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Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: videostuebchen 13.09.23 - 22:07
Ich bin letzten Dezember in eine Neubau Doppelhaushälfte gezogen, beheizt über Wärmepumpe mit Fußbodenheizung und Einzelraumsteuerung. Alles war neu, gut gedämmt, dicht, usw. Leider war diese tolle Wärmepumpe nicht in Ordnung ODER falsch verbaut ODER falsch konfiguriert ODER ODER ODER. Ist bei leichten Minusgraden ständig in den Notlauf gegangen und hat das Wasser über die Heizspirale gewärmt. Ende vom Lied, ich habe in 7 Monaten Mietzeit (Dez - Juni) fast 6.000 KW bei 50 Cent/kwh verbraucht. Der Vermieter war bemüht, der Heizungsbauer auch und der Hersteller (Wolf) ebenfalls. Bis zum Juni gab es keine Lösung und der nächste Winter kommt schon bald. Gut das ich jetzt in einem neuen Haus mit Gastherme wohne...
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Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: der_wahre_hannes 13.09.23 - 22:12
Dann hoffe ich mal, dass die Gastherme nicht einfach die Biege macht, wie hier fast letztes Jahr. ;)
Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: dirk_diggler 13.09.23 - 22:43
Hab selber vor drei Jahren eine Erdwärmepumpe neu einbauen lassen. Das für mich größte Problem (Vielleicht das Einzigste) mit der "Energiewende mit Wärepumpe". Der Installateur muss sich damit auskennen und sich Zeit nehmen. Die Wärmepumpe muss zum Haus passen. Mit Gas kann man einfach eine völlig überdimensionierte Heizung verbauen. Kostet gar nicht soviel mehr, passt immer und der Installateur hat Ruhe. Bei der Wärmepumpe muss man wissen was die Pumpe leisten muss vertut sich der Installater ist der Ärger vorprogrammiert. Kann mir nicht bvorstellen wie sich all diese Installateure das Wissen aneignen sollen.
Hab mich damals lange in das Thema eingelesen genausolange gesucht bis ich einen Instalateur gefunden hatte der eine ähnliche Heizung wie in meinen Vorstellungen verbaut hat. War am Ende aber auch ein Kompromiss weil jeder Installateur anscheinend mit seinem Hersteller verheiratet ist.
Aber um mal meine Erfahrung weiterzugeben. Bei mir ist es ein saniertes altes Einfamilienhaus Baujahr 1960 mit Heizkörpern. Die Wärmepumpe hat aus ca 2500 KWh Strom ca 10000kwh Wärme produziert. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: captain_spaulding 13.09.23 - 22:56
Im Grunde ist es ziemlich Wurscht welche WP man da einbaut. Bei einem alten Haus eine ~10kW WP rein und das wird nicht so schlecht funktionieren. Wer genauere Daten übers Haus und den bisherigen Verbrauch hat, kann auch eine kleinere nehmen.
Ist keine Raketentechnik. Die Installateure bauen eben einfach immer das Standardmodell ihres Herstellers ein und das läuft. Wichtig ist evtl. noch, dass der Kunde die Temperaturen selbst noch nach unten korrigiert weil der Installateur da sicherheitshalber zu hohe Temperaturen einstellt. Aber man kann eben vorher nicht wissen, wieviel man wirklich braucht. So genau ist eine theoretische Wärmebedarfsrechnung nicht. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: h3 13.09.23 - 23:16
videostuebchen schrieb:
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> Ich bin letzten Dezember in eine Neubau Doppelhaushälfte gezogen, beheizt
> über Wärmepumpe mit Fußbodenheizung und Einzelraumsteuerung. Alles war neu,
> gut gedämmt, dicht, usw. Leider war diese tolle Wärmepumpe nicht in Ordnung
> ODER falsch verbaut ODER falsch konfiguriert ODER ODER ODER. Ist bei
> leichten Minusgraden ständig in den Notlauf gegangen und hat das Wasser
> über die Heizspirale gewärmt. Ende vom Lied, ich habe in 7 Monaten Mietzeit
> (Dez - Juni) fast 6.000 KW bei 50 Cent/kwh verbraucht. Der Vermieter war
> bemüht, der Heizungsbauer auch und der Hersteller (Wolf) ebenfalls. Bis zum
> Juni gab es keine Lösung und der nächste Winter kommt schon bald. Gut das
> ich jetzt in einem neuen Haus mit Gastherme wohne...
