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  5. › Energie: Atomkraftwerk soll auf…

Kernschmelze unmoeglich

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  1. Kernschmelze unmoeglich

    Autor: Chatlog 17.04.14 - 11:58

    Bei drohender Havarie wird der Reaktorkern einfach ins den Pazifik entlassen, fuer ausreichende Kuehlung ist dann fuer Jahrtausende gesorgt.

    Na danke.

  2. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: 3delStahl 17.04.14 - 12:08

    Ist dir doch bestimmt lieber, als wenn das Ding vor deiner Haustür an Land in die Luft geht...
    Also ich finde die Lösung mit einem schwimmenden Reaktor schon recht gut. Jedenfalls besser als an Land, wo die Kühlung bei Zwischenfällen immer ein Problem darstellt.

  3. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: waynestatic 17.04.14 - 12:18

    klingt jedenfalls nach der nächsten atomparty.

    klasse problemverlagerung.

  4. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: dsick 17.04.14 - 12:27

    mir wäre es lieber wenns es nirgends in die Luft geht und bestenfalls garnicht erst gebaut würde.

    kann mir allerdings kaum vorstellen wie man den Kern im Wasser entsorgen will.
    Vielleicht machbar aber sicher nicht still und heimlich.

  5. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: HubertHans 17.04.14 - 12:29

    Der Vorteil ist ja gerade das wenn man das Contaiment ins Wasser ablaesst (Am Besten mit Kuehlrippen versehen) das die hochradioaktiven Strahlenbelastungen in Grenzen bleiben. Und das Freisetzen der radioaktiven Substanzen wird auch (Restrisiko besteht natuerlich weiterhin) verhindert

  6. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: TC 17.04.14 - 12:50

    “Warpkern abstoßen, Scotty!“

  7. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: PeterK 17.04.14 - 12:54

    Bei AKWs am Meer hat man auch immer Argumentiert, dass da nix passieren könne, man hätte ja immer genug Kühlwasser vor Ort.

    Geschweigedenn bringt dieses Schwimm-AKW einige neue Probleme mit sich: Meerwasser ist stark-korrosiv und oftmals verschmutzt. Da muss nur ein kleines Röhrchen durchrosten, oder eine Ansaugfilter verstopfen. Und was passiert wenn ein Sturm tobt und Ernstzunehmender Zwischenfall passiert? Wie kriegst du das Fachpersonal an Bord?

    Ich bin ja immer offen über neue Ideen, jedoch fallen mir bei diesem Konzept grad zu viele "ABER" auf Anhieb ein, als dass ich diese Idee toll finden könnte. Das müsste also jemand mit ganz vielen Argumenten kommen, um mich davon überzeugen zu können.

    Dann lieber auf Land, da hat man auch Erfahrungswerte und jederzeit ne gewisse Kontrollierbarkeit.

    Und vielleicht noch ne Anmerkung zu Fukushima: Die aktuellen Recherchen haben ergeben, dass die passiven Kühlkreisläufe in Fukushima gereicht hätten, um die Reaktoren kontrollierbar zu halten, HÄTTE MAN SIE RICHTIG BEDIEHNT. Es braucht also nicht noch 10 weitere Sicherheitssysteme. Es braucht eine Saubere Umsetzung des Know-Hows, das man inzwischen über AKWs hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.14 13:03 durch PeterK.

  8. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: nonameHBN 17.04.14 - 13:04

    PeterK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich: Bei AKWs am Meer hat man auch immer Argumentiert, dass da nix
    > passieren könne, man hätte ja immer genug Kühlwasser vor Ort.
    >
    > Geschweigedenn bringt dieses Schwimm-AKW einige neue Probleme mit sich:
    > Meerwasser ist stark-korrosiv und oftmals verschmutzt. Da muss nur ein
    > kleines Röhrchen durchrosten, oder eine Ansaugfilter verstopfen. Und was
    > passiert wenn ein Sturm tobt und Ernstzunehmender Zwischenfall passiert?
    > Wie kriegst du das Fachpersonal an Bord?
    >

    Siehe Ölbohrinseln und ähnliches, was da so auf dem Meer vor sich herumdümpelt.

