Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Erneuerbare Energie: Gigantische…
  6. Thema

Na wann wohl der erste Atomlobbyist hier aufkreuzt?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Der Anti-Christ

    Autor: Anonymer Nutzer 03.03.15 - 14:45

    Diese ganze unselige Diskussion, die oftmals von professionellen Ledernacken diverser Coleur betrieben wird, verhindert, dass wir vorankommen.
    Das Ganze resultiert lediglich in Blockaden verschiedenster Art.

    Ohne ausreichend Energie ist unsere Gesellschaft zum Untergang verdammt.
    Darum geht es.

    Wie können wir uns eine ordentliche, verlässliche, nachhaltige Grundlage für Energieversorgung schaffen ohne dass wir das Ökosystem (aka "Natur"), welches wir für unseren Gedeih benötigen, so schädigen, dass es uns an den Kragen geht.

    Die "eine" Lösung (aka "Endlösung") gibt es nicht,
    jedenfalls nicht kurzfristig bzw. in absehbarer Zeit.

    Daher sollten wir uns besser zusammenraufen,
    denn ansonsten zieht uns "die Natur" den Stecker raus
    bevor wir mit unseren ideologischen Stellungskriegen fertig sind.

  2. Re: Atomkraft ist gut

    Autor: plutoniumsulfat 03.03.15 - 14:49

    Wo dann? Ein Endlager gibt es ja noch nicht, aber auch das würde die Umwelt beeinflussen. Vom Transport und Rückbau des Reaktors samt Reinigung mal abgesehen.

  3. Re: Kritiker

    Autor: schueppi 03.03.15 - 14:56

    Wenn man die Kohlendioxidbilanz ansieht, ist halt die Kernspaltung noch immer vorne auf. Und solange sich das nicht ändert, wird es Sinn machen ein AKW zu betreiben. Das Problem sind halt die Ausmasse. Die gesamte Menschheit produziert 12'000 Tonnen radioaktiven Abfall im Jahr die weg müssen. Aber was heisst weg? Abklingbecken und dann mit Transporter unter die Erde. Ist halt auch nicht die perfekte Lösung.

    Photovoltaik hat ja das dreifache an CO2-Emissionen wenn man alles zusammenrechnet. Das ist noch vertretbar wenn man sich die Bilanz eines Kohlekraftwerks anschaut welches gut die 300-fache Menge an CO2 ausstösst. Da mach ich mir persönlich mehr Sorgen!

    Aber immer auf dem bösen Atom rumhacken...

  4. Re: Atomkraft ist gut

    Autor: baz 03.03.15 - 15:01

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo dann? Ein Endlager gibt es ja noch nicht, aber auch das würde die Umwelt
    > beeinflussen. Vom Transport und Rückbau des Reaktors samt Reinigung mal
    > abgesehen.

    Natürlich beeinflusst es die Umwelt. Alles beeinflusst die Umwelt. Wo man es lagern wird? Keine Ahnung. Darüber müssen sich zum Glück andere den Kopf zerbrechen. Es bleibt aber, dass Kohle und Gas Kraftwerke ein akuteres und höchstwahrscheinlich auch deutlich schwerwiegendere Problem sind. Von daher macht es absolut keinen Sinn Atomkraft durch Fossile Brennstoffe zu ersetzen.

    Wir haben leider viel zu spät mit den regenerativen Energien angefangen und auch in die Fusionsforschung ist in den letzten 50 Jahren viel zu wenig Geld geflossen. Stattdessen führen wir lieber Krieg für mehr Öl.

  5. Re: Anti-AKW-Kirche

    Autor: teenriot* 03.03.15 - 15:13

    Man beachte: Anti - AKW-Kirche

  6. Atom-Müll kann man nicht "entsorgen"

    Autor: Anonymer Nutzer 03.03.15 - 15:56

    Die "Ent-Sorgung" bzw. die "End-Lagerung" von abgebrannten Brennstäben ist psychedelischer Schwachsinn aus der Ära Kohl.

    Abgebrannte Brennstäbe kann man entweder ordnungs-gemäß lagern oder weiter/wieder-verwerten.

    Wenn man abgebrannte Brennstäbe lagert,
    dann müssen diese Brennstäbe jederzeit zugänglich, handhab-bar und manage-bar gelagert werden.

    Castoren stehen derzeit ebenerdig in der Gegend herum.
    Alles kein Problem, die Arbeiter laufen dazwischen herum,
    und zwar ohne Schutzanzüge.

