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  5. › Energie: Dieses Blatt soll es…

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  1. auch für D interessant

    Autor: emdotjay 21.02.20 - 12:14

    der Wirkungsgrad vom Sonnenlicht über das Künstliche Blatt zum Wasserstoff ist immerhin höher, als vom Sonnenlicht über Photovoltaikmodule in Kombination mit einer Elektriseur Einheit zum Wasserstoff...

  2. Re: auch für D interessant

    Autor: Dwalinn 21.02.20 - 13:39

    Das stimmt natürlich allerdings ist Wasserstoff ja meist nur als Speicher gedacht oftmals willst du ja dann doch eher den Strom haben.

    Zumal 19% im Labor ist nicht viel, mit Solarzellen kann man im Labor auch schon deutlich mehr erreichen.

    https://www.pv-magazine.de/2018/02/15/solarfolien-erreichen-bis-zu-45-prozent-wirkungsgrad/

    Im Endeffekt ist das halt immer eine Frage des Preises, wenn eine 10 mal so große Solaranlage auf mein Dach für den gleichen Preis installiert werden kann ist es mir auch egal das die Elektrolyse verschwenderisch ist.

  3. Re: auch für D interessant

    Autor: korona 21.02.20 - 13:44

    Und die Solaranlage halt auch länger als ein paar Wochen.

  4. Re: auch für D interessant

    Autor: Grolox 21.02.20 - 13:49

    Hört sich doch gut an , man holt aus der Luft ( Cellen auf dem Dach
    eines PKW) den Wasserstoff , speist den gewonnen Wasserstoff in
    eine Brennstoffcelle und treibt mit dem gewonnen Strom den Motor an .
    Wenn der Betrieb im Gang ist könnte man noch das entstehende Wasser
    dem ersten Vorgang zuführen. Netter Kreislauf. Mega
    ( gute Zeiten für Vortbewegungsmittel ab 2030 oder so 😁⚡⚡)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.20 13:53 durch Grolox.

  5. Re: auch für D interessant

    Autor: peh.guevara 21.02.20 - 14:01

    Die Energie einer Zelle auf dem Dach eines Autos niemals um es adequat fortzubewegen.
    Bedenke, dass die Brennstoffzelle einen Wirkungsgrad von max ca 60% hat. Wenn dazu noch der Wirkungsgrad der Zelle mit 19% (unter Laborbedingungen) dazu kommt, gute Nacht.

    Abgesehen davon ist Sonne -> Wasserstoff -> Strom -> Motor ein verlustreicher Umwandlungsschritt mehr als Sonne -> Strom -> Motor wie bei Photovoltaik.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.20 14:03 durch peh.guevara.

  6. Re: auch für D interessant

    Autor: jimbokork 21.02.20 - 15:52

    So ein Wasserstofftank ist nicht so schwer wie ein Akku mit vergleichbarer Kapazität, und auch bei weitem nicht so giftig ... das Befüllen ginge auch schneller ... sicher ist auch das herausfordernd in vielerlei Hinsicht, aber das sind halbwegs vernünftige e-Autos auch, gibt ja nicht viele davon.

  7. Re: auch für D interessant

    Autor: 486dx4-160 21.02.20 - 17:01

    jimbokork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein Wasserstofftank ist nicht so schwer wie ein Akku mit vergleichbarer
    > Kapazität, und auch bei weitem nicht so giftig ... das Befüllen ginge auch
    > schneller ... sicher ist auch das herausfordernd in vielerlei Hinsicht,
    > aber das sind halbwegs vernünftige e-Autos auch, gibt ja nicht viele davon.

