Problems bei.

    Die Unterstützung von Fiat ist ja ohnehin nur minimal geringer als die Anfallenden Strafzahlungen...

  4. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: thinksimple 08.05.19 - 12:27

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum können zwei Konzerne ihren CO2-Ausstoß einfach zusammenlegen, obwohl
    > die beiden Unternehmen praktisch nichts mit einander zu tun haben?


    Ganz einfach. Somit fahren in China und den USA die E-Autos während in Europa weiterhin die Verbrenner fahren. Auf dem Papier ist ausgeglichen.
    Pooling sollte nur für die Fahrzeuge gelten die auch im selben Land sind.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  5. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: thinksimple 08.05.19 - 12:29

    Katharina Kalasch Petrovka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bigm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > azeu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > unterm Strich ist ein sauberer Verbrenner nicht schlechter...
    > > >
    > > > sauberer Verbrenner
    > > >
    > > > Oxymoron ;)
    > >
    > > Nö nicht unbedingt.
    > > Ich fahre zu 100% mit LPG :) und dürfte damit in der Umweltbilanz jedes
    > > neue eAuto bei weitem schlagen.
    >
    > Nein. Jede Verbrennung ist schlimmer als ein eAuto.

    Jedes Auto ist schlimmer als überhaupt ein Auto.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  6. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: dummdumm 08.05.19 - 12:34

    emdotjay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bigm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > azeu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > > unterm Strich ist ein sauberer Verbrenner nicht schlechter...
    > > >
    > > > sauberer Verbrenner
    > > >
    > > > Oxymoron ;)
    > >
    > > Nö nicht unbedingt.
    > > Ich fahre zu 100% mit LPG :) und dürfte damit in der Umweltbilanz jedes
    > > neue eAuto bei weitem schlagen.
    >
    > Um genau zusein schlagen Sie jedes e-Auto ab 0km Fahrleistungen.
    >
    > Ich habe mal gelesen dasabhängig von den Grundlagen ein e-Auto ab
    > 80000-150000 km, in Summe weniger Treibhausgase ausgestoßen hat. (Vergleich
    > mit einem Benziner) Bei einem Diesel wird Schnittpunkt erst bei ca.
    > 200000km erreicht und beim LPG wahrscheinlich ähnlich.
    >


    Und selbst die 80000-150000km werden immer unter dem Strommix errechnet. Ich Tanke aber keinen Strommix sondern Strom aus regenerativen Quellen (zumindest geht da mein Geld hin)

    Alles andere wäre doch so unsinnig wie dem LPG Fahrer in der Berechnung einen Kraftstoffmix tanken zu lassen, also ganz viel Diesel, Benzin und Kerosin aber nur ein sehr geringen LPG Anteil - halt den Bundesmix.

    Ich tanke genau so wenig einen Bundestrommix, wie der LPG Fahrer einen Bundeskraftstoffmix tankt!

    Und unter der bei mir zutreffenden Annahme von 100% Strom aus erneuerbaren Energiequellen, hängt der Tesla den LPG sicherlich nach 10000 bis 20000km in der Umweltbilanz ab!

  7. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: dummdumm 08.05.19 - 12:38

    Taylsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Wenn das alles so einfach ist, warum bringt dann niemand ein
    > > konkurenzfaehiges Auto auf den Markt? Einer unserer Teslas wird bald 5
    > > Jahre alt und es gibt immer noch nichts was dem Paroli bieten kann.
    >
    > Weil man an Tesla sieht, dass mit E-Autos derzeit kein Geld zu verdienen
    > ist. Die traditionellen Hersteller verdienen nach wie vor prächtig mit
    > ihren Autos und steigern in Märkten wie Asien ihren Absatz laufend:
    >
    > VW: 12 Mrd. Gewinn in 2018
    > Daimler: 7.6 Mrd. Gewinn in 2018
    > BMW: 7.2 Mrd. Gewinn in 2018
    > Toyota: 20 Mrd Gewinn in 2018
    > ...
    > Jedes E-Auto das die traditionellen Hersteller derzeit verkaufen, schmälert
    > die Profitabilität ihres klassischen Geschäfts.
    >
    > Wenn ein nennenswerter Absatzmarkt besteht, werden die traditionellen
    > Hersteller auch entsprechende Autos anbieten UND die Mittel in der
    > Hinterhand haben, Entwicklung, Produktion und Vertrieb professionell
    > umzusetzen.
    >
    > Ich würde mir eher die Frage stellen, warum Tesla mit seiner führenden
    > Technik und als einziger ernstzunehmener Hersteller von E-Autos am Markt
    > nicht profitabel ist. Liegt es vielleicht nicht doch daran, dass es
    > außerhalb der Tech-Nerd Welt und den oberen 5 Prozent mit reinem Gewissen
    > nach wie vor ein Nischenmarkt ist?

