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Energieerhaltung

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  1. Re: Energieerhaltung

    Autor: ThadMiller 03.03.15 - 16:41

    Icestorm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    von verkappten Naturschützern (Greenpeace?)

    Greenpeace ist ein heimliches Naturschutzorganisation? Autsch...

  2. Re: Energieerhaltung

    Autor: plutoniumsulfat 03.03.15 - 17:29

    Je nach Strahlung entsteht dabei noch mehr als ein Spaltprodukt.

  3. Re: Energieerhaltung

    Autor: plutoniumsulfat 03.03.15 - 17:30

    Auf der Erde sieht es aber so aus, dass alle 6 Stunden das Wasser hochgeht, daher nennt man das Flut. Das kommt von der Rotation.

  4. Re: Energieerhaltung

    Autor: ichbinsmalwieder 03.03.15 - 17:57

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Naja!
    > >Man kann immerhin Masse in Energie umwandeln (und somit "erzeugen"), und
    > zwar sehr, sehr viel Energie aus sehr, sehr wenig Masse (E=mc²). Das
    > passiert in Kernkraftwerken.
    >
    > Ein Kernkraftwerk kann keine Masse in Energie umwandeln.

    Natürlich. Kommt drauf an, was man als "Masse" betrachtet.

    > Bei der Kernspaltung wird die Bindungsenergie im Atomkern in Form von
    > kinetischer Energie und als Gammastrahlung freigesetzt. Also findet auch
    > hier nur eine Umwandlung von einer Energieform in die andere statt.

    Maskroskopisch betrachtet haben die Spaltprodukte weniger Masse als das Ausgangsmaterial, also hat man praktisch betrachtet Materie in Energie verwandelt.
    Dass das in Wirklichkeit Bindungsenergie war, stimmt schon. Aber die manifestiert sich eben messbar als Massendefekt.

    Natürlich kann man auch theoretisch argumentieren, aber dann kann man gleich Masse und Energie gleich setzen und die ganze Frage stellt sich nicht mehr.

  5. Re: Energieerhaltung

    Autor: tingelchen 03.03.15 - 18:53

    Du wirst lachen. Aber der Mond entfernt sich tatsächlich von der Erde. Eines Tages wird er sich gänzlich vom Schwerkraftfeld der Erde gelöst haben. Aber das wird noch ein paar Millionen Jahre dauern ^^

  6. Re: Energieerhaltung

    Autor: baz 03.03.15 - 18:56

    Eher Milliarden Jahre ;)

    So weit ich weiß, würde das länger dauern, als unsere Sonne noch lebt. Aber in der Theorie hast du natürlich Recht. Früher war der Mond uns ein ganzes Stück näher. (Was auch bedeutet, dass es irgendwann keine totalen Sonnenfinsternissen geben wird.)

  7. Re: Energieerhaltung

    Autor: plutoniumsulfat 03.03.15 - 19:04

    Ganz entfernen wird er sich wahrscheinlich nie, denn irgendwann kommen die Gezeiten völlig zum erliegen.

  8. Re: Energieerhaltung

    Autor: tingelchen 03.03.15 - 19:15

    Hatte ich doch richtig im Kopf :) Ebbe und Flut sind das Ergebnis der Gravitation von Mond und Sonne. So wird das Wasser von beiden Himmelskörpern angezogen. Durch die Rotation verschieben sich lediglich die Wasserberge.


    Die Erde hat eine derart gewaltige Menge an Energie, das wir hier wohl kaum Probleme bekommen werden. Die einzige Energiequelle die mächtig genug wäre um in die Erdrotation nennenswert ein zu greifen, ist die Erde selbst. Durch tektonische Verschiebungen können gewaltige Wassermassen in Bewegung gebracht werden, die den Kräften der Gravitation gleich kommen. Das letzte mal wo eine solche Wasserwand in die Erdrotation eingegriffen hat, ist gar nicht so lange her :)

  9. Re: Energieerhaltung

    Autor: Eheran 03.03.15 - 19:59

    Was soll das sein und wann soll das passiert sein?
    Und wie sollen "die Kräfte" gleich sein - das Wasser wird wohl kaum ins Weltall katapultiert.

