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Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

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  1. Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: SvenMeyer 22.11.19 - 13:25

    Was soll das Ganze?

    Sinnvoll wäre ja eher Wasserstoff aus Solarstrom ...

    Wer klärt mich auf ?

  2. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: KOTRET 22.11.19 - 13:28

    Offenbar hast du nur die Hälft gelesen: bei der Verbrennung entsteht CO2.
    Bei dem hier beschriebenen Verfahren entsteht Wasserstoff und Kohlenstoff (der aber nicht mit O2 zusammen verbrannt wird!)

  3. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: fanreisender 22.11.19 - 13:35

    KOTRET schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offenbar hast du nur die Hälft gelesen: bei der Verbrennung entsteht CO2.
    > Bei dem hier beschriebenen Verfahren entsteht Wasserstoff und Kohlenstoff
    > (der aber nicht mit O2 zusammen verbrannt wird!)

    Schon, schon, aber wie wird das Zinn auf die 1200 Grad geheizt? Den Schritt in der Bilanz darf man nicht einfach unterschlagen, das ist sogar ein ziemlich aufwendiger Schritt.

    Das Ganze ist in meinen Augen eher akademisch. Muss man machen klar, bei jeder Grundlagenforschung weiß man am Ende nie, wo das Ganze einmal endet. Aber irgendeine praktische Anwendung sehe ich nicht.

  4. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: KOTRET 22.11.19 - 13:46

    Man könnte ja z.B. in der Wüste mit einem (Parabol-) Spiegelsystem den Tank mit dem Zinn auf Temperatur halten und mit anderen regenerativen Energien zuheizen.

  5. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: fanreisender 22.11.19 - 13:49

    o.K., wäre ein Denkansatz.

  6. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: emdotjay 22.11.19 - 13:55

    KOTRET schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte ja z.B. in der Wüste mit einem (Parabol-) Spiegelsystem den Tank
    > mit dem Zinn auf Temperatur halten und mit anderen regenerativen Energien
    > zuheizen.


    Oder man nimmt Wasser und erhitzt es mit einem parabol Spiegel und hat ebenfalls Wasserstoff.

    Oder aber man nehme einen Prozess der sich elektrolyse nennt und in der Wüste mit solarstrom Wasserstoff herstellt...

  7. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: most 22.11.19 - 14:02

    emdotjay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KOTRET schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man könnte ja z.B. in der Wüste mit einem (Parabol-) Spiegelsystem den
    > Tank
    > > mit dem Zinn auf Temperatur halten und mit anderen regenerativen
    > Energien
    > > zuheizen.
    >
    > Oder man nimmt Wasser und erhitzt es mit einem parabol Spiegel und hat
    > ebenfalls Wasserstoff.
    >
    > Oder aber man nehme einen Prozess der sich elektrolyse nennt und in der
    > Wüste mit solarstrom Wasserstoff herstellt...

    Bei der Power-to-Gas Technologie nimmt man zum Solarstromerzeugten Wasserstoff noch CO2 aus der Luft und erzeugt Methan. Dann kann mann dann durch die Zinkschmelze leiten und bekommt wieder Wasserstoff....

    .... irgendwie habe ich das noch nicht verstanden ;)

  8. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: fanreisender 22.11.19 - 14:18

    emdotjay schrieb:

    > Oder man nimmt Wasser und erhitzt es mit einem parabol Spiegel und hat
    > ebenfalls Wasserstoff.

    Also, das geht schon, allerdings bei geringfügig (sagen wir mal ein Faktor 100) höheren Temperaturen als hier dargestellt. Dan muss Du die bei diesen hohen Temperaturen auch extrem reaktionsfähigen Wasser- und Sauerstoffatome auseinanderklamüsern, damit sie sich nicht bei allernächster Gelegenheit nicht gleich wieder verbrüdern.
    Besser man nimmt sehr kurzwelliges UV, was aber die Frage der Trennung auch nicht beantwortet, gibt immer noch Knallgas bester Qualität.
    Gibt so eine Theorie, wie der Sauerstoff auf die Erde kam. Das war möglicherweise in die Thermosphäre aufgestiegenes Wasser, dass durch die Sonnen-UV-Strahlung in Wasserstoff- und Sauerstoff gespalten wurde. Der Wasserstoff ist wegen seiner großen freien Weglänge ins Weltall diffundiert, die Gravitation hat den Sauerstoff festgehalten. Von den heute lebenden Menschen war m.W. niemand persönlich dabei ...