    Castoren, die zugreifbar sind, kann man "umtopfen".
    Bei Behältern, die im vermeintlichen Nirgendwo verbuddelt werden,
    ist das nicht mehr möglich.

    Unzugänglich verbuddeln und darauf zu hoffen
    dass das schon gut gehen wird ist Schwachsinn.

    Alle Probleme, die wir haben,
    sind Probleme der so genannten "End-Lagerung"
    nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn."

    Abgebrannte Brennstäbe sind das, was anderweitiger Müll auch ist:
    ein Wertstoff.

    Künftige Generationen können diese atomaren Wertstoffe
    entweder weiter verwerten oder transmutieren.

    Die brachialen Mengen an CO2,
    die wir jeden Tag in unsere wertvolle Atmosphäre freisetzten,
    haben einen recht unmittelbaren Effekt auf unsere nähere Zukunft.
    Es gilt, diese Menge nicht nur zu stabilisieren, sondern zu reduzieren.

    Die nächste Milliarde von neuen Konsumenten,
    die an unserem Lebensstil teilhaben wollen,
    steht schon bereit (siehe auch Nokia: "The next Billion").
    Wir in Deutschland sind gerade mal so um die 82 Millionen.
    Der Atom-Müll ist da, den schaffen wir zu unseren Lebzeiten nicht mehr aus der Welt.

    Ob wir die Menge des vorhanden Mülls nun auf bestehendem Niveau einfrieren
    oder ob wir die planetare Gesamt-Müllmenge nochmals verfünffachen:

    An der bestehenden Problemlage/Herausforderung ändert sich im Prinzip rein gar nichts. Angesichts der riesigen Halbwertszeit repräsentieren weitere 50 oder gar 100 Jahre im Gesamtblick lediglich eine Nachkomma-Stelle auf der Zeit-Skala.

    Endlangerung ist und bleibt Schwachsinn,
    nur eine ordnungsgemäße, sachgemäßge Lagerung ist möglich,
    bzw. ist die einzig verbleibende (!) sinnvolle Alternative.

    Die "End-Lager"-Diskussion muss weg.
    Endlager führen zu gar nichts, es gibt sie schlicht nicht.
    Also beenden wir diese unselige Diskussion schleunigst.

    Und wenden uns dem eigentlichen Problem zu.

    Wir brauchen ordentlich gemanagte Lager.
    Und für ordentliche Atom-Wertstofflager gibt es jede Menge geeignete Örtlichkeiten -
    auch in Bayern, wo ich wohne.

    Atom-Müll kann ordnungsgemäß und sachgemäß gelagert werden.
    Das ist nicht das Problem.
    Das Problem ist nur, dass wir selbiges dann direkt vor Augen haben
    und dieses eben nicht (vermeintlich) "von alleine weggeht"
    wie es das politische Konzept der Endlagerung gerne suggerieren wollte.

    Lagerung von Atom-Müll ist bezahlbar,
    eine Endlagerung funktioniert nicht und ist unbezahlbar.

    Also verhalten wir uns doch mal als Erwachense
    und stellen uns dem Problem/der Herausforderung.

    Als menschliche Kultur und Zivilisation haben wir das verdammt aktuelle Problem,
    dass wir uns mit der kontinuierlichen CO2-Produktion einen ziemlich wertvollen Ast,
    auf dem wir derzeit recht behaglich residieren,
    beständig ansägen, Stück für Stück.

    Atomkraft könnte uns eine dringend benötigte Atempause verschaffen,
    die wir nutzen müssen um den Anteil der Erneuerbare Energien im Energie-Mix hoch zu fahren.

    Auch für die Umstellung brauchen wir Energie
    - eine Energie-Fianzierung sozusagen.
    Ohne Energie können wir keine Energie-Umstellung hinkriegen.

    Das Verbrennen von fossilen Energieträgern muss reduziert werden - dringend.
    Das ist unser verdammt aktuelles Problem,
    und genau dieses müssen wir direkt und unmittelbar angehen.
    Denn läuft uns die Zeit davon,
    sie zerrinnt uns zwischen den Fingern.

    Atom-Energie können wir uns vom Zeit-Budget her noch "leisten"
    da das Problem ohnehin schon da ist und sich durch zusätzlichen Atom-Müll nicht ändert.