    Frag dich lieber mal warum Amazon die ersten Jahre auch nie profitabel war. Es wurde reinvestiert und so kein steuerpflichtiger Gewinn erzielt. Profitabel sind Amazon und Tesla allemal!

  8. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: matok 08.05.19 - 13:32

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist beim Strom übrigens auch so.
    > Du kaufst 100% regenerative Energie?
    > Toll nur kaufst du in wirklichkeit Kernenergie und Braunkohle zu vermutlich
    > >90%...

    Unfug. Wer regenerative Energie kauft, für den wurde Strom in der Menge ökologisch produziert. Was andere an Zertifikaten handeln oder ob keine Windräder in der Nähe stehen ist völlig egal. Bezogen auf dein Norwegenbeispiel heisst das, wenn Norwegen den Ökostrom 100% exportiert, dann verkaufen die ihren norwegischen Inlandskunden halt keinen Ökostrom. Aber was hat das mit dem Ökostromkunden hier zu tun? Richtig, gar nichts. "Sein" gekaufter Strom wurde ökologisch in Norwegen erzeugt.

  9. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: Steffo 08.05.19 - 13:56

    Das ist möglich, um die richtigen Konzerne/Firmen zu unterstützen und die, die viel CO2 ausstoßen zu bestrafen.

  10. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: ChMu 08.05.19 - 14:43

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ..
    > >
    > > Wenn das alles so einfach ist, warum bringt dann niemand ein
    > > konkurenzfaehiges Auto auf den Markt? Einer unserer Teslas wird bald 5
    > > Jahre alt und es gibt immer noch nichts was dem Paroli bieten kann.
    >
    > Das Hauptproblem aller Hersteller außer Tesla ist die fehlende weltweite
    > Ladestruktur! Zu Hause-Laden mg gut&schön klingen, ist aber nur für einen
    > Promille-Bereich der Fahrzeugbesitzer real nutzbar! Selbes im Bereich der
    > Ladesysteme beim Arbeitsplatz - hat so gut wie niemand in der Realität!
    > Tesla hat da den gewaltigen Vorteil - und nicht etwa weil sie da was
    > generell als System mit den Fahrzeugen anbieten, sondern weil sie immer
    > noch den Vorteil eines marktgeschützten Zwerges im Fahrzeugsektor haben!
    > Wäre da ein Konzern wie VW her gegangen und hätte so ein Netz aufbauen
    > wollen, hätte es garantiert einen Aufschrei gegeben, dass ein
    > marktbeherschender Konzern andere ausschließt und ganz böse ist! Wer bitte
    > hat je so was bei Tesla gehört obwohl kein anderer Hersteller seine
    > Fahrzeuge bei deren Supercharger laden kann? Monopol-Schwachsinns-Geplärre
    > lässt grüßen!