In deiner Beschreibung sieht man schon das Problem. Einzelraumregelung bei Fußbodenheizung in Verbindung mit Wärmepumpe funktioniert nicht. Sie muss kontinuierlich ihre Wärme loswerden sonst geht sie in eine Hochdruck Störung. Kannst dich ja gerne darüber freuen jetzt mit einer ineffizient Heizung Leben zu müssen aber die Wärmepumpe wird dadurch nicht schlechter. Die Heizungsbauer haben vielfach nur noch keine Ahnung davon. Ist nicht alleine deren Schuld, die ganze Branche hat das verschlafen. Aber nur Mal btw. auch sehr viele Gasheizungen sind sehr schlecht eingestellt oder falsch konstruiert. Man muss bei Wärmepumpe nur einfach andere Parameter beachten und das ist nicht ganz so einfach wie eine überdimensionierte Gasheizungen einzubauen, weil Gas ist ja billig. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: nightmar17 13.09.23 - 23:50
der_wahre_hannes schrieb:
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> Dann hoffe ich mal, dass die Gastherme nicht einfach die Biege macht, wie
> hier fast letztes Jahr. ;)
Wieso sollte sie das machen?
Haben jetzt nochmal eine aktuelle Gastherme eingebaut. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: Denk3xNach 13.09.23 - 23:59
dirk_diggler schrieb:
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> Hab selber vor drei Jahren eine Erdwärmepumpe neu einbauen lassen. Das für
> mich größte Problem (Vielleicht das Einzigste) mit der "Energiewende mit
> Wärepumpe". Der Installateur muss sich damit auskennen und sich Zeit
> nehmen. Die Wärmepumpe muss zum Haus passen. Mit Gas kann man einfach eine
> völlig überdimensionierte Heizung verbauen. Kostet gar nicht soviel mehr,
> passt immer und der Installateur hat Ruhe. Bei der Wärmepumpe muss man
> wissen was die Pumpe leisten muss vertut sich der Installater ist der Ärger
> vorprogrammiert. Kann mir nicht bvorstellen wie sich all diese
> Installateure das Wissen aneignen sollen.
> Hab mich damals lange in das Thema eingelesen genausolange gesucht bis ich
> einen Instalateur gefunden hatte der eine ähnliche Heizung wie in meinen
> Vorstellungen verbaut hat. War am Ende aber auch ein Kompromiss weil jeder
> Installateur anscheinend mit seinem Hersteller verheiratet ist.
>
> Aber um mal meine Erfahrung weiterzugeben. Bei mir ist es ein saniertes
> altes Einfamilienhaus Baujahr 1960 mit Heizkörpern. Die Wärmepumpe hat aus
> ca 2500 KWh Strom ca 10000kwh Wärme produziert.
ein CoP von 4 ist ein gutes Ergebnis!
Alles drunter wäre ab dem Jahr 2020 auch eine Fehlinvestion. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: klartext 14.09.23 - 08:34
Bei einen 10 Jahre alten Haus bin ich bei JAZ 6.2 an nen Wärmemengenzähler gemessen, also Bilanz zum Gas recht positiv und vor allem wirtschaftlich
Aber man muss natürlich sagen man braucht ein, zwei Jahre bis man die Kiste optimal konfiguriert hat, ist vielleicht bei modernen WPs besser
PV Eigenanteil sind irgendwo bei 30% bei 23kWp ohne Speicher, also eigentlich vernachlässigbar
Das schönste an der WP ist, das es immer gleichmäßig warm ist und durch die warme Gebäudesubstanz auch ein angenehmes Raumklima herrscht, nicht zu vergleichen mit einer Heizung die nicht durchgehend heizt, wenn es mal eingestellt ist kann man das Ding einfach für das nächste Jahrzehnt vergessen und genau so sollte es sein
Und natürlich würde ich aus heutiger Sicht das Haus besser bauen, eine Heizung ist nämlich nur die Korrektur eines Baumangels! -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: Inxession 14.09.23 - 08:49
klartext schrieb:
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> Und natürlich würde ich aus heutiger Sicht das Haus besser bauen, eine
> Heizung ist nämlich nur die Korrektur eines Baumangels!