  9. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: brill 17.04.14 - 13:05

    Wer sagt denn, dass Kühlung auf dem Meer kein Problem ist. Als würde man da einfach ein paar Ventile öffnen und schon haben wir eine sich selbstkühlende Konstruktion.

    Als wäre das alles immer so einfach. Dann hätte man auch mal eben ein paar dieselbetriebene Wasserpumpen dort hinstellen können. Immerhin liegt Fukushima direkt am Meer. Einfach einen dicken Schlauch ans Gebäude angeschlossen und schon ist das System wieder in Takt. Business as usual...

    Hast Du lieber eine unkontrollierbare Schmelze am Meeresboden, deren Radioaktivität sich durch Strömungen über die ganze Welt verteilt?

  10. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: Trubadix 17.04.14 - 13:17

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Vorteil ist ja gerade das wenn man das Contaiment ins Wasser ablaesst
    > (Am Besten mit Kuehlrippen versehen) das die hochradioaktiven
    > Strahlenbelastungen in Grenzen bleiben. Und das Freisetzen der radioaktiven
    > Substanzen wird auch (Restrisiko besteht natuerlich weiterhin) verhindert


    Wenn ich dich richtig Verstanden haben findest du es klasse, dass man einen überhitzenden Reaktor einfach im Meer versenkt, da ist er ja wunderbar gekühlt und es kann nix passieren.

    Ja so würde ich denken, wenn mir egal wäre, was die nächsten Jahrzehnte/Jahrhunderte mit dem ganzen passiert. Wenn man aus der Geschichte der Menschheit eines lernen sollte, dann ist das noch "Nichts ist für die Ewigkeit", Kein Bauwerk, keine Rasse, kein Gegenstand. Und sind wir mal ehrlich, der Mensch ist erst so kurz auf diesem Planeten und hat schon so viel getan um ihn zu zerstören, da beste daran, der Mensch wollte das nie, er macht das weil er seine eigenen Interessen Rücksichtslos durchsetzen will.

    Also ja lasst und verdammt noch mal eine der gefährlichsten Dinge, die die Menschheit kennt weit außerhalb der Reichweite von schneller Hilfe rumschwimmen und wenn was schief geht, lässt man das Ding einfach in einen der sensibelsten Lebensräume fallen... gaaanz großes Kino. Klar die brennstäbe sind so ummantelt, dass sie keine nennenswerte Strahlung nach außen abgeben, doch wie lange wird das so bleiben, wenn die Jahre ins Land gehen? Kurz man hat eine Zeitbombe auf dem Grund des Meeres, der Lebensader der Welt... noch größeres Kino.
    Die Meeresströmungen sind nicht unwesentlich am Klima der Welt beteiligt, da würde eine Wärmequelle sicher für etwas Abwechslung sorgen... vielleicht nicht für die ganze Welt aber zumindest für einige Regionen.

    Aber mal grundsätzlich, warum entwickelt man so einen gefährliche Techniken weiter? Mit erneuerbarer Energie ist es möglich Europa mit Strom zu versorgen (http://www.heise.de/tp/artikel/34/34245/1.html (Bitte entschuldigt die Fehlende Primärliteratur)), es gibt schon Projekte die sich darum kümmern, aber nein die Politik der Großen „Atom-Staaten“ versteht das Potenzial nicht. Man kann auch die Ganze Welt damit versorgen (bitte entschuldigt hier die fehlende Quelle). Es geht, es gibt Konzepte nur keiner hat den Mut es umzusetzen. WARUM?