    Die SuCs waren damals eine schoene Dreingabe, zumal sie, jedenfalls fuer uns, lebenslang gratis sind. Vor dem Kauf haben wir auch gedacht das die notwendig sind. Nach fast 5 Jahren und bald 350000km haben wir ganze 6 SuC Besuche zu verzeichnen. Davon drei bei der Ueberfuehrung aus der Schweiz, damals gab es Tesla noch nicht in Spanien. Wir haben zwei 400V Camping Stecker in der Tiefgarage und die reichen mehr als aus die paar hundert km welche die Wagen am Tag zuruecklegen wieder aufzuladen. Die Kosten sind so gering das sich eine halbe Stunde zum Supercharger, 40min warten, halbe h zurueck, nicht lohnt, selbst wenn der SuC gratis ist. Die Zeit kostet mehr als die gut 30kWh die da ueber Nacht reintroepfeln.
    Uebrigends hat Tesla niemanden ausgeschlossen. Im Gegenteil. Jeder sollte laden koennen. Es waren die anderen welche ihr eigenes System haben wollten. Selbst jetzt, wo beim SuC CCS verfuegbar ist, gibt es Schwierigkeiten. Andere koennen nicht bei Tesla laden weil alle meinen, ein besseres Zahl Protokoll zu haben, man ist der Meinung das eine Kartensammlung, Abos und Token das ist, was der e-Autofahrer moechte und nicht wie bei Tesla, einstecken, laden, ausstecken und weiterfahren. Das ist zu einfach, das will der deutsche Kunde nicht. Ausserdem sind die SuCs zu schnell. Ueber 100kW? Wo kommt man denn da hin? 50kW reichen doch auch. Also keine Cooperation mit Tesla.
    VW oder andere haben ein eigenes Netz nie auch nur angedacht. Diese Konzerne sind es gewohnt Autos zu verkaufen. Service? Kundendienst? Gott behuete, das geht ja gar nicht. Da wird gelogen und betrogen wo es geht, der Kunde kauft ja eh weiter, du weisst schon, die Spaltmasse, ganz wichtig. Alles andere ist unwichtig.
    Abgesehen davon das kein Konzern, schon gar kein deutscher, e-Autos ausserhalb ihrer Rolle des Flottenverbrauch Begrenzers ernsthaft in Erwaegung zieht. Auch in Zukunft nicht. Es wird so lange versucht sich durchzumogeln wie es nur geht. Dazu gehoert unaufhoerliches rumhacken auf Tesla. Dem einzigen e-Auto Produzenten. Vor 8 Jahren wurde der Weltweite Markt fuer ein MS mit 20000 beziffert. Dafuer wuerde Mercedes nichts investieren sagte damals der Schnauzer der Weisheit.
    Bei 100000 Autos war Tesla ja eh pleite. Bei 200000 Autos kam dann die Kinderarbeit im Kongo ins Spiel, ganz boese. Inzwischen sind es ueber eine halbe Mio, also werden inzwischen schwerere Geschuetze aufgefahren. Die Wagen sind ja lebensgefaehrlich, die brennen!!! 14 Stueck sind schon ausgebrannt! Und der Warnlicht Knopf ist unauffindbar und ueberhaupt, wusstet ihr das man das Handschuhfach bei voller Fahrt nur ueber einen Knopf rechts unten auf dem Bildschirm oeffnen kann?
    Einfach Schrott die Kisten.
    Besser den Konkurenten schlecht zu machen und Ankuendigungen von fantastischen Wunderautos zu machen (in 4 Jahren, bestimmt) als selbst mal was zu machen. Ist viel zu einfach, das weiss man ja, braucht man nicht zu zeigen.

  11. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: Kay_Ahnung 08.05.19 - 15:10

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also:
    > Technisch weit vorraus kann nicht stimmen:
    > Die Motoren sind nichts besonderes. Alle Synchonmotoren sind sehr
    > effizient. Da gab es auch keine Neuentwicklung.
    > Die Akkus sind ebenfalls Ware von der Stange. Nur haben die dort eine gute
    > strategische Partnerschaft weswegen sie die entsprechenden Mengen bekommen.
    > Das ist ja gerade eins der großen Probleme.
    > Software: Nö. Die Steuersoftware kann da zwar was verbessern aber das ist
    > kein Hexenwerk. Es ist ja nicht so, als dass komplett neue Technik erfunden
    > wurde. Klar gibt es da ein paar Optimierungen aber die zeigen sich alle im
    > einstelligen Prozentbereich. Ist auch nichts, was nicht innerhalb kurzer
    > Zeit ebenfalls erreichbar wäre.
    > Was bleibt ist ggf. die Elektronik. Aber das stellt eigentlich auch nicht
    > so das Problem da. Das sieht man ja schon an der Anzahl der Startups in
    > China welche E-Autos bauen bzw. wollen.
    >
    > In meiner Uni gibt es das Formula E - Team. Die bauen auch die kleinen
    > Elektrorennwagen. Technisch anspruchsvoll aber kein Hexenwerk.

    Wenn es so einfach ist wieso sind die anderen E-Autos dann Technisch schlechter? Der neue Audi beispielsweise hat einen höheren Verbrauch als das Model X und das Model X hat obwohl es nur 5 kwh mehr hat über 50 km Reichweite mehr und das vor dem Reichweitenupgrade.

    Mal ein einfacher Vergleich, ein Verbrenner ist im Prinzip auch nicht kompliziert wenn du ihn aber Effizient haben willst und willst das er lange läuft wirds schon schwieriger.