    >
    > Oder aber man nehme einen Prozess der sich elektrolyse nennt und in der
    > Wüste mit solarstrom Wasserstoff herstellt...

    Alle Welt stellt sich Elektrolyse so vor, wie den niedlichen Schulversuch. Großtechnische Elektrolyse hängt mit dem Schulversuch zusammen wie das Summen von Libellenflügeln mit dem Triebwerksgeräusch einer startenden TU-154 gemessen in 1 Meter Abstand.

  9. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: derh0ns 22.11.19 - 14:31

    KOTRET schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte ja z.B. in der Wüste mit einem (Parabol-) Spiegelsystem den Tank
    > mit dem Zinn auf Temperatur halten und mit anderen regenerativen Energien
    > zuheizen.


    Das ist wenig sinnvoll wenn das H2 nicht in der Wueste gebraucht wird, da Wasserstoff sehr schwer zu transportieren ist(weshalb man ihn normalerweile in CH4 wandelet zum transport).
    Deshalb muss Wasstoff um ueberhaupt einen akzeptabelen wirkungsgrad zu erreichen moeglichst nah am Verbraucher erzeugt werden.

  10. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: Allandor 22.11.19 - 15:19

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KOTRET schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Offenbar hast du nur die Hälft gelesen: bei der Verbrennung entsteht
    > CO2.
    > > Bei dem hier beschriebenen Verfahren entsteht Wasserstoff und
    > Kohlenstoff
    > > (der aber nicht mit O2 zusammen verbrannt wird!)
    >
    > Schon, schon, aber wie wird das Zinn auf die 1200 Grad geheizt? Den Schritt
    > in der Bilanz darf man nicht einfach unterschlagen, das ist sogar ein
    > ziemlich aufwendiger Schritt.
    >
    > Das Ganze ist in meinen Augen eher akademisch. Muss man machen klar, bei
    > jeder Grundlagenforschung weiß man am Ende nie, wo das Ganze einmal endet.
    > Aber irgendeine praktische Anwendung sehe ich nicht.

    Das gute ist ja, das man dies mit normalen Strom machen kann, den man z.B. aus Wind-/Solar-Kraft hat. Und wie in dem Artikel steht, anschließend muss nur noch wenig wärme hinzugefügt werden.
    Klar ist, du bekommst niemals so viel Energie raus wie du rein steckst, aber das Endergebnis wäre, das du ein sehr Klimaschädliches Gas in eine transportable und sauber verbrennende Energiequelle (Wasserstoff) und harmlosen Kohlenstoff (lässt sich notfalls auch wieder einlagern) gewandelt hast.
    Ersetze das Erdgas mit Biogas und die Bilanz ist gleich noch ein wenig besser.

    Wenn es funktioniert, dürfte der Wirkungsgrad besser als bei bisherigen Verfahren sein und gleichzeitig entschärft man einen Klimakiller den wir massenweise erzeugen.

  11. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: ATmega8 22.11.19 - 16:37

    Tja, das was hier gemacht wurde ist ganz einfach vollkommener Blödsinn.

    Man könnte Erdgas nehmen uns ihn direkt dafür verwenden um ein Erdgasauto damit zu betreiben. Der Druck in den Tanks ist hier auch um mehrere Größenordnungen kleiner als bei einem Wasserstofftank.

    So ein Wasserstofftank muss 200 bis 800 Bar an Druck aushalten und dadurch wiegt er selbst viel mehr als das was er an Wasserstoff aufnehmen kann. Der Tank alleine wiegt dann schon 125kg.

    Es ist auch ineffektiv Energie durch die Umwandlung zu verlieren und als Resultat einen Stoff zu haben der noch viel höhere Drücke und kompliziertere Dichtungen benötigt um transportierbar zu sein.

    Durch die ganzen Druckänderungen (beim Betanken) sinkt der Wirkungsgrad noch weiter.


