1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Energiewende: Sparc macht…

Dann wird es ja sicher nicht mehr lange dauern...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Dann wird es ja sicher nicht mehr lange dauern...

    Autor: Grimreaper 02.10.20 - 10:51

    ... vermutlich nur noch die seit den 1960er Jahren von den Physikern versprochenen 20 Jahre bis zur wirtschaftlichen Nutzung der Kernfusion. Dann werden wir endlich wieder große Zentrale NuKlear-Kraftwerke haben die ordentlich Atommüll produzieren.

  2. Re: Dann wird es ja sicher nicht mehr lange dauern...

    Autor: Kyrun 02.10.20 - 11:12

    Dann schau dir mal an, was für Atommüll bei einem Kernfusionskraftwerk entsteht. Der ist mir WESENTLICH lieber als der, der bei einem Spaltkraftwerk anfällt.

    Das es nicht ganz ohne geht, ist zwar schade aber liegt halt an der physikalischen Grundlage.

    Die Kernfusion düfte in Zukunft eine gute Alternative als Ankerkraftwerk sein, wenn wir Kohle, Gas usw abgeschaltet haben.

  3. Re: Dann wird es ja sicher nicht mehr lange dauern...

    Autor: lestard 02.10.20 - 11:43

    Wenn man noch weiter in die Zukunft schaut, sind ja auch Fusionsreaktoren auf Basis von Helium-3 möglich, die dann keinerlei strahlenden Müll mehr produzieren weil bei der Fusion keine Neutronen sondern Protonen freigesetzt werden. Aber das ist aktuell natürlich noch sehr weit entferne Science-Fiction und ob es auf dem Mond wirklich diese Mengen Helium-3 gibt, wie manche vermuten, muss sich noch beweisen.
    Bis dahin ist, wäre aber auch die "normale" Deuterium-Tritium-Fusion schon ein enormer Fortschritt.

  4. Re: Dann wird es ja sicher nicht mehr lange dauern...

    Autor: nuclear 02.10.20 - 12:20

    Ich bin dann eher für die Deuterium-Lithium6-Fusion. Da geht die Energie sogar in die He4 Kerne über und kann so noch einfacher entnommen werden.

  5. Re: Dann wird es ja sicher nicht mehr lange dauern...

    Autor: t0ejammer 02.10.20 - 21:41

    aneutronische fusion ist problematisch, da es das "Divertorproblem" nochmal um eine Groessenordnung verschaerft. Im Endeffekt kommt die Fusion schon jetzt kaum mit den Waermelasten klar die das "Abgas" mit sich fuehrt. Wenn du die ganze Energie die sonst von Neutronen abgefuehrt wird dann auch noch vom Abgas mitfuehren laesst, wissen wir gar nicht mehr wie man das angehen soll.

    Schon jetzt ist die Leistung so stark, dass du nur mit Wolfram noch Schmelzen verhinderst. CFC schmilzt zwar nicht, ueberlebt aber den Wasserstoff nicht (Kohlenwasserstoffchemie). Fluessigdivertoren (o.Ä.) gibt es bisher noch nicht oder nur in Konzeptstudien und haben bisher auch immernoch probleme (flüssiges Metall fängt z.B. einfach an zu kochen unter der Wärmelast, oder fliesst in ein 12 T magnetfeld einfach in die falsche richtung).

    Das verhalten von neutronen versteht man ganz gut und kann man auch relativ gut vorhersagen (zugegebener massen nicht ueberall wo man es sich wuenscht, aber die Modelle sind da sehr gut inzwischen). Von der warte her wären momentan wahrscheinlich selbst mit aneutronischer fusion, neutronen noch zu bevorzugen, bis man diese Probleme geloest hat.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. Tönnies Business Solutions GmbH, Badbergen
  3. GERB Schwingungsisolierungen GmbH & Co. KG, Berlin
  4. MEIERHOFER AG, München, Passau, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de