  12. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: Kay_Ahnung 08.05.19 - 15:15

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch WENN das im Moment stimmen mag, wird das nicht ewig so bleiben.
    > >
    > > Ich bin schon zuversichtlich, dass die restlichen Probleme in Bezug auf
    > > E-Auto in den nächsten 10 bis 20 Jahren gelöst sind. Allerdings auch
    > nur,
    > > wenn man in die E-Mobilität (stetig) investiert. Ansonsten natürlich
    > nicht,
    > > oder halt (viel) später.
    >
    > In einem Zeitrraum von 20+ Jahren gehe ich vielleicht konform mit dir.
    > Früher nicht.
    >
    > Aber selbst da bin ich gespannt wie in 20 Jahren die Strominfrastruktur
    > ausgebaut werden soll.
    > Im Strommarkt tut sich so wenig und wenn dann so langsam da sind 30 Jahre
    > der Zeitraum Vergleichbar der breiten Verfügbarkeit von 3g bis zur
    > Einführung von 4g.
    >
    > Tesla ist "nichts" auf dem Weltmarkt. Daimler hat die Beteiligung wieder
    > verkauft und das nicht weil Tesla die Zukunft ist sondern weil da mehr im
    > Argen steckt als wir wissen und Daimler Gewinne machen will und nicht
    > verluste. (Die haben das sehr sehr genau geprüft)..

    Daimler hat die Beteiligung AFAIK lange vor der Model 3 Produktion verkauft das hat also nichts zu sagen. Außerdem überlegt sich Daimler gerade wieder mit Tesla zu kooperieren:
    https://www.elektroauto-news.net/2019/daimler-tesla-gespraech-kooperation-lieferwagen

    Außerdem wenn Tesla so schlecht ist, wieso investiert dann beispielsweise Unternehmen wie Blackrock in Tesla? Die werden auch gerechnet haben.
    https://de.marketscreener.com/TESLA-6344549/unternehmen/

  13. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: Kay_Ahnung 08.05.19 - 15:22

    Taylsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Wenn das alles so einfach ist, warum bringt dann niemand ein
    > > konkurenzfaehiges Auto auf den Markt? Einer unserer Teslas wird bald 5
    > > Jahre alt und es gibt immer noch nichts was dem Paroli bieten kann.
    >
    > Weil man an Tesla sieht, dass mit E-Autos derzeit kein Geld zu verdienen
    > ist. Die traditionellen Hersteller verdienen nach wie vor prächtig mit
    > ihren Autos und steigern in Märkten wie Asien ihren Absatz laufend:
    >
    > VW: 12 Mrd. Gewinn in 2018
    > Daimler: 7.6 Mrd. Gewinn in 2018
    > BMW: 7.2 Mrd. Gewinn in 2018
    > Toyota: 20 Mrd Gewinn in 2018
    > ...
    > Jedes E-Auto das die traditionellen Hersteller derzeit verkaufen, schmälert
    > die Profitabilität ihres klassischen Geschäfts.
    >
    > Wenn ein nennenswerter Absatzmarkt besteht, werden die traditionellen
    > Hersteller auch entsprechende Autos anbieten UND die Mittel in der
    > Hinterhand haben, Entwicklung, Produktion und Vertrieb professionell
    > umzusetzen.
    >
    > Ich würde mir eher die Frage stellen, warum Tesla mit seiner führenden
    > Technik und als einziger ernstzunehmener Hersteller von E-Autos am Markt
    > nicht profitabel ist. Liegt es vielleicht nicht doch daran, dass es
    > außerhalb der Tech-Nerd Welt und den oberen 5 Prozent mit reinem Gewissen
    > nach wie vor ein Nischenmarkt ist?

    Liegt es evtl. daran das Tesla riesige Investitionen zu stemmen hat und viele Entwicklungen bezahlen muss?

    Investitionen: Gigafactory 2/3 Aufbau der Autoproduktion von Model 3/Y, Chipproduktion, Elektromotorenproduktion usw. ganz zu schweigen von den Solarzellen

    Entwicklungen: Model Y/Pickup/Roadster 2.0/Semi, Elektromotoren/Akkupacktechnik (Kühlung/Lademanagement usw.), eigener KI Chip, Autopilot Hardware, Solarzellen usw.
    Außerdem noch Software Entwicklung fürs Autonome fahren, für die Robotertaxis, für die Steuerung des Teslas usw.

    Tesla muss als kleines Unternehmen mit bisher 3 Modellen Entwicklungen stemmen die selbst manche großen Autohersteller nicht alleine machen, wie z.B. die des Autopiloten

  14. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: gadthrawn 08.05.19 - 16:28

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum können zwei Konzerne ihren CO2-Ausstoß einfach zusammenlegen, obwohl
    > die beiden Unternehmen praktisch nichts mit einander zu tun haben?

    Es ist eine Vereinfachung.

    Bisher hat Tesla folgendes gemacht: Kurz bevor neues Geld gebraucht wurde, wurden Emissionspapiere gehandelt, den Rest der Zeit gesammelt. So kamen dann jeweils Quartale mit wenig Verlusten oder Gewinnen zusammen.

