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  5. › Energiespeicherung: Wasserstoff…

Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

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  1. Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: Netzweltler 04.09.17 - 15:05

    Die ist viel niedriger (und damit die Reichweite), als wir derzeit mit den Kraftstoffen für die Verbrennerautos gewohnt sind.

    Power-to-Liquid, wie ihn u.a. die Firma Sunfire verfolgt, halte ich immer noch für den besten Ansatz. Weit vor H2 und Akkus.

  2. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: Keepo 04.09.17 - 15:36

    Wasserstoff verbrennt zwar sauber aber dessen Gewinnung stellt ein Problem dar. Aus Wasser zu gewinnen ist zu langsam. Aus Erdöl ist es bisher nur ein Nebenprodukt, wobei in den Kohlenwasserstoffen ja eigentlich genug H's vorhanden sind. Dazu braucht man aber neue Gewinnungsverfahren, wie Golem ja bereits berichtete:
    https://www.golem.de/news/brennstoffzelle-hazer-will-wasserstoff-guenstiger-machen-1607-122318.html

  3. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: chefin 04.09.17 - 15:46

    Dampfreformierung ist im Wirkungsgrad sehr hoch, aber mit 1800 Grad auch extrem anspruchsvoll. Erzeugt aber Wasserstoff.

    Die Energiedichte ist ausreichend, weil Verbrennungsstoffe nur 30-35% ihrer Energie nutzen, der Rest verpufft. Heist aus einem Liter Diesel mit 12KWh/Kg kommen ca 3,5KWh Antriebsleistung. Mit 2,5KWh elektrischer Energie die zu 1,5KW Antriebsleistung wird, muss man also nur ca 3x soviel Gewicht mitnehmen. Statt 60L Diesel = 50kg dann 150kg Flüssigtreibstoff statt 700kg Akku für diese Leistung. Und das Tanken dauert 5 Minuten statt 30. Und es können an der Tankstelle 50t oder 100t gelagert werden, versuch mal soviel Strom zu speichern. Tankstellen gibt es ca 15.000 im Lande. Man kann Strom extrem schlecht lagern, folglich muss man ihn Zeitgenau erzeugen. Das erfordert viel Regelenergie. Soviel Solar und Wind kann man garnicht bauen, das es auch den peak erreicht. Den anders als bei allen anderen Energieträgern muss ein Stromnetz JEDEN Peak verdauen. Ansonsten schaltet sich das Netz ab. Stromausfall. Woher die Regelenergie kommt kann man ja noch austüfteln, Sei es Pumpspeicher, die aber einige Minuten zum anlaufen brauchen, sei es Akkus oder Wärmeenergie in Salzen. Irgendwo muss es gelagert werden und bei bedarf bereit gestellt.

    Das kostet aber auch alles Geld, Kapazitäten, hat Wirkungsgradverluste usw.

  4. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: quasides 04.09.17 - 17:23

    Die Peaks zum Tanken sind kein Problem weil niemals gleichzeitig getant wird oder werden kann.

    Im Gegenteil, ein gewisser Prozentsatz lädt in der Nacht was den Energieverbrauch besser verteilt. Da besteht kein echtes Problem.

    Problem mit Wasserstoff ist der Verlust bei Herstellung und schlechte Effizients im vergleich zu Akkus. Das Energiedichte beim Akku noch ein problem ist mag zwar sein die lösung kann aber kaum sein schon wieder sich einem markt zu verpflcihten der von wenigen Konzernen bedient wird, dabei aber auch noch unmengen an energie verschleudert werden weils einfach schneller zu tanken ist

  5. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: bark 04.09.17 - 18:19

    Trotzdem werden sich Elektroautos durchsetzten.

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dampfreformierung ist im Wirkungsgrad sehr hoch, aber mit 1800 Grad auch
    > extrem anspruchsvoll. Erzeugt aber Wasserstoff.
    >
    > Die Energiedichte ist ausreichend, weil Verbrennungsstoffe nur 30-35% ihrer
    > Energie nutzen, der Rest verpufft. Heist aus einem Liter Diesel mit
    > 12KWh/Kg kommen ca 3,5KWh Antriebsleistung. Mit 2,5KWh elektrischer Energie
    > die zu 1,5KW Antriebsleistung wird, muss man also nur ca 3x soviel Gewicht
    > mitnehmen. Statt 60L Diesel = 50kg dann 150kg Flüssigtreibstoff statt 700kg
    > Akku für diese Leistung. Und das Tanken dauert 5 Minuten statt 30. Und es
    > können an der Tankstelle 50t oder 100t gelagert werden, versuch mal soviel
    > Strom zu speichern. Tankstellen gibt es ca 15.000 im Lande. Man kann Strom
    > extrem schlecht lagern, folglich muss man ihn Zeitgenau erzeugen. Das
    > erfordert viel Regelenergie. Soviel Solar und Wind kann man garnicht bauen,
    > das es auch den peak erreicht. Den anders als bei allen anderen
    > Energieträgern muss ein Stromnetz JEDEN Peak verdauen. Ansonsten schaltet
    > sich das Netz ab. Stromausfall. Woher die Regelenergie kommt kann man ja
    > noch austüfteln, Sei es Pumpspeicher, die aber einige Minuten zum anlaufen
    > brauchen, sei es Akkus oder Wärmeenergie in Salzen. Irgendwo muss es
    > gelagert werden und bei bedarf bereit gestellt.
    >
    > Das kostet aber auch alles Geld, Kapazitäten, hat Wirkungsgradverluste usw.