    Vielleicht funktioniert die Atom-Fusion eines fernen Tages mal
    und steuert einen Anteil zum Energie-Mix bei.

    Wenn ja, dann sind wir im Energie-Paradies (na ja, fast jedenfalls):
    Fusion und Erneuerbare Energien im Kombo: besser geht es nicht mehr.

    Und falls wir es mal schaffen sollten große Energiemengen günstig herzustellen:
    Dann könnten wir sogar Gold herstellen (lohnt sich derzeit nicht, zu teuer)
    und abgebrannte Brennstäbe transmutieren (umwandeln in ein stabileres Element).

    An einem sonnigen Nachmittag auf dem letzten Oktoberfest hatte ich die Gelegenheit mich mit einer Gruppe ausländischer Klimatologen, die an dem IPCC-Bericht mitarbeiten, ausführlichst zu unterhalten.
    Zusammengefaßt: Deren Privat-Meinung zum Thema war wesentlich kontrastreicher und deutlicher als das was man zu dem Thema in den Medien liest. Ich würde mal sagen: höchste Eile.

    Atom-Müll können wir fach- und sachgerecht zu überschaubaren Kosten lagern.
    Recht gut sogar, und das bei gleichbleibender Problematik.
    Wir müssen von dem End-Lager Paradigma Abschied nehmen.

    Ganz im Gegensatz zum Thema Atom-Wertstoff-Lagerung
    haben wir beim Thema CO2 keinen zeitlichen Spielraum mehr
    - das Thema ist dringend.

    Daher plädiere ich dafür in den sauren Apfel namens Atomkraft zu beißen
    bevor uns die Optionen ausgehen
    - und wir uns mittels einem zeitlichen Puffer neue Optionen schaffen können.

    Soviel zum Thema Lagerung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.15 16:15 durch cicero.

  7. Re: Atomlobbyist?

    Autor: mnementh 03.03.15 - 16:08

    urkel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moe479 schrieb:
    >
    > > obwohl ja radioaktivität in gewissen maßen nicht unbedingt
    > naturfeindlich
    > > ist, im gegenteil sie hält zumindest den genetisch labilen menschen
    > fern,
    > > den der sie allzugerne aus persönlicher profitgier kaputtmacht ... xD
    >
    > Da gibt's interessante aktuelle Studien zum Thema "Wie wirkt sich eine
    > langfristige niedrigdosierte Strahlung auf komplexe Organismen aus".
    > Interessanterweise eher positiv als negativ. Erst bei sehr hohen Dosen
    > kippt die Wirkung und es treten gehäufte Krebserkrankungen und (bei
    > extremer Strahlung) sofortige Schädigungen auf -> vgl. Arbeiter in
    > Tchernobyl.
    >
    > Dummerweise orientieren sich die üblichen Grenzwerte an der (sehr
    > fragwürdigen) Linear-no-threshold-Hypothese, nach der es keine
    > ungefährliche Dosis gibt. Sprich: Die Grenzwerte werden "vorsichtshalber"
    > extrem niedrig angesetzt. Realistisch betrachtet hätte z. B. rund um
    > Fukushima Daiichi nur ein Bruchteil der Menschen wirklich evakuiert werden
    > müssen. Aber das gehört leider zu dem von mir erwähnten "Diskussions-Tabu".
    > Derartige Positionen sind nicht opportun und werden daher sofort in die
    > Ecke "Atom-Lobby" verbannt.
    >
    Ganz so einfach ist das nicht. Die reine Strahlung ist meist das geringere Problem. Eine Kontamination mit radioaktivem Material ist das wirkliche Problem. Und tatsächlich reichen geringe aufgenommene Mengen von radioaktiven Substanzen die über längeren Zeitraum Deinen Körper von innen verstrahlen, um das Krebsrisiko immens zu steigern. In Fukushima sind große Mengen von Ackerland betroffen. Es ist schwer festzustellen, ob diese wirklich mit radioaktiven Substanzen versetzt sind oder nicht.

    Deshalb: die reine Strahlendosis ist das eine, Kontamination ist aber eine wirkliche Gefahr und deshalb ist die Evakuierung durchaus berechtigt.