    Können Sie nur nicht dauerhaft machen, da die handelbaren ETS für CO2 seit 2014 jedes Jahr gesenkt werden, heißt in Zukunft können Sie nicht mehr in der Höhe wie bisher verkaufen. Der Zusammenschluss bringt Ihnen also jetzt gerade in Phase 3 des Emissionshandels etwas.

    Vielleicht glauben manche dann weiterhin bei Quartalen mit Gewinn, der sei von den defizitären "Fahrzeugen" gekommen. Und Musk dann wieder: Jedes Quartal Gewinn einself!

  15. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: Metalyzed 08.05.19 - 16:43

    emdotjay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ich habe mal gelesen dasabhängig von den Grundlagen ein e-Auto ab
    > 80000-150000 km, in Summe weniger Treibhausgase ausgestoßen hat. (Vergleich
    > mit einem Benziner) Bei einem Diesel wird Schnittpunkt erst bei ca.
    > 200000km erreicht und beim LPG wahrscheinlich ähnlich.

    Wenn man die Zahlen nicht wild mischt, dann wird auch was daraus. Die Studie hat mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von 150.000 km gerechnet und bei ca. 80.000 km war der Punkt erreicht, bei der ein eAuto mit dem EU-Strommix von 2018 ökologischer fährt als ein Benziner. Inklusive Bau, Betrieb und Entsorgung/Recycling.

    Aber: Autos fahren wahrscheinlich weiter als 150kkm, der Strommix wird grüner, eAutos sind noch nicht zu 99,999% ausgereizt wie es die Verbrennertechnik ist, Akkus haben ein zweites oder sogar drittes Leben als lokale Speicher, Emissionen am Kraftwerk können nachgerüstet werden - auf der Straße nicht, und und und ....

  16. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: Taylsch 08.05.19 - 18:29

    dummdumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Taylsch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ChMu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > >
    > > > Wenn das alles so einfach ist, warum bringt dann niemand ein
    > > > konkurenzfaehiges Auto auf den Markt? Einer unserer Teslas wird bald 5
    > > > Jahre alt und es gibt immer noch nichts was dem Paroli bieten kann.
    > >
    > > Weil man an Tesla sieht, dass mit E-Autos derzeit kein Geld zu verdienen
    > > ist. Die traditionellen Hersteller verdienen nach wie vor prächtig mit
    > > ihren Autos und steigern in Märkten wie Asien ihren Absatz laufend:
    > >
    > > VW: 12 Mrd. Gewinn in 2018
    > > Daimler: 7.6 Mrd. Gewinn in 2018
    > > BMW: 7.2 Mrd. Gewinn in 2018
    > > Toyota: 20 Mrd Gewinn in 2018
    > > ...
    > > Jedes E-Auto das die traditionellen Hersteller derzeit verkaufen,
    > schmälert
    > > die Profitabilität ihres klassischen Geschäfts.
    > >
    > > Wenn ein nennenswerter Absatzmarkt besteht, werden die traditionellen
    > > Hersteller auch entsprechende Autos anbieten UND die Mittel in der
    > > Hinterhand haben, Entwicklung, Produktion und Vertrieb professionell
    > > umzusetzen.
    > >
    > > Ich würde mir eher die Frage stellen, warum Tesla mit seiner führenden
    > > Technik und als einziger ernstzunehmener Hersteller von E-Autos am Markt
    > > nicht profitabel ist. Liegt es vielleicht nicht doch daran, dass es
    > > außerhalb der Tech-Nerd Welt und den oberen 5 Prozent mit reinem
    > Gewissen
    > > nach wie vor ein Nischenmarkt ist?
    >
    > Frag dich lieber mal warum Amazon die ersten Jahre auch nie profitabel war.
    > Es wurde reinvestiert und so kein steuerpflichtiger Gewinn erzielt.
    > Profitabel sind Amazon und Tesla allemal!

    Amazon war die ersten Jahren nicht profitabel, weil sie expandiert sind und ein weltweites Logistiksystem aufgebaut haben. Vier Jahre nach der internationalen Expansion hat Amazon aber seit den frühen 2000ern jährlich Gewinne erzielt, diese investiert und sich innerhalb kürzester Zeit zum größten Serveranbieter und Technologieunternehmen der Welt entwickelt. Das ist das, was man unter einem gesunden Wachstum verstehen kann.