    Mein Beitrag, Meine Meinung, Mein Art. 5 GG

  11. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: Private Paula 17.04.14 - 13:32

    Trubadix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Der Vorteil ist ja gerade das wenn man das Contaiment ins Wasser
    > ablaesst
    > > (Am Besten mit Kuehlrippen versehen) das die hochradioaktiven
    > > Strahlenbelastungen in Grenzen bleiben. Und das Freisetzen der
    > radioaktiven
    > > Substanzen wird auch (Restrisiko besteht natuerlich weiterhin)
    > verhindert

    > Wenn ich dich richtig Verstanden haben findest du es klasse, dass man einen
    > überhitzenden Reaktor einfach im Meer versenkt, da ist er ja wunderbar
    > gekühlt und es kann nix passieren.

    Der wird unter Wasser bestimmt nicht verrotten... Genau so wie die Faesser in trockenen Hallen und unterirdischen Stollen nicht...

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

  12. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: DaChilla 17.04.14 - 13:43

    an Autor Trubadix:
    Ich verstehe euch ökos echt nicht, Ihr tut immer so als wären erneuerbare Energien die Endlösung...
    Aber was man darüber lesen muss ist zum heulen:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/erneuerbare-energien-ein-windpark-der-strom-verbraucht-und-diesel-frisst-12475399.html

    http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article112688765/Deutschland-verschenkt-seinen-Strom.html

    also: wenn "normale" Windstärken herrschen müssen die Windkrafträder mit Diesel betrieben werden da noch kein funktionierendes Stromnetz für die Windkrafträder geschaffen wurde.

    Und wenn man dann einen Überschuss dieser Energie hat muss man diesen aufgrund fallender Börsenpreise (Windenergie) an ausland verschenken oder auch noch für die Abnahme bezahlen ?!

    Im Endeffekt waren diese Windparks ein überhastete Reaktion auf Fukushima/die ganzen ökos welche nach erneurbaren Energien schreien... So jetzt wird das Geld des Steuerzahlers weiter verprasst ohne das man nur 10% der Windenergie nutzen kann.

  13. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: PeterK 17.04.14 - 14:17

    Naja, so einfach ist es nicht. Ich mag diese Öko-Fratzen auch nicht, aber die Intention ist ja immerhin nicht schlecht. Aber man lässt sich durch triviale Schlussfolgerungen treiben. Man glaubt, man müsse nur genug Öko-Strom produzieren, dann sei das Umwelt-Problem gelöst. So einfach ist es eben nicht.

    Die Wirtschaftskapitäne führen die ganze Bevölkerung an der Nase rum und tun alles um dezentralen Ökostrom zu vermeiden.
    Angefangen bei der Energiewende, wo uns verklickert wurde, dass es zu wenig Ökostrom gibt, und deshalb Atom- und Kohle-Strom notwendig sei. Das war schon damals völliger Bullshit. Und wie immer wurde das Gespenst vor Versorgungsengpässen hochgehalten.
    1. Konnte die Ökostrom-Nachfrage zu jedem Zeitpunkt gedeckt werden
    2. Besteht zu keinem Zeitpunkt eine Versorgungslücke, da wir in einem internationalen Markt agieren. Wenns im Land zu wenig gibt, wirds halt einfach aus dem Ausland importiert. Ob genug da ist, ist nie die Frage, es ist bloss die Frage nach dem Preis.
    3. Und steigt der Strompreis, weil man importieren müsste (was ja sowieso ein absurdes Szenario ist), steigt wieder die Attraktivität des Ökostroms, was die Wirtschaftsbosse verhindern wollen.

    Und wie siehts heute aus? Die Energie-Multis haben erkannt, dass das Volk tatsächlich ernst macht mit Ökostrom. Diese kriegen langsam Angst. Und was tun sie in dieser Situation?
    Sie packen wieder das Gespenst der Versorgungssicherheit aus und tun alles um dem Endkunden die Energiewende unschmackhaft zu machen (zB übertriebene Erhöhung der Energiekosten, Schaffung von Ungleichheiten durch Ausnahmen bei der Besteuerung).
    Das ist heute noch grösserer Bullshit. In Zeiten von Energie-Export-Rekorden vor Versorgungslücken zu Angst zu schüren, einfach nur absurd. Geschweigedenn lassen diese sich ihr Geschäft vergolden, indem sie völlig übertrieben Kohle- und Gas-Reserve-Kraftwerke vom Staat subventionieren lassen, während diese fleissig Geld drucken, indem dessen Energie ins Ausland verkauft wird.