  8. Re: Atom-Müll kann man nicht "entsorgen"

    Autor: mnementh 03.03.15 - 16:19

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die "Ent-Sorgung" bzw. die "End-Lagerung" von abgebrannten Brennstäben ist
    > psychedelischer Schwachsinn aus der Ära Kohl.
    >
    > Abgebrannte Brennstäbe kann man entweder ordnungs-gemäß lagern oder
    > weiter/wieder-verwerten.
    >
    > Wenn man abgebrannte Brennstäbe lagert,
    > dann müssen diese Brennstäbe jederzeit zugänglich, handhab-bar und
    > manage-bar gelagert werden.
    >
    > Castoren stehen derzeit ebenerdig in der Gegend herum.
    > Alles kein Problem, die Arbeiter laufen dazwischen herum,
    > und zwar ohne Schutzanzüge.
    >
    > Castoren, die zugreifbar sind, kann man "umtopfen".
    > Bei Behältern, die im vermeintlichen Nirgendwo verbuddelt werden,
    > ist das nicht mehr möglich.
    >
    > Unzugänglich verbuddeln und darauf zu hoffen
    > dass das schon gut gehen wird ist Schwachsinn.
    >
    > Alle Probleme, die wir haben,
    > sind Probleme der so genannten "End-Lagerung"
    > nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn."
    >
    Das ist korrekt, die sicherste Lagerung ist die in Castoren an der Oberfläche, vielleicht noch mit einem Dach drüber. Aber die Zeiträume um die es geht - da allein den Wachschutz zu stellen kostet so viel, dass niemand seine Stromrechnung bezahlen kann. Gut dass das der Staat übernimmt, so sind es Steuergelder.

  9. Re: Atom-Müll kann man nicht "entsorgen"

    Autor: mainframe 03.03.15 - 16:44

    Was mich mal interessieren würde... kann man diese "verbrauchten" Brennstäbe nicht noch nutzen um zu heizen ? Oder anders Energie daraus zu gewinnen... Nicht mehr im großen Maßstab... Oder einen RTG damit zu versorgen... ?

  10. Atom-Wertstoffe kann man sach- und fachgerecht lagern

    Autor: Anonymer Nutzer 03.03.15 - 16:52

    Das einzige, was nicht funktioniert, sind sogenannte End-Lager.

    Atom-Wertstoff bzw. Atom-Müll muss man sach- und fachgerecht lagern,
    und das ist um Kategorieren einfacher und handhabbarer als sogenannte Endlager.

    Das Problem Atom-Müll ist schlicht nicht end-gültig lösbar (derzeit jedenfalls),
    die Lagerung von Atom-Müll ist jedoch ohne weiteres handhabbar.

    Wir müssen uns von der politischen Endlager-Phantasie endgültig trennen.
    Endlager gibt es nicht, wird es nie geben (nicht auf diesem Planeten).

    Faktisch entzieht sich die Politik feige dem Thema.
    Wir betreiben bereits Lagerung, allerdings nicht so wie es sein sollte.

    Die Castoren "stehen auf dem Hof rum".
    Weil "keiner" eines der Mikado-Stäbchen ziehen will.

    Also:
    - Den Fakt anerkennen, dass es keine Endlager gibt. Let's face it.
    - Ordentliche Lager bauen, so wie man es in der Industrie normalerweise auch tut.

    Diese ordentlichen Castoren-Lager tun es dann für eine ganze Weile.

    Ob da dann eine Anzahl von X Castoren lagern
    oder ob dort dann eine Anzahl von X * 5 Castoren lagern:
    Das Problem bleibt exakt das selbe, nämlich das der Halbwertszeit.
    Die gelagerte Menge ist nicht das Problem - es ist die Lagerzeit.

    Angesichts des Problems der Lagerzeit
    relativiert sich das Problem der Lagermenge extrem
    - so sehr, dass es eigentlich nicht sonderlich ins Gewicht fällt.

    Das Thema ist nicht, ob wir noch 10 mal soviel zusätzlichen Atom-Müll produzieren:
    Das Thema ist, dass Atom-Müll tatsächlich existiert (faktisch vorhanden ist),
    und dass wir endlich (!) den Atom-Müll
    im Sinne eines Wertstoffes
    sach- und fachgemäß ordentlich lagern.

    Örtlichkeiten für ordentliche Lagerstätten gibt es zu Hauf
    - nur Endlagerstätten sind knapp - weil es sie schlicht nicht gibt.

    Lagern müssen wir, das Zeug ist da, Endlager gibt es nicht.
    Wollen wir die Castoren weiter "am Betriebs-Hof rumstehen lassen"?

    Also packen wir doch das Thema mal am Schopf,
    erkennen die Fakten an, und handeln danach
    anstatt Beamten-Mikado zu spielen.