    Noch ist die Idee mit den Wasserstoffautos ja eine ziemliche Schnapsidee.
    Die übliche Umwandlung von Erdgas zu Wasserstoff ist zwar bei Weitem nicht so energieintensiv wie Elektrolyse, aber es wird eine Menge CO2 freigesetzt - dazu kommt, dass unser Strommix zu einem großen Teil aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird. Das Erdgas (oder LPG, das wird aktuell zum großen Teil an den Bohrlöchern als Abfall abgefackelt) gleich im Ottomotor zu verbrennen ist erheblich umweltfreundlicher.
    Aber wenn wir mal durch 3x so viele Windräder und viel mehr Solarzellen einen Strommix aus 100% Erneuerbaren und einen kräftigen Stromüberschuss haben, und die Erdgasnetze in den Städten mit den maximalen 20-30% Wasserstoff angereichert sind, dann kann man guten Gewissens Autos mit Brennstoffzelle betreiben, selbst wenn die im Vergleich zum Akku nur einen moderaten Wirkungsgrad hat und der Gesamtprozess samt Infrastruktur auch noch eine Menge Energie frisst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.20 17:03 durch 486dx4-160.

  8. Re: auch für D interessant

    Autor: emdotjay 21.02.20 - 17:51

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jimbokork schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So ein Wasserstofftank ist nicht so schwer wie ein Akku mit
    > vergleichbarer
    > > Kapazität, und auch bei weitem nicht so giftig ... das Befüllen ginge
    > auch
    > > schneller ... sicher ist auch das herausfordernd in vielerlei Hinsicht,
    > > aber das sind halbwegs vernünftige e-Autos auch, gibt ja nicht viele
    > davon.
    >
    > Noch ist die Idee mit den Wasserstoffautos ja eine ziemliche Schnapsidee.
    > Die übliche Umwandlung von Erdgas zu Wasserstoff ist zwar bei Weitem nicht
    > so energieintensiv wie Elektrolyse, aber es wird eine Menge CO2 freigesetzt
    > - dazu kommt, dass unser Strommix zu einem großen Teil aus fossilen
    > Brennstoffen erzeugt wird. Das Erdgas (oder LPG, das wird aktuell zum
    > großen Teil an den Bohrlöchern als Abfall abgefackelt) gleich im Ottomotor
    > zu verbrennen ist erheblich umweltfreundlicher.
    > Aber wenn wir mal durch 3x so viele Windräder und viel mehr Solarzellen
    > einen Strommix aus 100% Erneuerbaren und einen kräftigen Stromüberschuss
    > haben, und die Erdgasnetze in den Städten mit den maximalen 20-30%
    > Wasserstoff angereichert sind, dann kann man guten Gewissens Autos mit
    > Brennstoffzelle betreiben, selbst wenn die im Vergleich zum Akku nur einen
    > moderaten Wirkungsgrad hat und der Gesamtprozess samt Infrastruktur auch
    > noch eine Menge Energie frisst.

    +1

    Man merkt halt wieviel Energie es benötigt ein Auto zu bewegen.

    Beispiel: ein E-Auto verbraucht ca. 20kWh/100km das würde dem Energieinhalt von 2,4L Benzin entsprechen, allerdings ist der Wirkungsgrad vom Ottomotor irgendwo im besten fall bei 30-35%....
    In Wirklichkeit würde der Benziner 8Liter brauchen. somit ist der gemittelten Wirkungsgrad bei 30%.

    Aber ein Vorteil hat es in der Kalten Jahreszeit, die Abwärme des Otto Motors erhöht den Wirkungsgrad, man nutzt ja etwas das man sonst in die Umwelt bläst....

  9. Re: auch für D interessant

    Autor: subjord 21.02.20 - 19:19

    Wir werden hier in Deutschland den Strom den wir als
    Strom bekommen können benötigen. Wasserstoff kann man vielleicht bei ein paar Offshore Anlagen Produzieren, aber den Großteil werden wir importieren müssen. Wir können nicht die gesamte Energie, die wir benötigen in Deutschland regenerativ herstellen. Deshalb sollten wir alle Energie die wir bekommen können in Deutschland am besten in Form von Strom erzeugen und die übrige Energie über Stromnetze oder Wasserstoff Tanks importieren.

  10. Re: auch für D interessant

    Autor: thinksimple 22.02.20 - 17:15

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Solaranlage halt auch länger als ein paar Wochen.

    Und würde noch länger halten und nen höheren WG haben wenn man Europäische Module verwendet statt billige chinesische.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

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