Bisschen arg überspitzt formuliert.
Ist ja nicht so das die Neandertaler ihre Höhle schon mit Feuer "erwärmt" haben.
Ein best isoliertes Haus hat nicht nur Vorteile.
WP ist die nahe Zukunft. Absolut korrekt.
Man muss die Technologie aber auch nicht über den Zenit loben.
Dafür ist Anschaffungspreis und Strompreis in DE viel zu hoch.
+ PV + Akku dann überhaupt nicht mehr armotisiert in 20 Jahren. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: Riemen 14.09.23 - 09:06
Inxession schrieb:
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> klartext schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > Und natürlich würde ich aus heutiger Sicht das Haus besser bauen, eine
> > Heizung ist nämlich nur die Korrektur eines Baumangels!
>
> Bisschen arg überspitzt formuliert.
>
> Ist ja nicht so das die Neandertaler ihre Höhle schon mit Feuer "erwärmt"
> haben.
>
> Ein best isoliertes Haus hat nicht nur Vorteile.
>
> WP ist die nahe Zukunft. Absolut korrekt.
> Man muss die Technologie aber auch nicht über den Zenit loben.
> Dafür ist Anschaffungspreis und Strompreis in DE viel zu hoch.
>
> + PV + Akku dann überhaupt nicht mehr armotisiert in 20 Jahren.
Was sollte denn in den nächsten 50 Jahren an besseren Alternativen aufkommen? Klar, die bestehenden Geräte können weiter optimiert werden (Da gabs doch z.B. nen neuen Ansatz, die Effizienz mit Schall zu verbessern), aber vom Grundprinzip gibt die Physik halt nix besseres her, als vorhandene Wärme zu nutzen und die entgegen des Gradienten zu Pumpen.
Die Investition in eine Wärmepumpe kann sich bei korrekter Auslegung durchaus amortisieren. Besonders, wenn man die viel längere mögliche Laufzeit gegenüber einer Gastherme berücksichtigt.
Was das jetzt mit der PV-Anlage zu tun hat ist völlig unklar. Die amortisiert sich auch ohne Wärmepumpe selbst mit Finanzierung schon nach wenigen Jahren und wirft dann sogar Gewinn ab. Absolut unverständlich, warum nicht jeder Hausbesitzer sich sofort ne Anlage installiert.
Akkus sind da wieder an ganz anderes Thema. Die bisherigen Lösungen haben meist nicht genug Kapazität, um eine Wärmepumpe im Winter rein damit zu betreiben. Und selbst wenn gibt es dann zu wenig Solarstrom zum heizen.
Finanziell rechnen sich die allerwenigsten und wenn kommt man damit meist nur auf 0 raus.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.23 09:17 durch Riemen. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: bofhl 14.09.23 - 09:08
h3 schrieb:
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>..
>
> In deiner Beschreibung sieht man schon das Problem. Einzelraumregelung bei
> Fußbodenheizung in Verbindung mit Wärmepumpe funktioniert nicht. Sie muss
> kontinuierlich ihre Wärme loswerden sonst geht sie in eine Hochdruck
> Störung. Kannst dich ja gerne darüber freuen jetzt mit einer ineffizient
> Heizung Leben zu müssen aber die Wärmepumpe wird dadurch nicht schlechter.
> Die Heizungsbauer haben vielfach nur noch keine Ahnung davon. Ist nicht
> alleine deren Schuld, die ganze Branche hat das verschlafen. Aber nur Mal
> btw. auch sehr viele Gasheizungen sind sehr schlecht eingestellt oder
> falsch konstruiert. Man muss bei Wärmepumpe nur einfach andere Parameter
> beachten und das ist nicht ganz so einfach wie eine überdimensionierte
> Gasheizungen einzubauen, weil Gas ist ja billig.