    Wir sollten mal die Augen öffnen, anstatt uns immer an der Nase herumführen zu lassen. Wir sollten anstatt immer neue Öko-Kapazität aufzubauen, endlich mal die fossilen Kraftwerke herunterfahren. Dann kommt auch der Preis wieder ins Lot.

  14. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: FrankyFire 17.04.14 - 14:22

    DaChilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > an Autor Trubadix:
    > Ich verstehe euch ökos echt nicht, Ihr tut immer so als wären erneuerbare
    > Energien die Endlösung...
    > Aber was man darüber lesen muss ist zum heulen:
    > www.faz.net
    >
    > www.abendblatt.de
    >
    > also: wenn "normale" Windstärken herrschen müssen die Windkrafträder mit
    > Diesel betrieben werden da noch kein funktionierendes Stromnetz für die
    > Windkrafträder geschaffen wurde.
    >
    > Und wenn man dann einen Überschuss dieser Energie hat muss man diesen
    > aufgrund fallender Börsenpreise (Windenergie) an ausland verschenken oder
    > auch noch für die Abnahme bezahlen ?!
    >
    > Im Endeffekt waren diese Windparks ein überhastete Reaktion auf
    > Fukushima/die ganzen ökos welche nach erneurbaren Energien schreien... So
    > jetzt wird das Geld des Steuerzahlers weiter verprasst ohne das man nur 10%
    > der Windenergie nutzen kann.


    Das Geld des Steuerzahlers wird auch durch die Subventionierung von Atomkraftwerken verprasst. Davon können wir zwar die Energie nutzen, aber wirtschaftlich ist das auch nicht.
    Und dass den Windrädern Strom zugeführt werden muss, liegt lediglich an der unfähigkeit unserer Politiker.


    @HubertHans
    Leider schwimmen längst hoch Radioaktive Stoffe im Meer und in der Luft herum. Unsere lieben Nachbarn, die Franzosen, betreiben eine Aufbereitungsanlage für Atommüll (La Hague). Laut deren Aussage ist Atomenergie eine regenerative Energie. Real ist es so, dass 10% des Mülls wiederverwertet werden kann, den Rest blasen sie ganz legal ins Meer und in die Luft (in Form von Gasen), oder lassen es in Sibirien einlagern (was ohne besondere Schutzvorrichtungen in Containern unter freiem Himmel geschieht).
    (Quelle: Arte Dokumentation "Albtraum Atommüll" - auch auf YouTube zu finden)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.14 14:28 durch FrankyFire.

  15. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: HubertHans 17.04.14 - 14:34

    FrankyFire schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DaChilla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > an Autor Trubadix:
    > > Ich verstehe euch ökos echt nicht, Ihr tut immer so als wären
    > erneuerbare
    > > Energien die Endlösung...
    > > Aber was man darüber lesen muss ist zum heulen:
    > > www.faz.net
    > >
    > > www.abendblatt.de
    > >
    > > also: wenn "normale" Windstärken herrschen müssen die Windkrafträder mit
    > > Diesel betrieben werden da noch kein funktionierendes Stromnetz für die
    > > Windkrafträder geschaffen wurde.
    > >
    > > Und wenn man dann einen Überschuss dieser Energie hat muss man diesen
    > > aufgrund fallender Börsenpreise (Windenergie) an ausland verschenken
    > oder
    > > auch noch für die Abnahme bezahlen ?!
    > >
    > > Im Endeffekt waren diese Windparks ein überhastete Reaktion auf
    > > Fukushima/die ganzen ökos welche nach erneurbaren Energien schreien...
    > So
    > > jetzt wird das Geld des Steuerzahlers weiter verprasst ohne das man nur
    > 10%
    > > der Windenergie nutzen kann.
    >
    > Das Geld des Steuerzahlers wird auch durch die Subventionierung von
    > Atomkraftwerken verprasst. Davon können wir zwar die Energie nutzen, aber
    > wirtschaftlich ist das auch nicht.
    > Und dass den Windrädern Strom zugeführt werden muss, liegt lediglich an der
    > unfähigkeit unserer Politiker.
    >
    > @HubertHans
    > Leider schwimmen längst hoch Radioaktive Stoffe im Meer und in der Luft
    > herum. Unsere lieben Nachbarn, die Franzosen, betreiben eine
    > Aufbereitungsanlage für Atommüll (La Hague). Laut deren Aussage ist
    > Atomenergie eine regenerative Energie. Real ist es so, dass 10% des Mülls
    > wiederverwertet werden kann, den Rest blasen sie ganz legal ins Meer und in
    > die Luft (in Form von Gasen), oder lassen es in Sibirien einlagern (was
    > ohne besondere Schutzvorrichtungen in Containern unter freiem Himmel
    > geschieht).
    > (Quelle: Arte Dokumentation "Albtraum Atommüll" - auch auf YouTube zu
    > finden)

