1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Energy Robotics: Ein…

Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

  1. Thema

Neues Thema


  1. Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: budweiser 16.11.20 - 13:03

    > Heißt konkret: Es setzt einen Roboter ein, der die Aufgabe übernimmt, durch lange Gänge von
    > Industrieanlagen zu patrouillieren, treppauf, treppab, um Instrumente abzulesen, Temperaturen
    > zu messen, auf Geräusche zu hören, nach Undichtigkeiten, Rost und anderen Schäden Ausschau
    > zu halten.

    Also das hätte man sicher auch smarter lösen können.

    Klingt nicht nach "Wir haben ein Problem und suchen eine Lösung dafür" sondern eher nach "Wir haben Bock auf so einen Robo-Hund und brauchen jetzt ein Problem dafür".

  2. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: Mandrake 16.11.20 - 13:11

    Nicht wirklich, der grund ist es gibt anlagen die noch keine digital anzeige haben und die sind offshore oder in der pharma industrie. Dort gibt es bestimmte vorgehen die eine umrüstung sehr kostspielig macht oder schon das abschalten sehr viel kostet.
    Der robohund ist billig da bei einer offshore anlage bei 12h schichten mindestens 4 personen benötigt für diese aufgabe und es braucht keine räumlichkeit oder transport.

  3. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: Ein Spieler 16.11.20 - 13:13

    Klar wollen die das Teil vermarkten, die Frage ist ja auch, von wem dieses Beispiel stammt. Aber es kann schon sinnvoll sein, den Hund (auch) zum Instrumente ablesen einzusetzen, wenn die Anlage noch nicht durch eine mit Telemetrie ersetzt werden soll.

  4. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: budweiser 16.11.20 - 13:27

    Und was hält dann einen davon ab eine Kamera vor dieses Instrument zu montieren?

  5. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: Jesterfox 16.11.20 - 13:34

    budweiser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was hält dann einen davon ab eine Kamera vor dieses Instrument zu
    > montieren?

    Das die Kamera auch Strom braucht und irgendwie die Daten liefern muss? Mal unabhängig davon dass man dann nur die Daten vom Instrument hat, sich aber keiner die Rohrleitung auch gleich mit angeschaut hat wie es wohl die derzeitigen Kontrolleure machen...

  6. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: Ein Spieler 16.11.20 - 13:35

    Die Tatsache, dass der Roboter auch andere Aufgaben übernimmt, wo eine Kamera nicht ausreicht.

  7. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: xxsblack 16.11.20 - 14:59

    Jesterfox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das die Kamera auch Strom braucht und irgendwie die Daten liefern muss? Mal
    > unabhängig davon dass man dann nur die Daten vom Instrument hat, sich aber
    > keiner die Rohrleitung auch gleich mit angeschaut hat wie es wohl die
    > derzeitigen Kontrolleure machen...

    Das Hundl braucht keinen Strom und muss Daten liefern? O_o
    Kanalbauer haben da übrigens etwas kleines, feines in ihrem Wagen! Nen Kamerawagen, ferngesteuert! Warum hier ein Hund entwickeln, wenn es die Technik doch schon gibt, auf Rädern oder Raupenantrieb?
    Schaut man in gewisse Industrien, kommen da auch keine Hunde mit Teilen angerannt, sondern automatisierte Roboter auf Rädern.

  8. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: Thurius 16.11.20 - 15:21

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jesterfox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Das die Kamera auch Strom braucht und irgendwie die Daten liefern muss?
    > Mal
    > > unabhängig davon dass man dann nur die Daten vom Instrument hat, sich
    > aber
    > > keiner die Rohrleitung auch gleich mit angeschaut hat wie es wohl die
    > > derzeitigen Kontrolleure machen...
    >
    > Das Hundl braucht keinen Strom und muss Daten liefern? O_o
    > Kanalbauer haben da übrigens etwas kleines, feines in ihrem Wagen! Nen
    > Kamerawagen, ferngesteuert! Warum hier ein Hund entwickeln, wenn es die
    > Technik doch schon gibt, auf Rädern oder Raupenantrieb?
    > Schaut man in gewisse Industrien, kommen da auch keine Hunde mit Teilen
    > angerannt, sondern automatisierte Roboter auf Rädern.