  10. Re: Energieerhaltung

    Autor: Ach 04.03.15 - 00:48

    >Die Wasserberge folgen daher der Mondrotation

    Schön formuliert, aber nicht ganz richtig. Da sich die Erde um sich selber viel schneller dreht als der Mond um die Erde, folgt nicht etwa der Wasserberg der Mondrotation, sondern die Erde schiebt den Wasserberg etwas vor dem Mond her. Der Mond versucht den Wasserberg den er selber erzeugt hat zurückzuhalten, quasi zu bremsen gegen das schieben der Erde, ok? Die Erde investiert eben in dieses Schieben einen ständigen Teil ihrer Rotationsenergie, wodurch sie immer langsamer dreht, ok?

    Nun muss man seine Betrachtung umdrehen. Das was der voreilende Wasserberg und sein Gegenüber auf der anderen Erdseite formen, lässt sich geometrisch anschaulicher als eine Ellipse beschreiben. Eine Ellipse bei der eine Linie die man durch die beiden Ellipsenspitzen zieht, nicht dem Mond treffen, sondern irgendwo vor dem Mond und am Mond vorbei ins All schießen würde. Nun wird der Mond aber von dieser Ellipsenspitze etwas mehr angezogen, als von der Stumpfen Seite der Ellipse, einfach weil die Ellipsenspitze dem Mond ein kleines bisschen, also ein paar Meter näher ist als die stumpfe Seite der Ellipse. Und die voreilenden Ellipsenspitze ist es dann, an der der Mond, wie an einem Gummiseil aus Schwerkraft hängend, immer weiter beschleunigt wird.

    Das System versuch einfach zur Ruhe zu kommen. Zur ruhe kämme das System aber erst, wenn die Erdrotation der Umlaufgeschwindigeit der Mondes entspräche oder Umgekehrt. Das ist etwa der Fall bei einem Geostationärem Orbit. Bevor das aber mit dem Mond geschehen könnte, die Erde sich also 28x langsamer drehen würde, hätte sie den Mond bereits so heftig beschleunigt, dass der schon längst "über alle Berge", also frei von der Erde und in irgend einem Sonnenorbit wäre. Übrigens und höchstwahrscheinlich in einem Orbit, oder besser auf einer Sonnenbahn, die sich mit der Erdsonnenbahn kreuzte. Lecker, denn der Mond käme dann irgendwann mal wieder zurück, aber diesmal dann nicht mehr unbedingt als guter Freund :]. Aber keine Angst davor, dass die Erde so wie wir sie kennen, auf diese Weise zerstört würde, denn lange bevor uns der Mond verlassen könnte, wird unser Planet von der sich aufblähenden Sonne verbrannt oder gar verschluckt sein.

  11. Re: Energieerhaltung

    Autor: plutoniumsulfat 04.03.15 - 09:25

    Die Erde würde doch mit ihrer schieren Masse den Mond irgendwann gebunden rotieren lassen. Das geht weit vor dem Verlassen des Mondes.

  12. Re: Energieerhaltung

    Autor: baz 04.03.15 - 10:25

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Erde würde doch mit ihrer schieren Masse den Mond irgendwann gebunden
    > rotieren lassen. Das geht weit vor dem Verlassen des Mondes.

    Der Mond rotiert bereits gebunden. Deswegen sehen wir ja die selbe Seite. Er redet davon, dass die Erde irgendwann ebenfalls gebunden Rotiert, also vom Mond auch immer die selbe Erdenseite gesehen werden würde.

  13. Re: Energieerhaltung

    Autor: plutoniumsulfat 04.03.15 - 10:27

    Stimmt, da hab ich was durcheinander geworfen.

    Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass durch die Entfernung des Mondes von der Erde die Gezeiten immer schwächer werden.