    Wir sind umgeben von radioaktiven Stoffen und Strahlung. Das ist voellig normal. In Afrika gabs sogar eine natuerliche Kettenreaktion ueber Jahrtausende hinweg die sich komplett durch zufaellige Gegebenheiten der Umgebung selbst reguliert hat.

    Was ich mit dem behaeltniss meine ist: Wird das Contaiment ausreichend gekuehlt wird es entweder gar nicht erst zur Kernschmelze kommen oder je nach dem, wie gut das Contaiment Waerme ableitet, kann sogar die Kernschmelze einfach weiter vor sich hinbrodeln. Wer sagt zudem, das man den Kanister einfach unkontrolliert auf dem Meeresboden versenken muss? Ein Auffangbecken waere durchaus denkbar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.14 14:34 durch HubertHans.

  16. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: FrankyFire 17.04.14 - 14:43

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir sind umgeben von radioaktiven Stoffen und Strahlung. Das ist voellig
    > normal. In Afrika gabs sogar eine natuerliche Kettenreaktion ueber
    > Jahrtausende hinweg die sich komplett durch zufaellige Gegebenheiten der
    > Umgebung selbst reguliert hat.
    >
    > Was ich mit dem behaeltniss meine ist: Wird das Contaiment ausreichend
    > gekuehlt wird es entweder gar nicht erst zur Kernschmelze kommen oder je
    > nach dem, wie gut das Contaiment Waerme ableitet, kann sogar die
    > Kernschmelze einfach weiter vor sich hinbrodeln. Wer sagt zudem, das man
    > den Kanister einfach unkontrolliert auf dem Meeresboden versenken muss? Ein
    > Auffangbecken waere durchaus denkbar.


    Ja, das schon, aber nicht so stark strahlenden, wie denen, die dort MASSENWEISE in die Umwelt geleitet werden. Die Gegend um La Hague gilt nur nicht als Kontaminiert, weil als Maßstab für die "Kontamination" Tschernobyl genommen wird. Schau' dir einfach die Doku an, da kommen noch weitere Fälle, das ist wirklich nicht zu vergleichen!

    Für mich ist das Problem nicht unbedingt die drohende Kernschmelze, das Problem sind die Abfälle. Wohin damit? Da kann das Atomkraftwerk selbst noch so sicher sein. Für mich ist Atomenergie deshalb das dümmste, was die Menschheit anrichtet. Besonders, weil es alternativen gibt. (Ja, die muss man noch ausbauen, aber das sollte unser Ziel sein)

  17. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: HubertHans 17.04.14 - 14:49