    Eigentlich wäre es sinnvoll mit Windkraftanlagen Wasserstoff herzustellen (wenn der Strom gerade im Netz nicht gebraucht wird) und daraus mit Hilfe von CO2 einen sinnvollen Kraftstoff herzustellen. Entweder Methan oder Methanol oder auch Kerosin.
    Gasförmige Kraftstoffe sind einfach nicht ganz so praktikabel.



    Dass bei der Herstellung von Wasserstoff bei dem hier vorgestellten Verfahren fester Kohlenstoff anfällt ist auch nicht wirklich sinnvoll. Wenn er als Zugschlagstoff in Autoreifen verwendet wird, dann endet der Recycling-Prozess wohl eher in einer Müllverbrennungsanlage.

    Außerdem setzen die Leute hier weiterhin auf Fossile Energieträger ... und gerade dem wollen wir ja entgehen. Daher: Blöde Idee!

  12. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: Akaruso 22.11.19 - 18:11

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Schon, schon, aber wie wird das Zinn auf die 1200 Grad geheizt? Den Schritt
    > in der Bilanz darf man nicht einfach unterschlagen, das ist sogar ein
    > ziemlich aufwendiger Schritt.

    Wie ich schon an 2 anderen Stellen geschrieben habe: Das Zinn mus nur einmalig geschmolzen werden. Dann muss es nur noch flüssig gehalten werden, wass bei entsprechender Wärmeisolation nicht viel Energie kostet.

  13. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: Akaruso 22.11.19 - 18:16

    Du hast den Sinn nicht verstanden!
    Wenn man Methan verbrennt, Werden sozusagen die enthaltenen Wasserstoff- und Kohlestoff-Atome verbrannt. Es entsteht dabei Wasser und Kohlendioxid.

    Und genau das Kohlendioxid will man nicht haben!!!

    Die Anlage ermöglicht es jetzt den Kohlenstoff vom Methan zu trennen, sodass nur noch Wasserstoff übrig bleibt, der beim Verbrennen (oder in einer Brennstoffzelle) nur reines Wasser als 'Abfallprodukt' erzeugt.

  14. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: ATmega8 22.11.19 - 19:17

    Es ist nicht sinnvoll den Kohlenstoff dort raus zu filtern.

    Die aktuelle Politik fördert das zwar, aber das sind nur ideologische Aktionen.
    Das Kohlendioxid ist auch nicht das Problem.

    Man sieht zum Beispiel, wenn man nach Polen fährt riesige Flächen die einfach Baumfrei sind, da wächst nur Gras. Man könnte diese Flächen mit Bäumen aufforsten, aber dann nicht in einer Linie aufforsten, sondern etwas Kreuz und quer. Mit Hecken, Lichtungen, kleinen Mulden usw. !
    Nicht industriell bepflanzen.

  15. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: x64 22.11.19 - 19:31

    ATmega8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sieht zum Beispiel, wenn man nach Polen fährt riesige Flächen die
    > einfach Baumfrei sind, da wächst nur Gras. Man könnte diese Flächen mit
    > Bäumen aufforsten, aber dann nicht in einer Linie aufforsten, sondern etwas
    > Kreuz und quer. Mit Hecken, Lichtungen, kleinen Mulden usw. !
    > Nicht industriell bepflanzen.

    Macht es echt einen Unterschied ob man die Bäume in einer Linie einpflanzt oder kreuz und quer?
    Ernst gemeinte Frage.
    Den primären Zielen “CO2-Kompensation” und “Zuflucht für Tiere” sollte das doch egal sein

  16. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: /mecki78 22.11.19 - 19:48

    Weil du dann CO2 produzierst, genau wie wenn du Kohle, Heizöl/Diesel oder Benzin verbrennst. Wenn du Wasserstoff verbrennst, produzierst du Wasser. Das Abfallprodukt des Prozesses ist Kohle und Kohle ist aber harmlos. Zum einen lieft ja schon heute Tonnenweise davon unter der Erde (da lag sogar noch viel mehr, bis wir es da raus geholt und verbrannt haben), zum anderen wird eben Kohlenstoff durchaus auch benötigt zur Herstellung von Akkus, zur Herstellung von Carbonfasern (wird im Flugzeugbau, aber auch Auto gerne genutzt, da sehr leicht und trotzdem extrem stabil), zur Herstellung von Kohlenstoffnanoröhren (die könnten eines Tages sogar Silizium in Prozessoren ersetzen) und bei unzähligen chemischen Produktionsverfahren. Also warum diesen Stoff aufwendig unter der Erde ausgraben und dann noch aufwendiger reinigen, wenn er hier bereits hochrein als Abfallprodukt rausfällt?