    Das Thema ist da, es geht nicht weg,
    also bauen wir endlich mal ein paar ordentliche Lager.

    Gerne auch bei mir um die Ecke.
    Möchte-gerne Endlagerstätten sind ein Problem,
    gute, sach- und fachgerechte Lager sind kein Problem.

  11. Re: Kritiker

    Autor: violator 03.03.15 - 16:55

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was wir brauchen, ist Energie: Da kommen wir nicht drum herum.

    Stimmt. Aber das Problem der alternativen Energien ist eben, dass sie selber schon massiv in die Natur einwirken, weil sie einfach zu schwach sind und man deshalb alles total gigantisch ausbauen muss. Mal davon abgesehen, dass sie nur an bestimmten Punkten auf der Erde überhaupt Sinn machen. Bestes Beispiel ist der gescheiterte Aufwindturm in Australien. Ein 1000m hoher Turm mit einer Kollektorfläche von 38km² drumrum und am Ende kommt nichtmal 1/10 der Energie eines guten AKW bei raus...

    Einzig Sinn macht eben nur Kernfusion, wenn sie denn mal irgendwann funktioniert. Da hätte man Energie genug, aber eben keine so starken Abfälle wie bei normaler Kernkraft.

    > Also (ge)brauchen wir einen Energie-Mix.
    > Und dieser sollte idealerweise aus 100% Solarenergie bestehen.

    Wie kann etwas ein Mix sein, wenn er zu 100% aus einer Sache besteht?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.15 16:56 durch violator.

  12. Re: Atom-Müll kann man nicht "entsorgen"

    Autor: baz 03.03.15 - 16:59

    mainframe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was mich mal interessieren würde... kann man diese "verbrauchten"
    > Brennstäbe nicht noch nutzen um zu heizen ? Oder anders Energie daraus zu
    > gewinnen... Nicht mehr im großen Maßstab... Oder einen RTG damit zu
    > versorgen... ?

    Aktuell ist es nicht wirtschaftlich. (Sonst würde es gemacht werden)

    Die Hoffnung ist, das es in der Zukunft für irgendwas benutzt werden kann. Ob das der Fall sein wird, kann heute natürlich niemand sagen.

  13. Re: Kritiker

    Autor: baz 03.03.15 - 17:05

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einzig Sinn macht eben nur Kernfusion, wenn sie denn mal irgendwann
    > funktioniert. Da hätte man Energie genug, aber eben keine so starken
    > Abfälle wie bei normaler Kernkraft.

    Kernfusion ist tatsächlich der Heilige Gral unserer Energiezukunft.
    Ob wir es aber jemals schaffen die Fusion zu nutzen steht leider noch in den Sternen. Leider wird hier viel zu wenig Geld in die Forschung gesteckt. Ohne das notwendige Budget wird die Forschung aber niemals voranschreiten. (Es ist eben nichts, dass man mal in seiner Garage bauen könnte.)

  14. Der Atom-Müll ist da, wir müssen damit umgehen

    Autor: Anonymer Nutzer 03.03.15 - 17:06

    Stimmt.

    Wir haben das Zeug nun mal in die Welt gesetzt,
    und jetzt ist es da.

    Also müssen wir uns der Situation stellen
    und damit umgehen.

    Wegschauen hilft nicht, weg-hexen geht nicht.
    Endlager gibt es nicht.

    Was also tun?

    Ich plädiere dafür ordentliche Lager zu bauen
    und die unsägliche Endlager-Phantasie endlich auf den politischen Komposthaufen zu entsorgen.
    Diese dämliche, von vorn herein schwachsinnige Kohl'sche Endlager-Phantasie ist es nämlich die uns gigantisch viel Geld kostet / gekostet hat.

    Je länger wir uns an dem toten Pferd "Endlager" festhalten, desto schlimmer wird es.

    "Endlager" kann man für schwach radio-aktive Materialen nutzen,
    für Castoren sind Endlager keinerlei Option.

    Das Problem ist da, also gehen wir es doch mal an.
    Lagern müssen wir, also bauen wir doch endlich mal ordentliche Lager.

    "Keiner" traut sich ein "politisches Mikado-Stäbchen" zu ziehen
    weil jeder Angst hat bei diesem Thema nur verlieren zu können.

    Vielleicht ist das so, vielleicht auch nicht.