  14. Re: Energieerhaltung

    Autor: baz 04.03.15 - 10:33

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt, da hab ich was durcheinander geworfen.
    >
    > Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass durch die Entfernung des
    > Mondes von der Erde die Gezeiten immer schwächer werden.

    Werden sie, ja. Deswegen verlangsamt sich das Entfernen des Mondes auch immer weiter. Hört aber natürlich niemals auf. (Naja, wenn die Sonne uns in ein paar Mrd Jahren schluckt schon.)

    Das Interessanteste unnötige Wissen bei der ganzen Sache ist, dass es in der Zukunft irgendwann keine totalen Sonnenfinsternisse mehr geben wird.

  15. Re: Energieerhaltung

    Autor: cdisch 04.03.15 - 10:41

    > bräuchten wir eine Schaltsekunde, und zwar für immer, weil wir die Erde
    > nicht wieder beschleunigen können.

    Da stimme ich dir nicht zu. Natürlich könnten wir die Erde beschleunigen, bzw den Mond bremsen. Wir müssten nur schon kurz vor der Flut die Gezeitenkraftwerke voll pumpen (und natürlich soviel davon haben, dass wir mehr als die von dir genannten jährlichen 3,1 TW/h aufbringen)...

  16. Re: Energieerhaltung

    Autor: plutoniumsulfat 04.03.15 - 10:48

    Wenn die Gezeiten still liegen, dann entfernt sich der Mond nicht mehr.

    Aber leider dauert das länger als die Sonne bei uns bleiben möchte ;)

    Verschlucken würde sie uns wahrscheinlich eh nicht.

  17. Re: Energieerhaltung

    Autor: baz 04.03.15 - 11:16

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Gezeiten still liegen, dann entfernt sich der Mond nicht mehr.
    Die Gezeiten werden schwächer, aber hören niemals auf.

    > Verschlucken würde sie uns wahrscheinlich eh nicht.
    Das ist noch nicht klar. Genau ausrechnen lässt sich das (noch) nicht. Es kann gut sein, dass sie sich bis zu uns ausdehnt oder auch nur bis zur Venus (bzw irgendwo dazwischen). Wenn sie nicht bis zu uns kommt kann es aber auch gut sein, dass durch die Gravimetrischen Veränderungen unsere Bahn instabil wird und wir trotzdem in die Sonne stürzen.

    Leben wird hier aber in keinem der Szenarien noch möglich sein.

  18. Re: Energieerhaltung

    Autor: plutoniumsulfat 04.03.15 - 12:35

    Wieso sollten sie nicht? Irgendwann ist der Mond zu weit weg, um diese Wirkung zu erzielen. Ob ein Steigen oder Fallen des Wasserspiegels um wenige Zentimeter noch als Gezeiten bezeichnet werden kann, ist eine andere Frage.

  19. Re: Energieerhaltung

    Autor: kimhqz 04.03.15 - 13:49

    @Ach
    Also ich glaub, ich hab's verstanden :-) Du bist vom Fach, oder?

  20. Re: Energieerhaltung

    Autor: baz 04.03.15 - 14:14

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollten sie nicht? Irgendwann ist der Mond zu weit weg, um diese
    > Wirkung zu erzielen. Ob ein Steigen oder Fallen des Wasserspiegels um
    > wenige Zentimeter noch als Gezeiten bezeichnet werden kann, ist eine andere
    > Frage.

    Wie stark die Gezeiten auf der Erde zu sehen sind, ist doch irrelevant. Solange sie reichen um den Mond weiter wegzuschieben. Irgendwann ist er weit genug weg (wahrscheinlich deutlich bevor die Gezeitenkräfte hier nicht mehr spürbar sind) um aus der Umlaufbahn der Erde zu fallen.

    Edit: Man muss hier halt differenzieren ob man über Gezeiten im Astronomischen oder im Nautischen Sinne redet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.15 14:15 durch baz.

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