    /Mecki

  17. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: ATmega8 22.11.19 - 21:28

    In der DDR gibt es viele Flächen die scheinbar nach dem Krieg so aufgeforstet worden sind ... diese Wälder sind einfach tot, die Bäume wachsen nicht mehr und es gibt dort auch kein Leben.

    Wir sollten den Kohlenstoff wieder in die Erde bringen, aber eben nicht als reiner Kohlenstoff, sondern in Form von Holzkohle/Asche. Felder die so behandelt worden sind müssen nicht mit Jauche und Industrie-Stickstoffdünger gedüngt werden. (die aktuelle Art der Düngung laugt die Böden aus)

    In schöner schwarzer Erde wachsen die Pflanzen viel besser, sie halten die Feuchtigkeit viel besser und geben die Mineralstoffe gut an die Pflanzen ab, sind also viel besser als so ein eher sandiger Boden.

    Das ist eine effektive Möglichkeit viel Kohlenstoff aus der Luft/Meerwasser zu entfernen und damit sogar das Leben der Menschen zu verbessern.


    Bei der "Zuschlagsstoff"-Methode wird der alte Autoreifen irgend wann in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt und es läuft auf das Selbe raus als hätte man das Erdgas gleich verbrannt.

  18. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: ATmega8 22.11.19 - 21:48

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also warum diesen Stoff aufwendig unter der Erde ausgraben und dann noch
    > aufwendiger reinigen, wenn er hier bereits hochrein als Abfallprodukt
    > rausfällt?

    Die haben zum Beispiel eine Methode entwickelt um CO2 aus dem Abgas von Kohlekraftwerken raus zu filtern und dann in unterirdische Bergwerke/Lagerstädten unter hohem Druck zu pumpen.

    Der Grund dies zu tun, also um kein CO2 zu erzeugen ist meiner Ansicht nach totaler Unsinn.
    Die Methode anzuwenden um CO2 für sinnvolle Aufgaben (bei denen CO2 gebraucht wird) zu nutzen ist gut. Aber nur damit es "weg" ist, das CO2 in die Erde zu drücken ist wirklich vollkommen idiotisch.

    Kohlenstoff ist auch nicht das Problem, es ist unser Umgang mit dem Kohlenstoff der zum Problem geworden ist!

    Die Leute versuchen jetzt irgend welche abenteuerlichen Maßnahmen zu entwickeln um ihre Verhaltensweise nicht ändern zu müssen. Sie versuchen statt dessen es irgend wie so hinzufriemeln um an dem eigentlichen Problem nichts ändern zu müssen.


    Ganz ehrlich, Kohlenstoff ist unser Freund, nur haben irgend welche ideologisch verblendeten Menschen es zu ihrem Feind erkoren, weil man damit scheinbar wunderbar Angst erzeugen kann.
    An einer wirklichen Lösung des Problems sind diese politischen Kräfte nicht interessiert.

    Eigentlich sieht es auch so aus als ob diese Leute extrem inkompetent sind.

    Sie können keinen Aufwand-Nutzen abschätzen, sie können nicht mit Geld umgehen und von den technischen Dingen haben sie auch keine Ahnung. Das sind alles Gründe weshalb jegliches Unterfangen scheitern wird oder viel zu viel Geld kosten wird, so dass wir keine der gesetzten Klimaziele erreichen werden.

  19. Der Freund

    Autor: 486dx4-160 23.11.19 - 20:55

    ATmega8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz ehrlich, Kohlenstoff ist unser Freund, nur haben irgend welche
    > ideologisch verblendeten Menschen es zu ihrem Feind erkoren, weil man damit
    > scheinbar wunderbar Angst erzeugen kann.
    > An einer wirklichen Lösung des Problems sind diese politischen Kräfte nicht
    > interessiert.