    Tesla ist mittlerweile seit 15 Jahren im Markt und hat bis auf eine Ausnahme jährlich Verluste geschrieben. Nicht weil ich sage, die Autos wären schlecht, sondern weil ich nach wie vor behaupte, dass der Markt noch zu klein ist.
    Im letzten Jahr wurden knapp 2 Millionen Elektofahrzeuge verkauft. Davon 1.3 Millionen in China, die derzeit noch hauptsächlich auf günstige einheimische Produzenten entfallen. Die übrigen 700.000 E-Autos die weltweit abgesetzt wurden, mögen sich zwar nach viel anhören...
    machen im Endeffekt aber nur 3-4 Prozent der deutschen Autoproduktion aus oder knapp 1% der weltweiten Produktion. Das ist keine Zahl, weswegen sofort sämtliche Verbrenner einstellt und nur noch E-Autos produziert. Mit jedem neuen SUV erreicht man heute noch deutlich mehr Verkäufe. Und darum geht es gewinnorientierten Unternehmen nun mal.

    Ich bin überzeugt, dass Tesla seine Nische finden wird, aber klassische Hersteller (und ich rede hier nicht nur von den Deutschen) abzuschreiben, wäre gefährlich: Die werden da sein, wenn es sich wirtschaftlich mehr lohnt als die aktuellen Modelle. Bis dahin wird weiter Geld verdient und die Entwicklung neuer Technologien aus den laufenden Gewinnen bezahlt. Und wenn gar nichts hilft, wird die Expertise eben eingekauft. Letztendlich kochen alle nur mit Wasser.

  17. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: Kay_Ahnung 08.05.19 - 18:56

    Taylsch schrieb:
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    > dummdumm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Taylsch schrieb:
    > >
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    >
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    > > > ChMu schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > >
    > > > > Wenn das alles so einfach ist, warum bringt dann niemand ein
    > > > > konkurenzfaehiges Auto auf den Markt? Einer unserer Teslas wird bald
    > 5
    > > > > Jahre alt und es gibt immer noch nichts was dem Paroli bieten kann.
    > > >
    > > > Weil man an Tesla sieht, dass mit E-Autos derzeit kein Geld zu
    > verdienen
    > > > ist. Die traditionellen Hersteller verdienen nach wie vor prächtig mit
    > > > ihren Autos und steigern in Märkten wie Asien ihren Absatz laufend:
    > > >
    > > > VW: 12 Mrd. Gewinn in 2018
    > > > Daimler: 7.6 Mrd. Gewinn in 2018
    > > > BMW: 7.2 Mrd. Gewinn in 2018
    > > > Toyota: 20 Mrd Gewinn in 2018
    > > > ...
    > > > Jedes E-Auto das die traditionellen Hersteller derzeit verkaufen,
    > > schmälert
    > > > die Profitabilität ihres klassischen Geschäfts.
    > > >
    > > > Wenn ein nennenswerter Absatzmarkt besteht, werden die traditionellen
    > > > Hersteller auch entsprechende Autos anbieten UND die Mittel in der
    > > > Hinterhand haben, Entwicklung, Produktion und Vertrieb professionell
    > > > umzusetzen.
    > > >
    > > > Ich würde mir eher die Frage stellen, warum Tesla mit seiner führenden
    > > > Technik und als einziger ernstzunehmener Hersteller von E-Autos am
    > Markt
    > > > nicht profitabel ist. Liegt es vielleicht nicht doch daran, dass es
    > > > außerhalb der Tech-Nerd Welt und den oberen 5 Prozent mit reinem
    > > Gewissen
    > > > nach wie vor ein Nischenmarkt ist?
    > >
    > > Frag dich lieber mal warum Amazon die ersten Jahre auch nie profitabel
    > war.
    > > Es wurde reinvestiert und so kein steuerpflichtiger Gewinn erzielt.
    > > Profitabel sind Amazon und Tesla allemal!
    >
    > Amazon war die ersten Jahren nicht profitabel, weil sie expandiert sind und
    > ein weltweites Logistiksystem aufgebaut haben. Vier Jahre nach der
    > internationalen Expansion hat Amazon aber seit den frühen 2000ern jährlich
    > Gewinne erzielt, diese investiert und sich innerhalb kürzester Zeit zum
    > größten Serveranbieter und Technologieunternehmen der Welt entwickelt. Das
    > ist das, was man unter einem gesunden Wachstum verstehen kann.
    >
    > Tesla ist mittlerweile seit 15 Jahren im Markt und hat bis auf eine
    > Ausnahme jährlich Verluste geschrieben. Nicht weil ich sage, die Autos
    > wären schlecht, sondern weil ich nach wie vor behaupte, dass der Markt noch
    > zu klein ist.
    > Im letzten Jahr wurden knapp 2 Millionen Elektofahrzeuge verkauft. Davon
    > 1.3 Millionen in China, die derzeit noch hauptsächlich auf günstige
    > einheimische Produzenten entfallen. Die übrigen 700.000 E-Autos die
    > weltweit abgesetzt wurden, mögen sich zwar nach viel anhören...
    > machen im Endeffekt aber nur 3-4 Prozent der deutschen Autoproduktion aus
    > oder knapp 1% der weltweiten Produktion. Das ist keine Zahl, weswegen
    > sofort sämtliche Verbrenner einstellt und nur noch E-Autos produziert. Mit
    > jedem neuen SUV erreicht man heute noch deutlich mehr Verkäufe. Und darum
    > geht es gewinnorientierten Unternehmen nun mal.
    >
    > Ich bin überzeugt, dass Tesla seine Nische finden wird, aber klassische
    > Hersteller (und ich rede hier nicht nur von den Deutschen) abzuschreiben,
    > wäre gefährlich: Die werden da sein, wenn es sich wirtschaftlich mehr lohnt
    > als die aktuellen Modelle. Bis dahin wird weiter Geld verdient und die
    > Entwicklung neuer Technologien aus den laufenden Gewinnen bezahlt. Und wenn
    > gar nichts hilft, wird die Expertise eben eingekauft. Letztendlich kochen
    > alle nur mit Wasser.