    Den Artikel hast du auch nicht gelesen...
    Der Hund kommt von Boston und er wurde nicht für bzw. ausschlichst nicht für Anlagen gebaut...
    Lesen kann für einige schwer sein...

  9. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: Jesterfox 16.11.20 - 15:28

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Hundl braucht keinen Strom und muss Daten liefern? O_o

    Der hat nen Akku und kann das Turnschuh-Netzwerk bedienen. Also den Datenträger mit den Aufzeichnungen vorbei bringen ;-)

    Und wie der Kollege schon richtig erwähnt hat: der wurde nicht speziell dafür entwickelt, sondern man greift auf die Roboter von Boston Dynamics zurück, weil die bereits funktionieren.

  10. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: Tantalus 16.11.20 - 15:37

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kanalbauer haben da übrigens etwas kleines, feines in ihrem Wagen! Nen
    > Kamerawagen, ferngesteuert! Warum hier ein Hund entwickeln, wenn es die
    > Technik doch schon gibt, auf Rädern oder Raupenantrieb?

    Einen Punkt sprichst Du selbst ja schon an, die Kamerawagen sind ferngesteuert (es muss also permanent jemand am Bedienpult sein und steuern), der Hund läuft autonom. Ausserdem, warst Du schon mal in einer größeren Industrieanlage? Da kommst Du mit einem Rad- oder Raupenfahrzeug nicht weit, wenn Du in/zwischen/unter die Anlagen musst (um z.B. wie im Artikel erwähnt eine Pumpe überprüfen musst).

    > Schaut man in gewisse Industrien, kommen da auch keine Hunde mit Teilen
    > angerannt, sondern automatisierte Roboter auf Rädern.

    Ja, auf entsprechend passenden, eigens eigerichteten Trassen. Abseits derer ist aber ganz schnell Ende im Gelände...

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  11. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: Bouncy 16.11.20 - 17:21

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schaut man in gewisse Industrien, kommen da auch keine Hunde mit Teilen
    > angerannt, sondern automatisierte Roboter auf Rädern.
    Ja nun, die Raupendinger kommen im Schneckentempo angerollt, wenn man die richtigen Knöpfe auf der Fernbedienung drückt, autonom fahren die höchstens geradeaus, weil man auf dem Steuerknüppel eingeschlafen ist. Blöd auch, wenn Stahlrohre in Stahlhallen mit Stahltoren den Empfang leicht stören. Und die Räderroboter rollen auch nur bis zu einer Treppe. Ach was, eine Stufe reicht schon, dort ist Sitzstreik angesagt. RoboKöter dagegen kann demnächst sogar Türen öffnen. Und steht immer im gleichen Winkel vor seinen Zielen. Und rollt niemandem wie ein Kettenpanzer über den großen Zeh, sondern fügt sich natürlich in das ganze Gewusel ein.
    Und mal ehrlich, 75000? Das ist gar nichts, dafür gibt es keine guten Roboter, das reicht mal knapp für ein ferngesteuertes Spielzeug...

  12. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: it_bienchen 17.11.20 - 11:59

    Ich stimme da Bouncy zu, dass der Hunderoboter eine gute Innovation ist. Auch wenn die Idee ursprünglich nicht in die Richtung eines Anlageninspekteurs ging, so scheint Spot für diesen Bereich deutliche Vorteile gegenüber bereits bestehenden Robotermodellen zu haben.
    So wie es der Artikel verspricht, werden zudem noch weitere Potenziale versucht zu realisieren. Wahrscheinlich ergeben sich dann noch mehr Anwendungsgebiete.

  13. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: FreiGeistler 17.11.20 - 18:01

    Jesterfox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > budweiser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und was hält dann einen davon ab eine Kamera vor dieses Instrument zu
    > > montieren?
    >
    > Das die Kamera auch Strom braucht und irgendwie die Daten liefern muss?
    Der Robodog aber auch.

    > Mal unabhängig davon dass man dann nur die Daten vom Instrument hat, sich aber
    > keiner die Rohrleitung auch gleich mit angeschaut hat wie es wohl die
    > derzeitigen Kontrolleure machen...
    Das schon eher.

  14. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: Jesterfox 17.11.20 - 19:12

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das die Kamera auch Strom braucht und irgendwie die Daten liefern muss?
    > Der Robodog aber auch.