Es ist aber nur unsinnig/sinnbefreit eine Heizung nicht dann zu nutzen,wenn man sie braucht, sondern quasi ununterbrochen heizen zu lassen weil sonst niemals die gewünschte Wärme (in bestimmten Räumen) erreicht werden wird!
Untertags höhere Temperaturen und nachts geringere überfordert da die meisten mir bekannten Anlagen. (auch die bis vor 2 Jahren in meinem Haus verbaute hatte gewaltige Probleme - die derzeitige Gasheizung hat von Anfang keine Probleme und schafft selbst extrem unterschiedliche Temperaturen in den Räumen) -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: theFiend 14.09.23 - 09:20
bofhl schrieb:
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> Es ist aber nur unsinnig/sinnbefreit eine Heizung nicht dann zu nutzen,wenn
> man sie braucht, sondern quasi ununterbrochen heizen zu lassen weil sonst
> niemals die gewünschte Wärme (in bestimmten Räumen) erreicht werden wird!
Nein, unabhängig von der Art der Heizung ist eine Fußbodenheizung IMMER ein träges System, dessen effizenz daher rührt das man eine große Fläche mit niedrigen Vorlauftemperaturen ansteuert. Bedingt aber auch das man eben gerne einen Tag, manchmal auch länger braucht, um die gewünschte Zieltemperatur zu erreichen.
Gerade Mieter die vorher Heizkörper in ihrer Wohnung hatten, begehen hier oft den Fehler "kleinteilig" regeln zu wollen, die Raumtemperatur runter zu stellen wenn man zur Arbeit geht, wieder raufzustellen wenn man zurückkommt ect... tatsächlich ist die Fußbodenheizung aber effizenter wenn man eine Zieltemperatur einstellt, und die Regelung dann dabei belässt.
Generell funktioniert eine raumindividuelle Fußbodenheizungsregelung eh nur sehr begrenzt im Bereich +-4° abseits einer allgemeinen Haus/Wohnungstemperatur. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: bofhl 14.09.23 - 09:28
Stimmt, bei WP muss man sich umstellen. Man beginnt mit der Heizperiode die Räume zu heizen und mit Ende der Heizperiode ist es eben vorbei - bisher hat man sich eben an die stündlichen Gegebenheiten angepasst mit dem Heizen.
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Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: theFiend 14.09.23 - 09:31
bofhl schrieb:
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> Stimmt, bei WP muss man sich umstellen. Man beginnt mit der Heizperiode die
> Räume zu heizen und mit Ende der Heizperiode ist es eben vorbei - bisher
> hat man sich eben an die stündlichen Gegebenheiten angepasst mit dem
> Heizen.
Wie gesagt, das hat mit der WP überhaupt nichts zu tun. Eine Fußbodenheizung funktioniert bei Gas oder Öl auf die genau gleiche Art und Weise. Auch vorher war eine Fußbodenheizung dank niedriger Vorlauftemperaturen und großer Fläche das effizientere System, WENN man damit richtig umgeht... -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: bofhl 14.09.23 - 09:33
Riemen schrieb:
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> Inxession schrieb:
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> > klartext schrieb:
> >
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> >
> > > Und natürlich würde ich aus heutiger Sicht das Haus besser bauen, eine
> > > Heizung ist nämlich nur die Korrektur eines Baumangels!
> >
> >
> > Bisschen arg überspitzt formuliert.
> >
> > Ist ja nicht so das die Neandertaler ihre Höhle schon mit Feuer
> "erwärmt"
> > haben.
> >
> > Ein best isoliertes Haus hat nicht nur Vorteile.
> >
> > WP ist die nahe Zukunft. Absolut korrekt.
> > Man muss die Technologie aber auch nicht über den Zenit loben.
> > Dafür ist Anschaffungspreis und Strompreis in DE viel zu hoch.
> >
> > + PV + Akku dann überhaupt nicht mehr armotisiert in 20 Jahren.
>
> Was sollte denn in den nächsten 50 Jahren an besseren Alternativen
> aufkommen? Klar, die bestehenden Geräte können weiter optimiert werden (Da
> gabs doch z.B. nen neuen Ansatz, die Effizienz mit Schall zu verbessern),
> aber vom Grundprinzip gibt die Physik halt nix besseres her, als vorhandene
> Wärme zu nutzen und die entgegen des Gradienten zu Pumpen.