    Ja, ein Freund, den man zu einer echt geilen Party eingeladen hat, und der jetzt einfach nicht mehr gehen will. Der einem das Wasser wegsäuft das man selber dringend gegen den Kater bräuchte, neben das Klo pisst, ständig den Kühlschrank plündert, die Heizug vollgas aufdreht nur um Minuten später wieder die Fenster aufzureissen.

    Er macht nicht den Eindruck, jemals wieder gehen zu wollen. Ist wohl das beste wenn man selbst seine sieben Sachen packt und auszieht. Egal wohin.

    Aber die Party mit ihm, die war echt geil. Die Party des Jahrhunderts!

  20. Re: Warum nicht das Gas direkt verbrennen?

    Autor: /mecki78 23.11.19 - 23:56

    ATmega8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die haben zum Beispiel eine Methode entwickelt um CO2 aus dem Abgas von
    > Kohlekraftwerken raus zu filtern und dann in unterirdische
    > Bergwerke/Lagerstädten unter hohem Druck zu pumpen.

    Wo es dann eines Tages entweichen kann und man sich den Aufwand gleich hätte sparen können, denn CO2 löst sich nicht einfach so in nichts auf, auch nicht in 1000 Jahren. Es kann sich höchstens in Wasser lösen, welches es dann aber wieder an die Oberfläche bringen würde.

    Ganz davon ab, weißt du wie viel solche Lagenstätten man bräuchte bzw. wie groß die sein müssten, um alleine den CO2 Ausstoß der Kraftwerke von nur einem einzigen Land der Welt zu lagern? Und wie viele Jahre denkst du dauert es, bis die Lagerstätte voll ist und was dann? Denkst du es gibt unbegrenzt solche Lagerstätten auf der Welt? Klingt nicht so als hättest du das wirklich durchdacht.

    > Kohlenstoff ist auch nicht das Problem,

    Nein, CO2 ist das Problem. Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff sind auch nicht das Problem, wenn du mal etwas davon einatmest oder verschluckst, wird dich nicht umbringen. Aber ordnet man diese Elemente richtig an, dann ist das Strychnin und das solltest du vielleicht besser nicht schlucken. Und CO2 reflektiert nun einmal Infrarotstrahlen, das lässt sich ganz leicht in Labor nachweisen; das tut zwar Methan auch und sogar Wasserdampf, aber weder Methan noch Wasserdampf haben in den letzten 100 Jahren derart massiv in der Atmosphäre zugenommen wie CO2.

    Und dass ein direkter Zusammenhang zwischen CO2 und der Temperatur auf der Erde ist, dass kannst du gerne Abstreiten, aber wir wissen durch Ausgrabungen sowohl den CO2 Gehalt in der Atmosphäre vergangener Epochen, als auch die dort herrschende Durchschnittstemperatur. Und zeichnet man beide in ein Diagramm, dann sieht das so aus und das erklärst du uns jetzt bitte mal:


    Selbst als ein komplett unwissenschaftlicher Mensch, könnte hier vielleicht irgendwie einen Zusammenhang erkennen oder gehörst du zu den Menschen, die auch dann noch behaupten, dass die Sauce nicht zu scharf ist, wenn ihr Kopf die Farbe einer Tomate hat und Tränen und Speichel in Strömen fließt?

    Und ja, natürlich war früher nicht der Mensch dafür verantwortlich, aber das heißt nicht, dass er es jetzt nicht ist. Denn wir wissen ja nicht nur wie stark aktuell der CO2-Gehalt zunimmt, wir wissen ja auch relativ genau, wie viel CO2 davon wir Menschen in die Atmosphäre entlassen haben und jetzt halt dich fest: Da gibt es auch eine erstaunlich überraschende Übereinstimmung. Und auch diesen unglaublichen Zufall erklärst du uns dann bitte mal, falls du jetzt argumentieren wolltest, dass das CO2 einfach woanders her stammen muss.

    /Mecki

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