    FrankyFire schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HubertHans schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir sind umgeben von radioaktiven Stoffen und Strahlung. Das ist voellig
    > > normal. In Afrika gabs sogar eine natuerliche Kettenreaktion ueber
    > > Jahrtausende hinweg die sich komplett durch zufaellige Gegebenheiten der
    > > Umgebung selbst reguliert hat.
    > >
    > > Was ich mit dem behaeltniss meine ist: Wird das Contaiment ausreichend
    > > gekuehlt wird es entweder gar nicht erst zur Kernschmelze kommen oder je
    > > nach dem, wie gut das Contaiment Waerme ableitet, kann sogar die
    > > Kernschmelze einfach weiter vor sich hinbrodeln. Wer sagt zudem, das man
    > > den Kanister einfach unkontrolliert auf dem Meeresboden versenken muss?
    > Ein
    > > Auffangbecken waere durchaus denkbar.
    >
    > Ja, das schon, aber nicht so stark strahlenden, wie denen, die dort
    > MASSENWEISE in die Umwelt geleitet werden. Die Gegend um La Hague gilt nur
    > nicht als Kontaminiert, weil als Maßstab für die "Kontamination"
    > Tschernobyl genommen wird. Schau' dir einfach die Doku an, da kommen noch
    > weitere Fälle, das ist wirklich nicht zu vergleichen!
    >
    > Für mich ist das Problem nicht unbedingt die drohende Kernschmelze, das
    > Problem sind die Abfälle. Wohin damit? Da kann das Atomkraftwerk selbst
    > noch so sicher sein. Für mich ist Atomenergie deshalb das dümmste, was die
    > Menschheit anrichtet. Besonders, weil es alternativen gibt. (Ja, die muss
    > man noch ausbauen, aber das sollte unser Ziel sein)

    Du laeufst hier gerade wieder in eine Grundsatzdiskussion. Und die wurde schon 123984746781896782679842679216987542698754329867 mal gefuehrt. Das Ergebniss: =0=

  18. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: 7bf 17.04.14 - 15:08

    Zwischenlagern und parallel entsprechende subkritische Reaktoren (https://en.wikipedia.org/wiki/Subcritical_reactor ) bauen um das Zeug zu beseitigen. Selbst wenn das teurer werden sollte als ein Endlager, die bessere Lösung ist es allemal (siehe Asse).

  19. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: __destruct() 18.04.14 - 00:58

    In Fukishima ist sowieso extrem viel falsch gelaufen. Die Reaktoren hätten ein Erdbeben der Stärke, die sie nach der zuständigen Behörde dort aushalten müssen, allesamt locker ausgehalten. Es kam aber ein fast 10 Mal so starkes und dennoch haben sie das teilweise ausgehalten. Wenn ein Auto auf 2.200 kg zulässige Gesamtmasse ausgelegt ist und die Regelung so ist, dass auch bei 2.500 kg nichts passieren darf, dann kann man nicht davon ausgehen, dass auch nichts passiert, wenn man es mal eben bis zu einer Masse von 25.000 kg belädt.

    Bei allen großen Unfällen in KKW ist dermaßen viel schief gelaufen, dass es wirklich unglaublich ist. Wie kann man z.B. gleiche Anschlüsse für Luft- und Wasser-Kreisläufe verwenden?

    So etwas kommt leider oftmals erst im Nachhinein raus. Es müssten wirklich strengere Kontrollen und sinnvollere Bestimmungen her.

    Davon betroffen sind aber nicht nur KKW, sondern viel stärker noch alle anderen Formen der Energiegewinnung. Es gibt ständig Unglücke auf Bohrinseln, unzählige Menschen sind bereits von Windkraftanlagen oder beim Montieren, Warten oder Reinigen von Solaranlagen von Dächern gestürzt, es gab schon oft Unglücke, bei denen Menschen in Biogas-Anlagen erstickt sind, einzelne Staudamm-Brüche rissen bereits teilweise hunderttausende Menschen zusammen in den Tod, etc.

  20. Re: Kernschmelze unmoeglich

    Autor: Rulf 18.04.14 - 13:10

    der kern wird trotzdem durchschmelzen, weil die hitze schneller zuninmmt, als sie passiv abgeführt werden kann...die entstehende dampfblase wird für zusätzliche isolation sorgen...und die schweißnähte und das material vom reaktordruckbehälter haben auch ihre grenzen...

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