>
> Die Investition in eine Wärmepumpe kann sich bei korrekter Auslegung
> durchaus amortisieren. Besonders, wenn man die viel längere mögliche
> Laufzeit gegenüber einer Gastherme berücksichtigt.
Das diese tatsächlich länger ist muss aber noch bewiesen werden! Meine hielt blos genau 2 Jahre!
> Was das jetzt mit der PV-Anlage zu tun hat ist völlig unklar. Die
> amortisiert sich auch ohne Wärmepumpe selbst mit Finanzierung schon nach
> wenigen Jahren und wirft dann sogar Gewinn ab. Absolut unverständlich,
> warum nicht jeder Hausbesitzer sich sofort ne Anlage installiert.
1. weil das Dach nicht dafür ausgelegt ist, 2. die Örtlichkeit nicht dafür geeignet ist und 3. die Kosten für nicht jeden tragbar sind.
>
> Akkus sind da wieder an ganz anderes Thema. Die bisherigen Lösungen haben
> meist nicht genug Kapazität, um eine Wärmepumpe im Winter rein damit zu
> betreiben. Und selbst wenn gibt es dann zu wenig Solarstrom zum heizen.
> Finanziell rechnen sich die allerwenigsten und wenn kommt man damit meist
> nur auf 0 raus. -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: klartext 14.09.23 - 09:33
Inxession schrieb:
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> Bisschen arg überspitzt formuliert.
>
> Dafür ist Anschaffungspreis und Strompreis in D
Natürlich hab ich überspitzt formuliert :)
Ich hab das Ding ja vor 10 Jahren gekauft, da sind die noch für günstig Geld weggegangen
Hab nachgeschaut das Nachfolgeprodukt vom gleichen Hersteller kostet mittlerweile 9000¤, hoffentlich wirds nach den Hype wieder besser... -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: BlindSeer 14.09.23 - 09:38
Schon der Vorbesitzer meinte, dass er bei der Fußbodenheizung aufgegeben hat sie "nach Tageszeit" zu steuern. Ich dann auch, es braucht halt Stunden bis einen halben Tag, um den Boden warm zu bekommen. Ich überlege auch die "Nachtheizung" abzustellen, weil es morgens dann doch ab und an kühl ist. Bei Pellets ist die Vorlauftemperatur nicht so gering und oben haben wir auch Heizkörper an der Wand, wobei das nicht die alten Rippendinger sind.
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Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: theFiend 14.09.23 - 09:40
bofhl schrieb:
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> Das diese tatsächlich länger ist muss aber noch bewiesen werden! Meine
> hielt blos genau 2 Jahre!
Die Grundflächen/Sole WP meiner Eltern wurde gestern nach 24 Jahren Betrieb getauscht, und hätte auch noch länger laufen können, hätte der neue Heizungsbauer nicht einen Bedienfehler gemacht.
Meine Luft/Wasser WP läuft jetzt 10 Jahre.... und aus beruflicher Erfahrung kann ich sagen, das WP´s schon längst eine etablierte Technik sind die lange Laufzeiten hat. Natürlich gibt es wie immer irgendwelche Fälle bei denen das nicht so ist, wie halt bei jeder Technik... -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: theFiend 14.09.23 - 09:43
klartext schrieb:
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> Hab nachgeschaut das Nachfolgeprodukt vom gleichen Hersteller kostet
> mittlerweile 9000¤, hoffentlich wirds nach den Hype wieder besser...
Wobei man hier im Preisvergleich immer aufpassen muss. Viele WP´s enthalten auch gleich die Warmwassererzeugung und Speicherung, was bei Gasthermen eben nicht der Fall ist. Selbst 9K Euro sind bei ner normalen Laufzeit von 15-20 Jahren völlig ihm Rahmen... -
Re: Meine Erfahrung mit Wärmepumpe
Autor: Kontaktgriller 14.09.23 - 10:04
Erfahrungen existieren doch längst, beispielsweise aus Norwegen und Schweden und zwar schon seit Jahrzehnten.