    Jedenfalls müssen wir das Thema angehen,
    abwarten bringt uns auch nicht weiter.

  15. 100% sind das Ideal-Ziel

    Autor: Anonymer Nutzer 03.03.15 - 17:19

    Erreichen wird man es nicht.

    Das muss uns aber nicht daran hindern, nach Wegen zu suchen, dies zuerreichen.

    Mit der Photosynthese versorgt "die Natur" sich ja auch zu 100%.

    Kernfusion ist tatsächlich ideal.
    Holen wir uns die Sonne auf die Erde anstatt nur ihre Strahlen aus weiter Ferne einzufangen.

    Wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis das so weit ist.
    Insbesondere in Anbetracht der mickrigen Forschungsmittel für das Thema.

    Bis es soweit ist,
    dass wir einen sehr hohen Anteil von Erneuerbaren Energien
    und Fusions-Energie im Energie-Mix haben,
    brauchen wir halt ein Lösung,
    die uns jeden Tag ein Stückchen in die Zukunft trägt
    und unsere Gesellschaft energie-mäßig existieren lässt.

    a)
    Forschung und Wissenschaft wesentlich mehr fördern.
    Budget vervielfachen.

    b)
    CERN & Co wesentlich besser unterstützen.
    Neuen, wesentlich größeren Beschleuniger planen.

    c)
    Budget für Kernfusion vervielfachen.

    d)
    Raumfahrt fördern, Budget vervielfachen.

    Bei dem, was sich aus diesen Maßnahmen heraus entwickeln würde,
    würde Hartz 4 langfristig zu einem Fremdwort degenerieren.

  16. Re: Kritiker

    Autor: plutoniumsulfat 03.03.15 - 17:21

    Wasser, Sonne, Wind....ist ja ein Mix.

  17. Re: Kritiker

    Autor: derdiedas 03.03.15 - 21:06

    Es ist Wahnsinn, auch nur ein Gramm hochradioaktiven Müll zusätzlich zu produzieren.

    Wir haben immer noch Weltweit kein einziges vernünftiges Endlager, und der Dreck wird noch in Jahrtausenden Strahlen.

    Jedes Gramm ist eines zu viel, und die Kosten für eine Jahrtausendelange sichere Lagerung nur um für ein paar Stunden Strom zu haben sind einfach utopisch.

    Wir nehmen einen Kredit auf den wir nicht in der Lage sind abzutragen.

    Wo lagert denn der Atommüll selbst bei uns in Deutschland die wir in Anspruch nehmen das ordentlichste Land der Welt zu sein?

    Bei Vattenfall verrosten Fässer, in der Asse wurde geschlampt und ein Endlager ist nicht in Sicht. Die AKW's produzieren hoch Problematischen Müll und wir wissen nicht wohin damit.

    Das bei Störfällen regelmäßig Schlamperrei und schlecht gewartete Technik entdeckt wird setzt dem ganzen noch die Krone auf.(Etwa letztes Jahr 9. April Fessenheim).

    Und die meisten AKW erden eben nicht in D betrieben sondern in Ländern deren Qualitätsstandards wesentlich weiter unten angesiedelt sind.

    Und wenn das bei uns passiert: http://bilder2.n-tv.de/img/incoming/origs5697281/6122733046-w1000-h960/33hq0924.jpg

    Was passiert wohl dann erst in unseren Nachbarländern die Ihre AKWs direkt an unsere Grenzen gebaut haben?

    Ein AKW ist ein Kredit dessen Rückzahlung das hundertausendfache kostest was es mal eingebracht hat. Nur ist unserer Generation es platt gesagt scheiss egal, da Sie diesen Kredit ja nicht zahlen müssen.

    In Japan musste Tepco schon Milliarden an Schadensersatz zahlen, und wäre Tepco nciht so mächtig wäre es noch wesentlich mehr. Auf diesen Schaden bleiben nun die betroffenen hängen. Und bei uns ist es nicht anders, wer zahlt wohl die Milliarden die für die Sanierung der Sasse bezahlt werden müssen?

    Gruß ddd

  18. Re: Atomlobbyist?

    Autor: urkel 03.03.15 - 22:01

    mnementh schrieb:

    > Deshalb: die reine Strahlendosis ist das eine, Kontamination ist aber eine
    > wirkliche Gefahr und deshalb ist die Evakuierung durchaus berechtigt.