  6. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: Bendix 04.09.17 - 20:15

    quasides schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Peaks zum Tanken sind kein Problem weil niemals gleichzeitig getant
    > wird oder werden kann.
    >
    > Im Gegenteil, ein gewisser Prozentsatz lädt in der Nacht was den
    > Energieverbrauch besser verteilt. Da besteht kein echtes Problem.
    >
    > Problem mit Wasserstoff ist der Verlust bei Herstellung und schlechte
    > Effizients im vergleich zu Akkus. Das Energiedichte beim Akku noch ein
    > problem ist mag zwar sein die lösung kann aber kaum sein schon wieder sich
    > einem markt zu verpflcihten der von wenigen Konzernen bedient wird, dabei
    > aber auch noch unmengen an energie verschleudert werden weils einfach
    > schneller zu tanken ist

    No offense, aber ein paar Satzzeichen würden zu einem erheblich besseren Verständnis beitragen...

  7. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: Shrimpy 04.09.17 - 21:41

    Äh, Sunfire stellt syntetischen Kraftstoff für Verbrenner aus CO2 und Wasser her, kein Wasserstoff.
    Die Anpassungen dafür können an der vorhanden Infrastruktur vorgenommen werden.
    Es muss nicht erst ne ganz neue her wie bei Wasserstoff oder Lithium.

    https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article134236409/Aus-CO2-und-Wasser-macht-diese-Anlage-Benzin.html

    Deswegen sehe ich auch das E-Auto als BS an,zumal es eh nicht genug bezahlbares Lithium gibt und alle Fahrzeug zu ersetzten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.09.17 21:45 durch Shrimpy.

  8. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: ArcherV 05.09.17 - 08:07

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die ist viel niedriger (und damit die Reichweite), als wir derzeit mit den
    > Kraftstoffen für die Verbrennerautos gewohnt sind.
    >
    > Power-to-Liquid, wie ihn u.a. die Firma Sunfire verfolgt, halte ich immer
    > noch für den besten Ansatz. Weit vor H2 und Akkus.


    Die Energiedichte ist irrelevant wenn man in ein paar Sekunden nachtanken kann.

  9. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: Voutare 05.09.17 - 08:56

    > Power-to-Liquid, wie ihn u.a. die Firma Sunfire verfolgt, halte ich immer
    > noch für den besten Ansatz. Weit vor H2 und Akkus.

    Problem hier ist doch dass der Power-to-Liquid genau so von "Verbrenner verboten" im Innenstadt bedroht wird.

  10. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: pumok 05.09.17 - 15:52

    Shrimpy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zumal es eh nicht genug bezahlbares Lithium gibt und alle Fahrzeug zu ersetzten.

    Genau, und das Erdöl wird spätestens im Jahr 2010 aufgebraucht sein...

  11. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: mxcd 07.09.17 - 10:03

    Power to Liquid wird sicher ein Thema bei Marktsegmenten, für die die hohe Energiedichte unverzichtbar ist - z.B. Langstreckenflugzeuge.
    Dass in 20 Jahren die Vergiftung der Luft in den Städten noch hingenommen wird, halte ich für unwahrscheinlich.

  12. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: azeu 08.09.17 - 11:36

    Dafür hast Du bei Verbrennungsmotoren wieder den schlechtesten Wirkungsgrad, weil a) Wärme und b) keine konstante Drehzahl.

    ... OVER ...

  13. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: FreiGeistler 16.04.18 - 16:32

    Shrimpy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deswegen sehe ich auch das E-Auto als BS an,zumal es eh nicht genug
    > bezahlbares Lithium gibt und alle Fahrzeug zu ersetzten.

    Und leistungsfähige Akkus sind auf ewig Lithium auf Lithium angewiesen. Amen

    Kohlenstoff ist da übrigens vielversprechend (Graphen).
    Und auf Island wird eine Rückgewinnungsanlage CO² » Kohlenstoff getestet.
    Also wenn man künftig Akkus aus CO² bauen kann...

  14. Re: Auch dieser Ansatz scheitert an der Energiedichte

    Autor: ArcherV 16.04.18 - 17:10

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und leistungsfähige Akkus sind auf ewig Lithium auf Lithium angewiesen.
    > Amen
    >
    > Kohlenstoff ist da übrigens vielversprechend (Graphen).
    > Und auf Island wird eine Rückgewinnungsanlage CO² » Kohlenstoff getestet.
    > Also wenn man künftig Akkus aus CO² bauen kann...

    Auch wenn du durchaus recht hast, muss man dafür unbedingt einen Thread ausgraben welcher über ein halbes Jahr alt ist? Dein ernst ?!?

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