    Der Robodog kann aber wie gesagt nach der Runde durch die Anlage zur Dockingstation zurücklaufen und wieder aufladen und von dort aus dann die Daten übertragen.

  15. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: fanreisender 19.11.20 - 14:52

    Wie so oft ... "depends"
    Sicher gibt es zahlreiche - vorhersehbare - Überwachungsaufgaben, für die man von vornherein geeignete Sensoren einplant.

    Es gibt auf der anderen Seite Situationen, in denen das gar nicht so einfach ist. Nehmen wir meinethalben solche Anlagen, in denen viel technik steht, aber kaum Mitarbeiter tätig sind.
    In solchen Räumen möchte man keine "Mitbewohner", meinethalben Mäuse, die liebend gern Kabel anknabbern. Ein Maussensor? Wie genau sieht der aus, wo soll er hin?

    Das Beispiel mit dem Rost ist gar nicht so schlecht. Der zeigt sich irgendwo, sehr schlecht vorherzusehen. Denkbar sind meinethalben auch Undichtigkeiten. Da kann man mit festen Sensoren meinethalben Druckverluste detektieren, weiß dann aber immer noch nicht, wo der Verlust genau auftritt.

    Nebenbei ist so ein universaler "Sensor" im Zweifelsfall schnell auszutauschen.

    Standardüberwachungstechniken werden damit nicht ersetzt, das ist einfach ein anderer Einsatzbereich.

  16. Re: Einen Roboter um Instrumente abzulesen?

    Autor: fanreisender 19.11.20 - 14:55

    xxsblack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kanalbauer haben da übrigens etwas kleines, feines in ihrem Wagen! Nen
    > Kamerawagen, ferngesteuert!

    Wenn Du so willst, sind diese Kameraraupen eine starke Spezialisierung des "Hundes".

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Application Manager:in (m/w/d)
    STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Köln
  2. IT-Innovation-Manager*in (w/m/d)
    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Berlin, Potsdam, Bonn
  3. Systemadministrator*in ARD Zentrale Mediensysteme (ARD-Sternpunkt)
    Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt am Main
  4. (Senior) Solution Architect - Dynamics 365 / Power Platform (*)
    ista SE, Essen

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (Vergleichspreis 106,89€)
  2. 499€ (Vergleichspreis 715,14€)
  3. u. a. Fractal Design Ion+ 2 Platinum 660 W für 99,90€ + 6,99€ Versand statt 161,05€ im...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Chocolatey, Scoop, Winget: Zentralisierte Paketverwaltungen unter Windows
Chocolatey, Scoop, Winget
Zentralisierte Paketverwaltungen unter Windows

Paketverwaltungen bilden unter Linux seit Jahrzehnten das Rückgrat bei der Installation neuer Software. Windows zieht nun nach und integriert ebenfalls zentralisierte Instanzen zur Verwaltung von Softwarepaketen.
Von Erik Bärwaldt

  1. Windows Protected Print Microsoft erklärt Details zu einheitlichem Drucksystem
  2. Microsoft Windows-Nutzer dürfen HP-Smart-Panne selbst ausbügeln
  3. Ungebetener Gast HP-App erscheint unerwartet auf Windows-Systemen

Zbox Pico PI430AJ: Flotter Mini-PC mit Solid-State-Kühlung
Zbox Pico PI430AJ
Flotter Mini-PC mit Solid-State-Kühlung

Die fast lautlosen Kühler von Frore Systems funktionieren gut. Mehr Leistung auf so kleinem Raum ist kaum möglich. Eine ARM-CPU wäre aber spannend.
Ein Test von Martin Böckmann


    Science-Fiction: Zehn Sci-Fi-Highlights aus den 70er Jahren
    Science-Fiction
    Zehn Sci-Fi-Highlights aus den 70er Jahren

    Mit Star Wars verändert sich die Science-Fiction im Kino stark. Welche anderen Filme aus den 70ern sollte man unbedingt gesehen haben?
    Von Peter Osteried

    1. Doctor Who Die Geburt des Doctorverse
    2. Sci-Fi-Film T.I.M. Wenn der Hausroboter ein Faible für die Hausherrin hat
    3. Alex Garlands neuer Film Civil War Die USA im Bürgerkrieg