    Richtig, Kontamination stellt eine weitere (geringe) Gefahr dar. Dennoch wäre es sinnvoll und verantwortungsbewußt gewesen, nur sehr wenige Gebiete zu evakuieren statt wie geschehen auch peripher gelegene. Denn diese Maßnahme hat bereits jetzt mehr Menschenleben gefordert, als es Strahlung und Kontamination je tun werden (deutlich über 1000, der folgende Artikel spricht von 1600): http://www.businesswire.com/news/home/20131125005410/en/GAO-Radiation-Guidelines-Terrorism-U.S.-Cities-Article

  19. Du beziehst Dich in Deiner Argumenation auf Endlager

    Autor: Anonymer Nutzer 03.03.15 - 22:15

    Und ich beziehe mich in meiner Argumentation darauf,
    dass es keine (funktionierenden) Endlager gibt, geben kann.

    Abgebrannte Brennstäbe lagern in Castoren sicher.
    So sicher, dass wir es vorziehen diese ebenerdig auf dem Betriebshof herumstehen zu lassen anstatt ordentliche Lager (kein "Endlager"!) zu bauen und zu betreiben.

    Vergiss Deine ganzen Endlager-Phantasien und die Geschichten drum herum:
    Endlager funktionieren nicht, es gibt sie schlicht nicht.
    Nicht auf diesem Planeten.

    Wir haben die Problematik, können sie uns nicht wegwünschen
    und müssen daher offensiv damit umgehen.
    Und das heißt auch, seinem Krokodil-Hirn Einhalt zu gebieten
    und nicht gleich automatisiert in Panik zu verfallen sobald bestimmte Reizwörter fallen.

    Also:
    Wir haben radio-aktive Abfallstoffe (aka "Wertstoffe").
    Wir müssen damit etwas tun.
    Endlager funktionieren nicht bzw. gibt es erst gar nicht.

    Dementsprechend müssen wir von uns von der Endlager-Phantasie endgültig verabschieden. Ende, fertig. Weg damit.

    Wenn wir kein Endlager haben, dann brauchen wir eben Lager.
    Mit sowas kennen wir uns schon eher aus.


    Lager sind machbar, und zwar sehr gut, und zuverlässig.
    Die Ware wird dort sicher gelagert (in Form von Castoren)
    und ist jederzeit zugänglich und handhabbar.
    Ein Castor kann im Falle eines Falles "umgetopft" werden.
    Die Lagerware wird vom Lagerplatz entnommen, behandelt und wieder neu gelagert.

    Die schiere Menge des gelagerten Materials spielt fast keine Rolle.
    Was eine Rolle spielt, ist dass überhaupt Material da ist.
    Das Material ist da, und damit ist das Problem da.

    Ob die Menge X oder die Menge X*10 gelagert wird, ist egal,
    das Problem muss ohnehin solange gehandhabt werden
    bis sich die Lagerware von selbst in Blei umgewandelt hat (dauert ziemlich lange),
    eine neue Verwendung für die Lagerware gefunden wird (Wiederverwertung)
    oder ein neues technisch-physikalisches Verfahren (Transmutation) zur Verfügung steht welches aus den abgebrannten Stäben harmloses Material macht.

    Mit der Nutzung der Atomkraft können wir unsere Problem noch ein Weilchen vor uns herschieben.

    Der Klimawandel jedenfalls wartet nicht darauf bis wir uns was passendes haben einfallen lassen. Der macht einfach so weiter wie wir in angeheizt haben.

    Der Klimawandel bzw. seine Folgen schlägt einfach alles:
    nämlich uns und das von uns benötigte Ökosystem in dem wir gedeihen bzw. überleben können.

    Die möglichen Folgen des kommenden Klimawandels einzudämmen und den Klimawandel nicht noch mehr anzuheizen sind unsere dringensten Prioritäten - der Atom-Abfall kann warten (solange er gut gelagert wird und nicht "endgelagert" wird.)

    Keiner sagt dass das schön ist.
    Aber es ist im Gesamtbild betrachtet die sinnvollste und vernünftigste Lösung.
    Leider. Aber genau so haben "wir" es "uns" eingebrockt.

    Priortität Nummer 1 ist das Zurückfahren der CO2-Produktion,
    wenn es nicht anders geht, auch mit Hilfe von Atom-Kraft.

    Keiner wird sich wohl ernsthaft wünschen dass Frankreich seine Kernkraftwerke abschaltet und auf Kohle umstellt.

