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  1. Frage

    Autor: blablub 05.03.10 - 12:58

    Warum werden eigentlich immer nur Roboter gebaut, die genau eine Sache können?

    Ein Fußballroboter, ein Staubsaugerroboter, ein autofahrender Roboter, ein Butlerroboter...

    Warum baut man nichtmal alles in einen einzigen rein? Haben ja alle mehr oder weniger humanoide Form.

  2. Re: Frage

    Autor: ich ich ich hier ich 05.03.10 - 13:07

    Ganz einfach:
    Staubsaugen muss man lernen.
    Fußball muss man lernen.
    Fahren muss man lernen.
    XYZ muss man lernen.

    Die KI ist momentan einfach nicht in der Lage, alles von Grund auf selbst zu lernen. Also muss man es entsprechend flexibel programmieren. Und es ist ein sehr großer Aufwand, bis es wirklich gut funktioniert. Es gibt ja auch für jeden Zweck andere Maschinen. Es gibt Transportflugzeuge, Sportflugzeuge, Flugzeuge, die als Waffen fungieren etc... Die sehen im Prinzip auch meist sehr ähnlich aus. Ein Modell alleine reicht aber nicht aus, um die Spezifika einer jeden "Disziplin" optimal abzudecken (versuche mal, mit einem bewaffneten Transportflieger einen Jäger zu biesigen).
    In der Robotik sind wir noch wesentlich weiter hinten, sodass selbst Aktionen, die für uns Menschen als "Kleinigkeite" gelten, ungeahnte Probleme bereiten, wenn man diese von Maschinen durchführen lässt.

  3. Re: Frage

    Autor: Bouncy 05.03.10 - 13:10

    blablub schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Fußballroboter, ein Staubsaugerroboter, ein autofahrender Roboter, ein
    > Butlerroboter...
    >
    > Warum baut man nichtmal alles in einen einzigen rein? Haben ja alle mehr
    > oder weniger humanoide Form.
    haben sie? fußball: humanoid (was aber suboptimal ist, die sind nur wegen dem 2050-ziel humanoid, nicht weil es sinnvoll ist). staubsauger: klein, rund, flach wie ein teller. autofahrend: bestehen aus computern und servos an den pedalen und am lenkrad, hat wenig vom "klassischen roboter". butler: sehen aus wie rollende mülleimer mit einem tablett.
    die menschliche form ist nicht gut auf spezielle aufgaben angepaßt und mehr eine universalform, bei robotern muß man diesen fehler aber nicht begehen, wenn man es doch besser machen und sie spezialisieren kann. außerdem: mehr aktoren -> mehr steuerung nötig -> mehr sensoren nötig -> mehr auswertung nötig -> mehr rechenleistung nötig -> weniger physikalische und programmtechnische stabilität und höhere kosten

  4. Re: Frage

    Autor: Hotohori 05.03.10 - 15:23

    Vor allem ist es auch schlauer so was getrennt zu entwickeln, weil oft sind auch die Anforderungen an den Roboter bei so unterschiedlichen Sachen ganz andere. So kann man dann bei der Entwicklung gezielter gewisse generelle Probleme angehen und diese lösen und findet teilweise unterschiedliche Lösungsansätze für ähnliche Probleme.

    Ein Problem der Robotik ist halt auch die zur Verfügung stehende Technik. Auch Servos und Sensoren entwickeln sich über die Jahre weiter, werden empfindlicher, schneller, präziser und kleiner, wodurch dann manches erst richtig umsetzbar ist.

    Ich denke ein noch relativ einfaches Beispiel dürfte das Gleichgewicht der Roboter sein: je schneller ein Roboter feststellen kann, dass er das Gleichgewicht verliert (Sensoren/Software) und je schneller er darauf richtig reagieren kann (Sensoren/Servos/Software), desto stabiler und agiler müsste er in seiner Fortbewegung sein. Weil wenn er zu spät oder nicht genau richtig reagiert, fällt er. Zumindest meiner Logik und meinem Verständnis für das Thema nach, ob es wirklich so ist kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, vielleicht übersehe ich ja was. Aber wenn wir Menschen betrunken sind fallen wir ja auch leichter, weil wir nicht mehr so schnell reagieren können. ;)

  5. Wer findet das Osterei ...

    Autor: Kamerad 05.03.10 - 17:54

    ... im Video? ;)

    Weiter viel Erfolg der Mannschaft, wir sind Weltmeister!

  6. Re: Frage

    Autor: Robotiker 06.03.10 - 00:34

    Na, man will erst mal "klein" anfangen.
    Ein Roboter, der besser Fußball spielt als ein Mensch, sollte in nicht allzu ferner Zukunft möglich sein, man muss ja "bloß" das Problem der Objekterkennung, die Hardwareschwächen (Servos), die Energieversorgung und das Teamspiel lösen.
    Wenn das geschafft ist haben wir die Roboterweltmeister.

    Was du anscheinend meinst sind Roboter, die ein Bewusstsein haben und lernfähig sind. Momentan weiß niemand, wie man so etwas bauen soll, wir wissen ja nicht einmal, wie menschliches Bewusstsein läuft.
    Jedenfalls ist das nichts, worauf ich wetten würde "In 2050 gibt's das". Was Zombie-Fußballspielern betrifft wäre aber 2050 vielleicht möglich.

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