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Laienfrage zum Preis
Autor: MKar 16.11.20 - 14:48
Sind die Teile, aus denen er Zusammengebaut ist, jetzt so teuer, dass 74k dabei rauskommen, oder ist das Ding theoretisch materiell viel billiger, und das meiste ist halt Forschungsaufwand, den man wieder reinholen muss?
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Re: Laienfrage zum Preis
Autor: Hotohori 16.11.20 - 14:53
Muss man das ernsthaft noch fragen? Die Frage hast du dir doch quasi schon selbst beantwortet. Niemals sind die Materialkosten derart hoch, das ist bei dem Preis schlicht ausgeschlossen.
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Re: Laienfrage zum Preis
Autor: kellemann 16.11.20 - 14:59
Ich würde sagen, dass auch die potentiellen Kunden bei der Preisfindung mitgewirkt haben.
Das ist ja kein Consumer-Gerät. In großen Industriebetrieben mit entsprechenden Anlagen fällt eine Summe < 100.000¤ nicht so sehr auf auf. Dann gibt es noch den Servicevertrag dazu mit 10% des Preises pro Jahr/Roboter dazu und die Roboter können auch die Entwicklungskosten im Laufe der Zeit wieder einspielen. -
Re: Laienfrage zum Preis
Autor: Barbapapa 16.11.20 - 15:30
kellemann schrieb:
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> Ich würde sagen, dass auch die potentiellen Kunden bei der Preisfindung
> mitgewirkt haben.
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> Das ist ja kein Consumer-Gerät. In großen Industriebetrieben mit
> entsprechenden Anlagen fällt eine Summe < 100.000¤ nicht so sehr auf auf.
> Dann gibt es noch den Servicevertrag dazu mit 10% des Preises pro
> Jahr/Roboter dazu und die Roboter können auch die Entwicklungskosten im
> Laufe der Zeit wieder einspielen.
Eben. Da haben wir schon mehr Geld für sinnloseres ausgegeben. Also hier bei der Firma wo der Wauzi getestet wird. -
Re: Laienfrage zum Preis
Autor: Sil53r Surf3r 16.11.20 - 15:32
Letzteres. Der Nao 6 von SoftBank Robotics beispielsweise ist 58 cm hoch, wird von einen E3845 angetrieben, enthält eine einstellige Anzahl Sensoren, läuft unter Linux und kostet zwischen 7.000 ¤ und 8.000 ¤. Die Vorversion lag noch bei 16.000 ¤.
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Re: Laienfrage zum Preis
Autor: DrZoidborg 16.11.20 - 17:09
kellemann schrieb:
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> Ich würde sagen, dass auch die potentiellen Kunden bei der Preisfindung
> mitgewirkt haben.
>
> Das ist ja kein Consumer-Gerät. In großen Industriebetrieben mit
> entsprechenden Anlagen fällt eine Summe < 100.000¤ nicht so sehr auf auf.
> Dann gibt es noch den Servicevertrag dazu mit 10% des Preises pro
> Jahr/Roboter dazu und die Roboter können auch die Entwicklungskosten im
> Laufe der Zeit wieder einspielen.
Es wird auch an der Größe des Kundenmarkts liegen. Entwicklungs- & laufende Personalkosten etc. lassen sich bei einem potentiellen Kundenmarkt mit ein paar Millionen Kunden mit ein paar Euros pro Gerät umlegen. Bei einem Gerät wie so ein Robo-Hund dass man vielleicht ein paar hundert mal im Jahr verkauft reichen da dann ein paar Euros nicht um die Entwickler und Co jeden Monat ein ordentliches Gehalt zu zahlen. -
Re: Laienfrage zum Preis
Autor: ChrisMS 19.11.20 - 10:16
MKar schrieb:
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> und das meiste ist halt Forschungsaufwand, den man wieder reinholen muss?
Schau dir im Internet mal die ersten Videos (ich meine von ca. 2012) an. Seitdem forschen und entwickelt die Firma daran. Diese F&E kosten müssen irgendwann auch mal reinkommen. Und es kommt dann auf die Stückzahl an, auf die diese Kosten umgewälzt werden können. Würden die im Jahr jetzt 100.000 Stück davon verkaufen, würde man die vermutlich für unter 20tsd Dollar bekommen.