    Tesla hat alleine von 2017 auf 2018 seinen Umsatz fast verdoppelt von 11,7 auf 21,4 Milliarden. Audi hatte 2018 einen Umsatz von ca. 60 Milliarden, BMW hatte fast 100 Milliarden und Volkswagen 235 Milliarden. Das heißt Tesla hat 1/3 des Umsatzes von Audi und ca. 1/5 des Umsatzes von BMW. Außerdem hat Tesla 2018 weltweit am meisten E-Autos verkauft.

    Wenn Tesla auch nur annähernd so weitermacht sollten sich die Deutschen durchaus sorgen machen.
    https://ir.tesla.com/static-files/0b913415-467d-4c0d-be4c-9225c2cb0ae0
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/30743/umfrage/umsatz-der-volkswagen-ag/
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/30727/umfrage/umsatz-der-bmw-group/
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36002/umfrage/umsatzerloese-des-automobilherstellers-audi/

  18. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: dummdumm 08.05.19 - 20:33

    Taylsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dummdumm schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > Taylsch schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > > > ChMu schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > >
    > > > > Wenn das alles so einfach ist, warum bringt dann niemand ein
    > > > > konkurenzfaehiges Auto auf den Markt? Einer unserer Teslas wird bald
    > 5
    > > > > Jahre alt und es gibt immer noch nichts was dem Paroli bieten kann.
    > > >
    > > > Weil man an Tesla sieht, dass mit E-Autos derzeit kein Geld zu
    > verdienen
    > > > ist. Die traditionellen Hersteller verdienen nach wie vor prächtig mit
    > > > ihren Autos und steigern in Märkten wie Asien ihren Absatz laufend:
    > > >
    > > > VW: 12 Mrd. Gewinn in 2018
    > > > Daimler: 7.6 Mrd. Gewinn in 2018
    > > > BMW: 7.2 Mrd. Gewinn in 2018
    > > > Toyota: 20 Mrd Gewinn in 2018
    > > > ...
    > > > Jedes E-Auto das die traditionellen Hersteller derzeit verkaufen,
    > > schmälert
    > > > die Profitabilität ihres klassischen Geschäfts.
    > > >
    > > > Wenn ein nennenswerter Absatzmarkt besteht, werden die traditionellen
    > > > Hersteller auch entsprechende Autos anbieten UND die Mittel in der
    > > > Hinterhand haben, Entwicklung, Produktion und Vertrieb professionell
    > > > umzusetzen.
    > > >
    > > > Ich würde mir eher die Frage stellen, warum Tesla mit seiner führenden
    > > > Technik und als einziger ernstzunehmener Hersteller von E-Autos am
    > Markt
    > > > nicht profitabel ist. Liegt es vielleicht nicht doch daran, dass es
    > > > außerhalb der Tech-Nerd Welt und den oberen 5 Prozent mit reinem
    > > Gewissen
    > > > nach wie vor ein Nischenmarkt ist?
    > >
    > > Frag dich lieber mal warum Amazon die ersten Jahre auch nie profitabel
    > war.
    > > Es wurde reinvestiert und so kein steuerpflichtiger Gewinn erzielt.
    > > Profitabel sind Amazon und Tesla allemal!
    >
    > Amazon war die ersten Jahren nicht profitabel, weil sie expandiert sind und
    > ein weltweites Logistiksystem aufgebaut haben. Vier Jahre nach der
    > internationalen Expansion hat Amazon aber seit den frühen 2000ern jährlich
    > Gewinne erzielt, diese investiert und sich innerhalb kürzester Zeit zum
    > größten Serveranbieter und Technologieunternehmen der Welt entwickelt. Das
    > ist das, was man unter einem gesunden Wachstum verstehen kann.
    >
    > Tesla ist mittlerweile seit 15 Jahren im Markt und hat bis auf eine