    Priorität 2a hat der Ausbau von Erneuerbaren Energien.
    Kostet halt Zeit und geht auch nicht von heute auf morgen.
    Atom-Kraft verschafft uns hier etwas Zeit um nach Luft zu japsen.


    Priorität 2b hat die Investition in Forschung und Entwicklung
    bezüglich Kernfusion. Das kriegen wir hin.
    Mit den bisherigen Peanuts kommen wir jedoch nicht weiter.
    Nicht in dem Tempo das angebracht wäre.

    Priorität 2c hat Investition in Forschung bezüglich theoretischer Physik / Kosmologie.
    Eine Erweiterung/Verfeinerung unseres Standard-Modells der Physik
    ist dringendst angesagt:

    - "Dunkle Materie",
    - "Dunkle Energie",
    - Bestätigung/Anpassung oder Falsifizierung der "String-Theorie"
    - "Gravitation"

    Da gibt es einiges zu tun.
    Aber auch hier: Mit Peanuts kommen wir nicht weiter.
    Da müssen wir schon noch mal ordentlich etliche Milliarden draufpacken.

    CERN ist schon wieder viel zu klein geworden.
    Wir sind mit dem LHC schon lange am Limit, viel geht da nicht mehr.

    Die mit dem LHC erreichbaren Energielevel sind zu klein
    um eine neue Tür aufzustoßen. Hat man mittlerweile erkannt.
    Wusste man wohl auch schon vorher, mehr aber war halt nicht drin.
    Jedenfalls: Wir sollten schon jetzt mal ein weiteres Modell planen,
    noch (wesentlich) größer (großzügiger), noch (wesentlich) besser.
    Und noch besser mit Finanzmitteln ausgestattet.

    Mit dauer-manifestierter Angst/Panik-Störung unseres verschreckten Krokodil-Hirns
    werden wir jedenfalls nicht weiter kommen und machen alles nur noch schlimmer.

    Da müssen wir mal zügig die Themen anpacken
    und nicht ewig über verrostete Fässer mit radioaktivem Abfall sinnieren.


    Erfolge in den oben genannten Bereichen werden uns eine neue Weltsicht lehren
    und uns (so ganz nebenbei, wie immer) neue technische Möglichkeiten geben.

    Technische Möglichkeiten, die uns neue Energiequellen erschliessen lassen
    und uns helfen mit vorhandenen Problemen umzugehen (z.B. Atom-Müll).

  20. Re: Du beziehst Dich in Deiner Argumenation auf Endlager

    Autor: plutoniumsulfat 03.03.15 - 22:21

    Dir zehnfache Menge braucht viel länger, um sich in Blei zu verwandeln.

    Und warum sollte ein Engländer nicht möglich sein?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Universität Paderborn, Paderborn
  2. Gentherm GmbH, Odelzhausen
  3. BWI GmbH, München, Meckenheim
  4. ABUS Kransysteme GmbH, Gummersbach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€
  2. 529,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

  1. Cintiq 22: Wacoms preiswerteres Stift-Display hat mehr Zeichenfläche
    Cintiq 22
    Wacoms preiswerteres Stift-Display hat mehr Zeichenfläche

    Für etwa 1.000 Euro verkauft Wacom sein Cintiq-Stift-Display mit 22-Zoll-Arbeitsfläche. Für das Geld gibt es die bekannte Digitizer-Technik und den Stift. Einige Funktionen sind als optionales Zubehör erhältlich.

  2. Halbleiter: Samsung beginnt mit Massenfertigung von 12-GBit-DRAM
    Halbleiter
    Samsung beginnt mit Massenfertigung von 12-GBit-DRAM

    Der Halbleiterhersteller Samsung hat damit begonnen, 12-GBit-LPDDR5-Bausteine in der Masse zu produzieren. Der neue Speicher ist laut Hersteller rund 30 Prozent schneller als die Vorgängerbausteine.

  3. Prime Day: Amazon zahlt für Surf-Daten
    Prime Day
    Amazon zahlt für Surf-Daten

    Wer sich im Aktionszeitraum des Prime Day die Browser-Erweiterung Amazon Assistant installiert hat, erhält 10 Euro von Amazon. Doch die Software überwacht das Surf-Verhalten des Kunden.


  1. 14:50

  2. 14:25

  3. 13:50

  4. 13:22

  5. 13:00

  6. 12:25

  7. 12:01

  8. 11:52