    > Ausnahme jährlich Verluste geschrieben. Nicht weil ich sage, die Autos
    > wären schlecht, sondern weil ich nach wie vor behaupte, dass der Markt noch
    > zu klein ist.
    > Im letzten Jahr wurden knapp 2 Millionen Elektofahrzeuge verkauft. Davon
    > 1.3 Millionen in China, die derzeit noch hauptsächlich auf günstige
    > einheimische Produzenten entfallen. Die übrigen 700.000 E-Autos die
    > weltweit abgesetzt wurden, mögen sich zwar nach viel anhören...
    > machen im Endeffekt aber nur 3-4 Prozent der deutschen Autoproduktion aus
    > oder knapp 1% der weltweiten Produktion. Das ist keine Zahl, weswegen
    > sofort sämtliche Verbrenner einstellt und nur noch E-Autos produziert. Mit
    > jedem neuen SUV erreicht man heute noch deutlich mehr Verkäufe. Und darum
    > geht es gewinnorientierten Unternehmen nun mal.
    >
    > Ich bin überzeugt, dass Tesla seine Nische finden wird, aber klassische
    > Hersteller (und ich rede hier nicht nur von den Deutschen) abzuschreiben,
    > wäre gefährlich: Die werden da sein, wenn es sich wirtschaftlich mehr lohnt
    > als die aktuellen Modelle. Bis dahin wird weiter Geld verdient und die
    > Entwicklung neuer Technologien aus den laufenden Gewinnen bezahlt. Und wenn
    > gar nichts hilft, wird die Expertise eben eingekauft. Letztendlich kochen
    > alle nur mit Wasser.


    Wow, einfach Wahnsinn wie du von der einfachen Aussage Tesla macht keinen Gewinn weil reinvestiert wird, dazu kommst so zu tun als hätte ich behauptet Tesla würde jetzt innerhalb kürzester Zeit sämtliche anderen Autohersteller ablösen... dann widerlegt du das und behälst recht mit Aussagen die ich nie getroffen habe. Vermutlich hast du anschließend für dich gemurmelt: tztztzzzz immer diese Tesla Fans...


    PS: Das Amazon im Cloud-Geschäft erfolgreich wurde, war eigentlich eher ein Unfall, weil man nach einer Softwareumstellung plötzlich 90% der Serverleistung nicht mehr brauchte. Die Wachstumsphase vor Gewinn länger herauszuzögern, ändert bei Tesla nichts daran, dass das Wachstum für alle langfristigen Investoren bisher sehr profitabel blieb.

  19. Re: Warum ist sowas möglich?

    Autor: thinksimple 08.05.19 - 21:46

    Weil bei so Firmen wie Audi immer noch die Designer zu viel Mitspracherecht haben.
    Dadurch ist der cw wieder höher, das Gewicht nicht ausgeglichen etc. Die gehören mal etwas eingenordet. Ich krieg Plaque bei denen.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  20. Damit genau das passiert was jetzt passiert:

    Autor: Jossele 09.05.19 - 08:01

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum können zwei Konzerne ihren CO2-Ausstoß einfach zusammenlegen, obwohl
    > die beiden Unternehmen praktisch nichts mit einander zu tun haben?

    Damit genau das passiert was jetzt passiert: Die Verbrennerindustrie sponsert die E-Mobilität. Was daran schlimm sein soll, ist nur für germanischen Benzinbrüder relevant. Für uns restliche Europäer: Danke Fiat für die Geldschwemme Richtung Tesla.
    Nachsatz: Für mich müsste es nicht unbedingt Tesla sein den Fiat sponsert aber welcher andere reiner Elektrobauer hat schon Stückzahlen auf Europas Straßen? Sono Motors - leider nicht. Rivian - kommt irgendwann vielleicht. Die Chinesen - kommen - auch - irgendwann. Gibs sonst noch wen???

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

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